Esoterikschmuck mit Drachen und Schlangen – Schmuckstücke voller Mystik und Magie

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Esoterikschmuck mit Drachen und Schlangen – Schmuckstücke voller Mystik und Magie

Kaum etwas hat die Menschheit im Laufe der Jahrtausende mehr fasziniert als die Magie und die Mystik. Vor allem Drachen sind Gegenstand zahlreicher Sagen, Märchen und Legenden. Drachenblut galt in vielen Kulturen als Bringer des ewigen Lebens oder als universelles Heilmittel. Einfache Männer wurden zu Helden und erhielten Prinzessinnen zum Lohn, wenn sie einen Drachen erlegten. Sei es in der nordischen Siegfried-Saga oder bei den Gefolgsmännern von König Artus: Der Sieg über einen Drachen versprach Ruhm und Ehre. Es ist also kein Wunder, dass diese Symbole sich auch in zahlreichen Schmuckstücken wiederfinden. Vor allem in den letzten Jahren erfreut sich der Esoterikschmuck mit diesen Sinnbildern zunehmender Beliebtheit. Im Folgenden soll ein kleiner Überblick gegeben werden, welche Bedeutung Schlangen und Drachen in den unterschiedlichen Mythologien und Geschichten aufweisen. Darüber hinaus finden Sie Informatives über Handwerk und Herstellung der oftmals kleinen Kunstwerke.

Der Drache in der nordischen Mythologie

Zunächst sollte man wissen, dass das Wort Drache aus dem griechischen Wortschatz stammt: „draco” - was sinngemäß Schlange bedeutet. Wörtlich übersetzt heißt es: der starr Blickende. Eine Eigenschaft, die man zahlreichen Reptilien zuordnet. Genauso vielschichtig wie die Interpretation der Übersetzung sein kann, sind auch die Gestalten der Drachen, die in Märchen beschrieben oder auf Bildern zu sehen sind. So können sie sowohl Flügel besitzen, mit Löwenpranken angreifen oder Feuer speien. Bis heute ist es unklar, ob sie jemals existierten oder reine Fabelwesen sind. In der nordischen Mythologie verkörpert der Drache Nidhögg das Böse. Er nagt am Weltenbaum Yggdrasil im Gebirge der Welt, um diesen zu schwächen. Er zerstört die Wurzeln, die durch die Quelle Hvergelmer gespeist werden, wo er der Sage nach das Blut der Toten trinken soll. Gleichzeitig steht er im ständigen Widerstreit mit den gefährlichen, aber nicht unbedingt bösen Mächten der Welt, welche in den nordischen Sagen durch einen Adler symbolisiert werden. Daher findet man ihn auch häufig auf Amuletten und Kettenanhängern im Kampf zwischen Gut und Böse dargestellt.

Der Drache in der chinesischen Kultur

In China und anderen Gebieten in Ostasien gilt der Drache allgemein als Symbol des Glücks. So findet man seine Gestalt unter anderem auf den Neujahrsfesten, um die kommenden zwölf Monate zu begrüßen. Darüber hinaus verkörpert er sowohl den Regen, das Wasser als auch den Frühling. Er wird als Schuppentier dargestellt und ist eines von vier Wundertieren, die dem Schöpfer Pangu halfen, die Welt zu erschaffen. Gleichzeitig gilt er als extrem langlebig und besitzt magische Fähigkeiten. In den meisten Fällen wird er als Beschützer angesehen, in einzelnen Märchen kommt jedoch auch der Unheil bringende Drache vor. Ebenso findet man ihn in den chinesischen Tierkreiszeichen, wo er das Fünfte von zwölf Tieren ist. Wer im Zeichen des Drachen geboren ist, gilt als großzügig, unbestechlich und ehrgeizig. Auch in der chinesischen Kunst spielt er eine große Rolle, und Schmuckstücke mit dem Zeichen oder dem Sinnbild des Drachen werden häufig aus Jade oder Holz sowie anderen Edelsteinen gefertigt.

Der Drache in der griechischen und römischen Antike

Nirgendwo ist der Drache Schlangen ähnlicher als in dieser Sagenwelt. Oft besitzen sie mehrere Köpfe – wie etwa die neunköpfige Hydra –, aber nur selten Flügel. Obwohl er in vielen Fällen hässlich und riesig dargestellt wird, ist er kein furchterregendes Untier, sondern tritt als Beschützer auf. So etwa auch als Wächter des Orakels von Delphi. Er symbolisiert Stärke, und sein Aussehen soll vor allem seine Gegner einschüchtern.

Das christliche Mittelalter und seine Drachen

Hier wird der Drache wieder mit dem Bösen beziehungsweise mit dem Teufel gleichgesetzt. Er steht für die Sünde und das Heidentum sowie später im Zeitalter der Inquisition für die Ketzerei. Betrachtet man Bilder aus dieser Zeit, die den Exorzismus darstellen, so haben die Teufel, die den Besessenen verlassen, oftmals die Gestalt kleiner Drachen. Der bekannteste Drachentöter jener Zeit war der später heiliggesprochene Georg. Dabei soll er nicht einmal das Schwert gegen den Drachen geführt, sondern ihn mit Gottes Hilfe und dem Zeichen des Kreuzes besiegt haben. Die bildliche Darstellung aus jener Zeit hat den Drachen in der Regel als Feuer speiendes Ungeheuer zum Inhalt.

Der Drache in gegenwärtigen Fantasy- und Kindergeschichten

Besonders in der Kinderliteratur der neueren Zeit finden sich Drachen als freundliche, nette Wesen. Sowohl in Michael Endes „Die unendliche Geschichte” als auch in Peter Maffays musikalische Erzählung vom Drachen Tabaluga sind sie zahme Gestalten, die nur helfen wollen und keiner Fliege was zu Leide tun. In der Fantasy-Kultur sind sie bereits durchaus ambivalenter. Auch dort sind sie nicht nur durchweg gut oder böse, sondern stehen für Größe, Intelligenz und sind dabei edel und schön. Dennoch müssen sie in den meisten Computer-Rollenspielen bekämpft werden, obwohl sie wie etwa in „Eragon” einen guten Kern besitzen. Ihre Symbolkraft hält sich jedoch bis in die heutige Zeit. Sei es als Wappen von Clubs oder Städten oder als Markenzeichen etlicher Produkte. Das Zeichen des Drachen spiegelt dabei hauptsächlich das Element der Stärke wider. In der Gothic-Szene sind sie u. a. als Figuren und Statuen ein fester Bestandteil.

Schlangen und ihre symbolische Bedeutung

Die Symbolik der Schlange kennt in den verschiedenen Kulturen zahlreiche unterschiedliche Aspekte. In der biblischen, christlichen Wertevorstellung wird sie – wie auch der Drache – mit dem Teufel gleichgesetzt. Es war eine Schlange, die Eva dazu verführte, den verbotenen Apfel zu essen und damit die Vertreibung aus dem Paradies verursachte. Sie ist Sinnbild der (bösen) Erkenntnis, die nach Allwissenheit strebt, um zu sein wie Gott. Ganz anders stellt es sich bei den alten Griechen dar. Hier wurde die Schlange als heilig verehrt. In erster Linie geht diese Verehrung auf ihre physiologische Fähigkeit zurück, sich zu häuten. In der Häutung sahen die Menschen in der Antike ein Zeichen der Erneuerung und Verjüngung. Also schrieb man der Schlange Heilkräfte zu. Noch heute ist dies beispielsweise deutlich am Stab des Äskulap zu erkennen, um den sich eine Schlange ringelt und welcher als Symbol für den Ärztestand gilt.
In Australien hingegen ist die Schlange wieder beides: gut und böse. Sie wird von den Aborigines als Regenbogenschlange bezeichnetet, die den Urzustand der Natur symbolisiert. Das Reptil ist gleichzeitig Lebensspenderin, besitzt aber auch verschlingende Aspekte. Darüber hinaus behütet die Schlange das Wasser. In vielen mittelamerikanischen Kulturen steht sie für die Unendlichkeit und bei den nordamerikanischen Indianern wird sie von einigen Stämmen als Verkünder und Bringer von Unheil angesehen. Für die Hopis allerdings war sie ein Götterbote und wurde als Bestandteil in einem Regenbeschwörungsritual genutzt. Auch in der germanischen Mythologie spielt die Schlange eine Rolle. Hier umfasst die Midgardschlange die gesamte Welt und bedroht gleichzeitig das Göttergeschlecht der Asen. In den meisten naturverbundenen, heidnischen Religionen in Europa hat die Schlange – wie auch in der Antike Griechenlands – eine positive Bedeutung. Fand man etwa im Mittelalter eine Ringelnatter, so wurde sie wie ein Haustier gefüttert. Erst durch die sich ausbreitende Christianisierung gingen diese Bräuche zunehmend verloren.

Esoterikschmuck – Kunst und Handwerk in Form von Schlangen und Drachen

Das Angebot an Schmuck mit Drachen- oder Schlangenmotiven ist nicht nur überaus groß und vielseitig, sondern umfasst auch Artikel in nahezu jeder Preisklasse. Schon seit jeher sind ihre Abbilder in Schmuckform ein beliebtes Thema im Kunsthandwerk. So finden sich unter den zahlreichen Ketten, Armbändern, Ohrringen, Piercing-Steckern und Ringen auch viele wertvolle antike Stücke. Edles Geschmeide aus Gold und Silber mit funkelnden Steinen besetzt, kann hier durchaus auch eine optimale Geldanlage sein. Allerdings sollte man in diesen Fällen darauf achten, dass der angebotene Schmuck über ein Echtheitszertifikat verfügt. Der Preis richtet sich dabei in erster Linie nach dem Gold- oder Silbergehalt sowie eingesetzten Steinen, aber auch die Verarbeitung ist ein wichtiges Kriterium. 753er-Gelbgold gilt dabei als das reinste Gold. Bei den Steinen kommt es neben der Sorte – etwa Diamanten, Rubine, Smaragde oder Saphire – zusätzlich auf den Schliff an. Sogenannte Einschlüsse – dies können zum Beispiel Luftblasen sein – gelten als Verunreinigungen und mindern zumeist merklich den Preis. Unter den Silbersorten zählt das 925er-Sterlingsilber zu den reinsten dieser Edelmetalle.

In den preiswerteren Kategorien kommen auch andere Materialien zum Einsatz. Vor allem Anhänger in Drachenform aus einfacheren Metallen, die häufig aber versilbert sind, lassen sich vor allem aus der Gothic-Szene kaum mehr wegdenken. Viele Anhänger dieser Subkultur sind in der Regel auch eng mit Sagen und Mythen um diese Reptilien verbunden. Meist ist es die Ambivalenz der Schlangen und Drachen, die in dieser Gruppierung als besonders anziehend empfunden wird.

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