Festplattenadapter zur Datensicherung: doppelt hält besser

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Datenverlust durch Festplatten-Crash kann zu einer Katastrophe werden, wenn Fotos, Musik, Filme oder Schriftstücke unwiderruflich verloren gehen. Wer das verhindern will, legt regelmäßig Backups an - zum Beispiel auf einer externen Festplatte. Ein Festplattenadapter ist das wichtige Verbindungsstück zwischen zwei Festplatten.

Festplattenadapter zur Datensicherung: Doppelt hält besser
 

Wissenswertes über Speichermedien für Backups

Auch wenn Sie nicht auf EDV spezialisiert sind, brauchen Sie keinen Experten mit dem Kauf einer passenden externen Festplatte zu beauftragen. Wichtig ist, dass das externe Laufwerk leicht mit Computer oder Laptop verbunden werden kann und über eine ausreichend große Speicherkapazität für die Backups verfügt.

Für die Erstellung von Sicherungskopien sollte sich das externe Speichermedium auch über ein Kabel mit dem Laufwerk Ihres Rechners verbinden lassen. Denn die Speichergeschwindigkeit ist mitunter deutlich schneller als über WLAN. Vorteil: Speichern ist auch dann möglich, wenn die Wireless-Verbindung nicht zur Verfügung steht.
 


Ein Adapter für alle Fälle

Sie sind im Urlaub und wollen Ihr Mobiltelefon aufladen. Aber der Stecker des Ladekabels passt nicht in die Steckdose: Ganz klar, hier wird ein Adapter gebraucht. Auch bei Geräten mit unterschiedlichen Anschlüssen kommen die wichtigen Verbindungsstücke zum Einsatz. Und beim Computer beispielsweise, wenn Festplatten miteinander verbunden werden - dann als Festplattenadapter.
 


Ausgangsmedium: interne Festplatte

Das Herzstück eines Computers ist die interne Festplatte. Auf dem Laufwerk befinden sich das Betriebssystem (zum Beispiel Windows oder iOS) und verschiedene Programme. Zudem werden hier sämtliche Dateien abgelegt, die Sie selbst speichern oder die sich im Laufe der Zeit systembedingt ansammeln. Bei den internen Festplatten sind immer noch Hard Disk Drives - kurz: HDD - am häufigsten zu finden; das magnetische Speichermedium ist fest in Desktop oder Laptop eingebaut.

Auf dem Vormarsch sind Solid State Drives, auch SSD genannt. Im Gegensatz zu HDD kommen sie ohne bewegliche Bauteile aus und sind damit weitgehend unempfindlich gegen mechanische Einwirkungen. Da das Risiko von Stößen oder Erschütterungen bei mobilen Rechnern höher ist, kommen SSDs vorzugsweise in Notebooks zum Einsatz.
 


Eingangsmedium: externe Festplatte

Um ganz sicher zu gehen, dass die Daten auf Rechner und Notebook nicht verloren gehen, ist es sinnvoll, eine Sicherungskopie der Daten anzulegen. Datenverlust resultiert oft aus einer Beschädigung der internen Festplatte. Daher empfiehlt sich ein externes Speichermedium oder eine speziell für Backups vorgesehene Festplatte zur Datensicherung. Ein externer Drive wird über WLAN oder Kabel mit dem Computer verbunden. Für den Hausgebrauch sollte das externe Gerät in ein Festplattengehäuse eingebaut sein, damit das Laufwerk vor Staub und Erschütterungen besser geschützt ist.

Übrigens: Bei ausreichender Speicherkapazität kann eine externe Festplatte als Sicherungssystem für mehrere Rechner oder Laptops genutzt werden.
 


Sichere Verbindung: Festplattenadapter

Unterschiedliche Festplattentypen können über verschiedene Anschlüsse verfügen. Hier kommt der Festadapter ins Spiel. Er bildet die Brücke für den Datenaustausch zwischen zwei Geräten. Normalerweise wird die externe Festplatte bei Windows-Rechnern automatisch unter "Laufwerke" auf dem Bildschirm des Rechners angezeigt. Wenn das nicht der Fall ist (zum Beispiel bei einer neuen Festplatte), fehlt die Partition auf dem externen Laufwerk.

Gut zu wissen: Bevor Sie über die Datenträgerverwaltung Ihres Computers die Partition erstellen, sollten Sie ganz sicher sein, dass es sich um die externe Festplatte handelt, da Sie bei einer Partition der internen Festplatte im schlimmsten Fall alle Daten löschen. Wenn Sie unsicher sind, holen Sie lieber Expertenrat ein.
 


Klein aber oho: USB-Adapter

Mit einem USB-Adapter können Sie schnell und schnell und unkompliziert die Daten von einer externen Festplatte auslesen. Das Laufwerk wird einfach über den USB-Port des Rechners oder Notebooks mit dem Gerät verbunden.
 


Backup: Daten sammeln und sichern

Beschädigte oder gelöschte Daten lassen sich wieder zurückholen, wenn in regelmäßigen Abständen ein Backup angelegt wird. Backups müssen Sie nicht mühevoll manuell erstellen - am besten Sie nutzen für die Datensicherung eine Software, die Ihnen die Arbeit abnimmt. Diese Programme können auf Wunsch nicht nur Ihre aktuellsten Dateien, sondern auch Software-Updates oder E-Mails sichern. Im Internet finden Sie eine große Auswahl an kostenloser Backup-Software für verschiedene Betriebssysteme.

Tipp: Bei der Suche nach der geeigneten Software sollten Sie sich auf einschlägige Testberichte und Empfehlungen seriöser Computer-Magazine verlassen.

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