Fünf Alarmanlagen, an denen jeder Einbrecher scheitert – plus ein Spezialtipp

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Jedes Jahr werden hunderttausende Menschen in Deutschland Opfer von Einbrüchen – Tendenz steigend. Gut 150.000 Häuser und Wohnungen knackten die Diebe letztes Jahr und schlugen vor allem in der Ferienzeit zu. Dabei könnten die meisten Einbrüche verhindert werden – mit einer einzigen Vorrichtung. Und die muss gar nicht teuer sein.
Einbrecher schlagen immer häufiger zu - doch auch die Schutzsysteme werden immer besser. (© Thinkstock via The Digitale)
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Einbrecher schlagen immer häufiger zu - doch auch die Schutzsysteme werden immer besser. (© Thinkstock via The Digitale)
Keine Geduld: Lange halten sich Verbrecher nicht mit einer Tür auf. (© Thinkstock via The Digitale)
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Keine Geduld: Lange halten sich Verbrecher nicht mit einer Tür auf. (© Thinkstock via The Digitale)
Ein Lichtblick für jeden Mieter und Hausbesitzer: Viel Ausdauer zeigen Diebe bei ihren Einbruchversuchen nicht. Schnell und einfach muss es gehen. „Drei bis fünf Minuten, länger halten sich Einbrecher nicht mit einer Tür auf“, weiß der Berliner Kriminalhauptkommissar Jens Fritsch. „Dann wird das Risiko entdeckt zu werden, zu groß, und sie ziehen weiter.“ Deshalb ist es gar nicht nötig, dass Sie Ihre vier Wände in eine Festung verwandeln. Schon kleine, günstige Maßnahmen reichen aus, um Einbrecher zum Abziehen zu bewegen. Wir stellen 5 der besten Alarmanlagen vor – plus einen Spezialtipp.
Da steckt viel clevere Technik drin: die Basisalarmanlage von Egardia. (© Egardia)
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Da steckt viel clevere Technik drin: die Basisalarmanlage von Egardia. (© Egardia)

1. Egardia Basisalarmanlage Alarm-01 (300 Euro)

Die App-Alarmanlage, eine der derzeit modernsten Lösungen. Das System informiert bei einem Einbruch bis zu sechs Personen per App, Anruf, SMS oder E-Mail. Laut Hersteller Egardia genügt eine halbe Stunde, um die Anlage zu installieren, die sich mit Rauchmeldern, Kameraüberwachung und Wassersensoren erweitern lässt. Die Steuerung und Bedienung erledigen Sie per App (iOS oder Android) – bei Bedarf auch aus dem Urlaub vom anderen Ende der Welt.
Schutz-Faktor: Sehr hoch, dank smarter Technik!
Sicherheit muss nicht teuer sein - das beweist die Olympia Protect 9060. (© Olympia)
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Sicherheit muss nicht teuer sein - das beweist die Olympia Protect 9060. (© Olympia)

2. Olympia Protect 9060 (130 Euro)

Der Preisbrecher – und trotzdem auf etm-testmagazin.de mit einem „Sehr gut“ bewertet. In der Olympia Protect 9060 sind vier Tür- und Fenstersensoren sowie ein Bewegungsmelder enthalten. Eine Sirene schreckt, wie bei allen vorgestellten Systemen, Einbrecher ab. Und auch hier werden Sie im Alarmfall per SMS benachrichtigt und können dann die Polizei rufen. Eine direkte Verbindung zu einer Alarmzentrale wäre zwar effektiver, aber auch aufwändiger und teurer. Die Anlage lässt sich auf bis zu 32 Sensoren erweitern.
Schutz-Faktor: Enorm! Denn die Olympia spart an allem – nur nicht an der Sicherheit!
Die FU9000 meldet den Einbruch direkt bei der Alarmzentrale. (© Abus)
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Die FU9000 meldet den Einbruch direkt bei der Alarmzentrale. (© Abus)

