Esoterikschmuck mit Edelmetallen und Heilsteinen - entdecken Sie die alten Quellen reiner Energie

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Esoterikschmuck mit Edelmetallen und Heilsteinen - entdecken Sie die alten Quellen reiner Energie

Heilsteine

Heilsteine finden seit langer Zeit ihre Verwendung in den verschiedensten Kulturen und Ländern. Ihr Facettenreichtum in Farbe, Form und Anwendungsgebieten machen aus den Heilsteinen weit mehr als ein bloßes Naturmaterial. Noch heute sind sie vielfach in Gebrauch und finden eine große Anzahl von Anhängern – vor allem im Esoterik-Bereich. Was genau ist nun unter einem Heilstein zu verstehen? Dieser Ratgeber vermittelt Ihnen einen Überblick.

Heil-/Edelsteine und ihre Geschichte

Heilsteine/Edelsteine und Glücksbringer wurden seit Beginn der Menschheit verwendet und verehrt. In zahlreichen Kulturen, vor allem den Naturvölkern und bei den Schamanen sind sie den Göttern und der göttlichen Energie gleichgestellt und sollten Menschen, Pflanzen und Tieren Kraft spenden, heilende Wirkung haben und vor bösen Energien beschützen.

Die heilende Kraft der Steine wurde bereits in der Antike anerkannt. Der Heilstein ist bei den meisten Kulturen ein Teil der Medizin und ihres Glaubens. In Israel beispielsweise gab es eine Einteilung von 12 Grundsteinen, die zu einem Edelsteinorakel gefertigt wurden. Der Grund hierfür war den Willen Gottes zu ersehen und zu bezeichnen. Daraus entstanden in der Neuzeit die 12 Steine der Tierkreiszeichen. Mit Eintritt der modernen Medizin gerieten die Kenntnisse über die natürlichen Kräfte und Heilungswirkung ins Abseits. Auch die alternativen Heilmethoden wie Akupunktur, die Heilkunde von Kräutern und die Homöopathie waren nur noch geringfügig von Interesse. In der heutigen Zeit finden sie nun erneut Anerkennung und Achtung. Sie wurden sozusagen „neu entdeckt” und mit ihnen auch wieder die Heil-und Edelsteine. Neben Muscheln und Knochen waren Heilsteine ein begehrtes Handelsgut. Sie galten als heilend, magisch und kräftigend. Heilsteine oder Edelsteine waren zudem ein Symbol für Macht, Gesundheit und Erfolg. In fast allen alten und antiken Kulturen sind Heilsteine in Schriften verewigt, und ihre Heilwirkung von Krankheiten überliefert. Bereits in der Steinzeit besaßen die Menschen Heilsteine als Amulette und Talismane, um böse Kräfte, schlechte Energie und Krankheiten abzuwehren und Stärke zu erhalten.

Heilsteine und ihre Zuordnung zu den einzelnen Chakren

Bei den Chakren handelt es sich um feinstoffliche Energiewirbel im und außerhalb des Körpers. Rein organisch sind sie ebenso wenig vorhanden wie die Seele. Im Esoterik-Bereich aber findet man sie in Heilsystemen wie im Yoga, in der Reikikunst, in der Meditation, im Tantra und Ayurveda wieder, wo sei einen hohen Stellenwert besitzen. Ferner tauchen sie auch in den westlichen Körpertherapien auf, wie in der Alexander-Technik oder der Bioenergetik.

Auflistung der Chakren und der ihnen zugeordneten Heilsteine

  • Scheitelchakra: Amethyst, Bergkristall, Fluorit
  • Stirnchakra: Amethyst, Apophyllit, Azurit-Malachit
  • Halschakra: Amazonit, Aquamarin, Calcit
  • Herzchakra: Aktinolith, Amazonit, Apophyllit
  • Solarplexus: Bernstein, Calcit, Citrin
  • Sakralchakra: Aragonit, Aventurin, Calcit
  • Basischakra: Achat, Bernstein, Calcit
  • Alle Chakren: Achat
  • Einklang der Chakren: Diamant

Die Zuordnung der Heilsteine/Edelsteine nach dem Sternzeichen

Zu jedem Sternzeichen gibt es zugeordnete Heilsteine. Hier soll Ihnen ein kleiner Einblick gewährt werden. Die Anordnung der Sternzeichen ist hierbei nicht nach der Reihenfolge der Geburtsmonate gegliedert.

