Fernlehrgang mit Zertifikat ???

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Fernlehrgang mit Zertifikat ???

Hier mal ein Ausschnit aus dem Ratgeber der ZFU (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht)

Gesetz zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht (FernUSG)

Fernunterricht hat sich als eine erfolgreiche und praxisnahe weiterbildungsform erwiesen. Für viele weiterbildungswillige bietet er die einzige Möglichkeit der Weiterbildungsteilnahme:

Durch lernzeitflexibles und ortsunabhängiges Lernen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre beruflichen und familiären Lebensbedingungen mit ihren Lerninteressen in Einklang zu bringen. Die Vorteile des Fernlernens und der wachsende Weiterbildungsbedarf der Betriebe machen den Fernunterricht zu einer Weiterbildungsform mit Zukunft.

Ein Garant für die Fortsetzung dieser positiven Entwicklung ist in der Qualität des Fernlehrangebots zu sehen, die durch das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) gewährleistet wird. Dieses Gesetz schreibt vor, dass alle allgemein- oder berufsbildenden Fernlehrgänge, die auf vertraglicher Basis angeboten werden, von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen werden müssen.

Ohne Zulassung – und das heißt, ohne vorherige Qualitätsüberprüfung – dürfen keine allgemein- oder berufsbildenden Fernlehrgänge vertrieben werden.

1. Fernunterricht:

Definition, Ziele, Medien und Ablauf  Fernunterricht ist eine Form der Weiterbildung, bei der nach der Definition des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG)
– Lehrende und Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind und
– der Lernerfolg überwacht wird.

Zu den besonderen Merkmalen des Fernunterrichts gehören deshalb
– die räumliche Trennung zwischen Lehrenden und Lernenden, die mit Lehrbriefen (per Post)
    oder sonstigen Medien überwunden wird,
– der Lernprozess der Teilnehmenden, der durch Korrektorinnen und Korrektoren, Studienleiterinnen
    und Studienleiter und ggf. durch Dozentinnen und Dozenten im begleitenden Unterricht betreut wird, sowie
– der Lernerfolg, der mit Hilfe von Selbst- und Fremdkontrollaufgaben überwacht und unterstützt wird.


Selbstlehrmaterial

Im Gegensatz zum Fernunterricht fehlt hier die pädagogische Betreuung des Teilnehmenden. Es erfolgen keine Kontrolle des Lernerfolgs durch Einsendeaufgaben, kein Nahunterricht, keine Prüfung.


7. Staatliche Zulassung

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutze der Teilnehmer am Fernunterricht (Fernunterrichtsschutzgesetz – FernUSG) am 1. Jan. 1977 unterliegen alle Fernlehrgänge der Zulassungspflicht; d. h., alle Fernlehrgänge müssen, bevor sie angeboten werden dürfen, staatlich zugelassen sein. Die Entscheidung über die Zulassung trifft die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU), die aufgrund eines von den Ländern geschlossenen Staatsvertrags* tätig wird.

Quelle: ZFU /Downloads / Ratgeber / Ratgeber_Print_107.pdf

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