Exklusive Ringe aus Goldschmiedearbeit erwerben

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Exklusive Ringe aus Goldschmiedearbeit erwerben

Exklusive Ringe in allen Preislagen

Wer einen Ring sucht, hat die Qual der Wahl. Das Angebot an unterschiedlichsten Ringformen und -arten ist enorm. Vom einfachen Silberreif bis hin zum sündhaft teuren Goldring mit vielen Diamanten reicht die Palette. Soll ein Schmuckstein im Zentrum stehen? Wenn ja, welche Farbe soll er haben? Welches Material? Es gibt viele Fragen, die man beim Ringkauf für sich selbst beantworten muss. Eines jedoch wollen im Grunde alle Kaufinteressenten: Der Ring soll etwas Individuelles sein, ein exklusives Schmuckstück, das zur Person und zur Persönlichkeit des Trägers - oder häufiger der Trägerin - passt. Es findet sich eine große Auswahl an unterschiedlichsten Ringen – viele Einzelstücke und Kleinserien gefertigt durch die Hand professioneller Goldschmiede. Hier ist mit großer Wahrscheinlichkeit für jeden Geschmack und Geldbeutel das Passende dabei.

Gold und Silber – das Grundmaterial des Goldschmieds

Und tatsächlich ist das für den Ringkauf zur Verfügung stehende Budget eines der wesentlichen Kriterien. Dabei hängt der Preis eines Ringes zum großen Teil vom eingesetzten Material ab. Und hier dominieren eindeutig Gold und Silber. Diese beiden Edelmetalle bilden die Basis für nahezu jeden Ring, der nicht als reiner Modeschmuck gelten soll. Aber Gold ist nicht gleich Gold und auch bei Silber gibt es Differenzierungen, die nicht unerheblich zur Preisbildung der Ringe beitragen. Wesentlich ist in erster Linie die Legierung. Da speziell Gold als Metall viel zu weich ist, um den Belastungen zu widerstehen, denen ein Ring und andere Schmuckstücke ausgesetzt sind, müssen weitere, härtende Materialien zugesetzt werden. Diese dienen darüber hinaus dazu, die Beschaffenheit und Farbe des Schmuckstücks zu beeinflussen. So reichern Goldschmiede beispielsweise für Weißgold-Ringe ihre Legierungen mit Palladium an, um dem Gold seinen prägnanten Gelbton zu entziehen. Oder sie fügen Kupfer hinzu, um Ringe aus Rotgold herzustellen.

Exklusive Ringe in verschiedenen Reinheitsstufen

Den letztlich im Ring enthaltenen Anteil an reinem Edelmetall dokumentieren Goldschmiede mit einer Punze, einem Stempel am Schmuckstück. Bei Gold sind die in der Schmuckherstellung am weitesten verbreiteten Reinheitsgrade 585 und 750. 585er Goldringe enthalten dann 58,5% reines Gold, 750er Goldringe entsprechend 75%. Das grundsätzlich härtere Silber benötigt weniger Beimischungen. Es wird deshalb für Ringe als Sterlingsilber mit einem Reinheitsgrad von 925/1000 verwendet. Auch 800er Silber ist durchaus noch üblich in der Schmuckherstellung. Eher einen hellen und beinahe bläulichen Silberton sowie einen harten Glanz, der an Chrom erinnert, hat rhodiniertes Silber. Durch die Beschichtung mit dem Platinmetall Rhodium erhalten Schmuckstücke aus Silber zusätzlich eine härtere Oberfläche. Aber durch mechanische Belastung lässt sich die hauchdünne Rhodiumschicht dennoch in kürzester Zeit zerstören. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, rhodinierte Ringe nicht im Alltag, sondern nur bei besonderen Anlässen zu tragen.

Edelstahl-Ringe liegen im Trend

In jüngerer Zeit hat sich zusätzlich Edelstahl als Basismaterial für hochwertige Ringe bei Goldschmieden und Kunden immer mehr durchgesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Edelstahlringe besitzen zum einen eine ausgesprochen harte, unempfindliche Oberfläche, zum anderen laufen sie nicht an, wie es Silberringe und die weniger reinen 333-Goldringe tun. Und dann hat Edelstahl mit seinem kühlen Mattglanz eine ganz eigene optische Qualität, die dem edlen Platin ähnelt und viele Menschen anspricht - vor allem, wenn sie von einem Fachmann geschmackvoll in Szene gesetzt wird. Dass der Preis eines Edelstahl-Ringes natürlich weit unter dem eines vergleichbaren Exemplars aus Gold oder Platin liegt, ist sicherlich ebenfalls ein gutes Kaufargument.

