Fliegen lernen: Ratgeber zum Kauf attraktiver Fluggutscheine

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Fliegen lernen: Ratgeber zum Kauf attraktiver Fluggutscheine

Der Traum vom Fliegen ist bei Erdenbürgern sehr ausgeprägt. Pilot oder Pilotin zu werden ist für viele junge Menschen der Berufswunsch, der an erster Stelle steht. Realisieren können diesen Wunsch aber nur wenige. Nur ein geringer Teil übt irgendwann tatsächlich den anspruchsvollen Beruf des Piloten aus. An Piloten werden hohe Anforderungen gestellt, beispielsweise wird ein bestimmter Belastungstest gefordert. Neben der körperlichen Tauglichkeit ist auch die psychische Eignung zu nennen. Mittlerweile gibt es aber für diejenigen, die zwar keine Berufspiloten sind, aber den Traum vom Fliegen doch nicht aufgeben wollen, viele Möglichkeiten trotzdem abzuheben. Dieser Ratgeber soll Ihnen Aufschluss über die verschiedenen Möglichkeiten geben.

Fliegen am Flugsimulator – eine faszinierende Art am PC fliegen zu lernen

Flugsimulationen für den heimischen PC sind sehr beliebt, denn damit können Flugbegeisterte ihre fliegerischen Fähigkeiten auf die Probe stellen. Hier ist unter anderem der Flightsimulator FSX zu nennen. Bei den Flugsimulatoren handelt es sich aber keineswegs um normale PC-Spiele. Vielmehr handelt es sich um Flugsimulatoren, die Ihnen von Grund auf einen detaillierten Einblick in die Bedienung eines Flugzeuges geben. Dazu gehört unter anderem auch, dass Sie sich mit der Flugnavigation auseinandersetzen müssen. Die Navigation ist die Grundlage für jeden Flug. Sie müssen wie ein normaler Pilot auch genaue Berechnungen anstellen, um Ihr Flugzeug sicher an sein Ziel zu bringen. Außerdem sollten Sie sich über die Abläufe und Regeln, die an Bord einer Linienmaschine üblich sind, informieren und sich daran halten.

Mit der Zeit lernt der Hobbypilot also nach und nach, wie der Flug eines Linienflugzeuges oder auch eines kleineren Flugzeuges abläuft. Vom Start über den eigentlichen Flug bis zur Landung können Sie mit dem Flugsimulator verschiedene Situationen trainieren. Dafür können verschiedene Flugzeugtypen sowie bestimmte Wetterverhältnisse eingestellt werden. Mit einer zusätzlichen Flugsimulator-Software können Sie sogar in den Echtzeitmodus wechseln. Bei den Flugsimulatoren können darüber hinaus viele verschiedene Flughäfen, zahlreiche Funkfeuer und andere Hilfen zur Navigation ausgewählt werden. Mit dem Flugsimulator wird Ihnen in der Tat das Gefühl simuliert, eigenständig ein Flugzeug zu steuern. Natürlich können Sie aber auch einen Hubschrauber-Flugsimulator oder USB-Flugsimulatoren erwerben.

Was Ihnen Flugsimulatoren an Flughäfen zu bieten haben

Viele Flughäfen besitzen Flugsimulatoren für die Ausbildung der Piloten in Form von echten, meist ausgemusterten, Flugzeugen, die als Simulator umgebaut wurden. Diese werden nicht nur für die Pilotenausbildung, sondern auch für Amateure, die Spaß am Fliegen haben, genutzt. Hierfür stehen Fluginstruktoren zur Verfügung. So gibt es attraktive Fluggutscheine zum Beispiel für den Flugsimulator A 320. Ob für die flugbegeisterte Freundin oder den Arbeitskollegen oder einfach, um sich selbst eine Freude zu machen, sind Fluggutscheine für Flugsimulatoren am Flughafen eine gute Idee. Sie sind ebenfalls als Vatertagsgeschenk oder Geschenk zum Muttertag sehr beliebt.

Wenn Sie immer schon mal wissen wollten, welches Gefühl es ist, ein Flugzeug eigenhändig zu steuern, sich aber bisher nicht getraut haben, weil es Ihnen zu gefährlich erschien oder weil Ihnen die Kosten zu hoch erschienen, dann sollten Sie einen Flug im Simulator in Erwägung ziehen. Sie werden in ein originalgetreues Cockpit einsteigen und selbstständig die Triebwerke anlassen und in Simulation abheben. Vorher bekommen Sie eine genaue Einweisung über die Bedienungselemente, die Flugphysik sowie die einzelnen Instrumente an Bord. Vielleicht haben Sie ja auch schon Vorkenntnisse, die Sie mit einbringen können. Anfänger und Fortgeschrittene kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Auch für den Modellbau sind Flugsimulatoren im Angebot wie beispielsweise der Flugsimulator Aerofly. Ebenso kann bei der Flugsimulation mit Modellflugzeugen ein sehr reales Flugverhalten übermittelt werden.

