Fachbegriffe für Schmuck

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Fachbegriffe, Größen, Materialbeschreibungen

   
   
Fachbegriffe zur Materialbeschreibung und Worterklärung. Bitte beachten Sie diese.

Schmuck-Fachbegriffe

4 C
Die 4 Cs stellen die wichtigsten Qualitätskriterien für Diamanten dar.

Carat (ct.)
ist eine Gewichtseinheit, wobei gilt: 1ct. = 0,2 Gramm

Clarity
bezeichnet die Reinheit eines Diamanten mit folgenden Einstufungen:
Lupenrein, sehr sehr kl. Einschlüsse, sehr kl. Einschlüsse, kl. Einschlüsse

Colour
bezeichnet die Farbe eines Diamanten mit folgenden Einstufungen:
hochfeines Weiss-Plus, hochfeines Weiss, feines Weiss-Plus, feines Weiss, Weiss, leicht getöntes Weiss, getöntes Weiss

Cut
ist der Schliff eines Diamanten mit folgenden Einstufungen:
very good, good, medium, poor

cz.
Ein Zirkon ist eine natürliche Diamantimitation. Die Imitation von Zirkon heisst Kubik Zirkonia – abgekürzt mit CZ – und ist ein künstliches Produkt.

Doublé
Doublee = deutsche Schreibweise (in Deutschland geschützt seit 21.12.1923), unedles Metall wird mit legiertem Edelmetall durch Aufschweißen oder Aufpressen fest verbunden. Die Gold-, Silber oder Platinauflage wird in Mikron angegeben.
Da es nicht möglich ist, alle Auflagenstärken genau zu messen, wird das Bewerten nach Feingoldinhalt angewendet:
Stärke der Goldauflage = Feingoldanteil / Grundmetall
Bei einer Bezeichnung von 30/000 Fgh versteht man 970/000 unedles Grundmetall und 30/000 Feinmetall in 1 kg Doublé.
Es gibt verschiedene Handelsbezeichnungen wie z. B. Amerikanisches Doublé, Deutsch-Doublé usw. Im Gegensatz zum Doublé steht Plaqué, eine galvanische Hartvergoldung.

Doublé und Triplé-Schmuck
Man bezeichnet damit ein „doppel-„ oder „dreischichtiges Metall“.
Golddoubléschmuck kommt heute in einer sehr exakten und sauberen Ausführung auf den Markt und wird in erster Linie in Deutschland hergestellt. Man unterscheidet drei Arten:
- Gold-,
- Silber- und
- Platindoublé.

Herstellungstechnik:
Die unedlen Grundmetallplatten, meistens basierend auf einer Kupferlegierung, wie z. B. Messing, Tombak, Bronze, Nickel, Nickellegierungen, Edelstahl oder auf Silber (die Bezeichnung „Criso“, 85 Prozent Cu + 11,1, Prozent Zn, 3,5 Prozent Ni, ist unüblich), werden genau zugerichtet und in einer Stahlkassette luftdicht verpackt. Die Ränder der einzelnen Platten werden zum Schutz der Oxidation durch Borsäurepasten geschützt. Da auf das Grundmetall eine dünne, in Mikron gemessene Edelmetallauflage aufgebracht wird, werden beide Komponenten in einem Glühofen auf Schweißtemperatur gebracht. Nachdem ca. 800 bis 850 Grad Celsius an Temperaturen erreicht wurden, werden Edelmettall- und Grundmetallschichten unter hydraulischen Pressen bei etwa 200 bis 300 atm gepresst, also diffundiert. Danach erfolgt die Weiterbearbeitung durch Walzen zu Blechen unter Zwischenglühungen. Ähnlich ist dies bei der Drahtverarbeitung. Doublé entsteht also dadurch, dass durch Platzwechselvoränge im festen Zustand z. B. Goldteile in die Kupferlegierung und Kupferteile in die Goldlegierung einwandern, sprich diffundieren.
An der Berührungszone der beiden Metalle bildet sich eine Legierungsschicht, die den festen und unlösbaren Zusammenhalt der beiden Komponenten (Metalle) bewirkt.

Edelmetalle
sind solche Metalle, die vom Sauerstoff nicht angegriffen werden. Edelmetalle sind: Gold, Platin, Rhodium, und Silber. Alle anderen Metalle nennt man Unedelmetalle.