3. Abus Alarmanlage Privest Funk Set FU9000 (350 Euro)

Alarmanlage zum Selbsteinbau, die den strengen Prüfungen der Stiftung Warentest standgehalten hat. Generell bemängeln die Tester bei derartigen Anlagen Sicherheitslücken oder eine komplizierte Handhabung – oder sogar beides. Die Abus FU9000 dagegen erkannte im Test alle Einbruchsversuche und hielt auch gezielter Sabotage stand. Ein Installationsvideo macht die Einrichtung leichter.
Schutz-Faktor: Doppelt hoch, dank Sirene plus direkter Verbindung zu einer Alarmzentrale.
Die M2BX macht ordentlich Krach. (© Multi Kon Trade)
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Die M2BX macht ordentlich Krach. (© Multi Kon Trade)

4. Multi Kon Trade M2BX (170 Euro)

Die Funk-Alarmanlage M2BX ist der Preis-Leistungs-Sieger bei etm-testmagazin.de. Das Basisset enthält einen Tür- bzw. Fensterkontakt, einen Bewegungsmelder und eine Innensirene mit 110 Dezibel Lautstärke – die jeden Einbrecher in die Flucht schlagen sollte. Im Alarmfall werden bis zu sechs Nummern per Telefon und bis zu drei Nummern per SMS benachrichtigt. Ein Touchpad soll für relativ einfache Bedienung sorgen. Der entgegengesetzte Weg funktioniert auch: Per SMS oder Anruf ändern Sie den Scharfschaltmodus der Anlage oder können belauschen, was sich bei Ihnen zuhause gerade tut.
Schutz-Faktor: Sehr gut, denn wer kann bei diesem Sirenenkrach vernünftig arbeiten?
Sicherheit dank Verwirrungs-Technik: Das Paket RWE. (© Axa)
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Sicherheit dank Verwirrungs-Technik: Das Paket RWE. (© Axa)

5. Sicherheitspaket RWE Axa (280 Euro)

Beim Axa-Paket ist viel smarte Technik im Spiel. Im Set enthalten sind Einbruchsalarm, Bewegungssensor und zudem ein Rauchmelder. Im Fall der Fälle werden Sie per E-Mail oder SMS alarmiert. Ein „virtueller Bewohner“ hütet Ihre vier Wände – und sorgt während Ihrer Abwesenheit dafür, dass zu unregelmäßigen Zeiten Licht, Rollläden oder Musikanlage aktiviert werden. Das schreckt ab, denn zu 80 Prozent machen sich Einbrecher an (vermeintlich) leeren Wohnungen und Häusern zu schaffen.
Schutz-Faktor: Riesig! Denn wie soll man da wissen, ob jemand zuhause ist?
An Schloss und Riegel kommt kein Einbrecher vorbei. (© Abus)
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An Schloss und Riegel kommt kein Einbrecher vorbei. (© Abus)

Spezialtipp: Abus PR 2700 (180 Euro)

Keine Alarmanlage, sondern ein Sperrriegel für die Eingangstür, der gerade bei Warentest (2/2016) den besten Schutz bot – und das trotz des günstigen Preises. Der Riegel Abus PR 2700 ist mit der „sehr guten“ Note 1,4 ein echtes Bollwerk. Und mit dem zusätzlichen Sperrbügel Abus PSB 2700 (39 Euro) kommt noch ein Extra-Plus an Sicherheit dazu. Solche Systeme sind sehr effektiv, denn die meisten Einbrecher machen sich gar nicht erst am Schloss zu schaffen, sondern hebeln die Tür kurzerhand gewaltsam auf.
Schutz-Faktor: Gewaltig! Kein anderes Mittel hält Einbrecher so effektiv fern.
Mit solchen Sperren lässt sich praktisch jede Tür nachrüsten. Um den Einbrechern den Arbeitsalltag aber wirklich schwer zu machen, kommt es auf eine fachmännische Installation an. Die Polizei berät Sie kostenlos, unter www.k-einbruch.de erfahren Sie mehr. Und noch ein Tipp: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt Zuschüsse für Einbruchsschutz. Bis zu 1.500 Euro pro Wohnung oder Haus sind drin, den Antrag finden Sie unter www.kfw.de/einbruchschutz.
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