Filmprogramme für Science-Fiction und Fantasy Fans

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Kaufleitfaden: Filmprogramme Science-Fiction und Fantasy
 

Programmhefte gibt es fast so lange, wie es Filme gibt. Ähnlich den Theaterprogrammheften liefern sie mehr oder weniger tief gehende Hintergrundinformationen zum jeweiligen Film. Man kann in ihnen eine kurze Inhaltsangabe nachlesen und sich über die Besetzung und den Stab informieren. Die Filmlänge, der Originaltitel und das Herkunftsland sind ebenfalls genannt. Umfangreichere Filmprogrammhefte liefern Informationen zu den Drehbedingungen oder fassen die wichtigsten Kritiken zu dem Film zusammen. Manche porträtieren die in dem Film auftretenden Schauspieler.
Besonders zu den älteren Kinofilmen finden sich noch zahlreiche Filmprogramm-Hefte bei eBay, denn zu dieser Zeit hatte diese Form der Filmwerbung und Information noch Hochkonjunktur. Sammler dieser Hefte müssen bei den neuen Kinofilmen entweder auf die englischsprachigen Originale ausweichen oder sich an den „Neuen Film-Kurier“ halten, der regelmäßig in Österreich erscheint und von aktuellen Kinofilmen berichtet.

Science-Fiction und Fantasy – angeregt von Fantasie und Wissenschaft

Was die Filme des Science-Fiction- und Fantasygenres eint, sind die Handlungsorte und Figuren. Sind es in den Science-Fiction-Filmen ferne, unerreichbar scheinende Welten und Orte, zu denen die Menschheit gerne reisen und diese erforschen möchte, sind die treibenden Kräfte in den Fantasyfilmen magische und fremdartige Wesen und Orte, die der Fantasie des Autors oder einer Mythologie entsprungen sind. Gerade, was die Science-Fiction-Sparte angeht, entfernen sich die Orte der Handlung immer weiter, da einige der Plätze, die in frühen Science-Fiction-Werken thematisiert wurden, inzwischen von den Menschen erobert wurden.

Orks, Elfen und Barbaren – eine Reise in die Fantasywelten

Die klassischen Fantasyfilme entführen den Zuschauer in eine mittelalterliche Welt mit geheimnisvollen Wesen und voller Magie. Das Genre des Fantasyfilms ist dazu noch eines der ältesten der Kinogeschichte, schon zu Zeiten des Stummfilms wurden die ersten dieser Art gedreht.

„Die Nibelungen“ - ein Meilenstein der deutschen Kinogeschichte

Ein Meilenstein der deutschen Kinogeschichte ist das 1924 in Berlin uraufgeführte Fantasy-Epos „Die Nibelungen“. Der Film basiert auf der Sage um Siegfried den Drachentöter, welche im Laufe der Filmgeschichte mehrfach verfilmt wurde, und wurde von Fritz Lang dirigiert. Aufgrund des Alters ist es nicht mehr so einfach, an originale Filmprogramme zu der Nibelungen-Version aus 1924 zu gelangen, bei eBay haben Sie aber gute Chancen, noch ein Exemplar dieser Raritäten und absoluten Sammlerobjekte zu ergattern.

„Der Zauberer von Oz“

In den Vereinigten Staaten ist ein anderer Fantasy-Klassiker der frühen Kinogeschichte bis heute einer der bekanntesten Filme überhaupt. Die Rede ist vom „Zauberer von Oz“, welcher 1939 in die Lichtspielhäuser kam und dazu einer der ersten Farbfilme der Welt war. Der Film erzählt die Geschichte der kleinen Dorothy, die durch einen Wirbelsturm von ihrer Farm in das magische Land Oz gebracht wird. Dort muss sie gegen böse Hexen bestehen und macht sich auf die Suche nach dem Zauberer von Oz, der ihr angeblich helfen kann, wieder in ihre eigene Welt zurückzukehren.

„Conan, der Barbar“

Eine mehr archaische Art der Fantasyfilme bedient Arnold Schwarzenegger mit seiner Hauptrolle in „Conan, der Barbar“ aus dem Jahre 1982. Es erzählt in grausamer Art und Weise das Leben von Conan, der als Kind mit ansehen muss, wie seine Eltern von feindlichen Kriegern ermordet werden und dann versklavt wird. Der Film kommt fast komplett ohne Dialoge aus und war trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – ein so großer Erfolg, dass 1984 mit „Conan, der Zerstörer“ eine Fortsetzung produziert wurde.

Mittelerde, Drachen und Hobbits – die modernen Fantasyfilme

Man möchte meinen, Science-Fiction und Fantasy gehören eher zur jüngeren Gattung der Kinofilme, doch da irrt man sich. So ist zwar die erfolgreiche Fantasy-Film-Trilogie „Der Herr der Ringe“ erst Anfang des 21. Jahrhunderts gedreht worden, die Romanvorlage von J.R.R. Tolkien wurde jedoch bereits 1954 geschrieben und die Welt der Hobbits erschuf Tolkien bereits im Jahre 1937. Mit den Kinofilmen, die seit 2001 die Kinozuschauer rund um den Globus begeistern, erlebte das Fantasygenre einen Boom. Fanartikel zu „Der Herr der Ringe“ waren gefragt wie nie, unter anderem wurden auch die Filmprogramm-Hefte der Trilogie zu Sammlerobjekten. Die Informationshefte zu „Der Herr der Ringe“ sind im Vergleich zu vielen anderen Filmprogrammen sehr liebevoll gestaltet und deutlich umfangreicher.

„Die Chroniken von Narnia“

Die Verfilmung von „Der Herr der Ringe“ hatte einen nicht abzustreitenden Einfluss auf das Fantasygenre, denn in den darauf folgenden Jahren nahm die Zahl der Kinofilme mit märchenhaften Hintergründen deutlich zu. Aber dies war nicht der einzige Unterschied, die Handlungen der Fantasyfilme unterscheiden sich doch deutlich von den Produktionen der davor liegenden Jahrzehnte. Ebenfalls einer Romanvorlage bedienen sich „Die Chroniken von Narnia“, die ab 2005 gedreht werden. Wenn Sie die Filmprogramme zu den ersten Kinofassungen verpasst haben, schauen Sie doch einfach bei eBay nach den fehlenden Heften, um Ihre Sammlung zu vervollständigen. Übrigens war dies nicht die erste filmische Umsetzung des Romans aus den 50er Jahren, 1979 kam mit „Der König von Narnia“ eine Zeichentrickversion der Abenteuer aus der magischen Welt von Narnia in die Kinos, zu welchem sich ebenfalls noch Programmhefte im Umlauf befinden.

„Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“

Der jugendliche Eragon ist die Hauptfigur im 2006er Fantasyfilm „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“. Er findet auf einem Spaziergang einen Stein, der seine Aufmerksamkeit erregt, und nimmt diesen mit nach Hause. Aus diesem Stein schlüpft eines Tages ein blauer Drache mit Namen Saphira. Der König will alle Drachen unter seiner Kontrolle sehen und macht Jagd auf Eragon und seinen Drachen. Eragon, nun selbst ein Drachenreiter, macht sich auf den Weg zu den Varden, einer rebellischen Gruppe von Drachenreitern, die sich gegen den König stellen, um sich ihnen anzuschließen.

Science-Fiction – auf der Suche nach den Grenzen

Seit Urzeiten träumte der Mensch davon, einmal den Mond zu betreten und dies war schon lange vor den ersten Kinofilmen Thema in der Literatur. Der französische Schriftsteller Jules Verne, der 1828 in Nantes geboren wurde, lieferte gleich mehrere Vorlagen für Science-Fiction-Verfilmungen. Sein Buch „20.000 Meilen unter dem Meer“ wurde 1954 von Disney als Kinofilm umgesetzt und gilt bis heute als Kultfilm des Genres. Im Mittelpunkt der Handlung steht das U-Boot Nautilus, das von Kapitän Nemo durch die Weltmeere gesteuert wird und von mehreren Kriegsschiffen gejagt wird. Ebenfalls aus der Feder von Jules Verne stammt die Vorlage zum Kinofilm „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, welcher 1959 in die Kinos kam. Eine Gruppe von vier Forschern findet hier eine Nachricht in einem Lavabrocken, die darauf deutet, dass es einen Weg zum Mittelpunkt der Erde gibt. Die Gruppe macht sich auf den Weg, erlebt zahlreiche Abenteuer und findet schließlich die verloren geglaubte Stadt Atlantis.
Beide Filme entstanden zu einer Zeit, da die Filmprogramme weit verbreitet waren, und erfreuten sich dazu großer Beliebtheit. Dies macht es auch heute noch relativ einfach, eines der originalen Programmhefte zu den Jules-Verne-Verfilmungen bei eBay zu finden. Einer der ersten Science-Fiction-Filme überhaupt war der 1902 gedrehte Kurzfilm „Die Reise zum Mond“, die ebenso auf einem Buch von Jules Verne basiert. Mit noch sehr bescheidenen Mitteln beschreibt der französische Regisseur und Pionier des Kinofilms Georges Méliès die Reise zum Mond in einer Kapsel, die von einer Kanone abgeschossen wird und den modernen Mondraketen verblüffend ähnlich ist.

