Espressomaschine Cuadra, E61 Gruppe, von LA NUOVA ERA

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Die LA NUOVA ERA "Cuadra"

ist eine Siebträger-Espressomaschine mit der E61 Brühgruppe.(1 Brühgruppe).

Das E steht für Eclipse, war die totale Sonnenfinsternis, 

die Zahl 61 steht für das Jahr der Erfindung/Einführung 1961.

Eine weltweit durchaus bewährte Brühgruppe, nostalgisch-zuverlässig.

Entwickelt hat diese Ernesto Valente.

Einfache Bedienung, überall Ersatzteile, ausgereift und bewährt, ein Klassiker eben.

Die Maschine hat diese klassische E61 Brühgruppe , die aber bei Lanuovaera nicht- wie sonst häufig - zum Überhitzen neigt.

Durch die schwere Verarbeitung des Brühkopfes und des Siebträgers ist optimale Temperaturstabilität garantiert.

 

Es dauert mindestens 20 Minuten, bis das Teil richtig aufgeheizt ist und wirklich guten Espresso abgibt.

Und nicht nur die Kinder können sich die Fingerchen verbrennen.

Denn die Aufnahme schaut heraus, ist unverkleidet.

Eine spezielle Preinfusions-Mechanik im Brühkopf sorgt außerdem dafür, dass das Kaffeepulver vor dem eigentlichen

Brühvorgang "vorgebrüht" wird.

Das getampte Kaffeepulver wird kurz angefeuchtet, ehe das Wasser dann mit einem Druck von ca. 9-9,5

Bar durch den gemahlenen Kaffee gedrückt wird.

Beim Vorbrühen wird bewirkt, dass der Kaffeekuchen leicht aufquillt und sich die Aromastoffe besser extrahieren lassen.

 

Der eigentliche Clou der ca. 14kg schweren Maschine. ist aber die schnelle farbliche Umgestaltung der Seitenteile.

Die Seitenteile sind in rot, weiß, matt-schwarz, und chromfarben/silber (Kunststoff) erhältlich.

Es gab auch schon mal einen Kundenwunsch für goldene Seitenverkleidungen-Nichts ist unmöglich!

Seiten in gelb und  Kawasaki-giftgrün sind z.Zt. nicht lieferbar. 

Jede Seite nur 4 kleine Inbus-Schräubchen lösen und im Nu haben sie eine neuen Farbtupfer in der Küche oder Büro. 

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Die Firma wurde 1999 gegründet. Firmensitz ist in Italien. 

Ein rot stylisierter Erball mit Umrundungsbahn stellt das Firmenlogo dar.

Es gibt 24 Monate Herstellergarantie (Privathaushalt). Viele Elemente sind aus dem Profi-Gastrobereich.

Den Edelstahlrahmen, die Kunstoffseiten  und den Kupferkessel stellt das Werk selbst her.

 

Mit der "Cuadra" kann man gleichzeitig Espresso zubereiten und Milch aufschäumen, 

sogen. Zweikreiser-Wärmetauschsystem.

Das geht nicht mit jeder kleinen, kompakten. Espressomaschine!

Das lange Rohr rechts, ist für die Teewasserausgabe und obligatorisch sind die nostalgisch anmutenden,

vergrößerten Handrädchen (ehemals klein und rund).

Sie hat keinen Festwasseranschluß, sondern einen intergrierten, herausnehmbaren weißen, 3 Liter Kunststofftank.

Diesen erreicht man im hinteren Teil der Maschine, indem man die obere Abdeckung entfernt und leicht am Loch herauszieht.

Der Tank sollte Abends regelmäßig entleert werden, wegen der Keimbildung! Immer täglich frisches Wasser einfüllen.

Auf dieser Abdeckung finden insgesamt 9 Espressotassen Platz (siehe Bild), zugleich passiver Tassenwärmer.

Denn es kommt die Wärme vom Kessel nach oben, logisch. 

Das neueste Modell erkennt man an dem Cuadra-Logo auf der linken Seite links, es zeigt die ital. Landesfarben,

am abziehbaren Stromkabel/Stecker und zweiter Rücklaufschlauch in den Tank und an den blumigen Handrädchen!

Ebenso ist der Pressostat (Druckwächter) auf die linke Seite nach oben gewandert.

 

Tipp: Über die Tassen Geschirrtuch legen-Tassen sollen gut vorgewärmt sein. 

