Feueropale - atemberaubende Farbsteine und elektrisierende Energiespender

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Feueropale - atemberaubende Farbsteine und elektrisierender Energiespender

Sie suchen einen besonderen Edelstein? Feueropale bestechen durch ihre warmen Farben, ihr atemberaubendes Farbspiel und ihre elegante Transparenz. Schmucksteine sind dabei zu wunderschönen individuellen Formen geschliffen. Dem Stein werden jedoch auch belebende und heilende Wirkungen nachgesagt. So gilt er als elektrisierender Energiespender. Dieser Einkaufsratgeber gibt Ihnen einen Überblick über den Feueropal, wo er herkommt, was ihn auszeichnet und was Sie bei der Auswahl eines Opals beachten sollten.

Charakteristika, durch die sich Feueropale auszeichnen

Opal ist ein Mineral, das auf allen Kontinenten rund um den Erdball - oft in Steinen als massige Adernfüllung - auftritt. Es besitzt keine kristalline Struktur, sondern ist ein amorpher Festkörper und wird der Mineralklasse der "Oxide und Hydroxide" zugeordnet. Opale sind ein Siliziumdioxid, das Wasser enthält. Dabei kann der Wassergehalt bis zu 20 % betragen. Meist liegt er jedoch zwischen vier und neun Prozent. Während des Alterungsprozesses können die Steine Wasser verlieren und bekommen eine weiße Kruste, werden trüb oder rissig. Ob die Steine anfällig für solch einen Entwässerungsprozess sind, zeigt sich im Allgemeinen innerhalb der ersten zwölf Monate, nachdem sie abgebaut worden sind.

Das faszinierende Farbspektrum der Opale

Opale kommen in unterschiedlichen Farbspielen vor. Eine besonders Schöne darunter ist der Feueropal, der sich durch warme, rot-orange Töne auszeichnet. Dabei kann das Farbspektrum von Gelborange über Orangerot bis hin zu tiefem Rot variieren. Weicht die Färbung davon ab, ist blassgelb, weiß oder fast schwarz, handelt es sich nicht um einen Feueropal. Die Farben der verschiedenen Opale entstehen durch Verunreinigungen. Denn das hydratisierte Kieselgel, aus dem der Stein besteht, ist selbst farblos. So erhält der Feueropal seine Farbe durch das Element Eisen. Damit ein Opal in der Schmuckindustrie als Edelopal gilt, muss er ein stark opalisierendes Farbenspiel aufweisen. Feueropale aus Mexiko stellen hier jedoch eine Ausnahme dar. Sie verfügen nicht über ein ausgeprägtes, lebhaftes Farbenspiel, sondern sind einheitlich durchsichtig. Dadurch gehören sie trotzdem zu den Edelopalen. Als Edelopale guter Qualität gelten also Feueropale, die durchsichtig bis durchscheinend sind. Bezüglich der Etymologie gibt es verschiedene Theorien. Es wird angenommen, dass der Name Opal vom lateinischen Wort "Opalus", das „kostbarer Stein" bedeutet, übernommen worden ist.

Die Entstehung von Feueropalen

Es gibt verschiedene Arten, wie Opale entstehen: Die meisten werden in sedimentierten Gesteinen gebildet. Feueropale hingegen gehören zu den vulkanisch gebildeten Opalen. Als Voraussetzung für die sedimentäre Bildung von Opalen müssen Verwitterungsprodukte von Tonmineralen vorhanden sein. Des Weiteren sind Wechselzyklen zwischen feuchten und trockenen Klimaperioden und Sedimente sowie Sedimentgestein, in denen sich ein Kieselsäure-Gel langsam durch Wasserverlust bilden kann, notwendig. In feinkörnige Sedimentstrukturen dringt Opal ein und füllt diese aus. Durch das Ansteigen und Absinken des Grundwassers in unterschiedlichen Klimaperioden kann sich das Kieselsäure-Gel ablagern. Der Wasserverlust sorgt dafür, dass es sich festigt.
Die Umgebung bei der Bildung von Opalen spielt auch eine Rolle für die spätere Farbe. So wirkt sich die chemische Zusammensetzung des Gesteins und der Spurenelemente, die darin enthalten sind, darauf aus, ob der Stein weiß, grau, schwarz, blau, grün oder orange wird. Zu diesen Spurenelementen zählen unter anderem Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel und Silber. Der Feueropal aus Mexiko hingegen kommt in vulkanischem Gestein vor. Dieser liegt in einem Rhyolithvorkommen. Vulkanisch gebildete Opale entstehen durch hydrothermale Prozesse. Dabei sind Hitze und Druck von großer Bedeutung.

