Fitnessmode für Männer: Trainingsanzüge für Sport und Freizeit

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Fitnessmode für Männer: Trainingsanzüge für Sport und Freizeit

Als die Affen von den Bäumen herabstiegen und sich allmählich Menschen daraus entwickelten, dürften sie alle extrem fit gewesen sein. Sich ausreichend mit Nahrung versorgen und im Ernstfall schnell weglaufen zu können, waren damals die wichtigsten Voraussetzungen zum Überleben. Das hat sich in den letzten fünf bis sechs Millionen Jahren gründlich geändert: Heute ist Sport ein Luxus, etwas, das Sie in Ihrer sogenannten Freizeit tun. Studien beweisen, dass die meisten Menschen in Deutschland zu viel Zeit im Sitzen verbringen. Aber der Mensch ist seiner ursprünglichen Natur nach ein Läufer.

Stress abbauen durch Bewegung - viele psychosomatische Leiden sowie Herz- und Kreislauferkrankungen, ja sogar Rückenbeschwerden sind auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Es ist also mehr als empfehlenswert, wenn Sie etwas für Ihre Gesundheit tun, indem Sie an Ihrer Fitness und einem gesunden Körper arbeiten. Seit den längst vergangenen Zeiten in der Steppe hat sich allerdings ein weiterer Punkt gravierend verändert: Unsere Spezies kleidet sich inzwischen passend dazu. Das Angebot auf dem Markt für Sportbekleidung ist groß. Je besser Ihr Outfit zu Ihnen und der von Ihnen gewählten Methode, sich fit zu halten, passt, umso mehr Spaß werden Sie an Ihrem Sportprogramm haben und umso erfolgreicher wird es wirken. Fitness hat in unserer Welt und der Art, wie wir unsere Zeit verbringen, einen hohen Stellenwert. Finden Sie heraus, was Sie brauchen, um gut ausgestattet und gut aussehend Sport treiben zu können. Schauen Sie dazu einfach bei eBay in der Kategorie Hobby & Freizeit nach, dort werden Sie sicherlich fündig! 

Was braucht Mann beim Sport – hochwertige Trainingsanzüge

Wenn Sie sich fit halten wollen, reicht es meistens nicht, sich einfach ein Paar Sportschuhe überzustreifen und loszulegen. Eine gute Sportausstattung bezieht Ihre gesamte Bekleidung ein, von Kopf bis Fuß, von Sonnenbrille bis Sportsocken. Besonderen Wert sollten Sie jedoch auf die richtige Wahl Ihres Trainingsanzugs legen. Das Material ist hierbei ganz entscheidend. Lange Zeit galt Baumwolle als das A und O in der Welt des Sports. Das Material ist atmungsaktiv und sanft zur Haut. Allerdings hat Baumwolle einen entscheidenden Nachteil. Es gibt die sich beim Sport entwickelnde Feuchtigkeit nur sehr langsam an die Umgebung ab und staut sich in der Kleidung. Die Textilindustrie hat auf dieses Defizit reagiert und ein wahres High-Tech-Produkt unter den Sporttextilien entwickelt – die Funktionswäsche. Dabei hat sich vor allem das Dreischichtensystem aus unterschiedlichen Materialien bewährt. Trainingshosen in kurz oder lang, Trainingsshirts, -jacken und Pullover nutzen alle das patentierte Rezept der drei Schichten.

So funktioniert das Drei-Schichten-Modell

Die unterste Schicht besteht in der Regel aus einer hochwertigen Kunstfaserstruktur. Sie liegt Ihrer Haut am nächsten und muss daher besondere Fähigkeiten aufweisen. Wenn Sie sich beim Sport auch noch so sehr verausgaben, muss diese erste Schicht die Feuchtigkeit möglichst schnell von Ihrem Körper aufnehmen und an die nächste Schicht abgeben. Kunststofffasern können Feuchtigkeit naturgemäß nicht speichern und leiten sie ideal weiter. Als zweite Schicht kommt die bewährte Baumwolle zum Einsatz. Sie nimmt den Großteil der Feuchtigkeit auf. Damit diese nun ganz nach außen abgegeben werden kann, kommt eine dritte Schicht zum Einsatz. Diese Außenschicht besteht aus sehr feinen Mikrofasern mit ganz erstaunlichen Eigenschaften. Sie nehmen die Feuchtigkeit aus der zweiten Schicht auf und geben sie an die Umgebung ab. Fazit: Sie bleiben auch bei größeren Anstrengungen länger trocken. Gleichzeitig schützen Sie die Mikrofasern vor den Einflüssen von außen. Kalter Wind oder Regen dringen nicht durch das feine Material. Achten Sie beim Kauf Ihres Trainingsanzugs darauf, dass er in dieser Drei-Schichten-Art gefertigt wurde. Lassen Sie sich dazu optimalerweise auch individuell beraten. Je nach Sportart und Wetterlage müssen unterschiedliche Ansprüche an Ihre Sportbekleidung gestellt werden.

Der richtige Trainingsanzug für den fitten Sportler

Sport- und Trainingsanzüge gehören im Grunde in jede Sporttasche. Ihre Schnitte sind in der Regel leger und einfach gehalten. Sie sollen den Sportler bei seinen Aktivitäten unterstützen und nicht durch aufwendige Schnörkeleien behindern. Während der Aufwärmübungen, in den Pausen und nach den aktiven Sportphasen halten lange Trainingsanzüge ihre Träger ordentlich warm. Mit den richtigen Materialien können Sie in den Erholungsphasen nicht so schnell auskühlen und beugen so Erkältungen vor. Der moderne Sportanzug besteht heute aus zwei Teilen: einem Ober- und Unterteil. Da sie vor allem vor und nach dem Sport zum Einsatz kommen, sind die oberteiligen Jacken in der Regel langärmlig. Bei den Hosen stehen Ihnen schon mehr Varianten zur Verfügung. Neben der klassischen langen Jogginghose mit einem Gummizug oder Reißverschluss gibt es auch die kürzeren Turn- und Sporthosen. Vor allem im Sommer werden Letztere von vielen Sportlern bevorzugt.

Sportlicher Freizeit-Look – der Trainingsanzug als Modetrend

Vor allem durch die Musikbranche und provokante Musiker wie Eminem oder die Spice Girls, doch nicht zuletzt auch durch den Einfluss der Sportmode-Giganten, erlangten Trainingsanzüge gerade in den 1990er-Jahren einen ganz neuen Status und wurden alltagstauglich. Die zwanglose Kleidung zog mit einem Mal in die Wohnhäuser der Vorstädte, in die Klassenzimmer und teilweise sogar ins Büro. Doch diesem Trend sollte eine neue Kleiderordnung Einhalt gebieten. Vor allem an Schulen durfte der lässige Anzug nicht mehr außerhalb des Sportunterrichts getragen werden, vom Arbeitsplatz wurde er sogar ganz verbannt. Genannt wurden dabei in erster Linie hygienische Gründe, aber auch der unstatthafte, etwas zu lockere Look spielte bei diesem Modediktat eine wichtige Rolle. Die Berliner Komikerin Cindy aus Marzahn und den Reality-Shows einschlägiger Fernsehkanäle haben wir es zu verdanken, dass der Ruf des Trainingsanzugs bisweilen sehr gelitten hat und heutzutage - außerhalb des Sports – als eher niveaulos gilt.

Sportunterwäsche komplettiert das Outfit

Ob Sportler auf Naturfasern in ihrer Bekleidung Wert legen oder auf High-Tech-Fasern, ist eher ein Glaubenskrieg. Allerdings spricht vieles für Kunstfasern. Sie werden beim Sport schwitzen und vor allem reine Baumwolle saugt den Schweiß zwar gut auf, gibt ihn aber nur sehr langsam wieder ab. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie Baumwollunterwäsche tragen, schon bald nach Trainingsbeginn ein konstant feuchtes Körpermilieu haben werden. Außerdem entstehen unangenehme Gerüche durch Schweiß bei Baumwolltextilien relativ schnell – und sie sind nur bei höheren Waschtemperaturen auch wieder zu tilgen.

