Fitnessbekleidung für Damen: Hosen, Shirts, Jacken und Sportunterwäsche fürs Training im Studio

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Fitnessbekleidung für Damen: Hosen, Shirts, Jacken und Sportunterwäsche fürs Training im Studio

In Fitnessstudios schwitzt man und nimmt mitunter einige Kilo ab. Kommt man jedoch neu in ein solches Studio, wird man zuerst einmal meist von der Kleidung der anderen Gäste überrumpelt. Funktionskleidung, sündhaft teure Laufschuhe und modische Accessoires sind dabei nur einige Aspekte. Für so manchen mag dies eher an eine Modenschau als an einen Trainingsraum erinnern, jedoch haben diese stilbewussten Menschen häufig nicht nur das Äußere im Sinn: Denn topmoderne Optik paart sich seit einigen Jahren mit hoher Funktionalität im Bereich des Fitnesssports. Vor allem die Damenwelt erregt mit den Outfits oft die ganze Aufmerksamkeit. Um Sie für Ihren nächsten Fitnessstudio-Besuch passend einzukleiden, ist der folgende Ratgeber ein guter Anfang. Sie erfahren, welche Materialien zum Sport geeignet sind und welche Kleidung für welche Art von Sportgerät den besten Nutzen bringen. Selbstverständlich kommen dabei die neuesten Farbtrends und die aktuellen Schnitte nicht zu kurz.

Das Fitnessstudio – ein eigene Welt 

Für die einen ist das Fitnessstudio ein Ort, ohne den sie nicht mehr leben könnten. Hier kann man seinen Körper stählen oder jeden Tag viele Kilometer auf dem Laufband verbringen. Das Studio ist so für viele ein Ort zum Auspowern und Weiterentwickeln des eigenen Körpers. Es gibt aber auch diejenigen Fitnessstudio-Besucher, die mehr der Unterhaltung wegen in die „Muckibude" gehen. Hier treffen sie sich, wie sonst in einem Café, unterhalten sich, während sie gemütlich ein bisschen in die Pedale des Cardio-Rads treten. Es gibt auch noch diejenigen, die vor allem ins Fitnessstudio gehen, um zu sehen und gesehen zu werden. Die immer höher werdenden Eintrittspreise rechtfertigen diese Einstellung. Aber auch für das Zeigen der neuen Sportkleidung bietet ein Studio die perfekten Bedingungen. Wiederum andere haben noch nie einen solchen Ort betreten und wollen dies auch nicht. Für diese Gruppe ist das Fitnessstudio ein künstlicher Sport, der keinerlei Flair hat. Die Umgebung ist nüchtern und nicht ansprechend, der Raum ist zu klein und man ist ständig von anderen Menschen umgeben, anders als in der freien Natur beim Joggen oder beim Tennis. Oftmals muss man sich auch zwingen und die Zeit finden, dort hinzugehen. Vor allem im Sommer, wenn sehr heiße Temperaturen herrschen, ist es für viele eine regelrechte Qual. Doch hierbei hat jeder seine eigenen Vorlieben.

Worin unterscheidet sich die Kleidung fürs Fitnessstudio zur Trainingskleidung, die man beim Joggen tragen würde?

