Erhöhen Sie Ihre Serverleistung – Hardwareupgrade mit Server-Speicher leicht gemacht

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Erhöhen Sie Ihre Serverleistung – Hardwareupgrade mit Server-Speicher leicht gemacht

Das Vernetzen von mehreren Computern ist sowohl mit einem Heimnetzwerk als auch mit einem Firmennetzwerk möglich. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn durch die Verbindung mehrerer PCs oder Notebooks entsteht ein Netzwerk, in dem alle Teilnehmer miteinander kommunizieren oder Daten untereinander austauschen können. Viele Unternehmen haben in ihren Firmenräumlichkeiten bereits ein solches Netzwerk eingerichtet und profitieren dabei von der Zentralisierung der Daten. Für diese ist ein Server wie geschaffen. Er dient als zentraler Verwaltungsort für wichtige Dateien, Kontakte oder Programme. Dabei kann ein Server nicht nur in Firmen, sondern auch in privaten Haushalten zum Einsatz kommen. Wo hier die Vorteile liegen und warum ein Server auch für Ihre Wohnung eine Anschaffung wert sein könnte, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Allerdings benötigen Sie für das Aufsetzen eines Servers zunächst die richtige Hardware. Je nach Funktionen, die der Server übernehmen soll, muss diese entsprechend leistungsstark ausfallen. Besitzen Sie bereits einen Server, erreicht dieser jedoch keine zufriedenstellende Performance, so haben Sie die Möglichkeit, Ihrem Server mit einem Hardwareupgrade zu einem neuen Arbeitstempo zu verhelfen. Warum das Upgrade mit Server-Speicher dabei eine besonders gute Möglichkeit darstellt, die Performance Ihres Servers zu erhöhen, verrät Ihnen dieser Ratgeber. Zudem erfahren Sie, welche Hardware-Komponenten Sie sonst noch austauschen können, um die Leistung Ihres Servers zu erhöhen.

Wo kommt ein Server überall zum Einsatz?

Erfahren Sie nun, wo ein Server überall verwendet werden kann und welche Funktionen dieser erfüllt.

Auch für den Hausgebrauch zu empfehlen – der Server in den eigenen vier Wänden

Was zunächst klingt wie das Schießen mit Kanonen auf Spatzen kann bei näherem Hinsehen durchaus Sinn ergeben: der Server in der eigenen Wohnung. Gerade dann, wenn sich in Ihrem Haushalt mehrere Computer befinden, kann Ihnen ein Server wertvolle Dienste leisten.

Um einen Server für den Heimgebrauch einzurichten, benötigen Sie keine besonders leistungsstarke Hardware, denn in der Regel muss ein solcher Server nur kleine Aufgaben übernehmen. So können Sie diesen beispielsweise dazu verwenden, Medieninhalte für all Ihre Mitbewohner zur Verfügung zu stellen. Dazu richten Sie einfach ein Heimnetzwerk ein und verbinden sowohl alle Computer als auch den Server mit dem Netzwerk. Nachdem Sie eine Arbeitsgruppe erstellt und dort alle Computer und den Server eingefügt haben, können Sie damit beginnen, den Server mit Dateien zu füttern. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine umfangreiche Musiksammlung, Fotos oder auch Videos von Ihrem letzten Urlaub handeln. Haben Sie die entsprechenden Zugriffsrechte eingerichtet, können alle Benutzer von Ihrem Computer aus auf den Server und damit auch auf die gespeicherten Dateien zugreifen. Dieser zentrale Zugriff auf alle freigegebenen Dateien im Netzwerk erspart Ihnen das lästige Kopieren von einem Computer auf den anderen, wenn Sie Ihren Mitbewohnern beispielsweise die neuesten Urlaubsfotos zeigen möchten. Sie legen diese einfach auf dem Server ab und alle Netzwerkteilnehmer haben Zugriff auf die abgelegten Dateien.

Auch Anwendungen können Sie auf dem Server zentralisieren. Diese können Sie so installieren, dass jeder Netzwerkteilnehmer diese bequem auf dem Server ausführen kann.