  • Steinbock: Amethyst, Aragonit, Azurit-Malachit
  • Fische: Achat, Amazonit, Aventurin
  • Krebs: Achat, Amazonit, Aventurin
  • Jungfrau: Amazonit, Amethyst, Bergkristall
  • Löwe: Bergkristall, Bernstein, Chrysoberyll
  • Skorpion: Aktinolith, Chalcedon, Charoit
  • Widder: Amethyst, Aquamarin, Aventurin
  • Zwilling: Apophyllit, Aquamarin, Bernstein
  • Stier: Aktinolith, Aventurin, Achat
  • Wassermann: Amazonit, Amethyst, Apohyllit

Arten von Heil- und Edelsteinen

Heil- und Edelsteine besitzen eine eigene „Steinfamilie”. Sie werden in Gruppen der Kristalle, Quarze, Harze und Opale untergebracht. Heilsteine unterscheiden sich vor allem in ihrer Größe, Form, Struktur und Farbe und ihrer Herkunft voneinander. Sie sind unbehandelt oder als sogenannter Trommelstein erhältlich. Aber auch in ihrer Anwendung finden sie unterschiedliche Einsatzbereiche.

Die Pflege von Heil-/Edelsteinen

Erster Schritt: die mechanische Reinigung

Diese Reinigung dient dazu Ablagerungen auf einem Heilstein wie Hautfette, Schweiß oder Staub zu entfernen. Ein sanftes, biologisches Spülmittel gelangt hier zum Einsatz und es kann weiterhin eine Bürste oder ein kleiner Pinsel verwendet werden. Bei Opalen dürfen keine Reinigungsmittel zur Anwendung kommen.

Das Entladen von Heilsteinen

Heilsteine sollen die Energien, positiv wie negativ aus ihrer Umgebung aufnehmen und wieder absondern können. Die eingesogene Energie muss im Laufe der Zeit wieder entzogen werden, damit ein Heilstein sich neu „aufladen” kann. Dies ist der Grund, wieso ein Stein „entladen” werden muss.

Wie wird ein Stein entladen?

Das Element Wasser ist bei der Entladung von in Verwendung befindlichen Heilsteinen oft hilfreich im Einsatz. Steine werden hierbei für mehrere Minuten unter fließendes Wasser gelegt oder gehalten und abgerieben. Für Steinketten ist diese Methode allerdings nicht geeignet, da sich zu schnell Kettenelemente lösen könnten. Für Steinketten wird empfohlen, diese für 2-3 Stunden in einem Beutel in das Gefrierfach zu legen. Folgende Steine sind für das Entladen mit Wasser ungeeignet: Alunit, Borax, Chalkanthit, Halit/Salzstein, Pyrit, Realgar.

Das Element Salz für die Entladung

Salz ist gemeinhin als ein geeignetes Element für die Reinigung bekannt. Die Urkraft des Salzes wird zur Reinigung der Heilsteine genutzt. Zu diesem Zweck benötigt man eine große und eine kleine Glasschale. Die große Glasschale wird mit Salz gefüllt. Direkt darauf wird eine kleine Glasschale voll Wasser gestellt, in der sich auch der zu reinigende Stein befindet.

Warum wird der Stein nicht direkt in Salz eingelegt? – Salz kann gewisse Materialien abtragen. Für viele Steine wäre dies abträglich. Für den Bernstein ist diese Reinigungsart grundsätzlich ungeeignet. Man kann ihn nach der Reinigung zur Aufladung einer mehrtägigen Sonnenbestrahlung aussetzen.

Weitere Reinigungsmöglichkeiten

Räucherung und Klangschalen

Es werden reinigende Räuchermischungen angeboten, in denen der zu reinigende Heilstein in den aufsteigenden Rauch gehalten wird. Bei der Nutzung einer Klangschale werden die Steine in diese gelegt und sie wird währenddessen im Dauerton oder in ruhigem Takt gespielt.

Varianten der Aufladung – ein kleiner Auszug

Ein Aufladen eines Heilsteines wird ausgeführt, damit seine Wirkungen und Eigenschaften aktiviert werden und allgemein um seine Kräfte zu intensivieren.

Sonnenlicht

Sonnenenergie gilt gemeinhin als Energiespender für Steine und Lebewesen. Beachten müssen Sie hierbei, dass zu lange Sonneneinwirkung die Steine verändern oder ausbleichen kann. Daher ist zu kurzen „Sonnenphasen” zu raten. Einige Steine sind für das Aufladen mit Sonnenlicht ungeeignet: Achate, Amethyste, Ammonite, Calcite, Carneole, Malachite, Opale und Quarze.

Mondlicht

Das Aufladen bei Vollmond und bei zunehmendem Mond ist ebenfalls gebräuchlich. Das Aufladen bei abnehmendem Mond wird für Prozesse der Reinigung und des Loslassens genutzt.

