Fünf Vorteile die den Gasgrill auszeichnen

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Vorteile von einem Gasgrill

 

Wer sich einen neuen Grill zulegen möchte, steht vor der Frage, ob es ein Holzkohlegrill, ein Elektrogrill oder vielleicht ein Gasgrill sein soll. In den USA und in Australien ist der Gasgrill der Favorit, während dieser bei uns nur allmählich Anhänger findet. Bei uns haften dem Gasgrill zahlreiche Vorurteile an, allen voran der Irrglaube, dass auf dem Gasgrill zubereitetem Fleisch der charakteristische Grillgeschmack fehle. Dabei muss man bei der Verwendung eines Gasgrills keineswegs auf den typischen “Holzkohlegeschmack” verzichten. Und es gibt weitere Aspekte, die für den Kauf eines Gasgrills sprechen: Insgesamt ist das Grillen mit einem Gasgrill gesünder als beispielsweise die Speisezubereitung auf einem Holzkohlegrill. Darüber hinaus lassen sich mit einem Gasgrill ganze Menüs zaubern, er lässt sich schnell und ohne großen Aufwand in Betrieb nehmen und ist komfortabel zu reinigen. Aus diesen Gründen entscheiden sich immer mehr Grillfans für den Kauf eines Gasgrills oder steigen auf diesen um.

Vorteil Nr. 1: Sicherheit und Gesundheit

Beim Gasgrill stehen Gesundheit und Sicherheit im Vordergrund. So erzeugt der Gasgrill kaum gesundheitsschädigenden Rauch. Denn auf ein langes Durchglühen der Holzkohle kann bei einem Gasgrill, der mit Gas aus Gasflaschen betrieben wird, verzichtet werden.

Fans von Holzkohlegrills vermissen beim Gasgrill das typische Kohlearoma. Doch dieses Aroma hat einen hohen Preis. Die mit Grillkohle zubereiteten Würstchen, Steaks und Koteletts enthalten krebserregende Stoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und heterozyklische aromatische Amine sowie Acrylamid. Wer seinen Kohlegrill durch tropfendes Fett so richtig qualmen lässt, steigert die Krebsgefahr, denn mit dem Qualm gelangen verstärkt Schadstoffe auf das Grillgut.

Übrigens beruht ausgerechnet der “holzkohletypische” Geschmack auf purer Einbildung, denn bei Blindverkostung von Fleisch vom Kohlegrill und vom Gasgrill konnten Testpersonen geschmacklich keinen Unterschied feststellen. Doch natürlich gibt es längst auch eine Lösung für dieses eigentlich nicht bestehende Problem: die Verwendung von gesundheitlich unbedenklichen Aroma-Pellets.

Keine Angst vor dem Gebrauch von Gasflaschen

Manche Menschen hegen Bedenken gegenüber dem Gebrauch der Gasflaschen, die für das Grillen mit dem Gasgrill verwendet werden und in Fachgeschäften erhältlich sind. Diese Sorge ist jedoch – bei korrekter Aufbewahrung und Verwendung – unbegründet. Die wesentlich größeren Gefahren gehen von einem Holzkohlegrill durch glühende und umherfliegende Holzkohlestücke aus. Des Weiteren muss ein Gasgrill, im Gegensatz zu anderen Grillgeräten, über die CE-Kennzeichnung verfügen, die sicherstellt, dass das Gerät den gesetzlichen Anforderungen genügt. Ein Gasgrill ohne dieses Zertifikat darf überhaupt nicht vertrieben werden.

Ein weiterer Vorteil: die geringe Rauchentwicklung

Hinsichtlich der Sicherheit bieten Gasgrills einen weiteren entscheidenden Vorteil: Es findet nur eine geringe Rauchentwicklung statt und es gibt keine offene Flamme, von der beim Grillen regelmäßig die größte Gefahr ausgeht. Anders als bei anderen Grills wird das Grillgut auf einem Gasgrill nicht direkt erhitzt und kann sich dementsprechend auch nicht so schnell entzünden. Über eingebaute Brenner werden entweder unter dem Grillrost befindliche Lavasteine oder ein ähnlich gut leitendes natürliches Material erhitzt oder Winkelstäbe aus Metall beheizt. Größere Gas-Geräte erhitzen das Grillgut über eine oder mehrere Gasflammen, die sich separat regulieren sowie ein- und ausschalten lassen. Die Zahl der vorhandenen Brenner entscheidet über die Menge und die Größe des Grillguts. Auf einem Gasgrill ist es deswegen möglich, ganze Hähnchen oder auch Braten zuzubereiten.

