Filmprogramm-Hefte der Genres Komödie und Drama

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Filmprogramm-Hefte der Genres Komödie und Drama

Für Kinofans und Sammler – Filmprogramm-Hefte

Bei den Fans und Sammlern rund um das Thema Kino stehen die Filmprogramm-Hefte hoch im Kurs. Die kleinen Informationsblättchen geben den Interessierten Auskunft über Schauspieler und Regisseur des Filmes sowie einen kurzen Ausblick auf die Handlung und das Genre. Die Bilder oder Illustrationen geben dazu einen kleinen Vorgeschmack auf das zu Erwartende und steigern die Vorfreude auf den Film. Die ersten Filmprogramme wurden Ende des 19. Jahrhunderts zu den Theatervorstellungen am Broadway herausgegeben und mit der Ausbreitung des Kinofilms ab 1910 folgten auch die Filmstudios aus Hollywood diesem Usus. In Europa hielten die Filmprogramm-Hefte ab Mitte der 1910er Jahre Einzug, als mehr und mehr Lichtspielhäuser entstanden. Anfang der 50er Jahre gab es neben den klassischen schwarz-weißen die ersten farbigen Programmhefte. In Europa erreichten die Programmhefte nie den Beliebtheitsgrad ihrer nordamerikanischen Vorbilder und so wurden in Deutschland die Auflagen nach und nach verringert, bis man Ende der 60er Jahre komplett von der Herausgabe von Filmprogramm-Heften absah. In der DDR wurden hingegen noch bis Anfang der 80er Jahre die Informationen zu Kinofilmen produziert und in Österreich gibt es die kurzen Informationsheftchen bis zum heutigen Tage. Viele der ersten Kinofilme gehören zur Kategorie der Dramen und Komödien, die oftmals von Liebesgeschichten erzählen und vielen Filmstars zu ihren ersten, großen Erfolgen verhalfen. Somit sind die Filmprogramm-Hefte zu diesen Filmen bei Sammlern der Kinogeschichte, Fans des Komödiengenres sowie Anhängern der Kinostars der 30er bis 60er Jahre gleichermaßen beliebte Fanartikel.

Filmprogramm-Hefte zu Drama- und Komödienklassikern des frühen Kinos

Im Kino der 30er bis 50er Jahre waren besonders Filme des Drama- und Komödiengenres sehr beliebt. Viele Hollywoodproduktionen dieser Zeit sind zu Meilensteinen der Filmgeschichte geworden und unter Sammlern sind Fanartikel zu diesen Filmen sehr gefragt. Dazu gehören selbstverständlich auch die Filmprogramm-Hefte, die Sie bei eBay in einer eigens dafür geschaffenen Kategorie kaufen und verkaufen können.

Charlie Chaplin – Vorreiter der amerikanischen Komödien

Sowohl was den Stumm- als auch den frühen Tonfilm anging, war Charlie Chaplin ein Pionier der US-Komödien. Seinen ersten Auftritt hatte der 1889 geborene Komiker in der Kurzkomödie „Making a Living“ aus dem Jahre 1914. In den 30ern und 40ern feierte er dann einige seiner größten Erfolge, zu denen Sie bei eBay auch zahlreiche Filmprogramm-Hefte finden. Da wäre zuerst die Komödie „Moderne Zeiten“ aus dem Jahre 1936 zu nennen, in der Chaplin die Figur des Arbeiters Charlie übernimmt, der in einer Fabrik am Fließband U-Bahn-Teile produziert. Der Film parodiert die Situation der amerikanischen Arbeiterschaft zur Zeit der Massenarbeitslosigkeit und fortschreitenden Automatisierung der Arbeitsschritte, die wiederum den Personalbedarf senkten. 1942 spielt Charlie Chaplin in „Goldrausch“ die Rolle eines einsamen Goldsuchers im Alaska zur Zeit des großen Goldrausches. Am Yukon River ist er auf der Suche nach Reichtum und Liebe. Der Film wurde bereits 1925 als Stummfilm gedreht und hatte im Sommer desselben Jahres Premiere in Los Angeles. Jedoch erlangte der Film erst weltweite Anerkennung, als er im Jahre 1942 als Tonfilm neu produziert wurde. In dem Lexikon des internationalen Films und von der Motion Picture Association of America wurde „Goldrausch“ als eine der größten Komödien aller Zeiten bezeichnet und auch Charlie Chaplin hielt den Film für eine seiner besten Produktionen. Für Freunde der Filmkomödien dürfte dieser Chaplinfilm einer der Höhepunkte der Kinogeschichte sein und deshalb dürfen auch die Filmprogramm-Hefte zu „Goldrausch“ in der heimischen Sammlung nicht fehlen.