Silberringe können günstig und exklusiv sein

Ganz ähnliches gilt auch für Silberringe. Ein Ring aus diesem Material rangiert auch bei einem hohen Reinheitsgrad tendenziell im unteren Preissegment. Selbst wenn es sich um die aufwendige, exklusive Handarbeit eines Gold- oder Silberschmieds handelt, muss für einen solchen Ring nicht unbedingt ein dreistelliger Betrag fällig werden. Speziell für viele jüngere Kunden ist dieser Kostenaspekt ein guter Grund, sich eher für einen Silberring zu entscheiden. Dazu kommen natürlich ästhetische Vorlieben: Vor allem jungen Menschen gefällt das matt schimmernde Silber schlichtweg besser als das glänzende Gold. Doch auch ein dezenter Silberring kann leicht zu einem hoch dekorativen Schmuckstück werden. Ein oder mehrere Schmucksteine sorgen schnell für einen drastisch steigenden Aufmerksamkeitswert. Passend zum im Wortsinn unedlen Trägermaterial – Silber gehört chemisch nicht zu der Gruppe der Edelmetalle – wählen Goldschmiede dafür normalerweise nicht zu teure Steine aus. Einen Silberring mit einem großen Diamanten oder Smaragd werden Sie deshalb schwerlich finden. Grundsätzlich eignen sich vor allem Edelsteine in kräftigen Farben zur Kombination mit Silber. Blaue Topase, hellgrün leuchtende Türkise und blau-schimmernde Opale sind nur einige Beispiele aus den vielfältigen Möglichkeiten.

Silberner Folkloreschmuck – oft handgefertigt

Sehr häufig finden sich auch Silberringe mit farbigen Steinen unter den Schmuckstücken, die unter dem Einfluss von anderen Kulturen entstanden sind oder sogar direkt aus diesen Ländern kommen. Speziell Schmuckstücke aus dem indischen und arabischen Raum bestehen traditionell häufig aus diesen Bestandteilen. Und wer sich schon einmal für Schmuck der amerikanischen Ureinwohner, der Indianer, interessiert hat, weiß: Türkis, Perlmutt, Onyx und Karneol in einer silbernen Fassung als Fingerring stellt hier keine Seltenheit dar. Häufig handelt es sich bei diesem ethnisch geprägten Schmuck um relativ ungewöhnliche Kreationen. Für europäische Verhältnisse sind die großen Ringe mit strahlend farbigen Steinen und verspielten Ornamenten oftmals recht auffällig. Wem es jedoch steht und gefällt, der kann mit solcherart gestalteten Ringen sein Erscheinungsbild sehr stilvoll abrunden. Viele dieser Schmuckstücke werden dabei von Kunsthandwerkern und Goldschmieden in Handarbeit angefertigt.

Heimische Folklore - handgearbeitete Trachtenringe

Aus dem Alpenraum dagegen kommt eine Art von Ringen, die perfekt mit traditionellen Trachten harmonieren. Diese Trachtenringe sind oftmals aus Silber - seltener aus Gold – handwerklich aufwendig hergestellt und wie die oben genannten exotischen Ringe sehr auffällige Schmuckstücke. 

Goldringe vom Goldschmied

Noch deutlich größer ist die Auswahl an handgearbeiteten Goldringen. Das beginnt bei relativ einfachen Ringen aus 333-Gelbgold - streng genommen handelt es sich dabei eigentlich um Silberringe, steckt doch mehr Silber als Gold in ihnen. Das ist auch der Grund, warum Ringe aus 333-Gold recht preiswert sind und auch weniger empfindlich als solche aus reineren, dafür aber weicheren Goldlegierungen. All dessen ungeachtet lassen sich hier sehr schöne und exklusive Stücke finden - ob in modernem Design oder eher klassisch gestaltet. Natürlich sind auch viele dieser Goldringe mit einem Schmuckstein versehen. Und anders als Silber bietet Gold einen perfekten Hintergrund für kleinere farblose oder sehr helle Steine. Aquamarine, Topase oder auch Perlen bilden einen wunderbaren Kontrast zum Goldglanz.

