Essbare Bohnen-Pflanzen im eigenen Garten züchten

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Essbare Bohnen-Pflanzen im eigenen Garten züchten

Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, Gemüse im eigenen Garten anzubauen – und da dürfen die Bohnen ganz gewiss nicht fehlen. Mit Bohnen lassen sich die unterschiedlichsten Gerichte zaubern, und dies liegt vor allem an der großen Vielfalt der Bohnenarten. Zudem können Sie nicht nur die Bohnenhülsen, sondern auch die getrockneten Bohnensamen zum Kochen verwenden. Damit die Anzucht von Bohnen gelingt, sollten Sie folgende Hinweise beachten.

 

Hintergründe und Wissenswertes zur Bohne

Essbare Bohnen werden häufig auch als Garten- oder Gemüsebohne bezeichnet. Ihren Ursprung hat die Gartenbohne in Südamerika: Die ältesten Funde stammen unter anderem aus Peru und Chile. Nach und nach dehnte sich das Anbaugebiet auch auf Mittel- und Nordamerika aus, im 16. Jahrhundert schaffte es die Gartenbohne dann auch nach Europa. Grob lassen sich die Gartenbohnen in Stangen- und Buschbohnen unterteilen. Die verschiedenen Bohnenarten unterscheiden sich nicht nur in der Größe und Form der Hülse, sondern auch in ihrem Wuchs. Während die Stangenbohnen nach oben hin Platz brauchen, da sie ranken und leicht mehrere Meter hoch werden können, benötigen die Buschbohnen aufgrund ihres buschigen Wuchses zu den Seiten eine Menge Platz.

 

Informationen zum Anbau von Bohnen

Auch wenn die Bohnen auf allen Böden gedeihen, ist ein verstärkter Humusanteil von Vorteil. Die Aussaat erfolgt erst Anfang Mai, da Bohnen sehr frostempfindlich sind. Die Buschbohnen können sogar bis Ende Juli ausgesät werden. Die ideale Bodentemperatur beträgt rund 10 Grad Celsius, die besten Voraussetzungen für ein gutes Wachstum bestehen bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. Das Saatgut sollte etwa drei bis vier Zentimeter tief in die Erde gebracht werden, wobei man die unterschiedlichen Eigenschaften der Bohne hinsichtlich ihres Wuchses beachten sollte. Bei den Buschbohnen sollten die Abstände zwischen den einzelnen Pflanzlöchern so zum Beispiel rund 40 Zentimeter betragen. Um den Pflanzen mehr Halt zu bieten, sollten Sie die Erde um die Pflanzen herum anhäufen, wenn diese ca. zehn Zentimeter hoch sind. Stangenbohnen benötigen zum Wachsen hingegen eine Rankhilfe, hier lehnen Sie am besten Holzstangen pyramidenförmig gegeneinander. Aus den Blüten entwickeln sich später die Hülsen, in denen die Bohnen dann als Samen wachsen. Eine große Auswahl an Bohnensamen gibt es bei eBay.

 

Kidneybohnen, grüne Bohnen und Co.: die verschiedenen Bohnenarten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Bohnen zu unterteilen, so zum Beispiel nach der Nutzung oder auch nach der Form. Neben Schnitt- und Brechbohnen gibt es Speckbohnen, Kipfler und Wachtelbohnen-Formen. Bei der Unterteilung nach Nutzung unterscheidet man zwischen Filet-, Kern- und Trockenkochbohnen sowie Zwie-, Wachs- und Perlbohnen. Hierzulande werden zum Kochen vor allem grüne Bohnen, Wachsbohnen, Weiße Bohnen, dicke Bohnen und Keniabohnen, aber auch Feuerbohnen und Kidneybohnen verwendet.

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