Filmprogramme von den Klassikern der Filmgeschichte

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Filmprogramme von den Klassikern der Filmgeschichte

Tipps rund um Filmprogramme zu den Klassikern der Filmgeschichte

Von „Mata Hari“ mit Greta Garbo über „Die drei von der Tankstelle“ mit dem unvergessenen Heinz Rühmann bis hin zu Casablanca mit dem berühmten Spruch „Ich schau´ dir in die Augen, Kleines“ – es gibt immer wieder Filme, die weit über ihre eigene Zeit hinaus lebendig bleiben. Manchmal mag ein genialer Regisseur der Grund dafür sein, der das Team zu Höchstleistungen bringt, in anderen Fällen die Schauspieler, die exzellente Glanzleistungen vollbringen, in wieder anderen ist es die Story, die die Zuschauer nicht mehr loslässt. Oft genug ist es aber auch eine Kombination dieser drei Faktoren, der einen Film zum Klassiker werden lässt. Nicht nur wahre Cineasten können sich auch heute noch für viele dieser Filme begeistern. Und so wundert es auch nicht, dass eine große Sammelleidenschaft mit Filmprogrammen verbunden ist, die seinerzeit für die Bewerbung der einzelnen Filme entstanden. Ein Blick in die Filmprogramme der Klassiker entführt und in längst vergangene – und durch die Filme doch gleichzeitig unvergessene – Zeiten.

Was ist eigentlich ein Filmprogramm?

Wenn man heute eine Befragung zum Thema Filmprogramme starten würde, könnten sicherlich viele Menschen mit der Begrifflichkeit nicht viel anfangen. Zwar gibt es auch heute noch die Werbeblättchen der Kinobetreiber und auch Filmzeitschriften präsentierten so manchen neuen Film mit Interviews, Szenebildern und mehr. Und doch hat das Medium Filmprogramm seit einigen Jahrzehnten keine große Relevanz mehr für die Filmwirtschaft. Daher sei hier ein Blick auf das einst so glorreiche Medium erlaubt.
Seine wichtigste Zeit erlebte das Programmheft, das man auch als Kinoprogrammheft oder als Filmprogramm bezeichnen kann, zwischen den 1920er Jahren und den 1960er Jahren. Das Filmprogramm hat meist vier oder acht Seiten und beschäftigt sich inhaltlich ausschließlich mit einem bestimmten Film – im Gegensatz zu einer Kinozeitschrift oder kurzen Rezensionen in einem umfassenden Kinospielplan. Zu den „Basics“ eines Programmheftes gehören Angaben zur Besetzung des Films, ebenso werden weitere zentrale Personen wie der Regisseur genannt. Das wichtigste Ziel der Publikation ist es, die Menschen auf den Film aufmerksam zu machen und zum Besuch des Films zu animieren. Dies geschieht selbstverständlich durch einen Ausblick auf die Handlung. Wenn die Neugier des (potenziellen) Besuchers erst einmal geweckt ist, so wird er den Film sicherlich sehen wollen – so lautet der Ansatz. Auch Interviews mit oder Statements von bekannten Schauspielern, die im Film mitwirken, werden oft integriert. Und selbstverständlich dürfen die passenden Film-Fotos und/oder Grafiken zum Film nicht fehlen.

Wer produzierte Filmprogramme?

Wer die oben genannte Intention der Filmprogramme kennt, wird auch den naheliegenden Schluss auf die Herausgeber der Filmprogramme ziehen können. Selbstverständlich wurden die Programme von Unternehmen produziert, die von der Filmwirtschaft profitierten. Dies waren vor allem die Filmverleihe, aber auch Verlage, die eng mit der Filmindustrie zusammenarbeiteten. Wichtige Titel, die von Filmverleihen herausgegeben wurden, waren die Atlas-Filmhefte, die Rialto-Filmhefte, das TOP-Filmprogramm sowie die österreichische Reihe Paimann´s Filmlisten. Zu den bedeutendsten Filmprogrammen von Verlagen zählten der Illustrierte Filmkurier, der von 1919 bis 1944 herausgegeben wurde, die Illustrierte Filmbühne, die zwischen 1946 und 1969 erhältlich war und Das Neue Filmprogramm. Auch in der DDR gab es Filmprogramme, und zwar das sogenannte Progress-Filmprogramm, welches ab 1950 produziert wurde (später: „Film für Sie“).