Vorteil: Nicht ortsgebunden. Das kompakte Espressomaschinchen kann man überall schnell auf einer geraden Fläche in Betrieb nehmen..

Nachteil: Wasser kann abstehen-immer Tank mit Frischwasser befüllen und öfters erneuern/wechseln!

Beachten Sie beim Auspacken-daß das kl. Federchen nicht herumfliegt-das gehört unter den Tank mittig.,

Darauf liegt der Tank und löst den Microschalter aus, bei zu wenig (halber Liter) Wasser.

Wundern Sie sich nicht, wenn die Maschine schlagartig ausgeht. Vielleicht liegt es ja am Wasserstand! 

Die automatische Wasserstandskontrolle verhindert, dass die Pumpe so Luft saugt.

 

Maße: Breite x Tiefe x Höhe: 370x420x370mm, Leistung: 1400 Watt, 230 Volt, Druck max. 15bar.

Kesseldruck: ideal ca. 0,9-1,1 bar, am Manometer oben rechts ablesbar!

Der Pumpendruck sollte ca. 9-9,5 bar max. betragen.

 

Zubehör:

1 Siebträger(ST) mit zwei Ausläufen, 1er Sieb (Espresso) 2er Sieb (14gr Kaffeemehl),

Das Blindsieb ist der schwarze, flache Gummi) Anleitung, Reinigungspinsel, Handtamper aus Kunststoff, Kaffeelot, CE-Erklärung.

Einfache Bedienung:

Auspacken, aufstellen, abnehmbarer Netz-Stecker hinten in die Maschine und in die Steckdose,

Tank mit Frischwasser befüllen, zunächst ca. 1 Liter.  Geht am Besten mit der mitgelieferten Einfüllhilfe (weißes Kunstoffteil)

Kippschalter/Hauptschalter links, nach oben-grüne LED Lampe leuchtet. Es gab auch welche mit roter LED.

Das automatische Befüllen des Kessels abwarten, die Pumpe gibt ein Geräusch ab.

Nun den Behälter vollständig befüllen.

Den Handhebel (Levetta)-kl. Griff, betätigen, bis Wasser heraustritt. 

Dann  abwarten, bis Maschine nötigen Druck aufgebaut hat und die Gruppe richtig heiß ist- etwa 20 Minuten! 

 

Jetzt gut 7 Gramm frisch gemahlene Kaffeebohnen in den 1er Siebträger(=ST)  füllen-tampern.

Der mitgelieferte Kunststoff-Handtamper  ist ein Witz, ebenfalls die Deutsche Anleitung.

Übrige Kaffee-Krümel mit der Hand abwischen und ST fest wieder einspannen.

Vorgewärmte Tasse unter den Siebträger stellen und sofort Maschine mit dem Handhebel in die Waagerechte einschalten.

Der Brühvorgang wird so eingeleitet/die Extraktionszeit beginnt.

Selbstverständlich sollte der ST während der Aufwärmphase in der Brühgruppe eingespannt sein und sich mit erwärmen.

Vorher einen Leerbezug machen-der Leerbezug ist wichtig!

Denn wird die Maschine über einen längeren Zeitraum eingeschaltet nicht genutzt, sprich kein Caffee' zubereitet,

so erhitzt sich das Wasser, dass den Brühkopf auf Temperatur halten soll, so stark, dass es fast die Kesseltemperatur erreicht.

Durch den Leerbezug fließt zu heißes Wasser aus dem Brühkopf und neues otimal temperiertes kann nun wieder durch den Brühkopf

zirkulieren. Zudem wird das Duschsieb gereinigt/gespült.

Nach ca. 25 Sekunden (Kaffeewasser soll wie ein Mäuseschwänzchen herauslaufen), belohnt Sie das Maschinchen mit einem Klasse

Espresso.

Hebel nach unten- Brühvorgang beendet! Die ersten Bezüge wegschütten. Espresso 1 Minute ruhen lassen-genießen!!! 

Kaffee muß man genießen!                                                      .

 

(Tipp: Zeitschaltuhr zwischen den Stromanschluß und vor dem Frühstück z.B., wärmt Ihre Cuadra vor).

Es handelt sich um eine Semi- Profimaschine, nicht nur für den Espresso-Geniesser Zuhause,

Man kann Sie überall schnell benutzen: Küche, Büro, Arbeitsplatz, Bar, Kellerbar, Betrieb,  kl.Cafe'.....

