Fensterreinigung leicht gemacht: Effizienter reinigen mit preisgünstigen Jalousienreinigern

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Fensterreinigung leicht gemacht: Effizienter reinigen mit preisgünstigen Jalousienreinigern

Jalousien schützen einen Raum vor Sonneneinstrahlung und dunkeln ihn ab. Meist bestehen sie aus Kunststoff oder Aluminiumblech und sind mit mehreren Lamellen übereinander angeordnet. Die Stellung der Lamellen entscheidet über den Lichteinfall im Raum und reflektiert je nach Beschichtung das Sonnenlicht. Somit heizt sich der Raum im Sommer nicht unnötig auf. Durch ihr Material sind Jalousien relativ unempfindlich mit der Ausnahme von Holz-Lamellen. Diese reagieren vor allem auf Feuchtigkeit, hinterlassen jedoch einen warmen Eindruck. Da die Lamellen bei fast jeder Jalousie horizontal verlaufen, lagert sich mit der Zeit Staub auf den Oberflächen ab. Auch Nikotin und Fettreste setzen sich ab und bilden einen hartnäckigen Belag auf den einzelnen Lamellen. Aus diesem Grund sind Jalousien regelmäßig zu reinigen und die Oberfläche gründlich zu entstauben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Reinigung, wobei Sie den Arbeitsaufwand und die Anstrengung vergleichen sollten. Jalousien lassen sich ohne die richtigen Reiniger nur sehr mühselig von Staub und Schmutz befreien. Außerdem kostet dieser Arbeitsschritt unnötig viel Zeit. Lassen Sie sich mit den richtigen Utensilien und Reinigern helfen. In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr über die verschiedenen Jalousienreiniger. Außerdem soll auf die professionelle Fensterreinigung eingegangen werden. So behalten Sie immer den Durchblick.

Jalousienreinigung mit dem einfachen Staubtuch

Ein Staubtuch nennt nahezu jeder Haushalt sein eigen. So reinigen Sie problemlos glatte Oberflächen und befreien diese von losem Schmutz. Für hartnäckige Verkrustungen helfen nur feuchte Tücher und sanfte Reinigungsmittel. Das Entstauben der Jalousie erweist sich mit dem Staubtuch als etwas schwieriger. Versuchen Sie jedoch nicht, mit dem Lappen die einzelnen Lamellen entlang zu fahren. Stellen Sie die Jalousie so ein, dass die Lamellen eine geschlossene Fläche bilden. Dann gehen Sie mit dem Staubtuch darüber und nehmen die aufsitzende Staubschicht ab. Mit der anderen Seite der Jalousie geht man ähnlich vor. Allerdings kann hier nicht von einer gründlichen Reinigung gesprochen werden. Es bleiben immer Staubreste zurück. Wenn Sie auf einen feuchten Lappen zurückgreifen, muss die Jalousie danach komplett abgetrocknet werden. Vor allem Modelle mit Holz-Lamellen nehmen Ihnen die Feuchtigkeit übel und können sich verfärben. Mit speziellen Putzutensilien für Jalousien erleichtern Sie sich die Arbeit zusätzlich.

Wasserbad – die Jalousie von hartnäckigem Staub befreien

Jalousien aus Kunststoff oder Aluminium lassen sich auch in der Badewanne reinigen. Vor allem hartnäckige Verschmutzungen lösen sich mit diesem Prinzip deutlich besser. Füllen Sie die Badewanne mit etwas warmem Wasser und geben Sie Neutralreiniger hinzu. Lassen Sie das Material danach etwas einweichen. Wichtig: Nutzen Sie kein Scheuermittel oder anderen aggressiven Reiniger. Andernfalls hinterlassen Sie Kratzer auf der Oberfläche. Nach dem Einweichen folgt das Abwischen mit einem weichen Tuch. Danach spülen Sie die Jalousie mit viel klarem Wasser ab, trocknen diese und hängen sie wieder auf. Auch diese Art der Reinigung eignet sich nicht für Holzjalousien. Die empfindlichen Lamellen würden sich sofort mit dem Wasser vollsaugen, quellen und passen dann nicht mehr richtig zusammen.

Der Vorteil bei dieser Art der Reinigung ist jedoch, dass auch die Schnüre der Jalousie gesäubert werden. Ziehen Sie dafür die Jalousie im Wasserbad etwas auseinander, damit das Reinigungsmittel überall hingelangt.