Groß und dunkel - exklusive Herrenringe

Weniger mit Perlen, dafür mit großen und tendenziell eher dunklen Schmucksteinen versehen sind Ringe für Herren. Roter Karneol, blauer Lapislazuli und schwarzer Onyx sind dabei die Favoriten. Ringe können aber auch individuell mit Rubinen, Opalen oder Turmalinen ausgestattet werden.

Edle Steine in Gold – Ringe als Luxus und Wertanlage

Optisch ist im Grunde vom Laien nur durch den Stempel festzustellen, aus welcher Goldlegierung ein Ring gefertigt wurde. Leichter ist das am Preis abzulesen. In der Tendenz gilt, dass im gleichen Maß wie der Feingoldgehalt der Legierung auch der Preis steigt. Und zusätzlich werden bei den wertvolleren 585- oder 750-Legierungen häufig auch Steine von höherer Qualität eingesetzt. An der oberen Spitze der Skala finden sich dann exklusive Einzelstücke in perfekter handwerklicher Fertigung mit großen und hochreinen Schmucksteinen: Rubine, Saphire und Smaragde von einem Karat und mehr sind keine Seltenheit. Und selbstverständlich Diamanten: Dieser König der Edelsteine entfacht im traditionellen Brillantschliff oder auch in anderen Facettenschliffen als Diamantring am Finger getragen ein funkelndes Feuerwerk der Reflexionen und Lichtspiele. Handelt es sich dabei um hochreine Exemplare in Weiß oder feinem Rosé, hat man schon einmal den Wert eines gebrauchten Mittelklassewagens am Finger. 

Exklusive Eheringe und Partnerringe vom Goldschmied

Naturgemäß einen ganz anderen Schwerpunkt setzen dagegen Kunden, die sich für Trau- oder Partnerschaftsringe interessieren. Schließlich gehören Eheringe und Verlobungsringe zu den sogenannten Ritualringen und stehen als Symbol für Treue, Zusammengehörigkeit und Dauerhaftigkeit. Da Eheringe im Normalfall ständig getragen werden, zu allen Anlässen und Outfits, fällt bei diesen Ringen oft die Wahl auf ein schlichtes, klassisches Design. Wichtig in diesem Zusammenhang: Es empfiehlt sich bei den permanent getragenen Eheringen, besonders auf allergiesichere Materialien zu achten, vor allem natürlich, wenn eine Neigung zu Allergien bekannt ist, aber auch als vorbeugende Maßnahme.

Ringe für die Ewigkeit

Um die Symbolik der Unvergänglichkeit zu unterstreichen, bestehen Eheringe häufig aus edlen Metallen wie Gold, Platin oder Palladium. Gerne werden auch verschiedene Materialien kombiniert, speziell die Zusammenstellung von Rot- und Weißgold erfreut sich schon lange großer Beliebtheit. Ein aktueller Trend sind dagegen Edelstahl-Gold-Verbindungen, die durch ihre Schlichtheit und klare Anmutung zu überzeugen wissen. Und wenn in den Trauringen zusätzlich Steine verwendet werden, dann sind es meist sehr dauerhafte und harte Edelsteine, wie zum Beispiel Diamanten, Rubine oder auch Saphire.

Alte Ringe mit Geschichte

Zusätzlich zu eigenen werden auch antike Ringe angeboten. Meistens handelt es sich dabei um exquisite Einzelstücke. Das Alter des Schmucks kann dabei sehr unterschiedlich sein. Es gibt Ringe von 1950, 1920 und noch ältere Stücke. Auch Art und Material der Ringe ist komplett unterschiedlich. Den alten Silberschmuck der Großmutter, mit zahlreichen Granatsplittern versehen, kann genauso edel sein wie der Ring mit einer großen Biedermeier-Gemme oder der wertvolle Brillantring aus der Zeit um 1900.

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