Eloxieren
Veredeln eines Schmuckstückes durch elektrolytisches Oxydieren.

Galvanik / Galvanisches Verfahren
Das galvanische Verfahren ist eine Methode der Oberlfächenveredelung. Diese gibt uns die Möglichkeit, auf unedle Metalle edlere Metalle bzw. Edelmetalle mit Hilfe eines elektrolytischen Bades aufzubringen. Durch dieses Bad wird Strom geschickt, und zwar vom Pluspunkt der Stromeingangsstelle an der sich das Metall befindet, welches aufgebracht werden soll (z. B. Gold oder Silber), zum Minuspunkt, an dem die Ware auf einem Rahmen montiert ist. Der elektrische Strom reißt jetzt winzige Metallteilchen vom Metall (z. B. Gold oder Silber) und lagert sie auf der Ware ab. So wird der zu veredelnde Gegenstand allseitig gleichmäßig mit Gold, Silber oder einem anderen Metall beschichtet. Je länger sich der Gegenstand im Bad befindet, um so stärker wird die Metallschicht (z. B. Goldschicht). Galvanik nennt sich die Einrichtung, die zur Durchführung des galvanischen Verfahrens notwendig ist.

Haltbarkeit
Für die Haltbarkeit bei Gold oder Silber oder Chrom-Auflagen ist der Hautkontakt und hier die Zusammensetzung des Hautschweißes und die mechanische Belastung ausschlaggebend,-- siehe Verfärbungen--.
Im Sommer die Benutzung in Schwimmbädern in Chlorwasser - hier ist nur Vollmaterial geeignet , da das Chlor sehr stark die Oberfläche zersetzt, ( deshalb wird jedes Metall, das mit Chlorwasser in Verbindung kommt, aus - Edelstahl- gefertigt!!! ). Ebenso gilt dies für Salzwasser, deshalb sind auf Booten alle Metallteile aus Edelstahl, da das Salzwasser alles zersetzt.

Gelbgold
bezeichnet eine Goldfarbe, gibt es auch in verschiedenen Farbabstufungen von sehr hellem Blassgelb bis Sattgelb/Honiggelb, Goldgelb.

Gold
ist das bekannteste aller Edelmetalle. Aus 3 Tonnen Gestein werden nur 1 Unze (=31,1 g) Gold gewonnen. Im reinen Zustand (Feingold 999/000 fein) zu weich – wird deshalb kaum verarbeitet – Schmelzpunkt 1060 Grad – wird mit anderen Metallen legiert – dadurch härter und preisgünstiger (333/000 – 585/000 – 750/000).

Gold auf Silber
ist die Benennung für Silberschmuck mit einer Auflage aus Gold oder einer Goldlegierung. Der Gold-Feingehalt von Schmuck mit der Benennung Gold auf Silber ist mindestens 10/000. Schmuck entsprechend der Definition darf gekennzeichnet und gestempelt werden mit einer zusätzlich vorangestellten Silber-Feingehaltsangabe nach dem Gesetz über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren.

Golddoublé
Abkürzungszeichen bei unedlen und edlen Schmuckwaren
Kurzbezeichnung bei Uhrgehäusen oder in Schmuckstücken, die keine amtliche Punze darstellt.
Mit diesen Worten (oder „Plaqué“, „Plaqué or“ oder den entsprechenden Übersetzungen in eine andere Sprache) beginnt die korrekte Bezeichnung auf Doubléwaren. Ergänzt wird sie durch die Angabe der Fabrikationsart der Goldauflage (z. B. „G“ oder „Galvano“ für elektrolytisch abgeschriebenes Gold, „L“ oder „Laminé“ für ausgewalztes Gold), obligatorisch ist auch eine Verantwortlichkeitsmarke. Fakultativ ist die Angabe der Schichtdicke in Mikron.