So sieht ein spezieller Jalousien- und Lamellenreiniger aus

Lamellenreiniger gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Zweck dieser Utensilien ist es, mehrere Lamellen gleichzeitig und vor allem schonend vom Staub zu befreien. Somit wischen Sie die Lamellen der Jalousie nicht einzeln ab, sondern nehmen die schnelle Reinigung in wenigen Zügen vor. Ein Modell ist der dreiarmige Lamellenreiniger. Mit einem Mikrofasertuch umzogen reinigen Sie zwei Lamellen in einem Zug von beiden Seiten gleichzeitig. Die Mikrofaserschicht lässt sich dabei nass und trocken verwenden. Gerade bei hartnäckigen Verschmutzungen bietet sich eine feuchte Reinigung an, um die Verkrustungen besser lösen zu können. Bequem an einem längeren Stil befestigt, erreichen Sie auch den oberen Bereich der Jalousie spielend. Eine einfachere Abwandlung dieser Modelle sind Reinigungsbürsten mit nur zwei Flächen. Damit reinigen Sie in einem Zug nur eine Lamelle der Jalousie. Dennoch erweist sich dieser Arbeitsschritt als deutlich einfacher und angenehmer im Vergleich zur Verwendung eines einfachen Staubtuchs.

Ein anderes Modell bietet die zeitgleiche Reinigung von sechs Lamellen an der Jalousie an. Es besitzt keinen langen Stab zum Halten, sondern nur einen kurzen Griff mit Einkerbungen für die Finger. Damit bekommen Sie einen optimalen Halt und bewegen die weichen Flächen über die Jalousie. Einziger Nachteil bei diesen Modellen: Da sechs Lamellen gleichzeitig betroffen sind, lässt sich das Gerät nicht immer einfach einfädeln. Allerdings beenden Sie die Reinigung deutlich schneller, als mit einem herkömmlichen Staubtuch.

Dürfen Jalousien mit dem Staubsauger gereinigt werden?

Riskieren Sie keine zu starken Verschmutzungen, indem die Jalousie regelmäßig vom Staub befreit wird. Für diesen Zweck benötigen Sie nicht immer ein Staubtuch oder einen speziellen Jalousienreiniger. Auch ein Staubsauger kann bei der Säuberung behilflich sein. Stellen Sie dafür das Gerät auf eine möglichst geringe Stufe und nutzen Sie einen Bürstenaufsatz. Dieser wirbelt den Staub auf den Lamellen leicht auf, sodass er vom Staubsauger aufgenommen werden kann. Achten Sie darauf, keine Schnüre einzusaugen. Ist der Staubsauger zu kräftig eingestellt, hinterlässt er möglicherweise Spuren an der Jalousie und knickt die einzelnen Lamellen. Diese Schäden sind nachher nicht mehr zu beheben.

Professionelle Jalousienreinigung durch einen Fachbetrieb nicht immer nötig

Wer seine Jalousien regelmäßig vom Staub befreit, benötigt keinen speziellen Fachbetrieb zur Reinigung. Lagern sich allerdings Reste von Fett und Nikotin auf den Lamellen an, sind diese nur sehr schwer zu entfernen. Professionelle Reinigungsfirmen nutzen hierfür beispielsweise einen Dampfreiniger. Allerdings sind nicht alle Jalousien für eine solche Reinigung geeignet. Informieren Sie sich bestenfalls beim jeweiligen Anbieter über eine derartige Reinigung. Ein Vorteil: Durch die professionelle Reinigung mit Ultraschall oder Dampf bekämpfen die Dienstleister auch Bakterien und andere Keime auf der Jalousie. Somit verlängern Sie ihre Haltbarkeit.

Darauf müssen Sie beim Kauf eines Jalousienreinigers achten

  • Manche Jalousienreiniger sind nicht für die feuchte Reinigung ausgelegt. Das sollten Sie bereits beim Kauf beachten, da bei manchen Verschmutzungen nur feucht gereinigt werden kann.
  • Bei einigen Modellen ist der Austausch der Reinigungsschicht vorgesehen. Ähnlich einem Staubwedel nehmen Sie das Material ab und können dieses sogar waschen, wenn es sich um Mikrofaser handelt.
  • Darf der Jalousienreiniger nach der Benutzung nur ausgeklopft werden, lässt er sich meist nicht zu 100 Prozent komplett vom Staub befreien. Nach einigen Vorgängen sind die Fasern erschöpft und nicht mehr einsatzbereit.
  • Mit einem kleinen Loch oder einem Ring am Griff aus Kunststoff hängen Sie den Jalousienreiniger noch besser im Haushaltsschrank auf.
  • Mikrofaser ist ein sehr hochwertiger Bezug, der keine Flusen oder Fussel auf der Jalousie hinterlässt. Die Fasern können elektrostatisch sein und ziehen den Staub förmlich an. Zudem löst Mikrofaser auch Fett oder hartnäckigen Schmutz.
  • Achten Sie darauf, dass die Reiniger nicht noch mehr Staub aufwirbeln. Der Staub muss fest eingeschlossen sein in den Fasern.

Streifenfreie Sauberkeit auf Fenstern – so gelingt's

Nicht nur die Jalousien sollten regelmäßig gereinigt werden. Auch den Fenstern und Glasflächen gebührt eine streifenfreie Sauberkeit. Allerdings erweist sich das Fensterputzen nicht immer als einfach, vor allem auf sehr großen Glasflächen, wie beispielsweise bei einem Wintergarten. Auf den ersten Blick mag das Fenster sauber sein, doch mit den ersten Sonnenstrahlen erkennen Sie unschöne Schlieren und Streifen auf dem Glas. Dabei gibt es nicht viele Tipps für eine solche Reinheit zu beachten. Zunächst müssen Rahmen und Scheibe gründlich sauber sein. Entscheiden Sie sich hier für einen Lappen oder einen Schwamm, der speziell zur Glasreinigung ausgelegt ist. Ein optimales Reinigungsmittel gibt es nicht. Allerdings sollten Sie ein fettlösendes Produkt benutzen. Im einfachsten Fall hilft Ihnen sogar das Spülmittel aus der Küche weiter. Nachdem die Scheibe komplett vom Schmutz befreit ist, folgt die Trocknung mit einem Fensterleder. Dafür muss die Scheibe noch etwas feucht sein. Auch der Rahmen darf mit diesem Kunstlederlappen abgewischt werden. Ferner helfen ein Abzieher oder ein einfaches Mikrofasertuch weiter. Sie trocknen die Scheibe dann vollkommen ab. Doch Vorsicht: Gerade der Abzieher kann Schlieren hinterlassen, wenn Sie hier zu langsam arbeiten. Halten Sie sich deshalb immer ein trockenes Mikrofasertuch bereit, um unschöne Schlieren schnell zu beseitigen. Das Tuch selbst darf noch nie gewaschen worden sein. Andernfalls hinterlässt es Fusseln auf der Scheibe.

Weitere Hilfsmittel für saubere Fenster und Fensterrahmen

Neben der Scheibe und Jalousie dürfen Sie Rahmen und Fensterbank nicht vergessen. Hier genügt eine einfache Reinigung mit Seifenlauge. Gerade weiße Fensterrahmen vergilben schnell und benötigen dann deutlich härtere Reinigungsmittel. Es gibt speziellen Kunststoffreiniger, mit dem Sie die Rahmen wieder strahlend weiß bekommen. Eine andere Möglichkeit bieten die Putzsteine für Fensterrahmen. Bei der Fensterbank müssen Sie besondere Vorsicht walten lassen, wenn diese aus Stein oder Marmor besteht. Verwenden Sie hier niemals ein säurehaltiges Mittel und achten Sie darauf, dass kein Glasreiniger auf die Fensterbank tropft. Am besten eignet sich ein Neutralreiniger. Gibt es sehr hartnäckige Verschmutzungen auf dem Glas selbst, so nutzen Sie einen Schmutzradierer. Gehen Sie niemals mit spitzen Gegenständen an das Glas heran. Sind die Scheiben mit der Zeit recht matt geworden, verwenden Sie Leinöl zum Putzen. Mit einem Wolllappen aufgetragen erhalten die Scheiben einen neuen Glanz. Natürlich müssen Sie das Öl nach dem Einwirken vollständig entfernen. Essig ist ebenso ein zuverlässiger Helfer beim Fensterputzen, wenn Sie sich an den beißenden Geruch gewöhnt haben. Zum Polieren eignen sich nicht nur Fensterleder, sondern gar Nylonstrümpfe.

Ein Tipp: Säubern Sie Ihre Fenster nie in der direkten Sonne. Hier trocknet das Fenster zu schnell ab und es entstehen die unschönen Schlieren.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden