Ernährungstipps für Hunde: Welche Knochen dürfen gefüttert werden?

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Ernährungstipps für Hunde: Welche Knochen dürfen gefüttert werden?

Das Bild vom Hund mit einem großen Knochen, an dem er genüsslich nagt, ist aus den Köpfen der Menschen kaum noch wegzudenken. Jedoch sind nicht alle Knochen für Hunde geeignet. Zudem sollten Sie auch bei den geeigneten Hundeknochen unbedingt darauf achten, diese richtig zu füttern, um Probleme wie Verstopfung oder Verletzungen bei unseren Haustieren zu vermeiden.

  

Diese Knochen sind für Hunde geeignet

Gut geeignet für Hunde sind Knochen von Lamm, Ziege, Kaninchen und Kalb. Daneben eignen sich Beine und Rippen von Wild, aber auch Pferderippen. Vom Rind können ebenfalls Rippen oder auch Ochsenschwanz gereicht werden. Bei allen Knochen für Hunde gilt, dass diese roh sein müssen. Erhitzen jedweder Art durch Erwärmen in der Mikrowelle, Kochen, Braten oder Grillen verändert die Knochenstruktur und macht diese schwer verdaulich. Zudem gehen wertvolle Vitamine und andere wesentliche Nährstoffe verloren. Auch die Verletzungsgefahr steigt. So können erhitzte Geflügelknochen beispielsweise splittern und für Verletzungen des Darmes sorgen. Außerdem gilt, dass Knochen in der Regel immer mit Fleisch gegeben werden sollten, wenn diese mitgefressen werden. Große Fleischknochen können zusätzlich zum Abnagen gereicht werden und werden ebenso wie Markknochen wieder entfernt, wenn sich der Hund daran gütlich getan hat, um eine Aufnahme oder eine Verletzung des Zahnschmelzes durch die Markknochen zu verhindern.

 

Diese Vorteile bietet die Verfütterung von Knochen an Hunde

Richtig verfüttert stellen Knochen für Hunde eine gesunde und sinnvolle Ergänzung des Speiseplanes dar und versorgen ihn mit wichtigen Nährstoffen. Am bekanntesten ist hier wohl Kalzium. Aber auch andere wesentliche Nährstoffe, wie Eisen oder diverse Mineralstoffe, können mit den Knochen aufgenommen werden. Darüber hinaus sind Knochen für Hunde eine lohnende Beschäftigung, stärken das Gebiss sowie die Kopf- und Nackenmuskulatur und reinigen zudem die Zähne.

  

So gewöhnen Sie Ihren Hund an Knochen

Da die Gabe von Knochen grundsätzlich zu Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Verstopfung führen kann, ist es wichtig, den Organismus des Hundes nach und nach an die Knochenfütterung zu gewöhnen. Begonnen wird bei Hunden, die bisher mit Fertigfutter gefüttert wurden, am besten mit einigen Tagen Rohfütterung (B.A.R.F.). Das Verfüttern von Grünpansen und Blättermagen kann dabei helfen, das Darmmilieu auf die Knochengabe vorzubereiten. Dann werden zunächst weiche Knochen, wie zum Beispiel Hühnerhälse, gereicht. Später können dann auch härtere Knochen gefüttert werden. Zu erwähnen ist, dass der Hund bei der Fütterung und auch dessen Hinterlassenschaften beobachtet werden sollten, um Auffälligkeiten wie Durchfall oder zu hastiges Fressen zu erkennen und entsprechend reagieren zu können.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden