Fahrrad-Dynamos - darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

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Fahrrad-Dynamos - darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Ein Fahrraddynamo übernimmt die Stromversorgung der Fahrradbeleuchtung. Der Strom wird während des Fahrens über eine Drehbewegung generiert. Da Fahrräder mit einer guten Lichtanlage ausgestattet sein sollten, ist ein gutes und verlässliches Gerät hier unabdingbar. Natürlich ist die Auswahl sehr groß, und man kann schnell den Überblick verlieren. Aber mit wenigen Informationen können Sie sich schnell in das Thema einarbeiten und problemlos den richtigen Dynamo finden.

 

Nabendynamo, Seitenläuferdynamo? Welches Gerät gibt es?

Es gibt zwei Hauptformen dieses Fahrradzubehörs. Die zwei Dynamo-Typen unterscheiden sich in der Anbringung, aber nicht in der Arbeitsweise. In beiden Fällen wird der Strom über die Drehbewegung gewonnen.

  • Nabendynamo: Das Gerät wird in eine Nabe im Vorderrat verbaut. Die Stromspeisung zur Lichtanlage findet über ein Kabel statt, welche direkt an der Vordergabel verlegt wird.
  • Seitenläuferdynamo: Dies ist die Urvariante der Raddynamos. Er wird direkt am Rad betrieben. Ein Rollkopf nimmt hier die Bewegungsenergie über den Fahrradreifen auf.

 

Welches Dynamo ist das richtige für mein Fahrrad?

Die modernen Fahrräder werden fast ausschließlich mit Nabendynamos ausgeliefert. Vor allem Rennräder und andere Sport-Bikes nutzen diese Art der Energieerzeugung. Der Dynamo ist leicht und wird als Innenteil in das Fahrrad verbaut. Es kommt hier also nicht zu zusätzlichem Gewicht oder einer Veränderung der Aerodynamik. Ist das Rad bereits mit einem solchen Gerät ausgestattet, sollten Sie auch dabei bleiben.

Die Seitenläuferdynamos gibt es verschiedenen Varianten. Bis in die 90er-Jahre waren diese Geräte am weitesten verbreitet, wurden aber immer mehr vom Markt verdrängt. Heute finden Sie diese Dynamos meist an sehr günstigen Rädern und an Kinder-Fahrrädern.

 

Passt der Dynamo zur Lichtmaschine?

Da die Hauptaufgabe eines Dynamos die Stromversorgung der Fahrradbeleuchtung ist, gilt es darauf zu achten, ob der neue Dynamo auch mit dem Fahrradlicht kompatibel ist. Die Fahrradlampen gibt es vereinzelt mit Akku – hier ist natürlich kein Dynamo notwendig. Ansonsten sollten die Stromkabel lang genug sein, um den Dynamo zu erreichen. Stellen Sie zum Beispiel von einem Seitenläufergerät auf einen Nabendynamo um, können die Anschlüsse eventuell zu kurz sein.

Darüber hinaus sollten Sie sich fragen, wie häufig Sie den Dynamo tatsächlich nutzen. Nabendynamos sind in der Anschaffung teurer als die Seitenläufer, aber auch leistungsstärker und langlebiger. Ein Vielfahrer, der häufig im Dunkeln unterwegs ist, braucht hier also hohe Qualität und starke Leistung. Für den gelegentlichen Trip zum Bäcker oder in den Park ist ein teurer Dynamo hingegen eher überdimensioniert.

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