Goldfarben
Durch Legieren, d.h. Beifügen anderer Metalle, lassen sich verschidene Goldfarben erzielen. Die bekanntesten Goldfarben sind:
Gelbgold = Feingold + Silber + Kupfer
Weißgold = Feingold + Palladium (ein ähnliches Metall wie Platin), oder früher Nickel
Rotgold = Feingold + Silber + hoher Kupferanteil

Goldlegierungen, Goldgehalt:
333/000 = 8 Karat
375/000 = 9 Karat
585/000 = 14 Karat
750/000 = 18 Karat Vollmaterial 24 Karat = 1000/000

Goldplated
ist die internationale Bezeichnung für Vergoldung, die in Milliemes 1/1000 einer Gewichtseinheit gemessen wird. Dieses Material wird nicht gestempelt (punziert). Vergoldet oder Versilbert ist bis 5 Milliemes. Wir haben verschiedene Materialqualitäten, auch Vollmaterial, Sterlingsilber 925er (gestempelt) im Verkauf, bitte lesen Sie die Artikelbeschreibung.

Hartvergolden
Bezeichnung für die Goldauflage mit besonders hohem Nickelanteil, die dadurch besonders widerstandsfähig und beständig ist (Nickel darf bei Schmuck jedoch nicht mehr verwendet werden).

Legierung/Legieren
bezeichnet die Vereinigung mehrerer Metalle durch Schmelzen. Beispiel: Gold 585/000 bezeichnet eine Goldlegierung, die in einem Kilogramm Goldlegierung 585 Teile Feingold und 415 Teile Zusatz enthält. Legierungen mit weniger Goldanteil sind auch weniger tragefreundlich ! Sie können „anlaufen“. Je höher der Goldanteil, desto anlaufbeständiger.

Messing
ist die Sammelbezeichnung für Gusslegierungen mit 50-95 % Kupfer, sie können außerdem entsprechend dem Verendungszweck noch weitere Metalle enthalten.

Mikron
Drückt die Stärke einer Metallschicht (z. B. Goldschicht) in 1/1000 mm aus.
1 Mikron = 1/1000 mm Goldauflage
10 Mikron = 10/1000 mm Goldauflage (=1/100 mm)
Eine 10 Mikron Auflage z. B. hat also eine Dicke von 0,01 mm. Diese Angabe ist unabhängig von Gewicht und Stärke der Unterlage. Eine Mikronangabe ist üblich bei Produkten mit gleichmäßigen Materialstärken wie z. B. bei Uhrgehäusen, während sich für Schmuck, der überwiegend in ein und demselben Stück unterschiedliche Materialstärken aufweist, die Milliemeangaben empfiehlt.

Nickel
Des Weiteren darf in Europa kein Nickel mehr verwendet werden und dies war der beste „Klebstoff“ für die --hartvergoldete Auflage-- oder Legierung. Alle Legierungen sind nicht mehr so haltbar, wir haben hier per Gesetz leider keinen Einfluss mehr.
Bei starker Belastung, Überempfindlichkeit muss Vollmaterial verwendet werden, Sterlingsilber Gold oder Edelstahl, keine Auflagen und Legierungen.
Nickelfrei heisst nicht allergiefrei, hier werden nur andere Trägermaterialien verwendet
Wir empfehlen hier Vollgold 333, 585 unser Sterlingsilber oder bei Überempfindlichkeit, Hautreizungen Edelstahl oder medizinischen Stahl.
Des Weiteren verweisen wir auf unsere AGBs auf unserer Michseite im ebay, § 4 Gewährleistung und Recht.

Oberflächenbehandlung
glatte Flächen.
1. Polieren (Finish) a) Schüttelfaß b) vorpolieren, nachpolieren mit Wolleschwabbel bis zum Hochglanz
2. Lapidieren
3. Satinieren
4. Mattbürsten
5. Sandeln
6. Schleifen
7. Verchromen
strukturierte Fläche:
1. Hämmern
2. Diamantieren

pl. = Plated
Goldplated und Silverplated ist die internationale Bezeichnung für Vergoldung oder Versilberung, die in Milliemes 1/1000 einer Gewichtseinheit gemessen wird. Dieses Material wird nicht gestempelt (punziert). Vergoldet oder Versilbert ist bis 5 Milliemes. Wir haben verschiedene Materialqualitäten, auch Vollmaterial, Sterlingsilber 925er (gestempelt) im Verkauf, bitte lesen Sie die Artikelbeschreibung.