Vorteil Nr. 2: einfach in der Handhabung und schnell startklar

Vor der ersten Inbetriebnahme des Gasgrills sollte die Beschreibung sorgfältig gelesen werden. Die Gasflasche wird über einen Druckregler angeschlossen. Der dazu gehörige Gasschlauch, der an den Brenner angeschlossen wird, ist entsprechend genormt und sollte aus Sicherheitsgründen die maximale Länge von 1,50 Metern nicht überschreiten.

Durch diese einfache Handhabung kann der Gasgrill sehr schnell in Betrieb genommen werden. Wer sich spontan zum Grillen entschließt, kann bereits kurze Zeit später mit dem Essen beginnen. Das Ventil wird aufgedreht, die Taste wird gedrückt, und sofort springen die mit Butan- oder Propangas betriebenen Brenner an. Dabei handelt sich um Flüssiggase, die erst beim Austreten aus der Gasflasche gasförmig werden. Nach Zündung des Grills dauert es nur wenige Minuten, bis das Grillgut auf den Grillrost gelegt werden kann, während das Grillen auf einem Holzkohlegrill erst nach gutem Durchglühen der Grillkohle nach etwa einer halben Stunde beginnt. Sehr komfortabel ist beim Gasgrill auch die unterschiedlich regelbare Temperatur. Je nach Anzahl der Brenner kann auf einem Gasgrill unterschiedliches Grillgut wie beispielsweise Fleisch, Fisch, Kartoffeln und Gemüse mit verschiedenen Temperaturen zubereitet werden. Je mehr Brenner vorhanden sind, desto leichter lassen sich verschiedene Temperaturzonen einstellen.

Vorteil Nr. 3: Vielfalt – der Gasgrill ist viel mehr als „nur“ ein Grill

Professionelle Köche und Köche aus Leidenschaft favorisieren in der Küche Gas. Diese Präferenz findet ihr Freiluft-Pendant im Gasgrill, denn dieser ähnelt einer fahrbaren Küchenzeile für den Garten. Die Gasflamme lässt sich per Knopfdruck zünden, die Temperaturen sind per Drehregler sehr viel feiner regulierbar als beispielsweise bei einem mit Holzkohle befeuerten Grill, der ohne jede Temperaturregelung auskommen muss. Bei einem Gasgrill mit mehreren Brennern können diese individuell reguliert werden. So werden beispielsweise größere Fleischstücke, Hähnchen oder saftigen Braten auf dem Gasgrill zubereitet, indem nur die äußeren Brenner aktiv sind. Verfügt der Gasgrill über einen Deckel, kann das Grillgut auch im eigenen Saft geschmort werden, wodurch es saftiger bleibt und seltener gewendet werden muss. Nach der Schmorphase wird der Deckel abgenommen, und durch das Hinzuschalten aller Brenner wird das Fleisch dann kross gegrillt. Mit entsprechendem Zubehör können mit einem Gasgrill auch Pizzen oder asiatische Gerichte aus dem Wok zubereitet werden.

Geschmacksvielfalt durch Räuchern und Aromatisieren

Mit einem Gasgrill kann man das Grillgut auch räuchern oder aromatisieren: Um das typische und für viele Grillfans einfach unverzichtbare würzig-rauchige Aroma zu erhalten, werden im Handel erhältliche Pellets, Holzchips oder spezielle Holzmischungen verwendet. Vor dem Gebrauch werden diese mit Wasser angefeuchtet und anschließend in eine mit einer Gabel perforierte Alufolie gewickelt, die zum Grillgut in den Grill gegeben wird. Der durch die Hitze im Päckchen entstehende Rauch entweicht während des Garvorgangs durch die Perforation und verleiht dem Grillgut so das unverwechselbare Grillaroma, ohne jedoch dabei gesundheitsschädigende Stoffe zu entwickeln. Diese Aroma-Alupäckchen können übrigens auf Vorrat eingefroren werden, sodass sie auch bei spontanen Grillsessions zur Verfügung stehen.

Manche Gasgrills verfügen außerdem über eine sogenannte Aromaschiene. Das sind Metallleisten, die mit einer Flüssigkeit wie beispielsweise Wein, Bier, Wasser oder aufgesetzten Kräutern gefüllt werden. Während die Flüssigkeit beim Garen verdampft, gibt sie ihr Aroma an das Grillgut ab.