Ein Server daheim kann jedoch auch eine entscheidende Rolle bei der Datensicherheit spielen. So haben Sie die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen sogenannte Backups durchzuführen. Dabei handelt es sich um Sicherungskopien von wichtigen Dateien, die Sie direkt auf dem Server ablegen können. Sollte einer der Computer, die sich im Netzwerk befinden, einmal einen Datenverlust erleiden, können Sie auf die gesicherten Dateien auf dem Server zurückgreifen. Da der Server selbst meist nicht zum Surfen im Internet genutzt wird, ist die Gefahr, dass dieser sich einen Virus einfängt, relativ gering. Daher sind die auf dem Server gespeicherten Daten besonders geschützt. Dennoch sollten Sie auf Ihrem Server daheim stets eine aktuelle Antivirus-Software sowie eine Firewall installieren, damit die gespeicherten Daten tatsächlich sicher sind.

Der Server im Firmennetzwerk

Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf ein firmeninternes Netzwerk und binden in dieses auch einen Server ein. Und das hat gleich mehrere gute Gründe.

Zunächst wäre da der Vorteil, dass Daten besonders lange erhalten bleiben. Denken Sie nur einmal daran, wie Daten, die in klassischen Akten abgelegt wurden, nach einigen Jahren der Verwendung aussehen. Nicht nur, dass sich an den Akten die täglichen Gebrauchsspuren finden lassen, auch Papier und Schrift verblassen mit der Zeit, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass Sie wichtige Daten gar nicht mehr lesen können. Ein Server sorgt dafür, dass Ihnen wichtige Daten besonders lange erhalten bleiben.

Auch in einem Unternehmen spielt die Zentralisierung von Daten eine wichtige Rolle. Ohne Server müssen Mitarbeiter wichtige Dokumente zunächst von einem PC zum anderen schicken, um die Daten einem Arbeitskollegen zur Verfügung zu stellen. Dabei ist es häufig schwer nachzuverfolgen, wo welche Daten gelandet sind und wo sich diese aktuell befinden. Ein Server schafft hier Abhilfe, denn die Daten werden einfach an einem zentralen Ort abgelegt und können anschließend von allen Mitarbeitern, sofern diese einen Zugang zum Netzwerk haben, genutzt werden. Zudem haben Sie die Möglichkeit, eine zentrale Datenbank mit allen wichtigen Kontaktdaten wie Telefonnummern oder Adressen einzurichten, die alle Mitarbeiter verwenden können. Ein solides Netzwerk mit einem ordentlichen Server kann also durchaus einen positiven Einfluss auf den Workflow eines Unternehmens haben und ist daher auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Welche Komponenten spielen bei der Serverleistung eine besondere Rolle?

Falls Sie bisher noch keinen Server besitzen aber mit dem Gedanken spielen, einen solchen zu erwerben, sollten Sie sich zunächst überlegen, welche Aufgaben der Server übernehmen soll. An erster Stelle steht die Überlegung, ob der Server in Ihren eigenen vier Wänden oder Ihrem Unternehmen zum Einsatz kommt. Sind Sie auf der Suche nach einem Server für den Hausgebrauch, so wird sich die Anzahl der Netzwerkteilnehmer, die auf den Server zugreifen, in der Regel in Grenzen halten. Überlegen Sie anschließend, für welche Funktionen Sie den Server verwenden möchten. Soll das Gerät nur als zentraler Ablageort für wichtige Dateien dienen oder möchten Sie auf dem Server Programme ausführen, welche von allen Netzwerkteilnehmern verwendet werden können?

Falls der Server vor allem dazu dienen soll, Dateien für alle Teilnehmer des Netzwerks zu beherbergen, so sollten Sie vor allem Wert auf die integrierte Festplatte legen. Hierbei gilt es zunächst die Speicherkapazität zu beachten, denn meist fallen schon in kurzer Zeit große Datenmengen an, die eine entsprechend kapazitive Festplatte benötigen.

Möchten Sie auf dem Server Programme installieren, welche von den Netzwerkteilnehmern direkt auf dem Server ausgeführt werden sollen, so benötigt der Server einen schnellen Prozessor, der die anfallenden Rechenaufgaben flott übernimmt.