Platin
Dunkler Farbton als Silber – bei Weißglut „schweißbar“ – luft, wasser- und säurebeständig – weich, gut dehnbar – im legierten Zustand hohe Polierfähigkeit – neben Palladium und Iridium der geringste Wärme und Elektrizitätsleiter – nimmt beim Schmelzen Sauerstoff auf und gibt ihn beim Erkalten unter Spratzen wieder ab (gleiche Erscheinung beim Silber) – mit gewöhnlicher Gasflamme nicht schmelzbar – kommt nicht pur vor, sondern vermengt mit den Platinmetallen. Löslichkeit: im heißen Königswasser, schon im kalten Zustand von diesem Säuregemisch angegriffen entsteht die sogenannte Hexochloroplatinsäure.

Punze
eingestanztes Zeichen zur Angabe des Edelmetallgehaltes.

Punzieren
Den Feingehalt von Gold- und Silberwaren kennzeichnen.

Rhodiniert
Ist eine Beschichtung, die bei Sterlinglilber 925, Goldplated und Silverplated, also Legierungen zum Schutz vor Verfärbungen und Abrieb aufgetragen wird, um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern. Wenn Artikel rhodiniert sind, steht dies in der Artikelbeschreibung. Dies ist nur begrenzt möglich und es gibt Kunden, die auf diese Beschichtung auch Hautreaktionen haben können. Bitte lesen Sie hierzu die weiteren Beschreibungen

Rhodium
Dem Platin sehr ähnlich, wird von Säure und Säuregemischen nicht angegriffen (Lösung = Alkalizyanidschmelzen), absolut luft- und wasserbeständig, lässt sich bei Rotglut walzen und schmieden. Verwendung: Als „Rhodiumsulfat“ für galvanische Bäder, verleiht der Weißgoldware platinähnlichen Farbton.

Ringgrößen
Gr. 16 entspricht ca. Gr. 50
Gr. 17 Gr. 53
Gr. 18 Gr. 56/57
Gr. 19 Gr. 59/60
Gr. 20 Gr. 62/63

Rotgold
entsteht durch eine Goldlegierung mit hohem Kupferanteil.

Silber
Edelmetall, weiß glänzend, in feinem Zustand sehr weich und geschmeidig, schmilzt bei 960 Grad. Silber wird vom Sauerstoff der Luft nicht angegriffen (Oxydieren), jedoch vom Schwefelwasserstoff, der sich in geringen Mengen in der Luft befindet. Dadurch nimmt das Silber allmählich eine gelbliche, bräunliche bis blauschwarze Färbung an- das sogenannte „Anlaufen“. Um dieses zu verhindern, werden silberne Gegenstände oft nach der Fertigung einer Oberflächenbehandlung unterzogen, um das Einwirken des Schwefelwasserstoffes zu verhindern. Hierzu wendet man verschiedene Möglichkeiten, an die bekanntesten sind das überziehen mit farblosem Lack (Zaponieren) oder das Überziehen mit Rhodium, einem Platinmetall von silberweißer Farbe, im galvanischen Verfahren.
Silberschmuck findet man mit folgenden Feingehaltswerten im Angebot:

Silber 800 = 800 Teile Feinsilber, 200 Teile Kupfer
Silber 835 = 835 Teile Feinsilber, 165 Teile Kupfer
Silber 900 = 900 Teile Feinsilber, 100 Teile Kupfer
Silber 925 = 925 Teile Feinsilber, 75 Teile Kupfer (sogenanntes Sterlingsilber)
Silber 935 = 935 Teile Feinsilber, 65 Teile Kupfer (seltener im Angebot)

Silberplated, bzw Silverplated
ist die internationale Bezeichnung für Versilberung, die in Milliemes 1/1000 einer Gewichtseinheit gemessen wird. Dieses Material wird nicht gestempelt (punziert). Vergoldet oder Versilbert ist bis 5 Milliemes. Wir haben verschiedene Materialqualitäten, auch Vollmaterial, Sterlingsilber 925er (gestempelt) im Verkauf, bitte lesen Sie die Artikelbeschreibung.