Schnupperflüge mit dem Hubschrauber sind sehr zu empfehlen

Auch Schnupperflüge mit einem Hubschrauber-Fluggutschein oder einen anderen Fluggutschein sind sehr beliebt. Besonders das Fliegen mit einem Helikopter wird Sie begeistern. Vor dem Abflug bekommen Sie grundsätzlich eine Einweisung in die Funktionen und die Steuerung des Fluggerätes. Es dauert nicht lange, oft unter einer Stunde, und Sie haben alle theoretischen Dinge erfahren und können direkt zur Praxis übergehen. Unter Anleitung werden Sie sich von dem besonderen Schwebegefühl bei Ihrem ersten Helikopterflug überzeugen können. Sie dürfen nun sogar für eine kleine Weile das Steuer des Hubschraubers übernehmen. Hierbei müssen Sie keine Sorge haben, dass Ihnen etwas passiert. Die Schulungshubschrauber haben immer ein zweites Steuer, sodass der Fluglehrer im Notfall immer eingreifen kann. Für Ihren Flug wird auch auf die geeigneten Wetterverhältnisse Rücksicht genommen. Bei schlechtem Wetter sollte nicht geflogen werden. Wenn Sie einen Hubschrauberflug planen, sollten Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise ein Maximalgewicht nicht überschreiten sowie das Mindestalter von sechzehn Jahren erfüllen. Auch eine gute körperliche Verfassung ist von Vorteil.

Segelfliegen und Motorfliegen können Sie in einer Flugschule lernen

Vielen Flugbegeisterten reicht der Flugsimulator dann irgendwann doch nicht mehr aus. Auch wenn es zum Berufspiloten nicht gereicht hat, möchten Sie doch endlich selbständig ein Flugzeug steuern und die Welt von oben betrachten. Flugschulen und Luftsportvereine bilden Segelflieger als auch Motorflieger aus. Beim Segelfliegen müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise das Mindestalter von vierzehn Jahren vorweisen. Jugendliche müssen hier die Einverständniserklärung der Eltern vorlegen. Wenn Sie nach erfolgreicher Ausbildung weiter Segelflug praktizieren möchten, ist die Vorlage eines flugärztlichen Attests und eines polizeilichen Führungszeugnisses notwendig.

Der Motorflug ist weit verbreitet und bedarf einer speziellen Ausbildung. Es ist oft so, dass Motorflugschüler bereits Vorkenntnisse im Segelfliegen oder Motorsegeln haben und nun auf die Motorfluglizenz umschulen möchten. Auch ohne Flugerfahrung können Sie die Ausbildung zum Motorflieger machen. Das nimmt einen Zeitraum von ungefähr zwei bis drei Jahren in Anspruch. Sie werden zunächst für die Erlangung der Alleinflugreife geschult. Wenn Sie diesen Ausbildungsabschnitt erfolgreich abgeschlossen haben, lernen Sie das Flugzeug über Land zu navigieren und darüber hinaus, wie Sie im Notfall zu reagieren haben. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie auch die theoretische Prüfung ablegen. Erst nach bestandener Theorieprüfung dürfen Sie Alleinflüge über Land durchführen. Sie schließen danach die Ausbildung mit einer praktischen Prüfung ab. Wer die Motorfliegerausbildung hat und Motorflugzeuge fliegt, muss sich, je nach Alter, regelmäßig vom Flugarzt auf seine Flugtauglichkeit untersuchen lassen. Motorlizenzinhaber dürfen sogar mit Ihrem Fluggerät ins Ausland fliegen. Meistens nehmen die Segelflieger die Motorflieger in Anspruch, um sich in die Höhe schleppen zu lassen. Übrigens: Motorflieger haben die Möglichkeit, Ihre bestehende Lizenz mit einer Zusatzausbildung in eine Berufspilotenlizenz auszubauen.