Spezielle Sportunterwäsche wird - genau wie die Anzüge selbst - aus High-Tech-Fasern hergestellt. Diese sind so ausgelegt, dass sie die Belastung in Schweißform von Ihnen nehmen, gleichzeitig aber nur wenige der isolierenden Eigenschaften verlieren. Ein Sich-nass-Schwitzen, das immer auch das Risiko einer lokalen Unterkühlung und damit einer Zerrung oder Erkältung mit sich bringt, wird auf diese Art und Weise effektvoll vermieden. Darüber hinaus werden viele Sporttextilien mit Substanzen (zum Beispiel Silberionen) ausgerüstet, die einer unangenehmen Geruchsentwicklung durch Schweiß entgegenwirken, sofern dieser auftritt. Außerdem sind moderne Textilien in der Regel hochelastisch und besitzen damit eine viel bessere Passform als Baumwollgewebe, vor allem in der Bewegung, da sie sich äußerst flexibel anpassen.

Fitnessoberbekleidung: Sportjacken, Sportshirts, Sporthosen

Ob Sie Ihre Bekleidung weit oder hauteng wählen, hängt weniger von Ihrem Modegeschmack ab als von der Sportart, die Sie ausüben: Wenn Sie wandern gehen, kann eine weite Hose Ihnen manchen Insektenstich ersparen, wenn Sie dagegen joggen wollen, sind breit geschnittene Hosenbeine eher eine Stolperfalle. Ihre Oberbekleidung sollten Sie beim Sport im Idealfall gar nicht wahrnehmen, besonders dann, wenn Sie Aktivitäten mit Ihrem Oberkörper ausführen. Wenn Sie Langstreckenläufer sind, achten Sie unter anderem darauf, dass Shirts, die Sie tragen, einen Lichtschutzfaktor haben.

Indoor-Sportbekleidung

Wenn Sie in der Halle trainieren, brauchen Sie eine wesentlich kleinere Sporttasche, als wenn Sie draußen trainieren. Ein Unterhemd ist im Gebäude schlichtweg nicht notwendig. Sie müssen sich nicht warm anziehen, nicht vor Wind, Regen oder Kälte schützen. Trainingsshirt und Trainingshose reichen. Ob lange oder kurze Hose, ist je nach Sportart und Naturell des Sportlers verschieden; beim Shirt ist es mit der Ärmellänge ebenso. Sollten Sie regelmäßig zum Trainieren ein Fitnessstudio besuchen, denken Sie daran, dass Sie sich gelegentlich an den Geräten auf Sitzflächen niederlassen, die auch von wirklich vielen anderen Menschen genutzt werden. Ob Sie dann auf eine lange Hose aus hygienischen Gründen Wert legen, ist Ihre Entscheidung. Beim Handball oder Volleyball können lange Hosen Ihre Kniepartie schützen – aber das leisten Knieschoner auch und Sie tragen dazu Sportshorts. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen.

Modefarben sind wirklich kein Muss, aber bedenken Sie bitte, dass auch der attraktivste Körper in einem Trainingsanzugmodell aus Turnvater Jahns Zeiten eher weniger gut zur Geltung kommen kann.

Outdoor-Sportbekleidung

Wenn Sie das ganze Jahr draußen Sport treiben, muss Ihre Ausrüstung ein wenig umfangreicher sein: Eine wind- und wasserdichte Regenjacke gehört in jedem Fall dazu, unter Umständen auch eine Regenhose. Im Winter brauchen Sie einen effektiven Kälteschutz, denn wenn Sie beim Sport frieren, vermindert das meistens auf direktem Wege den Spaß an der Sache. Viel Wärme geht einem Körper über Kopf und Hände verloren – tragen Sie folglich gegebenenfalls Mütze und Handschuhe, zumindest in der Aufwärmphase. Ansonsten wird es sich bewähren, wenn Sie auf das System Zwiebel setzen: Mehrere Schichten Kleidung übereinander tragen und eine nach der anderen ausziehen, wenn es zu warm wird. Nach Abschluss Ihres Trainings achten Sie am besten darauf, dass Sie sich wieder warm anziehen, damit Sie nicht auskühlen und krank werden.

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