Ein absoluter Hingucker, auch weil die Armatur (Kesseldruckkontrolle) seitlich "herausquillt".

Viele Instrumente/Anzeigen sitzen falsch und werden von der abstrahlenden Kesselwärme beeinflußt oder zeigen ungenau an.

Man hat sich also was dabei gedacht. 

Zum Einstellen des Kesseldrucks einfach das linke Seitenteil entfernen (4 Schräubchen lösen).

Wenn man davor steht und auf die Brühgruppe schaut-(siehe nächstes Bild)-neuestes Modell.. 

Oben ist eine schwarze, runde Dose mit einer Schlitzschraube: (Pressostat)-

Vorsichtige minimale Drehung nach rechts im Uhrzeigersinn erhöht den Kesseldruck, nach links-fallender Druck.

 

 

Linke Seite:

Kunststoffabdeckung entfernt-schwarze Dose ist der Pressostat-

 

Alle verbauten Komponenten kommen aus den Gastrobereich.

Die Milchlanze und Teeausgabe ist "no-burn" gearbeitet und 360Grad drehbar.

Das bedeutet, die Rohre sind doppelt ummantelt.

Es gibt dort kein Verbrennen mehr.

Das Teewasser zischt unheimlich heiß heraus-Klasse!

 

Milchaufschäumen mit der Cuadra:

Lesen Sie diese Hinweise öfters durch und üben, üben, üben!!!

Legen Sie sich zwei saubere Schwammtücher ( 1 Lappen nur für das Dampfrohr) zurecht.

Sehr gut sind Microfasertücher.

Zuerst oben linkes Rad nach links kurz aufdrehen: Um das Kondenswasser aus dem Dampfarm zu lassen.

Zudrehen und Milchkännchen etwa 1/3 mit kalter Milch (hoher Eiweißgehalt) füllen.

Milch ist nicht gleich Milch! Es gelingt aber mit jeder Milch, auch fettarmer, Milchschaum.

Eine fetthaltigere (>3,5%) Milch entwickelt einen samtigen, feinen und geschmackvollen Schaum.

Die Milch sollte immer kalt sein. 

Mit einem dünnwandigeren Kännchen fühlt man eher die Temperatur.

Nun tauchen Sie das Rohr etwas  in die Milch ein (Düse soll komplett bedeckt sein)

und drehen dann das Handrad richtig auf, gegen den Uhrzeigersinn.

Fassen Sie das Kännchen mit der Hand unten fest an.

Zunächst kommt die Ziehphase bis ca. 35-40°C, dann die Rollphase.

Die Endtemperatur der Milch soll zw. 62° und 65° liegen.

Über 65-70 Grad gerinnt das Milcheiweiß, der Schaum wird schnell zusammenfallen,

das Getränk bekommt außerdem einen leicht verbrannten Geschmack. 

Dazu gehört ein bischen Übung-der Milchschaum soll kein Bauschaum sein.

Beim richtigen Aufschäumen wird sich das Volumen etwa verdreifachen. Das Kännchen nach unten

ziehen, daß immer die Düse bedeckt ist.

Handrad schließen und Dampfrohr ganz herausziehen.

Nochmals kurz Dampf ablassen, damit die Milch nicht in der Düse verklebt. 

Sofort das linke Rohr und die Düse sorgfältig abwischen, sonst gibt es eine häßliche Milchkruste.

Ein guter Barista hat immer zwei  saubere Lappen/Tücher an der Maschine:

Ein Tuch zum Säubern des Milchaufschäumers,

ein weiteres Tuch zum Reinigen der Oberfläche der Maschine oder Entfernen von Wasserflecken, Milchspitzern an der

Espressomaschine.

Sie können dann unter "Schuckern" und Rollen und leichtem Aufklopfen des Kännchens

(dadurch lösen sich die Blasen auf) den Milchschaum nach kurzer Wartezeit über einen Espresso in eine vorgewärmte Tasse

langsam eingießen und einen Cappuccino genießen. 

 

Nehmen sie z.B. einen Kaffeebecher/Pappbecher (von der Tanke oder to Go= 0,2 l). 

Stellen sie so einen Becher mit heißem Wasser (haben Sie ja jetzt re. Seite=-Teewasser)-auf die Abtropfschale,

Milchdüse/Rohr über Nacht hinein damit=Selbstreinigung.

Natürlich geht das auch mit einem kl. Kännchen oder anderen Behälter. 