Weltweite Vorkommen von Feueropalen

Opale sind über den gesamten Erdball verteilt zu finden. Auch für Feueropale gibt es darunter mehrere Fundstellen. Insgesamt 90 % aller Edelopale stammen jedoch aus Australien. Hier werden 1849 die ersten Opalbrocken gefunden. Der Fund auf einer Rinderstation geschieht allerdings rein zufällig und erst 1890 beginnt der Abbau des opalhaltigen Gesteins. Bis heute gelten die Opale aus "Down Under" als die edelsten und wertvollsten weltweit. Als größter australischer Opal gilt ein Stein, der 50 x 15cm misst. Dieser ist in New York im American Museum of Natural History ausgestellt. Feueropale hingegen sind hier eher selten. Diese kommen vermehrt an anderen Orten auf der Welt vor. In Rio Grande do Sul in Südbrasilien lassen sich besonders große Feueropale finden.
Weitere Fundstellen für Feueropale, die jedoch geringere wirtschaftliche Bedeutung haben, sind die Türkei, Äthiopien, Honduras, Indonesien und Guatemala. Des Weiteren werden Feueropale in der Ukraine und in Mexiko abgebaut. Auch in Nordamerika - sowohl in den USA als auch in Kanada - gibt es die edlen Steine. Bereits 1775 jedoch in Dubnik (Slowakei) wurde mit einem Gewicht von 600 Gramm einer der größten Edelopale gefunden. Ausgestellt wird er im Naturalhistorischen Museum in Wien.

Feueropale als atemberaubende Schmuckstücke

Als Schmuckstein war der Feueropal bereits den Azteken und den Mayas bekannt. Die Fundorte in Mittelamerika verlieren nach dem Einmarsch der Spanier jedoch an Bedeutung und geraten in Vergessenheit. Neu entdeckt werden sie erst im Jahr 1835 im mexikanischen Hochland. Ab diesem Zeitpunkt wird der Feueropal dort systematisch abgebaut. Heute gilt er als Nationalstein Mexikos. Im Gegensatz zu anderen Edelopalen, die zu Cabochonen verschliffen werden, damit sich ihr Farbspiel schön entfalten kann, erhält der Feueropal einen Facettenschliff. Dank diesem verstärkt sich der leuchtend rote Glanz. Dabei gibt es für die Form der facettierten Feuerpale viele Möglichkeiten. So können diese zu einem Oval oder einem Quadrat verschliffen werden oder einen Rundschliff erhalten. Besonders edel sehen Tropfen aus. Für Romantiker gibt es Feueropale, die zu einem Herz verschliffen sind.
Opale werden in unterschiedlicher Behandlung und Schliff und sogar in Komposition angeboten. Dabei gibt es mehrere verschiedene Varianten. So gibt es den Solit, der ohne besondere Methoden verarbeitet oder veredelt ist. Dadurch ist dieser Vollopal einzigartig und gilt als Edelopal. Beim Doublet sitzt oben ein Opal, darunter liegt ein damit verbundener Mutterboden. Ein Triplet hingegen hat über dem Opal und dem Mutterboden auf der Oberseite zudem eine Schicht aus Quarz. So ist der Opal in der Mitte eingeschlossen. Des Weiteren lassen sich Opale auch synthetisch herstellen, unter anderem aus Glas oder Gießharz.

