Finger weg von USA Einkäufen

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Der implodierende Dollarkurs ruft den gewitzten Einkäufer auf den Plan, mal bei ebay.com vorbeizuschauen und einen günstigen Einkauf zu tätigen. Doch grösste Vorsicht ist geboten. Es lauern Fallstricke, die sehr deutlich den "kleinen" Mann von der Strasse zu Fall bringen.
1) Schaut euch den Verkäufer genau an - diese Regel gilt natürlich auch in USA wie in Deutschland
2) Paypal zeigt euch bei der Umrechnung von Dollar in Euro zwar den aktuellen Wechselkurs an, berechnet aber endgültig mit einigen Cent Unterschied und schlägt entsprechende Wechselkursgebühren auf. Hier geht euch bereits der erste Vorteil durch die Lappen!
3) Es ist ziemlich schnurzegal was ihr kauft, die grossen Logistiker wie z.Bsp. FedEX melden grundsätzlich an den Zoll, es werden Einfuhrumsatzsteuer, Zollgebühren und Bearbeitungsgebühren fällig. Bei einem Kauf von etwa 200 Dollar (ca. 140 Euro) kommen da schnell weitere 40-50 Euro zusammen. Die nächste Falle schnappt zu
4) Der Logistiker streckt euch die Kosten vor, allerdings nicht umsonst. Hier werden schnell nochmal 10-15 Euro fällig, die ihr später mit einer Rechnung und den Zollpapieren bekommt.
5) Schlußendlich kommt auf die ganze Geschichte noch 19% Umsatzsteuer, die ihr natürlich auch bezahlt.
So wurden in meinem Fall aus rd. 215 US Dollar letztendlich 208 Euro. Also genaugenommen ein Umrechnungskurs von 1 zu 1.
Wer selbst die Erfahrung machen will, bitte schön. Der kluge Mensch lernt aus den Fehlern der anderen.
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