Die Aufladung mittels einer Bergkristall-Gruppe

Dies ist eine einfache, neutrale Methode, die für alle Steine geeignet ist. Dabei werden die Steine für mehrere Stunden auf eine Bergkristallgruppe gelegt. Für diese Art der Aufladung werden auch vereinzelt Bergkristall-Trommelsteine verwendet. Hier ist die Aufladewirkung allerdings schwächer.

Vorkommen von Heilsteinen

Das Vorkommen und die Herkunft von Heil- und Edelsteinen reicht von Afghanistan, Chile, Indien, Mexiko, Peru, Südwestafrika über Schweden, Skandinavien, Österreich und Deutschland bis hin zu Neuseeland, Schottland oder die Türkei.

Anwendungsgebiete von Heilsteinen

Vorab ist es wichtig, Folgendes zu verdeutlichen: Heilsteine ersetzen keine Arztbesuche. Heilsteine sind allenfalls als Ergänzung zur Wiederherstellung des Wohlbefindens und zur Verbesserung des Allgemeinzustandes zu sehen. Die Wirkung von Heilsteinen soll sich über die Energie und Energieschwingungen, Farben oder mineralische Zusammensetzung auf die Chakren (Energiezentren) des Körpers und die zugehörigen Organe ausdehnen. Heilsteine können im Raum aufgestellt, als Schmuck am Körper getragen oder auf die Chakren aufgelegt werde. Auch „Elixiere” aus Heilsteinen gibt es zu erwerben. Entsprechende Steine werden in stilles oder levitiertes Wasser gelegt. Nach einigen Stunden unter Einwirkung von Sonnenlicht werden die Steine entfernt und das Wasser zum Elixier.

Meditation mit Heilsteinen

In der Mediation werden Heilsteine auf unterschiedliche Körperbereiche gelegt. Wichtig ist hierbei das gleichzeitige Bewahren von Aufmerksamkeit und Entspannung. Mittels bestimmter Atemtechniken und der Konzentration auf bestimmte Bereiche des Körpers finden sie die Chakren, Energiewirbel, die für das Auflegen des Steines geeignet sind. Der Edel- bzw. Heilstein liefert auf diese Weise der betreffenden Stelle positive Energieströme.

Gefertigter Schmuck aus Heilsteinen

Steinketten und Amulette mit Heilsteinen sind zahlreich in ihrem Angebot und ihrer Vielfalt. Ein großes Repertoire bietet Ihnen eBay. Verarbeitete oder rohe Heilsteine finden Sie als Anhänger aus Silber, in Armbändern, Halsketten, Ringen und anderen Schmuckstücken wieder. Am beliebtesten sind bei den Heilsteinen im Esoterik-Bereich der Türkis, der Bernstein, der Bergkristall und alle Quarze. Oft werden sie in Kombination mit magischen Amuletten angeboten oder stellen selbst ein solches dar. Auch Runen sind weitläufig bekannt und können als Schutz-und Symbolsteine gesehen werden. Auch als Hexenutensilien oder für „Rituale der weißen Magie” sind Heil- und Edelsteine zu finden.

Behandelte Heilsteine und Fälschungen

Die meisten Steine werden heutzutage einer Behandlung unterzogen, bevor sie in Umlauf gebracht werden. Wenn sie einer Qualitätsminderung entgegenwirkt, ist diese durchaus sinnvoll. Ein Ölen oder Wachsen beim Bearbeiten der Trommelsteine ist hier geläufig. Wenn sie einen Heilstein einzig zur Dekoration benutzen wollen, muss ein Stein nicht unbedingt echt sein. Der Vorteil dabei liegt darin, dass Heilsteinimitate und ein behandelter Stein oft preiswerter zu erwerben sind.

Für Heilzwecke ist die Voraussetzung, dass es sich um echte Heilsteine, also keine Imitationen handelt. Ansonsten kann es sein, bzw. ist es wahrscheinlich, dass gewünschte Wirkungen nicht oder abgeschwächt eintreten oder sogar schädigende Einflüsse hervorgerufen werden können. Einzige Ausnahme ist hier das einfache Ölen und Wachsen der Steine für die direkte Anwendung.

Das Aussuchen eines Heilsteines – vertrauen Sie auf ihr Bauchgefühl

Eine wichtige Auswahlhilfe ist das In-die-Hand-Nehmen. Laut Aussage von Kennern müsse man jenen Stein auswählen oder wenigstens in Betracht ziehen, der sich innerhalb kürzester Zeit in der Handinnenfläche erwärmt.

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