Vorteil Nr. 4: Verschiedene Gerätetypen und Varianten stehen zur Wahl

Gasgrills werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Die Bandbreite reicht von kleinen tragbaren Modellen über Kugelgrills bis hin zu kompakten Anlagen, die sogar mit Unterschränken ausgestattet sind und einer mobilen Küchenzeile gleichen. Manche Gasgrills werden als Grillwagen angeboten, die mit zusätzlichen Rosten, abnehmbaren Arbeitsflächen, Besteckhaltern und einer Menge weiterem Zubehör ausgestattet sein können. Dementsprechend variieren auch die Preise, die abhängig sind von der Größe, der Funktionalität und der Ausstattung des Grills. Die laufenden Kosten sind vergleichsweise gering: Mit Gas grillt man deutlich kostengünstiger als mit Grillkohle. Darüber hinaus trägt der Einsatz von Hitze leitenden Materialien am Gasgrill zur Energieersparnis bei. An manchen Gasgrills befinden sich unterhalb des Grillrostes Briketts aus Keramik oder Lavasteine, die durch den oder die Brenner erhitzt werden. Andere Geräte sind mit Winkelstäben aus emailliertem Stahl ausgestattet. Andere wiederum haben Gusseisenplatten, die erhitzt werden.

Vor allem größere Modelle verfügen über Hauben, die beispielsweise ein Schmoren und Garen des Grillguts im eigenen Saft ermöglichen. Auch die Anzahl der Brenner lässt verschiedene Spielarten des Grillens zu, denn sie ermöglichen direktes und indirektes Grillen. Mehrere Brenner und mehrere Roste erlauben das Einrichten verschiedener Temperaturzonen und das gleichzeitige Grillen verschiedener Gerichte.

Vorteil Nr. 5: Eine echte Arbeitserleichterung – die leichte Reinigung des Gasgrills

Ein leidiger Aspekt während der Grillsaison ist das Reinigen des Grills. Meist müssen scharfe Putzmittel verwendet werden, um die Grillrückstände überhaupt entfernen zu können. Das ist alles andere als umweltfreundlich und schadet vor allem auch dem Grill, dessen Oberfläche durch Kratzen und Scheuern beschädigt wird. Anders als bei anderen Grillgeräten erweist sich die Reinigung eines Gasgrills als recht komfortabel. Je nach Modell kann der Grill-Rost lediglich mit einer Bürste gereinigt werden. Damit sich der Schmutz löst, wird der Gasgrill mit dem Deckel geschlossen und auf höchster Flamme erhitzt. Auf diese Weise weichen die Schmutzrückstände auf und können anschließend mit einer Bürste, vorzugsweise einer Messingbürste, entfernt werden. Hochwertige Gasgrills verfügen oftmals über eine so genannte pyrolytische Selbstreinigung, die allerdings nur bei sehr starker Verschmutzung Anwendung finden sollte. Dazu wird das Gerät auf nahezu 500 Grad erhitzt. Auf diese Weise zerfällt der Schmutz, der sich während des Grillens angesammelt hat, zu Asche. Je nach Ausstattung des Grills, seinen Einstellungsmöglichkeiten und dem Grad der Verschmutzung kann dieser Vorgang bis zu zwei Stunden inklusive der Zeit für die Abkühlung in Anspruch nehmen.

Fazit

Wer über die Anschaffung eines Grills nachdenkt, sollte sich einige Gasgrill-Modelle anschauen. Abgesehen von den nicht von der Hand zu weisenden gesundheitlichen und energetischen Vorteilen erspart ein komfortabel ausgestatteter Gasgrill viel Stress und Organisation – während der Grillparty selbst, aber auch am Morgen danach. Denn in einem Gasgrill lassen sich mehrere verschiedene Grillgüter gleichzeitig zubereiten, ohne dass der Grillchef dabei seine eigene Party verpasst. Und nach der Party ist ein Gasgrill schnell gereinigt und ohne großen Aufwand wieder verstaut.

Durch die große Auswahl an verschiedenen Ausführungen, Größen und Modellen sollte auch auf spezielle Wünsche und Bedürfnisse individuell eingegangen werden können. Bei eBay können Sie außerdem das passende Grill Ersatzteil kaufen. 

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