Was Filme und Filmprogramme über ihre Zeit aussagen

Gerade die sogenannten Klassiker der Filmgeschichte sind auch heute noch vielen Menschen bekannt. Dies liegt wohl unter anderem daran, dass sie in den vergangenen Jahrzehnten häufig im Fernsehen zu sehen waren und dass viele Filmklassiker heute sogar auf DVD oder Blue-ray erhältlich sind. Entsprechend begehrt sind auch die Filmprogramme der Klassiker. Spannend sind die Programme aber nicht nur aus der Perspektive der Cineasten. Denn auch kulturhistorisch haben Filme eine wichtige Bedeutung – genauso wie Filmprogramme, Film-Fanartikel und alles, was den Zeitgeist eines Jahrzehnts oder einer Epoche repräsentiert. So kann man an der Art der Inszenierung und an den Plots und Kernbotschaften auch immer auf die Ansichten und Perspektiven der Gesellschaft einer Zeit schließen.

Klassiker der Filmgeschichte nach Jahrzehnten

Klassiker der Filmgeschichte können zu jeder Zeit entstehen und es gibt auch immer wieder erstaunliche Überraschungserfolge. Oft wird der Erfolg eines Films an dem Einspielergebnis gemessen. Aber auch Filme, die zu ihrer Entstehungszeit wirtschaftlich nicht ganz so erfolgreich waren, können sich zu Klassikern entwickeln, die lange Bestand haben. Gerade wer in den diversen Filmprogrammen stöbern möchte, kann sich den Streifzug durch die historischen Druckerzeugnisse mit der Auswahl nach Jahrzehnten leichter machen. Hier findet man beispielsweise Filmprogramme zu Kinoklassikern, die vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden, aber auch solche aus der Kriegszeit und aus der Nachkriegszeit.

Filme und Filmprogramme vor 1939

In eine völlig andere Zeit versetzen uns die Filme aus der Epoche vor dem Zweiten Weltkrieg. Marlene Dietrich brillierte beispielsweise im Jahr 1930 in „Der blaue Engel“, Willy Frisch war in „Die Drei von der Tankstelle“ im gleichen Jahr zu sehen und der Kästner-Klassiker „Emil und die Detektive“ kam 1931 in die Kinos. Ebenfalls berühmt geworden und heute noch gerne gesehen sind Filme wie „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ (1931), „Frankenstein“ (1931), „Anna Karenina“ von 1935, „Meuterei auf der Bounty (1935), der Chaplin-Film „Moderne Zeiten“ von 1935, „Leoparden küsst man nicht“ mit Cary Grant und Katherine Hepburn von 1938 und die Robin-Hood-Verfilmung mit Errol Flynn und Olivia de Havilland von 1938. Die passenden Filmprogramme der Klassiker von vor 1939 gibt es bei eBay.

Filme und Filmprogramme aus der Zeit von 1940 bis 1949

Auch während der Zeit des Zweiten Weltkrieges entstanden Filme, die heute als Klassiker gelten. Viele Filmprogramme der Klassiker aus der Zeit von 1940 bis 1949 erinnern an diese Phase. Man denke nur an Casablanca mit Ingrid Bergman und Humphrey Bogart. Der Film wurde 1942 erstmals gezeigt und hat seitdem eine beachtliche Erfolgsgeschichte erlebt. Auch „Arsen und Spitzenhäubchen“ – ein Film, der noch heute z.B. gerne zu Silvester ausgestrahlt wird, stammt aus dieser Zeit, und zwar aus dem Jahr 1942. Schließlich ist noch „Der Dritte Mann“ ein Filmklassiker, von dem man noch heute spricht. Er entstand 1949.

