Ficus carica - Feige - Pflege, Schnitt, Überwintern

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Ficus carica

Deutscher Narme: Feige Brown Turkey
Botanischer Name: ficus carica Brown TurkeyHeimisch ist die Feige im Mittelmeerraum, aber Feigenernte funktioniert auch im kühlen Norden. Dafür sollte die Pflanze einen sonnigen und geschützten Standort an einer Südwand erhalten. Es handelt sich um eine sommergrüne Pflanze, deren Belaubung aus 3 - bis 5 -lappigen Blättern besteht, die kräftig grün und dekorativ tief geschlitzt sind. Auf Grund ihrer Größe können sie durchaus als Schattenspender auf einer Terasse fungieren. Sie wächst zu einer stattlichen Höhe von 4 m und mehr heran, mit einem rundlichen Habitus von 2 - 3 m in der Breite. Hierfür benötigt die Feige eine ensprechende Kletterhilfe.
Die süßen Früchte sind birnenförmig anfangs grün, färben sich dann im Reifeprozess braun bis violett braun ein. Bei Witterung kann ab Ende September ein zweites mal geerntert werden. Die Früchte sind dann zwar etwas kleiner, aber immer noch sehr schmackhaft.


Früchte: bis zu 10 cm große birnenförmige Früchte, im Reifezustand braun-violett - süß,  aromatisch 

Fruchtreife/ Ernte:  ab Mitte August, zweite Ernte ab Ende September bei entsprechender Witterung

Wuchseigenschaften: Wuchshöhe beträgt  bis zu 4 m, 2 - 3 m im rundlichen Habitus in die Breite

Standortanspruch: geschützter sonniger Standort, feuchter und  nährstoffreicher Boden, Staunässe unbedingt vermeiden

Verwendbarkeit: Marmelade, Gelee, Frischverzehr uvm.

Selbstbefruchtung: ja, eine zweite Sorte bringt jedoch höheren Ertrag

Frosthärte: gut, bei entsprechenden Winterschutz in den ersten Jahren

Lieferform: mehrtriebige Pflanze im 2 bis 3 Liter Container, Wuchshöhe 30 - 40  cm je nach Jahreszeit, ganzjährig verfügbar

Eine kompakte, sicher fruchtende, mittelfrühe Sorte, auch gut geeignet ist für die Kultur in Pflanzgefäßen und kühlere Standorte. In  Weinbaugebieten ist sie frosthart, sonst ist ein Winterschutz erforderlich. Mit zunehmendem Alter ist hier jedoch auch die ausreichende Winterhärte gegeben.

Pflege und Schnitt

Die Feige  (Ficus carica) ist im  mediterranen Raum heimisch, wo sie gerne feucht und warm steht. Sie  benötigt eine recht hohe Menge an Nährstoffen und einen geschützten Standort, ist abgesehen davon aber sehr pflegeleicht. Auf Schnitte kann weitestgehend verzichtet werden. Es sollte reichlich gegossen werden, jedoch ohne Staunässe. Vom Austriebsbeginn bis August, sollte die Pflanze regelmäßig mit im Handel erhältlichen Zitrusdünger, organischem Gemüsedünger, Kompost, Teichwasser oder flüssigem Volldünger versorgt werden.
Ist die Feige zu groß geworden, kann sie problemlos zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt sollte am besten im zeitigen Frühjahr, also im  Februar/März erfolgen. Auch ein Radikalschnitt ist eigentlich kein Problem. Da die Feige ihre Früchte am zweijährigen Holz (Vorjahrestriebe) trägt, empfiehlt sich jedoch ein nicht zu radikaler Schnitt, ansonsten könnte die Ernte in dem Jahr ausfallen.

Überwintern

Wurde die Feige in einen Kübel gepflanzt, sollte sie kalt aber frostfrei überwintern. Da die Feige ihr Laub im Winter abwirft, kann die Überwinterung auch ohne Licht im Dunkeln erfolgen - ist sogar empfehlenswert. Erst so spät wie möglich einräumen! Sie verträgt etwas Frost! Im Frühjahr sollte sie dann möglichst früh wieder ins Freiland gebracht werden, jedoch zunächst nur an einem sehr hellen Standort (nicht in die volle Sonne) halten. Erst nach ausreichender Abhärtung verträgt sie wieder die volle Sonne.

Im Freiland sollte die Pflanze einen geschützten Standort erhalten und der Boden um die Pflanze herum wird z. B. durch eine hohe Laubdecke geschützt. Im Winter bitte nicht düngen und nur so wenig gießen, dass die Erde nicht völlig austrocknet.
Hinweis: Die Feige kann in sehr kalten Wintern auch mit Winterschutz stark zurückfrieren, sie treibt aber normalerweise von unten wieder aus.

Schlagwörter:

Feige

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