Erik der Wikinger, Tim Robbins, Imogen Stubbs, Komödie

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Erik, der Wikinger (DVD), - okay, kein echter Monty Python - Film, - aber dennoch sehr lustig

Auch, - oder gerade durch die selten dämlich Synchronisation. Mit z.B. Anspielungen und Zitaten auf reale Personen (Ronald Reagan, George Bush senior, Björn Engholm, Theo Weigel, Karl Maria von Weber, die Rollin Stones usw.usf.). Und vom selben Regisseur, der uns schon u.a. Meilensteine der (Komödien) Filmgeschichte wie "das Leben des Brian" und "der Sinn des Lebens" bescherte.

Sowie Co - Regisseur bei "die Ritter der Kokosnuss" war, - und (dieser Film hier) mit einem tollen Ensemble von Schauspielern gemacht. Versehen mit herrlich absurden Effekten in der Machart eines Terry Gilliam und vielen Pro – Argumenten mehr …

… entzieht sich dieser Film nun sämtlichen (nur weil sich vielleicht der tiefe Sinn dieses Films nicht gleich beim erstenmal anschauen vollkommen erschließen wird) falsch aufgefasster und oft unötig abgegebenen Kritiken.

Er ist, vereinfacht gesehen, schlicht und einfach eine herrlich schrullige Parodie auf etliche, bekannte Klischeevorstellung, die einige noch von den Nordmännern haben werden. Aber auch über andere, nur allzu menschlichen Eigenschaften (z.B. der Wikinger Schmied und seine Gewerkschaft, - Zitat: "ich darf nicht"), - die hier ebenfalls nur ganz gehörig auf die Schippe genommen werden.

Vorteilhafter und besser ist dabei natürlich, wer bereits von selbst etwas für diese Art von schrägen Humor schon übrig hat. Und auch nicht krampfhaft versucht, in der teilweise recht chaotischen Haupthandlung die eigentliche tiefere Botschaft zu finden. Oder wem diese immer geschichtlich negativen Bilder vom lediglich primitiven, marodierenden "Barbaren" sowieso bereits nicht mehr angemessen erscheinen. Solche Zuschauer vor allem werden sich hier deutlicher köstlich dabei amüsieren können.

Und, als soweit geneigter Zuschauer ist man natürlich auch gerne bereit, großzügig über klamaukhafte, künstlerischen Freiheiten hinweg zu sehen. So bleibt ein Film übrig, der sich wunderbar in bereits bekannten MPFC - Kategorien einreihen lässt (was die Ansichten darüber betrifft und auch dann schlußendlich im Film - Regal).

Zitat: "es tut mir ja ausgesprochen leid, aber die Gläubiger sind auf das Geld für deine Schulden leider angewiesen … äh, - würdest du ihn dann jetzt bitte mal gleich köpfen" ... "Gnade Herr, - nehmt alle meine Schafe" ... "eine wirklich glänzende Idee, holt seine Schafe".

Gerade John Cleese sorgt hier als völlig durchgeknallter, - wie gleichzeitig überaus - extrem höflicher, dadurch aber trotzdem nicht weniger sadistischer Halbtür der Schwarze sorgt (nach bekannter tiefschwarzen, trockenen, englischen Humor - Manier) bei jedem seiner Auftritte hier für brüllend komische Lacher.

Und auch die hierzulande weniger bekannte Imogen Stubbs ist dabei immer wieder eine Augenweide. In sehr freien Adaption, - Vermischung von bekannten Atlantis – Legenden. Und filmisch umgesetzten Wikinger - Themen. Basierend wahrscheinlich auf der historischen Figur Erik des Roten ... was auch die Amerika Zitat - Synchro hier dabei noch deutlicher machen könnte.

Also Fazit, - durchaus von der ganzen Aufmachung usw. mit "Time Bandits" des Regisseurs Terry Gilliam ("12 Monkeys") vergleichbar. Und daher schon bereits ein unbedingter, zusätzlicher Pflichtfilm für jeden Fan, der diesen auch bereits kennen oder lieben sollte. Sowie ein Muß in jeder guten DVD Sammlung. Als Kauftip und / oder Ausleihtip nur sehr vorbehaltlos empfehlenswert.
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