Programmhefte zu Dramafilmen

Der Dramafilm lässt sich nicht immer ganz klar definieren, denn oftmals sind die Grenzen zu anderen Filmgenres fließend. Klassisch wird der Dramafilm definiert als eine Handlung mit verteilten Rollen und ernstem Inhalt, deren Ausgang nicht tragisch sein muss, aber kann. Eine Komödie hingegen hat häufig einen lustigen Hintergrund und endet in den meisten Fällen mit dem sogenannten „Happy End“, einem positiven Ende. Das 1962er Drama „To kill a Mockingbird“, das unter dem Titel „Wer die Nachtigall stört“ in die deutschen Kinos kam, gilt als eines der besten Filmdramen. Der Hollywoodstar Gregory Peck spielt hier die Hauptrolle des Atticus Finch in einer Kleinstadt im Alabama der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Atticus ist ein alleinerziehender Vater zweier Kinder und bietet seinen Kindern trotz der großen Depression so viele Annehmlichkeiten wie nur möglich. Über der heilen Welt bricht das Chaos aus, als Atticus die Pflichtverteidigung des schwarzen Farmarbeiters Tom Robinson übernimmt und entgegen der rassistischen Meinung im Dorf dessen Unschuld beweist. Gregory Peck war zu diesem Zeitpunkt bereits eine Hollywoodgröße. Er erlangte diesen Ruf als Hauptdarsteller in vielen anderen Dramen, wie mit der Ernest Hemingway Literaturverfilmung von „Schnee am Kilimandscharo“. Das 1952 in die amerikanischen Kinos gekommene Drama um das Abenteuer des Schriftstellers Harry Street, der in Afrika auf der Suche nach dem Vermächtnis seines Onkels ist, wurde einer der ersten Erfolge von Gregory Peck. Ein weiterer Vertreter der Gerichtssaaldramen ist „Die zwölf Geschworenen“ aus dem Jahre 1957. Das Debüt des Regisseurs Sidney Lumet mit Henry Fonda und Jack Klugman in den Rollen der Geschworenen begleitet die Entwicklungen im Verlaufe eines Mordprozesses und die Diskussionen im Hinterzimmer zwischen den Geschworenen. Bis heute gilt dieser Film als eines der Meisterstücke in der Darstellung von gruppendynamischen Prozessen und als eines der besten Filmdramen der Kinogeschichte.

Woody Allen – Meister der Dramen und Komödien

Woody Allen wurde am 1. Dezember 1935 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren und sollte die Filmlandschaft der Komödien und Dramen nachhaltig beeinflussen. Neben zahlreichen Hauptrollen führte er in vielen seiner Filme auch die Regie. Er war an der Produktion von über 50 Filmen direkt beteiligt und wurde 23 Mal für den Oscar nominiert. Als eines seiner besten Dramen gilt „Der Stadtneurotiker“ aus dem Jahre 1977. Woody Allen übernahm auch in diesem Film die Hauptrolle als Alvy Singer, dessen Leben als intellektueller Komiker er biografisch darstellt. Im Verlauf des Films führt Woody Allen das Publikum auf eine Reise durch die Vergangenheit Alvy Singers, zeigt dessen Probleme mit Beziehungen und beendet das Drama in einer Art Fazit in der Gegenwart. Mit „Manhatten“ aus dem Jahre 1979 kreierte Woody Allen eine romantische Schwarz-Weiß-Komödie, die das Beziehungsleben des Isaac Davis aufzeigt. Wieder einmal übernimmt Allen selbst die Hauptrolle in einem Film, deren Handlung zwar Parallelen zu „Der Stadtneurotiker“ aufweist, aber mit dem Thema viel humorvoller umgeht.

