Filmprogramme für Kinder- und Familienfilme entdecken

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Filmprogramme für Kinder- und Familienfilme entdecken

Filmprogramme zu Zeichentrickfilmen

Bei Kinderfilmen denkt man zunächst an Zeichentrickfilme und liegt damit auch richtig. Dennoch wurden auch zahlreiche Filme mit richtigen Schauspielern in Kinolänge für die Zielgruppe der Kinder produziert. Die dazugehörigen Filmprogramme sind so alt wie die Filme selbst, denn als Mitte der 1920er Jahre die ersten Zeichentrickfilme in die Kinos kamen, waren auch die Filmprogramme bereits weit verbreitet und gehörten zu fast jedem Film dazu. Die Gründe, warum man Filmprogramm-Hefte von Zeichentrick- und Kinderfilmen sammelt, können sehr vielfältig sein. Einerseits sind sie Reliquien der Kinogeschichte, andererseits kann man sich mit ihnen an seine eigene Jugend und eventuell das erste Kinoerlebnis erinnern.

Die Anfänge des Zeichentrickfilms

Bei den ersten Zeichentrickkinofilmen handelte es sich noch um Stummfilme, der Tonfilm hielt erst zum Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts Einzug in die Lichtspielhäuser.
Der erste Zeichentrickfilm wurde 1877 vom Franzosen Émile Reynaud gezeichnet und im Jahre 1906 kam mit „Humorous Phases of Funny Faces“ der erste vollständig animierte Film in die Kinos. 1911 zeichnete der Amerikaner Winsor McCay auf Basis seiner Comics den Film „Little Nemo“, der zu einem der ersten erfolgreichen Zeichentrickfilme in den Kinos wurde. Als kurz danach die ersten Disneyfilme in die Lichtspielhäuser kamen, wurden die Zeichentrickfilme endgültig zu Kassenschlagern und regelmäßiger Bestandteil des Kinoprogramms.

Disney – Kinderträume im Kino

Seit der Entstehung von Kinofilmen waren es die Werke von Walt und Ron Disney, die besonders das junge Publikum in die Lichtspielhäuser lockte. Das 1923 von den beiden Brüdern gegründete Filmstudio schuf die weltbekannten Comicfiguren Mickey Maus und Donald Duck. Darüber hinaus sind sie auch noch für viele der wichtigsten Märchenverfilmungen wie „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ oder „Cinderella“ verantwortlich. Filmprogramme zu Disneyproduktionen sind heutzutage einige der beliebtesten Sammlerobjekte - sowohl für Kino- als auch für Disneyfans.

„Steamboat Willie“ Mickey Mouse betritt die Filmleinwand

Der erste Tonfilm von Walt Disney war der 1928 gezeichnete Kurzfilm „Steamboat Willie“. Hier hat Mickey Maus einen seiner ersten Auftritte, zusammen mit seinem Erzfeind Kater Karlo. Bis heute ist Mickey Maus aus der Filmlandschaft für Kinder nicht wegzudenken und auf den Abenteuern der pfiffigen Maus gründet sich einer der Eckpfeiler des Erfolges der Disneystudios.

„Cinderella“ und weitere Märchenverfilmungen

Dennoch war Walt Disney Ende der 50er Jahre in finanziellen Problemen, doch der Befreiungsschlag gelang mit dem 1950er-Trickfilm „Cinderella“. Die Märchenverfilmung nach der Geschichte von Charles Perrault wurde zu einem der größten finanziellen Erfolge und brachte Disney zurück zu den Zeichentrickfilmen in Kinolänge. Der Kinofilm „Bambi“ lag zu diesem Zeitpunkt fast zehn Jahre zurück, und bescherte den Disneystudios keine Gewinne.
Es folgten weitere Märchenverfilmungen wie „Alice im Wunderland“ oder „Peter Pan“, bis die Disneystudios wieder dazu übergingen, vermehrt eigene Figuren für ihre Filme zu erschaffen. Ergebnisse dessen sind zum Beispiel die erfolgreichen Kinofilme der 90er Jahre wie „Der König der Löwen“, „Mulan“ oder auch „Pocahontas“.