  • Der erste Aspekt ist vor allem der, dass man in einem Fitnessstudio nicht nur auf dem Laufband seine Fitness unter Beweis stellen kann, sondern auch auf dem Stepper, an der Hantelbank oder in einem der zahlreichen Kurse, die von Pilates über Zumba bis hin zu Yoga und Flexibar gehen. Für jede dieser Sportarten gibt es die passende Kleidung. Diejenige, die extra für das Fitnessstudio hergestellt ist, kann das meist erfüllen. Damit beginnt bereits das optimale Training bzw. ist die Kleidung ein Garant für ein gutes Ergebnis.
  • Vor allem die Schuhe unterscheiden sich. Wollen Sie einen Lauf auf öffentlichen Wegen starten, können Sie jede beliebige Art Sportschuh benutzen. Diese sind zwar möglicherweise nicht die beste Wahl, was die Sohle und das Innenfutter angeht, doch rein hypothetisch hält einen niemand davon ab, sie zu benutzen. Ganz anders im Fitnessstudio. Straßenschuhe sind strengstens verboten. Denn diese beschmutzen die Geräte und sind vor allem unhygienisch. Auch kommt es bei der Wahl der Sportschuhe darauf an, was Sie trainieren möchten. Laufschuhe für das Laufband, normale Turnschuhe für die anderen Geräte. Gymnastikschuhe können dann nützlich werden, wenn Ballett- oder Geräteturnstunden angeboten werden. Badeschuhe sind definitiv nicht für das Training selbst geeignet, aber für das Duschen danach auf jeden Fall unabdingbar. So kann man in sanitären Anlagen Fußpilz vorbeugen.
  • Viele benutzen auch Trainingshandschuhe. Diese werden bei anderen Sportarten außerhalb eines Studios auch nicht benötigt. Vor allem für Hantelübungen sind diese wichtig. Besitzen diese zusätzlich Handgelenksbandagen, dann werden dadurch die Handgelenke gut entlastet.

Die richtigen Hosen für die Dame im Fitnessstudio

Ein wichtiger Hinweis hierfür vorweg: Die meisten, heutzutage verkauften Sportkleidungen sind Funktionsartikel. Das meint, dass das Material nicht mehr aus Baumwolle besteht, sondern zu einem großen Teil aus Elasthan und Polyester. Diese besitzen den Vorteil, dass sie den produzierten Schweiß nach außen tragen und ihn damit von der Haut weg transportieren. Dies vermindert das Nässegefühl auf der Haut. Das ist zum einen unangenehm, zum anderen entstehen durch dauernde Feuchtigkeit leicht Erkältungen oder Blasenentzündungen. Die Kunstfasern nehmen diese auf und halten so den Sportlerkörper angenehm trocken.

Das Thema Hose ist oft heikel. Viele möchten ihre Beine nicht zeigen, denn um diese in Form zu bringen, gehen die meisten auch erst in ein Fitnessstudio. Hier sei Entwarnung gegeben: Auch wenn man damit zwar mehr schwitzt, sind lange Hosen im Fitnessstudio besser. Sie sind hygienischer, da sonst die Geräte mit dem Schweiß in Berührung kommen würden. Das ist für die nachfolgenden Sportler unangenehm und auch für die Geräte selbst ist die immerwährende Flüssigkeit nicht gut: Korrosion hat dadurch leichtes Spiel. In vielen Fitnessstudios sind lange Sportlerhosen gar Pflicht. Es gibt allerdings auch die enganliegenden Funktionshosen, die das Problem umgehen. Aus diesem Material können auch kurze Radlerhosen getragen werden. Vor allem für Laufübungen oder bei Aerobic-Kursen bieten diese die größtmögliche Beinfreiheit. Für Street- oder Breakdance-Kurse empfehlen sich hingegen lässige ¾ -Pants. Diese sind äußerst weit geschnitten und haben Bündchen an den Unterschenkeln, die einen festen Sitz garantieren. Zudem sind diese oft mit einem Reißverschluss versehen. Auch Pants dieser Länge für den Yogakurs sind angebracht. So kann man sich entspannen, die Materialien schneiden nicht in die Haut ein und der hohe Stretchanteil sorgt für zusätzliche Entspannung. Viskose ist hierbei ein empfehlenswertes Material.

Passende Shirts für das tägliche Training

Frau möchte auch im Fitnessstudio nicht unattraktiv wirken. Enganliegende Oberteile erfüllen gleichzeitig wieder den Effekt, sind diese denn aus Kunstfasern, dass der Schweiß leicht abtransportiert wird und man sich immer wohlfühlt. Der Oberkörper schwitzt beim Sport immer am meisten und sollte deswegen grundsätzlich mit Polyester bedeckt werden. Außerdem stören diese nicht wie weit geschnittene Stoffe. Selbstverständlich gibt es die Tops auch in unterschiedlichen Ausführungen:

