Final Fantasy IX

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Wie gewohnt beginnt die Story mit aufwendigen Rendersequenzen und auch für Einsteiger relativ einfach. Diesmal allerdings nicht in einer futuristischen Welt, sondern einem Fantasyreich mit allerlei wunderlichen Kreaturen und einem mittelalterlichen Flair. Hintergrund ist diesmal die geplante Entführung der Prinzessin Garnet Til Alexandros XVII.
Eure Hauptaufgabe als Spieler ist es natürlich, nach und nach den Geheimnissen und Gründen der Entführung und alles, was damit zusammen hängt, nachzugehen. Dabei trefft ihr immer wieder auf kampfwütige Gegner, denen es in zahlreichen Kämpfen einzuheizen gilt. Ihr dürft in den 3D-Arenen nicht nur mit normalen Waffen dafür sorgen, dass der Sieg auf eurer Seite steht, sondern auch mit allerlei Zaubersprüchen sowie den altbekannten Guardian Forces - das sind eine Art magische Kreaturen, die mit verschiedensten Attacken auf den Gegner losgehen können. Allerdings verfügt ihr über diese GFs, wie sie genannt werden, erst im weiteren Verlauf des Spiels und nicht schon zu Anfang der Story wie es beim Vorgänger der Fall war, da ihr erst nach und nach genügend Mana, also Zauberkraft habt, um sie aktivieren zu können.
Zu Anfang wechselt ihr mehrmals zwischen den verschiedenen Charakteren der Geschichte, wie z.B. der Ganoven- und Theatertruppe Tantalus unter Führung von einem gewissen Zidane, die die Prinzessin kidnappen sollen. Daneben lernt ihr auch den kleinen Zauberer Vivi kennen sowie den Leibwächter der Prinzessin namens Adelbert Steiner. Erst im Verlauf der Geschichte erfahrt ihr, was diese Charaktere miteinander zu tun haben und was hinter dieser Entführung in Wirklichkeit steckt. Ganz typisch ist dies der Auftakt zu einer tief verwurzelten Geschichte, in die ihr im Laufe der vier CDs eintaucht. Dabei spielen erneut große Gefühle, mehr oder weniger schwierigen Rätsel und Spannungselemente eine große Rolle. Trotz der vielen merkwürdigen Kreaturen, verbergen sich hinter den Protagonisten von Final Fantasy IX richtige Menschen - zumindest auf der Gefühlebene. Umso verständlicher, dass ihr Handeln entsprechend ist.
Etwas, das bei den Kämpfen diesmal weiter im Vordergrund steht, ist der taktisch kluge Einsatz eurer Charaktere. Jeder eurer Schützlinge hat verschiedene Stärken und Schwächen, die es gilt, geschickt einzusetzen und damit möglichst effektiv den Gegner zur Strecke zu bringen. Was man leider auch diesmal nicht geschafft hat, ist es, ein vernünftiges Speichersystem einzubauen - ein Manko der meisten Rollenspiele. So könnt ihr wieder einmal nur an vorgegeben Punkten abspeichern, dargestellt von einer Art kleiner fliegender Kobold, der euch zu Diensten steht.
In Sachen Grafik haben die Japaner nichts verlernt. Auch diesmal werdet ihr mit aufwendigen vorberechneten Videosequenzen und Hintergründen verwöhnt. Ebenso die 3D-Modelle der einzelnen Charaktere sind mehr als gelungen und scheinen oft wirklich am Rande des Machbaren der kleinen grauen Konsole zu stehen. Dabei sind die Ladezeiten sogar noch akzeptabel und stören den Verlauf des Spiels so gut wie gar nicht - auch nicht beim Übergang von einer 2D-Kulisse in eine 3D-Kampfarena.Was besonders hervorsticht sind zudem die mehr als gelungenen Animationen. Durch größtenteils Comic-artige Bewegungen wird den Figuren zunehmend Leben eingehaucht und hebt den Realismus nochmals.
 
Fazit



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