Fritz!Box: Der Alleskönner für den digitalen Haushalt

Aufrufe 1 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Highspeed-WLAN, Faxfunktion, Telefonie und Fernsteuerung von Haushaltsgeräten: Die Fritz!Box ist nicht nur ein DSL-Router, sondern ein Alleskönner-Gerät für den gesamten Haushalt. Finden Sie heraus, welche Möglichkeiten die Fritz!Box-Modelle bieten.

 

Fritz!Box: Der Alleskönner für den digitalen HaushaltDie Fritz!Box ist ein echtes Allround-Talent. (Copyright: AVM)

WLAN-Netzwerk für maximale Freiheit

Mit einem drahtlosen WLAN-Netzwerk werden Sie erst richtig flexibel: Sie können außer Computern auch bequem Mobilgeräte ins Internet bringen, sowie Smart-TVs, Internetradios und weitere netzwerkfähige Geräte. Für WLAN-Sicherheit ist schon ab Werk gesorgt: In jeder Fritz!Box ist eine WPA- und WPA2-Verschlüsselung voreingestellt, ebenso ein Passwort, ohne das keine Verbindung zum drahtlosen Netzwerk möglich ist.  Sie können das Passwort jederzeit verändern, um noch mehr Zeichen zu verwenden.

 

Tipp: Lassen Sie die Nachtschaltung das WLAN in ungenutzten Stunden automatisch abschalten. So sparen Sie auch Energie. Und wenn Sie die Sendeleistung der Fritz!Box verringern, verkleinern Sie das Umfeld, in dem Ihr Netzwerksignal außerhalb der Wohnung empfangen werden kann.

 

Highspeed-WLAN AC erhöht Geschwindigkeit und Reichweite

Mit dem Fritz!WLAN AC ist man bis zu dreimal schneller im Netz unterwegs. (Copyright: AVM) Ultraschnelle Verbindungen mit dem Standard AC: Die Fritz!Box 7490 und der FRITZ!WLAN Stick AC 430 setzen auf diese neue Technologie: Sie bedeutet mehr Geschwindigkeit und höhere Reichweite des WLANs. WLAN AC erzielt Bruttodatenraten von bis zu 1.300 MBit/s – dreimal so schnell wie bisher. Dies kann die ideale Lösung sein, wenn das WLAN-Signal bisher in manchen Ecken der Wohnung nur schwach empfangen wurde oder die Abdeckung nicht bis in Keller oder Garten reichte. Optimal ist das Highspeed-WLAN für große Datenmengen wie HD-Videos oder Ihre Musikbibliothek: Dank des breiteren Funkkanals werden Ihre Daten besonders schnell übertragen, und es können mehr Geräte mit hoher Bandbreite ins Heimnetz eingebunden werden.

 

Kindersicherung sorgt für Schutz im Netz

Schützen Sie Ihre Kinder im Internet und sorgen Sie gleichzeitig für ausreichend computerfreie Zeit: In der Fritz!Box lässt sich ganz einfach eine Kindersicherung einrichten. Darin legen Sie unter anderem fest, zu welchen Zeiten Ihre Kinder surfen und mailen dürfen. Mit Filterlisten können Sie eine Liste gesperrter Internetseiten (Blacklist) sowie eine Liste erlaubter Internetseiten (Whitelist) erstellen und diese den einzelnen Computern im Netzwerk zuordnen. Zudem können Sie zum Beispiel Dienste wie BitTorrent sperren. Auf diese Weise verhindern Sie auch – möglicherweise illegale – Downloads von Filmen oder Musik. Die Fritz!Box bietet sogar ein Filtermodul der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Es filtert alle Internetseiten aus, die von der Prüfstelle als jugendgefährdend eingestuft wurden.

 

Tipp: Sprechen Sie vorher mit den Kindern über diese Regeln und finden Sie gemeinsam die erlaubten Zeiten für Surfen, Online-Spiele und Telefonieren. So werden sie eher akzeptiert.

 

Gastzugang einrichten und Missbrauch vorbeugen

Ihre Besucher freuen sich, wenn sie mit ihrem Smartphone Ihr WLAN nutzen können. Dank eines speziellen Gastzugangs legen Sie ganz einfach fest, welche Anwendungen erlaubt sind: So können Sie zum Beispiel das Surfen und Mailen erlauben, aber Anwendungen wie Filesharing ausschließen. Auch der Zugang zu Webseiten lässt sich wie oben beschrieben einschränken.

 

Tipp: Aktivieren Sie in jedem Fall den Kennwortschutz für den Zugang zur Fritz!Box-Benutzeroberfläche und surfen Sie nicht im Internet, während Sie an der Benutzeroberfläche der Fritz!Box angemeldet sind. Verwenden Sie immer die aktuelle Firmware Ihrer Fritz!Box.

 

MyFritz! als Alternative zu Cloud-Diensten

Die Fritz!Box bietet eine interessante Alternative zur Cloud-Speicherung im Internet: Mit dem kostenlosen Dienst MyFritz! greifen Sie sicher von überall auf der Welt auf heimische Dateien zu – ohne die Inhalte bei einem Dritten zu hinterlegen. Per PC, Smartphone und Tablet haben  Sie alle auf der Fritz!Box – oder angeschlossenen USB-Medien – gespeicherte Daten stets zur Hand. Außerdem können Sie über den passwortgeschützten MyFritz!-Zugang sicher auf die Anrufliste, die Sprachnachrichten des Anrufbeantworters sowie auf die Fritz!Box-Einstellungen zugreifen. Die MyFritz!App ist für Smartphones und Tablets mit Android oder iOS erhältlich.

