Falsches Weihnachtsgeschenk: Weg damit!

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Die Schleife aufgeknüppert, das Geschenkpapier feierlich abgepult. Aber dann, Schockschwerenot: voll das falsche Geschenk. Die Enttäuschung steht dir ins Gesicht geschrieben. Oder auch nicht. Höfliche Menschen machen gute Miene zur bösen Bescherung und bedanken sich artig. Du willst das Ding trotzdem loswerden? Acht Tipps, damit aus einem ungeliebten Präsent kein Stehrümchen wird.

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1. Zurückgeben

„Sorry, das war nichts.“ Sei ehrlich, aber freundlich: Der andere hat es gut gemeint. Die Geschenkrückgabe ist der Moment, deine wahren Wünsche zu offenbaren.
Schenker mit einem großen Herz ziehen nochmal los und besorgen dir, was du wirklich willst.
Geht aber nur, wenn sie die Quittung aufgehoben haben und du die Folie um Bücher und DVDs noch nicht abgerissen hast.


2. Umtauschen

 Sobald du beim Auspacken kritisch mit der Augenbraue zuckst, wedeln unsichere Schenker schon mit dem Kassenbon. Wie komfortabel. Nimm den Beleg und stürz dich ins Getümmel. Kaum ist Weihnachten vorbei, sind die Läden wieder rappelvoll. Weihnachtsgeschenke umtauschen machen doch alle.
Aber Achtung: Kein Verkäufer ist zur Rücknahme verpflichtet. Die machen das nur aus Kulanz.


3. Weiterschenken

Hallo wach, ein Geschenk noch mal verschenken ist ganz schön riskant. Merk dir gut, von wem du es bekommen hast. Sonst schenkst Du es womöglich zurück. Oder der Erstschenker erkennt bei der Bescherung für einen Dritten sein Geschenk wieder. Wie peinlich, wenn er damit rausplatzt: „Aber das hab ich dir doch geschenkt!“


4. Gräuelwichteln

Ein Späßchen der besonderen Art ist das Wichteln. Mach dir einen lustigen Abend im Freundeskreis. Alle Beteiligten bringen ihre schlimmsten Weihnachtsgeschenke mit, jedes wieder sehr schön verpackt. Wer zuerst eine Sechs würfelt, darf sich ein Päckchen aussuchen. Ist alles verteilt, wird ausgepackt.
Das ist großer Spaß. Endlich ablachen über Geschenke des Grauens.


5. Verkaufen

Neue Sachen kannst du verkaufen, bei Selbstgebasteltem wird es schwierig. eBay ist der größte Marktplatz für Fehlgriffe bei Weihnachtsgeschenken.
Auch über den eBay-Kleinanzeigenmarkt wirst du ungeliebte Geschenke wieder los. Anderen gefällt garantiert, was du nicht haben magst.
Mit dem Erlös werden dann deine Wünsche wahr. Kannst du auch gleich auf eBay erledigen.


6. Spenden

Sei großzügig und spende das Geschenk, das dir nichts nützt. In vielen Städten gibt es „Umsonst-Läden“.
Auch die eine oder andere Kirchengemeinde ist ein Umschlagplatz für Dinge, die andere gut gebrauchen können.
Gerade in der Weihnachtszeit warten viele Initiativen auf Sachspenden. Es gibt immer jemand, dem du damit eine Freude machst.


7. Flohmarkt

Immer noch der Klassiker zur Entsorgung von unnützem Plunder. Reservier dir frühzeitig einen Stand, Termine findest du online oder in Stadtteilzeitungen. Vorteil ist, du kannst ungeliebte Geschenke von Geburtstagen und Firmenjubiläen gleich mit auf den Flohmarkttisch packen.
Nachteil: Du stehst dir die Beine in den Bauch und wirst nie alles los.


8. Wegwerfen

Die Lösung für Faule. Und auf jeden Fall besser, als aus Anstand Keller oder Dachboden mit Zeug vollzustellen.
Der Gang zur Mülltonne ist immer noch einfacher als jeder andere Vorschlag zum Umtauschen, Weiterschenken, Verkaufen oder Verramschen.
Eigentlich sehr schade ums Geld und all die guten Absichten des Schenkers. Aber manchmal geht es nur so.

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