Kampf um die Sterne – Science-Fiction der modernen Art

Sean Connery versucht im Jahre 1981 auf dem Jupitermond Io für Ordnung zu sorgen, wo er in „Outland – Planet der Verdammten“ die Rolle des obersten Polizisten William T. O'Niel spielt. Die Häufung von Suiziden und Psychosen in der Bergbaustation machen ihn stutzig, jedoch ist außer der Stationsärztin Dr. Marian Lazarus keiner daran interessiert, die Hintergründe aufzuklären. Im Gegenteil findet O'Niel heraus, dass die Bergbauleitung in den Handel mit den Drogen, die für die Zwischenfälle verantwortlich sind, verstrickt ist und zwei Killer auf ihn angesetzt hat. Diese erreichen die Station mit dem nächsten Versorgungsraumschiff – der Countdown beginnt.
Bereits einige Jahre zuvor, 1977 um genauer zu sein, startete der erste Teil von „Star Wars“ in den Kinos. Das von George Lucas erdachte Epos um Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Darth Vader wurde zu einem der größten finanziellen Erfolge der Filmgeschichte und zieht bis heute Sammler und Science-Fiction-Fans in seinen Bann. Nachdem 1983 mit „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ der dritte Teil von „Star Wars“ in den Kinos gezeigt wurde, wurde es still um die Serie. Als 1999 mit „Die dunkle Bedrohung“ die Fortsetzung, die als Prequel-Trilogie angekündigt wurde, in den Startlöchern stand, war der Hype um Star Wars wieder da. Fans der Star-Wars-Saga wollen sicherlich auch die Programmhefte zu den Filmen besitzen, die man bei eBay noch zahlreich zum Kauf angeboten bekommt. Zu den beliebtesten Programmheften im deutschen Raum zählte zu der Zeit von Star Wars der „Neue Film-Kurier“, welcher mit der Ausgabe 455/456 eine Doppelausgabe allein dem ersten Kinofilm der Star-Wars-Reihe widmete. Auch die weiteren Filme wurden in den späteren Ausgaben vom Neuen Film-Kurier behandelt.

Star-Trek: Einer der populärsten Science-Fiction-Ableger

Als Gene Roddenberry 1966 mit der Produktion der ersten Star-Trek-Fernsehserie begann, hätte er wohl nicht davon zu träumen gewagt, welchen Erfolg sein Werk eines Tages haben sollte. Die erste TV-Serie mit Captain James T. Kirk, von der 79 Episoden bis 1969 produziert wurden, entwickelte sich schon bald zu einer der beliebtesten Serien im Fernsehen und startete einen Kult um das Raumschiff Enterprise. Die nachfolgenden Filme und Serien bauen alle auf der Grundstory auf, die im 23. Jahrhundert mit der Erforschung des Sonnensystems durch die Föderation beginnt. Das Star-Trek-Universum umfasst inzwischen mehrere Science-Fiction-Fernsehserien und über zehn Kinofilme. Zehn Jahre nach dem Ende der ursprünglichen TV-Serie kam mit „Star Trek: Der Film“ der erste Star-Trek-Kinofilm bei den Zuschauern an. Als 1987 mit Jean-Luc Picard und William T. Riker eine neue Besatzung das Kommando über eine aktualisierte Version der Enterprise übernahm, schlug auch ein Kinofilm die Brücke zwischen Jung und Alt und hatte den passenden Titel „Star Trek: Treffen der Generationen“. Für Anhänger der Filme und Serien sind Reliquien rund um die Enterprise und das Star-Trek-Universum immer hoch um Kurs und so finden auch die Filmprogramme Anklang bei den Fans.

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