Filme und Filmprogramme von 1950 bis 1959

In den 1950er Jahren war der Film Peter Pan der erfolgreichste Film – gemessen an den Einspielergebnissen. Denn diese lagen bei sage und schreibe 145 Millionen US-Dollar, verglichen mit den Produktionskosten von rund vier Millionen Dollar ein beachtlicher Erfolg. Der Film kam 1953 in die amerikanischen Kinos und ist der vierzehnte Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney, der eine abendfüllende Länge hatte. Viele Filme aus den 50er Jahren gibt es auch auf DVD oder Blue-ray, gerade die Disneyproduktionen stehen auch heute noch ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Auch sind immer wieder Filme und Filmprogramme aus dieser Zeit verfügbar. Doch nicht nur Kinderfilme hatten in den 1950er Jahren das Zeug dazu, echte Klassiker zu werden. Man denke nur an „Die zehn Gebote“ aus dem Jahr 1956, „Quo vadis“ von 1951, „Die Brücke am Kwai“ von 1957 oder „Ben Hur“ von 1959. Mehr dazu kann man den Filmprogrammen der Klassiker der 1950er Jahre entnehmen.

Filme und Filmprogramme ab 1960

Die 1960er Jahre und die Zeit danach boten ebenfalls viele Filme, die das Publikum begeisterten. Auch zu diesen findet man bei eBay viele Filmprogramme der Klassiker. So feierte der Historienfilm „Spartacus“ im Jahr 1960 große Erfolge und gehört auch heute noch zu den bekanntesten Filmen seiner Zeit. Die bekanntesten Disneyfilme aus den 1960er sind „101 Dalmatiner“ von 1961 (wobei es sich hier um die Zeichentrickversion handelt) und natürlich das berühmte „Dschungelbuch“ von 1967. Von den Filmen für erwachsenes Publikum sind uns heute z.B. noch „Lawrence von Arabien“, „Goldfinger“ und „Liebesgrüße aus Moskau“ als Klassiker in Erinnerung.

Filme und Filmprogramme nach 1969

Auch nach 1960 gab es selbstverständlich noch echte Klassiker. Allerdings neigte sich die Hoch-Zeit der Filmprogramme gegen Ende der 60er schon deutlich ihrem Ende zu. So wird man zwar sicherlich noch das eine oder andere Filmprogramm aus den frühen 1970er Jahren finden können, allerdings nimmt die Anzahl doch deutlich ab. Als Klassiker aus der Zeit nach 1969 sind unter anderem „Love Story“ von 1970, diverse James-Bond-Verfilmungen und natürlich auch Werke wie „Der Pate“ (von 1972), „Der weiße Hai“ (aus dem Jahr 1975) sowie verschiedene Star-Wars-Filme bekannt geworden.

Filmprogramme: Eine tolles Geschenk!

Eine sehr gute Idee ist es auch, aus einem Filmprogramm ein tolles Geschenk zu machen, beispielsweise mit der passenden DVD oder Blue-ray Ausgabe des Films. Ein solches Geschenk eignet sich ganz besonders gut zum einem runden Geburtstag oder einem Jubiläum – eben immer dann, wenn ein einfallsreiches Geschenk gefragt ist. Wie wäre es beispielsweise mit einem Filmprogramm auf dem Jahr, in dem der oder die Beschenkte geboren wurde? In Kombination mit einem Filmprogramm, einem Filmposter und vielleicht sogar mit einem Kinogutschein für ein Programmkino in der Nähe ist dies ein tolles Geschenkset. Auch Filme, die für den Jubilar oder für das Geburtstagskind eine besondere Bedeutung haben, sind gut geeignet, um als ganz persönliche Überraschung eingesetzt zu werden. Wenn es sich bei den Beschenkten um ausgemachte Filmfans handelt, könnte auch ein Autogramm oder Autograph eines berühmten Schauspielers aus dem Film eine faszinierende Ergänzung des Geschenks sein.

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