Das war jetzt schon fast ein kl. Barista-Kurs!

Barista:

Ein in Italien anerkannter und angesehener Beruf/ Kaffeekocher (Profi), der in einer Kaffeebar arbeitet und

ein Künstler hinter der Theke ist (baristi-artisti). 

 

Faema bietet baugleiche Maschine unter anderem Namen an: BIVIONI DUE, aber teurer. 

Ebenfalls wird sie unter BEST "Melissa" im Internet angeboten. Es ist und bleibt aber die Cuadra.

Die Verarbeitung ist sehr gut, die Kunststoffteile passgenau.

Der kleine. mitgelieferte Wasserfilter, der im Wassertank hängt, ist schnell gewechselt-nur abziehen, ca. alle 2-3 Monate austauschen

(siehe erstes Bild).

Entscheidend ist auch das Wasser, Kaffee besteht nun mal zu ca. 94- 98% aus Wasser..

Leider ist die Deutsche Anleitung sehr knapp und dürftig, satte 2 Seiten.

Manche Benutzer bemängeln die kleine Tropfschale vorne zum herausziehen.

Sie muß öfters ausgeschüttet werden.

Es gibt die Möglichkeit, den dicken Schlauch direkt wieder in den Wassertank zu leiten.

Für diese Umbauten, Extras, gibt es Kaffeeseiten , z.B. das Kaffee-Netz und Freaks.

Der mitgelieferte Siebträger ist mit doppeltem Auslauf.

Wenn Sie Ihre C. bestellen, Farbe angeben, große Rädchen und eventuell ST mit einem Auslauf ordern.

Mit Zubehör-anderer ST kann man sogar auch Pads verarbeiten. 

 

Der empfohlene Verkaufspreis des Herstellers liegt bei  ca. 1340 Euro.

In Deutschland gibts sie schon  für knapp 1000 Euro. 

Letzter Tipp:

Unbedingt gute Espressomühle dazu benutzen. 

Die Bohnen erst unmittelbar vor der Zubereitung des Espresso mahlen.

Mühlen mit Direktmahlung in den Siebträger: "Grind-on-Demand Mühlen", sind stark im Kommen.

Kaffeebohnen verlieren schon beim Öffnen der Tüte einige Aromen (es gibt ca. 800 davon).

Die Bohnen kühl lagern, am besten in der Orignalverpackung! Nicht einfrieren! 

 

Es macht einfach Spaß, mit der Cuadra zu arbeiten und den "Barista" Zuhause zu spielen.

Sie werden die Maschine lieben! Ein Hauch Italien in Ihrer Küche oder Büro.             

 

              

 Zwei Espressi mit der Cuadra gleichzeitig-kein Problem!

 

Fazit:

Bei mir läuft die "Cuadra" Tag und Nacht im Büro.

Sie kann es mit jeder anderen 1 Gr. Espressomaschine aufnehmen- ein "Eyecatcher". 

Wenn es etwas zu verbessern gibt, dann der Internet-Auftritt,

die magere Bedienungsanleitung in Deutsch und serienmäßig einen ST für einen Espresso.

 

Cuadra-Besitzer  jammern über das fehlende Rehling für die Tassen:

Löcher bohren-Haltegriffe ran, silber von IKEA-gut is.

Ein Liga höher ist die "Alexa" oder"Althea" angesiedelt.

La Nuva Era baut 1, 2 und 3er Gruppen Siebträgermaschinen, auch nostaligisch mit Levetta-(kl. Handhebel),

Halb- und Vollautomaten, (mit programmierbaren Eingabemengen) für die Gastronomie, Cafe' und Profibereich.

Auf Wunsch werden die Seitenteile z.B. in weiß, goldfarben, rot oder auch in blau geliefert.

 

        Siebträgermaschine "Althea" im Retro-Look, 2 Gruppen, mit Chrom Seiten-Vollautomat!

 

Ferner gibt es günstig gute Bohnen-Mühlen (von Fa. MACAP) = Top Mühle.

Merke: Eine La Nuova Era Mühle kommt von Macap! 

Die Firma Macap war der erste ital. Mühlenhersteller (seit 1930 am Markt)!

Sie ist vergleichbar mit der Fa. Mazzer, jedoch deutlich günstiger.

 

Duftende und koffeinhaltige Espressogrüße und viel Spaß mit Ihrer Cuadra

Ihr Jo (apeclassicjo)

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