„Das Dschungelbuch“

Im Jahre 1967 löste Disney mit der Zeichentrickumsetzung von „Das Dschungelbuch“ einen wahren Boom um Fanartikel rund um das Dschungelbuch aus. Die Disneyversion basierte zwar auf dem Roman von Rudyard Kipling aus dem Jahre 1894, entwarf aber eine völlig neue, kinderfreundliche Handlung. Vielen sind die Abenteuer von Mogli und seinen Freunden noch aus der eigenen Jugendzeit bekannt. Heutzutage sind die Programmhefte auch der weniger erfolgreichen Disney-Kinofilme begehrte Sammlerstücke.

Familienfilme – von der Komödie bis zum Tierfilm

Es gibt wohl nichts Schöneres, als mit seiner Familie und seinen Kindern einen Sonntagnachmittag im Kino oder vor dem heimischen Fernseher mit einer DVD zu verbringen. Den richtigen Film zu wählen fällt dabei nicht immer leicht. Eine Hilfe bei der schnellen Auswahl bieten da auch die Filmprogramme, denn sie informieren über die Handlung und zeigen in einigen Bildern grob, was den Zuschauer erwartet.
1986 erschien mit „Walhalla“ ein ganz besonderer Zeichentrickfilm. Der in Dänemark produzierte Animationsstreifen befasst sich mit der nordischen Mythologie und den Abenteuern der beiden Geschwister Tjelfe und Røskva. In unterhaltsamer Art und Weise werden einem die Figuren von Thor, Odin und den weiteren wichtigen Figuren der nordischen Mythologie nähergebracht und somit ist der Film sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, die etwas über den Glauben der frühen Skandinavier erfahren wollen, geeignet. Zu all diesen Filmen wurden Filmprogramm-Hefte herausgegeben, die Sie auch bei eBay in der entsprechenden Kategorie der Kinder- und Familienfilme finden.
Ein Familienfilm kann, muss aber nicht zwangsläufig, ein Zeichentrickfilm sein. Unterhaltsame Kinofilme, die problemlos auch beim jüngeren Publikum ankommen, sind zum Beispiel Filme mit Jennifer Lopez. 2002 spielte sie die Hauptrolle in der Komödie „Manhattan Love Story“, die auch von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ohne Altersbeschränkung freigegeben wurde. Jennifer Lopez spielt das Hotel-Zimmermädchen Marisa Ventura, die sich in den Politiker Christopher Marshall verguckt. Auch die 2012er-Komödie „Was passiert, wenn’s passiert ist“, ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und eignet sich dank der lustigen Darstellung der Themen Geburt und Schwangerschaft perfekt als Familienfilm.

Die Anfänge der Tier- und Naturdokumentationen

Anfang der 50er Jahre begannen die Disneystudios mit der Produktion von Tier- und Naturdokumentationen, die von der Aufmachung und den Kommentaren speziell für jüngere Zuschauer aufgearbeitet wurden. Der erste dieser Filme war „Die Wüste lebt“ und befasste sich mit der Anpassung von Tieren und Pflanzen an die harten Bedingungen der Wüstenregionen und ihr Aufleben zur Regenzeit. Der Film wurde zu einem großen Erfolg in den Kinos und legte den Grundstein für zahlreiche weitere Tierdokumentationen in diesem Stil, die aufgrund ihrer Vermischung von Unterhaltung und Wissen nicht nur bei Kindern beliebt sind. Die Filmprogramme zu diesem und den folgenden Disney-Naturfilmen sind bei eBay noch oftmals zu finden.

Märchenverfilmungen und Familienkomödien aus Deutschland

Zur gleichen Zeit bestimmten in den deutschen Kinos zumeist Märchenverfilmungen und Familienkomödien die Filmlandschaft für das jüngere Publikum, Realfilme mit Handlungen für Kinder suchte man zu dieser Zeit vergebens. Schuld daran war unter anderem ein Kinoverbot für unter 6-Jährige, welches 1957 erlassen und erst 1985 aufgehoben wurde. Die einzigen Familienfilme des Nachkriegsdeutschlands wurden mit Heinz Erhardt gedreht, fallen aber nur aufgrund ihrer lustigen Handlungen und den witzigen Charakteren in diese Kategorie. Ende der 80er Jahre änderte sich dies und mit „Die unendliche Geschichte“, die nach einer Romanvorlage von Michael Ende gedreht wurde, kam einer der ersten deutschen Kinderfilme in die Kinos, der zugleich zu einem großen Erfolg wurde. Der Kinofilm besitzt drei weitere Nachfolger, zu denen sich bei eBay auch die Filmprogramm-Hefte finden. Eine weitere Märchenverfilmung von Michael Ende ist „Momo“, welche 1986 in die deutschen Kinos kam. Die Waise Momo durchlebt hier fantastische Abenteuer im Kampf gegen die Wächter der Zeit.