Filmprogramm-Hefte zu Komödien und Dramen der 90er und 2000er Jahre

In Österreich gibt es mit dem „Neuen Filmkurier“ noch eine Serie von Filmprogrammen, die über aktuelle und neue Kinofilme berichtet. Der Filmkurier beschränkt sich dabei nicht nur auf Filme aus dem deutschsprachigen Raum, sondern liefert Informationen zu allen Filmen, die in den österreichischen Kinos anlaufen. Bei eBay finden Sie viele Hefte der langjährigen Filmkurier-Geschichte, von den Anfängen bis zu den neuesten Ausgaben, mit denen sich eine Sammlung ausbauen und vervollständigen lässt. Amerikanische Kinofilme, wie „Das Reich der Sonne“, welcher 1987 in die Kinos kam, waren ebenso Thema im Neuen Filmkurier wie die beliebten Komödien mit Bud Spencer und Terence Hill. Zu den neueren Hollywood-Komödien werden nach wie vor Filmprogramme herausgegeben und so finden Sie bei eBay zu dem 95er Kinofilm „Tommy Boy: Durch Dick & Dünn“ mit Chris Farley und David Spade in den Hauptrollen auch noch originale Programmhefte. „Tommy Boy: Durch Dick & Dünn“ ist ein typischer Vertreter der US-amerikanischen Komödien der jüngeren Vergangenheit. Kurzweilig, lustig und mit so absurden Handlungen, dass sie teilweise zum Kult werden, sorgen diese Filme für Unterhaltung der Massen. Mit vielen Komödien wurde zum Hollywoodstar der 90er Jennifer Lopez. Im Drama „Selena – Ein amerikanischer Traum“ übernimmt Jennifer Lopez die Rolle der verstorbenen Sängerin Selena und stellt biografisch ihr Leben nach. Mit „Wedding Planer“, „Manhatten Love Story“ und „Gigli“ sowie weiteren Filmen folgten in den darauf folgenden Jahren einige weitere sehenswerte Komödien mit Jennifer Lopez in der Hauptrolle.

Filmprogramme zu deutschen Dramen und Komödien

Bereits zu Frühzeiten des deutschen Kinos etablierten sich Komödien als eine der beliebtesten Formen des Films. 1902 wurde Heinz Rühmann in Essen geboren, der zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schauspieler des 20. Jahrhunderts werden sollte. Rühmann gelangte vor allem durch seine Rollen in Komödien zu diesem Ruhm. Seine erste Hauptrolle in einer bis heute bekannten Komödie war die des Hans im Kinofilm „Die drei von der Tankstelle“ aus dem Jahre 1930. Der Film handelt von den drei Freunden Willy, Hans und Kurt, die nach einer Reise vollkommen pleite sind und deren Hab und Gut gepfändet wird. Als ihnen unterwegs auch noch das Benzin in ihrem Wagen ausgeht, sehen sie sich gezwungen, mitten im Nirgendwo ihr Auto zu verkaufen. Ihnen kommt die Idee, eine Tankstelle zu eröffnen, welches sie exakt an der Stelle tun und ihr neues Leben als Tankstellenpächter nimmt ihren Lauf. In den späten 30ern und bis Mitte der 40er Jahre übernahm Heinz Rühmann zahlreiche Hauptrollen in Kinokomödien, von denen einige zu Klassikern der deutschen Filmgeschichte wurden. Einer dieser legendären Filme ist „Die Feuerzangenbowle“ aus dem Jahre 1944. Das dazugehörige Filmprogramm ist unter Sammlern ein beliebtes Stück. Im Jahre 1962 gelang Heinz Rühmann ein weiterer Kinoerfolg mit der Komödie „Max, der Taschendieb“. In diesem Film spielt Rühmann die Rolle des kleinen Taschendiebes Max, der im Stile eines modernen Robin Hood nur von den Reichen stiehlt und versucht, seine Familie über Wasser zu halten. In Georg Thomalla hatte das Publikum des Nachkriegsdeutschlands eine weitere Identifikationsfigur. Zwischen 1950 und 1970 war Thomalla in vielen Filmproduktionen zu sehen, deren Filmprogramm-Hefte auch heute noch zu den gefragten Reliquien der deutschen Kinogeschichte gehören. Zu den bekannteren seiner Komödien zählt zum Beispiel „Das Spukschloß im Spessart“, in dem er den Geist eines eigemauerten Räubers spielt, der im modernen Deutschland der 50er Jahre aus seinem gemauerten Gefängnis entkommen kann.

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