Silberplattiniert
siehe Silberplated, Silverplated

Silberanlaufschutz
Entwickelpapiere dürfen nicht mit Ultramarinfarbstoffen entfärbt sein, da diese Ultramarinpapiere Natrium-Aluminium-Silikate, die wieder an Schwefel gebunden sind, enthalten. Solche Schutzpapiere: VPI-Papiere, Vapour hase inhibitor = Schutzstoff durch Dampfphase. SCI-Silberschutzpapier (Brangs & Heinrich in Stuttgart), Papiere mit Kupfersalzlösungen oder mit Chlorophyll (Blattgrün) getränkt.
Klarsichtverpackungen: In erster Linie für Kleinsilberwaren oder Münzen
Schutzlacke (Zaponlacke oder klare Nitrolacke)

Sterlingsilber/925Sterlingsilber = Vollmaterial nach dem englischen Pfund "Sterling". Das Edelmetall besteht zu mindestens 925 Teilen Feinsilber von insgesamt 1000 Teilen (925/000)

Strass
Glasdiamanten, die der Wiener J. Strasser erfand. Ein Bleiglas von hoher Lichtbrechung.

Tombak
Rötliche Messinglegierungen mit mehr als 67 % Tombak wird als Grundmetall von Double und für Modeschmuck verwendet.

UVP
ist die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / unverbindlich = ohne Verpflichtung. Auf die UVP haben wir keinen Einfluss, da die Ware aus dem Ausland oder aus Deutschland kommt und uns diese vom Hersteller vorgegeben werden.

Verfärbungen
Wir haben Sterlingsilber 925er und Schmuck und Uhren, das bei einigen Kunden schwarz anläuft, abfärbt oder sich grün-braun verfärbt, dies hängt mit dem Hautschweiß des jeweiligen Trägers zusammen. Die Legierung und das Silber gehen eine chemische Verbindung mit der Säure der Haut ein. Hier sollte der Träger auf Gold, Weißgold oder Edelstahl zurückgreifen, da diese Materialien keine chemischen Verbindungen eingehen, siehe auch Rhodiniert.

Vergolden, Versilbern
ist die Benennung für Schmuck mit einer Auflage aus Gold oder einer Goldlegierung. Der Gold-Feingehalt von vergoldetem Schmuck ist weniger als 3 Tausendstel (DIN). Schmuck entsprechend der Definition darf auf der Ware nicht gestempelt werden.

versilbert
siehe silberplated, silverplated

Weißgold
entsteht durch Legieren von Gold mit Palladium – ein Metall der Platingruppe.

Zirkonia
Zirkon ist eine natürliche Diamantimitation. Die Imitation von Zirkon heisst Kubik Zirkonia – abgekürzt mit CZ – und ist ein künstliches Produkt.


Uhren Fachbegriffe

Chronograph
Armbanduhr, deren zusätzlicher Mechanismus zum Messen bestimmter Zeiträume gestartet, angehalten und auf Null zurückgestellt werden kann.

Chronometer
Präzisionsuhr, die in verschiedenen Lagen und Temperaturen feinreguliert wird und durch die amtliche Prüfstelle COSC in La Chaux-de-Fonds ein Zeugnis (Chronometer-Zertifikat) erhält.
Die Prüfung umfasst einen Zeitraum von 15 Tagen und bezieht fünf verschiedene Lagen (Krone oben, unten, links, Glas oben und unten) und drei verschiedene Temperaturen (8°, 23 °, 38°) ein; dabei darf z. B. in Kategorie I (über 20 mm Werk-Durchmesser) der mittlere tägliche Gang nur zwischen -4 und +6 Sekunden liegen. Die meisten Chronometer stammen heute von der Firma ROLEX, danach folgt mit weitem Abstand Omega und als Dritter TAG Heuer (1994).

Komplikation
Uhrwerk mit einem oder mehreren zusätzlichen Mechanismen (Schlagwerk, Kalender, Repetition, Chronograph, Wecker).

Lünette
Glasrand oder Zierring einer Uhr. Bei Taucheruhren mit Minutenmarkierungen versehen und drehbar ausgelegt zum Einstellen der Tauchzeit.

Mechanische Uhr
Klassicher Uhrentyp ohne elektronisches Schwingungssystem.

