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Da ich schon einen Ratgeber bezüglich der Einführung des Euros in Slowenien geschrieben habe, möchte ich nun meiner Linie treu bleiben und Ihnen etwas über Malta (Zypen erläutere ich in einem anderen Ratgeber) erzählen:

Auch wenn das Land den öffentlichen Schuldenstand bis zur geplanten Euroeinführung zum 1. Januar 2008 nicht unter der in den Maastricht-Kriterien geforderten 60 Prozent drücken kann, sprach sich die EU-Kommission und EZB für die geplante Euro-Einführung des Landes aus. Die rechtliche Grundlage wurde ohne Probleme von den europäischen Finanzminister hierfür geschaffen.

Malta ist dem Wechselkursmechanismus II zum 29. April 2005 beigetreten und rechnet mit der Einführung des Euros zum 1. Januar 2008. Seither entspricht 1 Euro = 0,4293 maltesischer Lira.
Mit dem National Euro Changeover Commitee (NECC) schaffte das Land eine Organisation die sich mit der Euroeinführung des Landes beschäftigt. Zu ihren Aufgaben gehört u.a. die Öffentlichkeitsarbeit und Koordination, sowie der Ausarbeitung von Strategieplänen.
Die Sparpolitik von Ministerpräsident Lawrence Gonzi trägt bereits Früchte. Nachdem im Jahre 2003 die Verschuldung der öffentlichen Kassen bei 9,6 Prozent lag, waren es im Folgejahr lediglich 5,2 Prozent. Für 2005 wurde eine Etatdefizit von 4 Prozent prognostiziert. Diese Zahl soll nach Planungen Gonzis bis 2007 auf 1,7 Prozent sinken um so allen Konvergenzkriterien zu genügen.

Auch wenn man die Bemühungen um eine schnelle Einführung der Gemeinschaftswährung in Brüssel freudig zur Kenntnis nimmt, bereitet das frühe Stadium der Vorbereitungen im Land der Europäischen Union Sorge. Doch zeigen die Kampagnen Wirkung, in 2007 fühlten sich bereits 71 Prozent aller Befragten gut bis sehr gut über die neue Währung aufgeklärt.
Auch wenn derzeit alle Planungen Maltas daraufhin hinauslaufen, die Gemeinschaftswährung zum 1. Januar 2008 einzuführen, wird das Land ein Kriterium nicht einhalten können. Es geht um die Staatsverschuldung, welche gemessen am Bruttoinlandsprodukt 2004 bei 76 Prozent lag. Brüssel erlaubt jedoch maximal 60 Prozent. Experten glauben jedoch nicht daran, dass die EU-Kommission die Einführung daran scheitern lassen wird. Inoffiziell gilt dieses Kriterium als das Weicheste aller im Vertrag von Maastricht. In einem Konvergenzprogramm vom 7. Dezember 2006 gibt das Land an, bis 2009 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen zu können.
Am 27. Februar 2007 dann reichte das Land offiziell seine Bewerbung für den Eintritt in die Eurozone der Europäischen Union vor.
Die Berichte von EU-Kommission und EZB zur Euroreife des Landes sprachen sich für die Einführung der Gemeinschaftswährung in Malta aus. Die Zustimmung der EU-Länder und des Parlamentes folgen, sodass auch die Finanzminister der Union die rechtlichen Grundlagen dafür termingerecht schaffen konnten.
Beide Institutionen forderten währenddessen jedoch den Inselstaat auf, weiter für die Senkung seines öffentlichen Schuldenstandes einzutreten, um auch dieses Kriterium in absehbarer Zeit zu erfüllen.

Der Masterplan des National Euro Changeover Commitee (NECC) sieht einen "Big Bang", also keine lange Umstellungsperiode bei der Euroeinführung, vor.
Im dritten Update des "Master Plan for the Euro Changeover in Malta" wurden nun letzte Details veröffentlicht. Die Duale Phase, in der sowohl Euro, als auch  Maltesische Lira gesetzliches Zahlungsmittel sind, endet bereits am 31. Januar 2008. Der Umtausch bei normalen Banken ist nur bis zum 31. März möglich, danach muss hierfür die Nationalbank des Landes aufgesucht werden.
Insgesamt besitzt Malta einen Bargeldbedarf von rund 80 Millionen Euro-Banknoten und 200 Millionen Euro-Münzen. Die Prägung aller Münzen wird rund 3 Monate in Anspruch nehmen.

Adresse:
Central Bank of Malta
Pjazza Kastilja
CMR 01 Valletta
MALTA

Telefon: +356 2550 0000
Fax: +356 2550 2500

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