Der Trend in der Fliegerei geht zum ultraleichten Fluggerät

Bei den Ultraleichtflugzeugen handelt es sich um sehr leichte und kleine Flugzeuge mit Motorantrieb, die für höchstens zwei Personen Platz bieten. Das Maximalgewicht in Deutschland beträgt 472,50 Kilogramm. Hier ist dann aber auch schon das Gewicht des Rettungsgerätes mit eingerechnet. Falls im Notfall dieses Rettungsgerät, mit dem alle Ultraleichtflieger in Deutschland ausgerüstet sein müssen, ausgelöst werden muss, wird das komplette Flugzeug mit Pilot sicher zur Erde gebracht. Alle leichten Fluggeräte können als Ultraleicht zugelassen werden. Dazu gehören neben den Leichtflugzeugen auch Drehflügler wie Hub- und Tragschrauber. Nicht zu vergessen sind Hängegleiter, Motorsegler als auch Segelflugzeuge. Ultraleicht sind ebenso Gleitschirme, Wasserflugzeuge und Kunstflugzeuge sowie Kleinstflugzeuge und Luftschiffe. Speziell in Deutschland dürfen die den größeren einmotorigen Motorflugzeugen ähnlichen Maschinen als Ultraleichtfluggerät zugelassen werden. Ebenso dreirädrige Trikes mit einem beweglichen Flügel sowie mit dem Fuß zu startende motorbetriebene Hänge- und Paragleiter. Auch Tragschrauber sind in Deutschland erlaubt.

Ein Vorteil des Ultraleicht-Fliegens ist zum einen, dass es erheblich kostengünstiger ist als das Fliegen mit Leichtflugzeugen. Viele Piloten mit Privatpilotenlizenzen sehen das Fliegen mit Ultraleichtflugzeugen als gute Alternative an. Flugplätze in Deutschland müssen für Ultraleichtfluggeräte eine besondere Zulassung haben. Ein Nachteil ist, dass Sie nicht überall mit Ultraleichtflugzeugen fliegen dürfen. Ein Rundflug-Gutschein ist eine schöne Alternative, um einen Einblick in die Fliegerei zu bekommen. Vielleicht kommen Sie ja auf den Geschmack und möchten dann selber das Fliegen erlernen. Auch Ultraleichtflugzeuge sind für Auslandsflüge erlaubt. Wer Ultraleichtflugzeuge fliegt, muss sich, genau wie Segel- und Motorflieger, regelmäßig einem flugmedizinischen Gesundheitscheck unterziehen.

Fliegen wie ein Vogel – Drachen- und Gleitschirmfliegen

Eine andere Alternative, um sich den Traum vom Fliegen zu ermöglichen, ist das Drachenfliegen oder Gleitschirmfliegen, auch Paragliding genannt. Diese Sportarten werden von bestimmten Flugschulen angeboten. Besonders beim Drachenfliegen haben Sie das Gefühl, wie ein Vogel durch die Luft zu schweben. Dies ist auch beim Fliegen eines Gleitschirmes der Fall. Das Schöne am Drachen- wie auch am Gleitschirmfliegen ist, dass Sie das Fluggerät ganz alleine, zum Teil mit Ihrer eigenen Körperkraft, steuern. Die Unterstützung durch kleine Motoren ist aber durchaus möglich. Auf keinen Fall müssen Sie zu sportlichen Höchstleistungen fähig sein. Eine stabile Gesundheit und etwas körperliche Fitness sind jedoch vorteilhaft. Wenn Sie das Drachenfliegen oder Gleitschirmfliegen einmal gelernt haben, können Sie diese Sportart bis ins hohe Alter betreiben.

Spezielle Kleidung ist nicht vorgeschrieben. Sie sollten aber auf jeden Fall auf wetterfeste Kleidung, stabiles Schuhwerk und gegebenenfalls Handschuhe nicht verzichten. Geflogen wird grundsätzlich nur bei optimalen Wetterbedingungen, um kein Risiko einzugehen. Flugschulen bieten vom Schnupperkurs über den Grundkurs bis zur Höhenflugausbildung alles an. Nach der Höhenflugausbildung dürfen Sie sogar mit Ihrem Drachen oder Gleitschirm in den Alpen fliegen, was besonders eindrucksvolle Aussichten von oben verspricht. Als weitere Ausbildungsmethode ist noch der Tandemflug zu nennen, wobei der erfahrene Flieger steuert und der Schüler sich zunächst einmal ein Bild vom Fliegen machen kann, ohne selbst tätig zu werden. Ein weiterer Vorteil vom Drachen- bzw. Gleitschirmfliegen ist, dass Sie besonders günstig und bereits nach kurzer Ausbildungszeit in die Luft abheben können. Es ist noch zu erwähnen, dass Drachen- und Gleitschirmflieger keine flugmedizinische Untersuchung vorweisen müssen.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden