FSK ab 18 sollte man aus folgenden Gründen ernst nehmen

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FSK ab 18 sollte man aus folgenden Gründen ernst nehmen

FSK-Einstufungen sind Empfehlungen, die nicht verbindlich sind. Dennoch sollten sie eingehalten werden. Die Einstufungen nehmen Experten vor, die sich mit den Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen auskennen. Sie wissen, welchen Schaden Gewalt oder Sex auf unausgereifte Gehirne haben können. Für FSK-18-Filme lesen Sie hier einige Hinweise.

 

Die Wirkung von FSK-18-Filmen auf Minderjährige

In der Pubertät befindet sich der Körper im hormonellen Ausnahmezustand. Dazu wächst das Gehirn und nimmt Reize jeder Art intensiver wahr als das von Erwachsenen. Exzessive Gewaltdarstellungen oder verstörende Sexszenen können einen nachhaltigen Eindruck bei Jugendlichen hinterlassen – nicht immer einen guten. Es besteht die Gefahr, dass junge Leute Fiktion und Realität verwechseln und versuchen, die Eindrücke aus dem Film in Echt zu erleben. Diese These ist unter Experten jedoch umstritten. Es deutet vieles darauf hin, dass Jugendliche sehr wohl Filme und echtes Leben trennen können. Ein Film wie The Walking Dead ist eindeutig als Fantasieprodukt zu erkennen. Das dürfte Jugendliche nicht verschrecken. Anders ist es bei Kindern unter 12 Jahren, die solche Filme nicht sehen dürfen.

 

Schützen Sie Ihre Kinder

Kinder müssen erst lernen, Realität und Fiktion zu unterscheiden. Das können Sie daran sehen, dass Kinder sich oft mit bekannten Filmfiguren identifizieren und in deren Welt eintauchen. Sie erleben die gleichen Abenteuer, leiden und lieben mit ihnen. Erwachsene sollten daher darauf achten, das Kind immer wieder daran zu erinnern, doch "zurückzukommen". Wird das Kind aus Versehen mit brutaler Gewalt oder Sex konfrontiert, ist ein klärendes Gespräch unumgänglich. In vielen Action-Filmen kommen solche Szenen vor. Am besten lassen Sie Ihr Kind nur Filme sehen, die Sie bereits kennen.

 

Auch Erwachsene sollten vorsichtig sein

Wer schon längere Zeit volljährig ist, sollte trotzdem immer wieder mal einen Blick auf die FSK-Einstufung werfen. FSK-18-Filme sind oft Horrorfilme, behandeln seltene sexuelle Obsessionen oder Tabu-Themen wie Missbrauch, Amokläufe, Massenmord oder ähnliches. Im Laufe eines Lebens machen Erwachsene viele schlechte Erfahrungen und müssen lernen, damit umzugehen. Wer einen lieben Freund durch einen Geisterfahrer verloren hat, sollte sich keinen Film über einen irren Geisterfahrer ansehen – aus Selbstschutz. Die FSK-Einstufung hilft also auch Erwachsenen. Gerade wenn Filme mit FSK 18 versehen werden, die vom Genre her als harmlos gelten, sollten Sie aufmerken. Das gilt etwa für Heimatfilme oder für Komödien, in denen es durchaus verstörende Szenen geben kann.

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