Filmbeurteilung 28 Days Later

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Inhaltsangabe, Kritik und Lob

Jim: "Was? Es gibt keine Regierung mehr? Es gibt immer eine Regierung!"

 

Jim, der im Krankenhaus aus seinem Koma erwacht, muss feststellen, dass ganz London verlassen ist. Plötzlich wird er von scheinbar mutierten Menschen angegriffen und überlebt nur, weil zwei Leidensgenossen ihn gerettet haben. Ihm wird ihm erklärt, dass ein Virus ganz England in eine Geister- bzw. Zombieinsel verwandelt hat und dass ein einziger Kontakt mit solch einem Mutanten ansteckend ist.

Als sie dann auf Frank und seine Tochter Hannah treffen, die den Zombies auch entrinnen konnten, entschließen sie sich einem Funkspruch Folge zu leisten, in dem es heißt, dass in Manchester die Antwort auf den Virus sei.

Also begebibt sich die Truppe dorthin und muss erkennen, dass sie diese "Antwort" falsch interpretiert haben...

 

In "28 Days Later" wird meiner Meinung nach erklärt, was uns in unseren ethischen, moralischen Vorstellung gar nicht möglich ist:

Kein "Leittier" mehr (Regierung), im wahrsten Sinne des Wortes wild gewordene Menschen, die Gewissheit, dass man vollkommen alleine ist und schließlich der Verfall dieser ethischen Vorstellungen selbst (2. Hälfte).

 

Mit "28 Days Later" bringt Danny Boyle noch einen dieser Zombie-Endzeit-Slasher - Mag man vorurteilend behaupten. Doch Boyle gelingt das, was viele Regisseure in ihrem Blutrausch einfach vergessen:

Spannung, Atmosphäre, schön eingefangene Bilder. Auch wenn die Story, wie schon so oft erwähnt, nach der zweiten Hälfte erheblich bröckelt, ist ihm damit ein äußerst unterhaltender Film gelungen, der sich positiv aus dem Sumpf der vielen Mutanten-Zombie-Movies erhebt

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