Quarzuhren
Quarzuhren werden mit einer Knopfbatterie als Energiequelle und einem Quarzkristall als Gangregler angetrieben. Das Quarzkristall besitzt eine sehr konstante Eigenschwingung, die bei Digitaluhren durch einen Schaltkreis auf die Flüssigkristallanzeige und bei Analoguhren durch einen winzigen Schaltmotor auf das Räderwerk der Zeiger übertragen werden.

Regulator
Bei diesem Uhrentyp dominiert als einziger großer Zeiger der Minutenzeiger, während Stunden- und Sekundenzeiger sich jeweils dezentral in kleineren Zifferblattbereichen drehen.
Das bekannte Modell der Firma Chronoswiss initiierte kürzlich ein Wiederaufleben dieser Uhrengattung. Früher gab es sie v.a. bei speziellen Standuhren, die von den Regulateuren der Uhrenwerkstätten zum präzisen Einstellen der Zeit benutzt wurden.

Saphirglas
Wertvolles künstlich hergestelltes Glas mit höchster Härte und Kratzfestigkeit (9 Mohs), die nur von Diamant übertroffen wird.

Schraubboden
Mit einem Gewinde versehener Boden, der ins Uhrengehäuse eingeschraubt ist.

Schraubkrone
Siehe "Verschraubte Krone".

Taucher-Uhr
Uhren, bei denen die Wasserdichtigkeit maßgeblich ist. In der Regel sind diese Uhren bis mindestens 100 m (10 bar Druck) wasserdicht. Die Meterangabe bezieht sich nicht auf eine Tauchtiefe, sondern auf den Luftdruck, welcher im Rahmen der Wasserdichtigkeitsprüfung angewendet wurde (ISO 2281). Ferner spielt die Ablesbarkeit eine wichtige Rolle, ebenso eine nur in einer Richtung drehbare Lünette zum Einstellen der Tauchzeit. Siehe auch Wassserdichtigkeit.

Waterresistant ( WR) = Wasserdichtigkeit
Wasserdicht ist die zulässige Bezeichnung nach DIN 8310.
Wasserdichtigkeit nach DIN 8310
Geltungsbereich:
Diese Norm gilt für Armbanduhren für den allgemeinen Gebrauch.
Benennung und Definition:
Wasserdicht im Sinne dieser Norm sind Uhren, welche folgender Mindestbeanspruchung standhalten:
30 Minuten in 1 m Wassertiefe und 90 Sekunden in 20 m Wassertiefe

Die bisher übliche Benennung "water proof" wurde aufgrund internationalem Beschluss durch die Benennung "water resistant" ersetzt, wird manchmal verkürzt durch "Water Resist" angegeben.
Grundsätzlich ist die wiederhergestellte Wasserdichtigkeit nach DIN 8310 keine bleibende Eigenschaft, da vorhandene Dichtungen der natürlichen Alterung und dem Verschleiß unterliegen.
- Vorsicht! Schwachstellen sind Uhrglas, Krone, Gehäuseboden oder sogar Konstruktion des Gehäuses.
- Vermeiden Sie starke Schläge (wie z.B. an der Krone oder am Glas).
- Die Knöpfe nicht bedienen wenn die Uhr nass oder feucht ist.
- Die Krone stets auf die Normalposition stellen. Die Schraubkrone anziehen.

(WICHTIG) Beachten Sie bitte, dass es sich bei den Meterangaben lediglich um eine bildliche Darstellung des Prüfdruckes handelt, welcher aber bereits durch eine heftige Schwimmbewegung oder einen Schlag aufs Wasser um das Vielfache überstiegen werden kann.

Verschraubte Krone
Eine verschraubte Krone ist ein wichtiger Bestandteil einer wasserdichten Uhr ab einer Wasserfestigkeit von bis zu 100 m bzw. 10 atm. Durch das Verschrauben der Krone wird der in der Innenseite der Krone befindliche Dichtungsring an das Gehäuse gepresst und somit eine höhere Wasserabdichtung erreicht. Beim Gebrauch solch einer Uhr ist darauf zu achten, dass die Krone durch andrücken und gleichzeitiges "nach-rechts-drehen" verschraubt wird und dabei bleibt. Vor erneuertem Verstellen der Uhr muss die Krone zuerst durch "Linksdrehen" vom Gewinde gelöst und dann herausgezogen werden.

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