Der Feueropal als Heilstein und Energiespender

Feueropale können sich heilsam auf Körper und Geist auswirken. Entsprechend seinem Namen wird dem Edelstein nachgesagt, er habe energetisierende Kräfte, die das innere Feuer entfachen. So sorge er für einen Energieschub, mache impulsiv und dynamisch. Dies geschehe durch die Anregung der Hormonproduktion. Zudem bringe er Lebensfreude und steigere die Begeisterungsfähigkeit. Des Weiteren gilt der Feueropal als Stein der sinnlichen Lust. So steigere er die männliche Potenz und verhelfe Frauen zu gesteigerter Freude an der Sexualität. Auch die Adrenalinproduktion werde durch diesen Stein angeregt. Seit jeher wird der Feueropal mit Liebe und Leidenschaft assoziiert. So rege er die Gefühlswelt an und rücke die Emotionalität in den Vordergrund, wobei er die Rationalität in den Hintergrund dränge. Der Feueropal wirke sich zudem positiv auf innere Organe aus. So helfe er bei Störungen im Verdauungstrakt und rege die Nebennieren an. Des Weiteren wirke er sich anregend auf den Blutkreislauf aus, wodurch er den Kreislauf stabilisiere und die Blutgefäße vor Erschlaffung bewahre. Auch bei Schwäche- und Schwindelanfällen könne er angewendet werden.

Wie Sie den Feueropal als Heilstein anwenden können

Für die richtige Wirkung - unabhängig davon, ob physisch oder psychisch - müssen Sie mit dem Heilstein Körperkontakt herstellen. So kann dieser auf die gewünschte Stelle aufgelegt oder als Schmuckstück getragen werden. Da er jedoch sehr schnell und stark wirkt, ist es ratsam, den Feueropal nur wenige Minuten in direktem Hautkontakt zu tragen. Aufgrund der Intensität reicht ein kurzes Tragen. Zudem verhindert es ein Gewöhnen des Körpers an den Stein, was letztendlich zur Neutralisierung oder Beeinträchtigung der Wirkung führen könnte. Dieser Effekt könne sich bei dauerhaftem Tragen einstellen. Wissenschaftlich oder medizinisch können diese Wirkungen jedoch nicht nachgewiesen werden.

Die richtige Pflege für Feueropale

Damit Sie lange Freude an Ihrem Feueropal haben, gibt es einige Hinweise, die Sie bei der Pflege beachten sollten. Prinzipiell genügt es, den Stein regelmäßig mit lauwarmem, klarem Wasser abzuspülen. So entfernen Sie Schmutz, Reste von Cremes und Make-up sowie Hautfett. Lösungen, Laugen und Säuren hingegen können die Oberfläche angreifen. Diese befinden sich in Kosmetika wie Seife, Parfum, Make-up und Haarspray und können dazu führen, dass der Feueropal seine Brillanz verliert. Um den Heilstein wieder mit neuer Energie aufzuladen, empfiehlt es sich, diesen für ein kurzes Bad in die Sonne zu legen. Aufgrund der Restfeuchte sollte er allerdings nicht zu lange der Sonnenbestrahlung oder anderen Wärmequellen ausgesetzt sein.

Feueropale in Ruhe und mit Bedacht auswählen

Ein Edelstein ist etwas Zeitloses, das Sie für die Ewigkeit erwerben. Daher sollten Sie sich bei der Wahl eines Feueropals Zeit und Ruhe nehmen. Des Weiteren empfiehlt es sich, auf einige grundsätzliche Aspekte zu achten, um sicherzugehen, dass Sie einen qualitativ hochwertigen Stein erhalten. Als Feueropale gelten ausschließlich Opale in einem Farbspektrum von Gelb-Orange bis Tiefrot. Steine, die eine zu blasse oder zu dunkle Farbe aufweisen, gelten nicht als Feueropale. Dazu gehören hellgelbe und fast schwarze Steine. Der Wert eines Feueropals steigt mit seiner Transparenz. Auch wenn Trübungen akzeptiert werden, gilt dennoch, dass ein Feueropal umso wertvoller ist, je transparenter er ist. Opake Steine, die keine Opalisierung aufweisen, werden als minderwertig angesehen. In Australien werden diese Steine als "Potch" bezeichnet.
Auch Feueropale können das für Edelopale typische opalisierende Farbspiel aufweisen. Je vielseitiger das Farbspektrum des Steins, desto wertvoller ist dieser. Feueropale können durch Wasserverlust ihren Glanz verlieren und Risse bekommen. Allgemein gilt, dass die Opale haltbarer sind, wenn die Fundstelle trocken ist. Anhand dieser Kriterien - Körperfarbe, Transparenz, Opalisieren und Haltbarkeit - wird der Wert eines Feueropals festgelegt. So sind Steine, die besonders transparent sind und ein tiefes Orangerot aufweisen, besonders wertvoll und begehrt.

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