 

Wichtig: Der MyFritz!-Zugang ist nicht identisch mit dem Zugang zu Ihrer Fritz!Box zu Hause –  den kennen weiterhin nur Sie.

 

Fritz!Box wird zur Multimediazentrale

Ob gespeicherte Filme, Urlaubsfotos oder Musik – mit Ihrer Fritz!Box übertragen Sie alle Medien komfortabel an Tablets, Smart-TVs, WLAN-Radios oder die Stereoanlage. Legen Sie dazu alle Daten, die Sie im Heimnetz nutzen oder teilen möchten, auf einem Speichermedium am USB-Anschluss der Fritz!Box ab. Aktivieren Sie dann den Mediaserver der Fritz!Box in der Benutzeroberfläche (http://fritz.box). Danach veranlassen Sie nur noch eine einmalige Indizierung Ihrer Mediendateien – und schon können Sie von jedem Gerät darauf zugreifen.

 

Tipp: Als Fernbedienung für die Musikwiedergabe können Sie das Schnurlostelefon Fritz!Fon sowie die Fritz!App Media auf dem Android-Smartphone verwenden.

 

Voice-over-IP-Telefonie (VoIP) für maximale Erreichbarkeit

Die Fritz!Box bietet maximalen Telefonkomfort: All Ihre Telefone finden direkt Anschluss, und Sie bleiben auch unterwegs jederzeit über Anrufe und Nachrichten auf dem integrierten Anrufbeantworter informiert.

 

Mit einem Fritz!Fon genießen Sie zusätzliche Vorteile: Das Telefonbuch des Geräts wird automatisch mit der Fritz!Box synchronisiert. Auf diese Weise können Sie die Einträge wahlweise am PC oder am Telefon bearbeiten. Verwenden Sie mehrere Fritz!-Telefone, können Sie jedem Fritz!Fon ein eigenes Telefonbuch zuweisen oder Sie nutzen ein gemeinsames.

 

Sie können sogar Ihr Online-Telefonbuch bei Google, 1&1, GMX oder WEB.DE integrieren: Das Online-Telefonbuch lässt sich als zusätzliches Telefonbuch in die Fritz!Box übernehmen und einem Fritz!Fon zuweisen. Der Abgleich erfolgt stets automatisch in beide Richtungen. So können Sie auch bequem mit dem Fritz!Fon Ihr Online-Telefonbuch bearbeiten.

 

Faxe versenden leicht gemacht

Mit dem Fritz!WLAN AC ist man bis zu dreimal schneller im Netz unterwegs. (Copyright: AVM) Dank der integrierten Faxfunktion sparen Sie das Geld für ein Fax-Gerät. Empfangene Faxe werden direkt auf der Fritz!Box oder auf angeschlossenen USB-Speichern abgelegt. Oder Sie lassen sich die Faxnachrichten via E-Mail an Ihr Postfach weiterleiten. Dabei können Sie sogar mehrere Empfänger auswählen.

Firewall schützt vor Trojanern und Co.

Wenn Sie Schadprogramme wie Viren, Würmer, Spyware oder Trojaner von Ihrem Rechner fernhalten möchten, müssen Sie vor allem selbst umsichtig handeln: Öffnen Sie keine E-Mails und Anhänge von unbekannten Absendern und klicken Sie nicht unbedacht auf jeden Link. Installieren Sie einen Antiviren-Scanner und halten Sie diesen stets aktuell.

Die Fritz!Box bietet zusätzlich technische Sicherheitsmaßnahmen, unter anderem eine komplett geschlossene Firewall gegenüber unangeforderten Daten aus dem Internet. Kein Computer im Fritz!Box-Netzwerk ist im Internet sichtbar, so dass auch kein direkter Zugriff auf die Computer möglich ist.

Alle TCP- bzw. UDP-Ports – potenzielle Angriffspunkte – sind standardmäßig für eingehende Verbindungen aus dem Internet geschlossen bzw. vollständig verborgen, können aber bei Bedarf für bestimmte Dienste freigegeben werden.

 

Fritz!Box macht Ihr Haus zum Smart Home

Die Fritz!Box kann Ihr Heimnetz rund um die Uhr steuern. In Kombination mit den smarten Steckdose "FRITZ!DECT 200" und dem Power-LAN-Adapter "Fritz!Powerline 546E" lassen sich beliebige Haushaltsgeräte ein- und ausschalten und der Stromverbrauch überwachen. Mit Smart Home ist der Kaffee morgens schon beim Aufstehen fertig, und während des Urlaubs geht die Stehlampe nach Zufallsprinzip oder Sonnenstand automatisch an und aus. Selbstverständlich lässt sich das alles auch übers Internet und mit der MyFritz!App fernsteuern – und sogar über Termineinträge im Google-Kalender.

 

> Zurück zum Themen-Überblick

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden