Erstausrüsterqualität! Was ist das ?

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Ersatzteile sind zu unterscheiden. Es gibt Originalersatzteile, Identteile und Nachbauteile. Originalteile sind vom Fahrzeughersteller in Auftrag gegebene Ersatzteile, die der Fahrzeughersteller in der Folge dann auch bei seiner Reparatur verwendet. Günstige Werkstätten arbeiten oft mit preiswerteren Teilen. Das muss aber nicht unbedingt heißen, dass diese Teile auch eine schlechtere Qualität haben. Hier ist von so genannter Erstausrüsterqualität oder Identteilen die Rede. Bei ihnen fehlt etwa das VW-, Ford- oder Mercedes-Logo.
 

Die so genannten Nachbauteile unterliegen keiner Qualitätsüberwachung durch den Fahrzeughersteller oder einer seiner beauftragten Zulieferer. Deshalb sollte vor jeder Reparatur in Erfahrung gebracht werden, ob es sich um ein Nachbauteil handelt und welchen Prüfungen es dann unterzogen wurde.
Schlechte Qualität erkennen.

Minderqualität zu erkennen, ist für einen Laien sehr schwierig. Für äußerst sicherheitsrelevante Teile (Bremsbeläge) gibt es allerdings eindeutige Vorgaben. Danach müssen Austauschbremsbeläge, die von den genehmigten Erstausrüstungsteilen abweichen, eine eigenständige Genehmigung als so genannte selbstständige technische Einheit aufweisen. Die Bremsbeläge sind dann mit dem zugehörigen Genehmigungszeichen versehen. Auf jedem der Beläge muss eines vorhanden sein.
 
Obwohl es definierte Anforderungen an diese Teile gibt, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass es doch Werkstätten gibt, die minderwertiges, nicht geprüftes Material einbauen
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