  • Das normale T-Shirt besitzt kleine Ärmel. Dies ist wiederum aus hygienischen Gründen zu empfehlen. Viele Personen stört jedoch das Kratzen und Rutschen der Ärmel während des Sports.
  • Für diese sind die Tops in der klassischen Form zu empfehlen. Sie ähneln den sogenannten Muskelshirts und haben demnach keine Ärmel. Hierbei erhält der Sportler eine bessere Belüftung und man fühlt sich in den Bewegungen freier.
  • Für sehr schlanke und selbstbewusste Frauen gibt es spezielle Sportbustiers, die ohne T-Shirt darüber getragen werden können. Hierbei liegt der Bauch komplett frei. Zu achten ist hierbei darauf, dass das Oberteil nicht zu knapp ausfällt, da es sonst leicht verrutschen kann. Auch sollte die Form dem Ringer-Style ähneln und somit am Rücken über Kreuz geschnitten sein. Das bietet optimalen Halt und wirkt nicht zu aufreizend. Auf einen großen Ausschnitt sollte ebenso verzichtet werden.
  • Die beliebtesten Farben sind hierbei die Nuancen in Neon oder auch helle und bunte Farben. Schwarz, Braun und Grau wird häufig nur für die Hosen verwendet. Wer in einem Fitnessstudio auffallen will, entscheidet sich für knallige Farben.

Jacken für das Fitnessstudio? 

Trainings- und Sweatjacken sind auch für das Fitnessstudio geeignet. Obwohl es darin selten kalt ist bzw. die Sportler sich selbst erhitzen, greifen viele auf Jacken zurück. Der Schweiß kann damit nicht an die Gerätschaften gelangen. Aber auch nach dem Sport, so zum Beispiel an der Bar, ist eine Jacke äußerst wichtig, um die starken Temperaturunterschiede von warm zu kalt unbeschadet zu überstehen.

Hierbei gibt es viele aktuelle Trends:

  • Der Retrostil ist wieder angesagt. So sind dies Jacken von Adidas mit den obligatorischen drei Streifen, die die kompletten Arme entlanglaufen. Bei diesen gibt es auch den Stehkragen, der den Hals dauerhaft warm hält und so vor Halsschmerzen schützt. Die Materialien sind sehr leicht, da sie aus Polyamid und ohne Innenfutter gefertigt sind. So schwitzt man nicht in den Jacken.
  • Ebenso gibt es die Hoodys auch für das Fitnessstudio. Sonst sehr bekannt auf den Straßen, sind die Sweatjacken mit Kapuze nicht vom Sport wegzudenken. Sie besitzen oftmals extra Anbringungen für den mp3-Player, sodass die Kabel auch nicht während des Sports stören. Greifen Sie hierbei nicht auf die schwere Baumwolle zurück, die meist noch innen gefüttert ist. Funktionsmaterial ist hierbei, wie bei allen anderen Artikeln, sehr viel besser geeignet.

Frauen setzen bei den Jacken gerne auf den Trend des Color-Blocking. Dabei werden Farben einer Farbfamilie zusammen getragen, deren Kombination man so eigentlich nicht anzuziehen wagt. Dies wäre beispielsweise eine rote Kapuze zu einer ansonsten in Pink gehaltenen Jacke. Auch Abnäher sind sehr beliebt und peppen die Jacke optisch auf.

Sportunterwäsche ist unverzichtbar

Ein Sport-BH und der passende Slip, beides aus Kunstfaser gefertigt, ist die perfekte Kombination für Frauen, die regelmäßig Sport im Fitnessstudio machen. Ersterer bietet guten Halt bei allen Bewegungen, die auf das Gewebe einwirken. Dieses erschlafft dadurch auf lange Sicht nicht merklich. Bei der Auswahl der Unterwäsche sollte darauf geachtet werden, dass das Material nicht einschneidet oder Abdrücke hinterlässt, die häufig sehr schmerzhaft sind. Es dürfen dabei so gut wie keine sichtbaren Nähte vorhanden sein. Generell gilt, dass die Unterwäsche beim Sport nicht merklich auffällt, weder für den Träger noch für die Außenstehenden.

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