Serien und TV-Produktionen für Kinder und Familien

Mit der Verbreitung des Fernsehers in den Wohnungen der Menschen fanden viele der Kinohelden in Form von kürzeren Serien den Weg auf den heimischen Bildschirm. Den Anfang machte „Lassie“, 1943 kamen die Abenteuer der Hundeheldin das erste Mal in die amerikanischen Kinos. Da der Film vor allem bei den Kindern so erfolgreich war, wurde ab 1954 eine Fernsehserie mit Lassie produziert, die fast zwei Jahrzehnte lief und erst 1973 eingestellt wurde. Die Filmprogramme zu den Filmen und zur Serie der vielleicht berühmtesten Hündin der Welt finden Sie bei eBay. In Deutschland liefen die ersten Kinofilme übrigens unter dem Titel „Heimweh“, bevor sich auch hier der Name Lassie durchsetzte.
1963 wurde ein weiterer tierischer Darsteller zum Helden eines Kinofilms, der Delfin Flipper schwamm sich in das Herz der Kinder und so verwundert es nicht, dass 1964 die TV-Serie mit dem bekannten Titellied auf Sendung ging. Flipper war insgesamt drei Mal Hauptdarsteller in Kinofilmen, der Letzte wurde 1996 gedreht. Zu dieser Zeit erlebte auch die Serie ein Revival und bis 2000 wurden insgesamt 88 neue Folgen für das Fernsehen gedreht. Zu allen drei Kinofilmen wurden Filmprogramme veröffentlicht, die für Fans der Filme und Serien eine hübsche Ergänzung zu ihrer Sammlung darstellen.

Pippi Langstrumpf und Nils Holgersson - Kinderbuchklassiker aus Schweden

1945 schuf die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren mit Pippi Langstrumpf eine Figur, die in zahlreichen Filmen und Animationsserien die Welt des bewegten Bildes betrat. Die erste Verfilmung von den Abenteuern des rothaarigen Frechdachses fand bereits 1949 statt und die bekannte TV-Serie wurde ab 1969 produziert. Nur in den deutschen Kinos lief übrigens ab 1969 der Kinofilm „Pippi Langstrumpf“, welcher aus der TV-Serie, die zu der Zeit noch nicht im deutschen Fernsehen lief, zusammengeschnitten wurde. Ab 1997 wurde eine neue Animationsserie rund um Pippi und die Villa Kunterbunt produziert, aus der auch zwei Kinofilme hervorgingen. Filmprogramme zu den Kino- und Animationsfilmen von Pippi Langstrumpf finden Sie ebenfalls bei eBay. Ein weiterer beliebter Zeichentrickheld aus Schweden ist Nils Holgersson.
1906 wurde Nils Holgersson von der Autorin Selma Lagerlöf als Protagonist in einem Lesebuch für Schüler verwendet, um den Kindern die Geografie und Geschichte Schwedens näher zu bringen. 1962 folgte die Realverfilmung und 1980 eine 52-teilige Fernsehanimationsserie, welche der Romanvorlage am nächsten kommt. Zu beiden Produktionen wurden Filmprogramm-Hefte herausgegeben, welchen man unter anderem entnehmen kann, dass die Zeichentrickserie in Japan produziert wurde.

Heidi - das Schweizer Alpenmädchen als Serienstar

Dass Animationsserien, die in typisch europäischen Settings angesiedelt sind, in Japan produziert werden, kommt öfter vor, als man glauben mag. Die im deutschsprachigen Raum sehr beliebten Erzählungen von Heidi und dem Alm-Öhi wurden so 1974 von den japanischen Anime-Zeichnern Hayao Miyazaki und Isao Takahata in eine Zeichentrickserie verpackt, die auch in Europa zu einem Erfolg wurde. Darüber hinaus wurde Heidi in vielen Spielfilmen thematisiert, der erste Film wurde bereits 1920 in den Vereinigten Staaten als Stummfilm produziert. Dementsprechend groß ist auch die Auswahl und Verfügbarkeit an Filmprogramm-Heften zu den verschiedenen Heidi-Produktionen, alleine bis 2005 wurde das Schweizer Alpenmädchen Hauptfigur in zehn Kinofilmen und sechs Zeichentrickfilmen oder Serien.

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