Welches Hardwareupgrade zu einer verbesserten Serverleistung führt

Vielleicht sind Sie bereits im Besitz eines Servers, aber mit dessen Performance nicht mehr zufrieden? Dann wird es Zeit für ein Hardwareupgrade. Erfahren Sie nun, welche Komponenten Sie ohne großen Aufwand tauschen können, um die Serverleistung zu verbessern.

Für alle Aufgaben gewappnet – der Prozessor

Der Prozessor ist das Herzstück eines jeden Computers, denn er übernimmt alle anfallenden Rechenaufgaben und ermöglicht damit den Betrieb der Hardware-Komponenten und der dazu gehörigen Software.

Jeder Prozessor ist mit einer sogenannten Taktrate ausgestattet. Diese gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie viele Rechenoperationen ein Prozessor innerhalb einer bestimmten Zeit vornehmen kann. Als Beispiel: Steckt In Ihrem Server eine CPU mit einer Taktfrequenz von 2 Gigahertz, so kann diese pro Sekunde zwei Milliarden Rechenaufgaben ausführen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Taktfrequenz, desto mehr Aufgaben kann der Prozessor ausführen, was sich in aller Regel positiv auf die Performance des Computers auswirkt. Mit einem schnelleren Prozessor machen Sie Ihrem Server also Beine.

Für mehr Speicherplatz – die Festplatte

Damit Sie auf Ihrem Server überhaupt Daten speichern können, benötigt dieser eine Festplatte. Ist diese voll, können Sie den Speicher erweitern, indem Sie einfach eine zusätzliche Festplatte einsetzen oder den alten Datenträger durch einen neuen und größeren ersetzen. Neben der Speicherkapazität spielt auch die Rotationsgeschwindigkeit der Festplatte eine Rolle, wenn es um die Kaufentscheidung geht. Die Angabe erfolgt in Umdrehungen pro Minute, kurz U/min. Je höher dieser Wert ist, desto schneller rotiert die Festplatte, was meist eine schnellere Datenübertragung zur Folge hat. Für einen Server sollten Sie stets eine Festplatte mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7200 U/min verwenden. Diese reicht für normale Anwendungen vollkommen aus.

Verbessert ebenfalls die Performance – der Arbeitsspeicher

Eine weitere Möglichkeit, die Serverleistung zu verbessern, ist der Einbau eines zusätzlichen Arbeitsspeichers. Beim Kauf von RAM-Riegeln sollten sie zunächst auf die Speichergröße achten. Je größer diese ist, desto mehr Platz steht Ihrem Server für das Zwischenspeichern von temporären Dateien zur Verfügung. Da das Auslesen von Daten aus dem Arbeitsspeicher heraus schneller ist als das Lesen der Daten von der Festplatte, können Sie mit einem großen Arbeitsspeicher die Leistung Ihres Server unkompliziert erhöhen.

Achten Sie beim Kauf von RAM-Riegeln zusätzlich auf die Latenzzeiten. Diese geben Ihnen Aufschluss darüber, wie schnell der RAM-Riegel auf Datenanfragen reagiert. Je geringer die Latenzzeit ausfällt, desto schneller reagiert das RAM auf Anfragen und desto flotter arbeitet Ihr Server.

Werfen Sie beim Kauf von Arbeitsspeicher für Ihren Server auch einen Blick auf die Speichertaktung. Die Angabe erfolgt in Megahertz, kurz MHz, und lässt ebenfalls Rückschlüsse auf die Geschwindigkeit des RAMs zu. Je höher die Speichertaktung, desto mehr Operationen kann der Arbeitsspeicher pro Sekunde durchführen.

Insgesamt können Sie die Leistung Ihres Servers mit nur wenig Aufwand deutlich erhöhen. Schon ein Hardwareupgrade von CPU, Arbeitsspeicher und Festplatte kann zu einer verbesserten Performance führen, die Sie nach kurzer Zeit sicherlich nicht mehr missen wollen.

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