Erfahrungsbericht Dragonfly4

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Da Kleinsthubschrauber bzw. Hubschrauber für den Indoorbetrieb in letzter Zeit große Beliebtheit finden, wollte ich mir auch solch einen kaufen . Da so manches Modell zu teuer war (Eco Piccolo...), ergab die Suche bei google das Ergebnis Dragonfly4 von Walkera. Also wurde bei ebay danach geschaut, und ich wurde recht schnell fündig. Ich hab mir den Hubi dann für etwas über 100 EUR neu gekauft und auf den Anliefertag gewartet. Als er dann ankam, wurde er schnell aufgemacht und der Inhalt überprüft. Alles dabei wie in der Artikelbeschreibung, nur der versprochene Simulator kam in Form eines Blattes an, auf dem eine Webadresse und eine Anleitung für das downloaden + installieren des Simulators war. Den Simulator habe ich bis heute nicht installiert, weil ich einfach keine Lust auf sowas habe. Dann wurden die letzten Schritte am Heli gemacht, sprich das Trainingsgestell, was dafür sorgt, das man mit dem Heli auf dem Boden rutschen kann um so die Grundkenntnisse näher zu bringen, montiert. Hier fiel sofort die etwas schwere Montage auf. Die Stangen passten auf Anhieb nicht in die Aufnahme, bzw. rasten bis heute nicht richtig ein. Aber mit etwas Fingerspitzengefühl und Geduld ist es zu schaffen. Trotzdem ist es ärgerlich das sie nicht richtig passen. Des weiteren finde ich das die Fernsteuerung für einen ernsthaften Modellbauer wahrlich schrott ist. Einmal weil es sie nur in Mode 1 und 2 gibt (Mode gibt die Belegung der Fernbedienung an ), und ich Mode 4 gewöhnt bin, was aber durch entsprechende Modifikationen an der selben behoben wurden konnte, und weil die Reichweite vom Empfänger auch sehr zu Wünschen lässt, was heißt, dass das Modell bei etwas Entfernung anfängt ungewollte Bewegungen zu machen. Wer jetzt aber denkt, das weil er eine gute Fernsteuerung hat (FX18 o.ä.), und meint er müsste nur die Quarze tauschen um den Heli damit zu fliegen irrt. Der Grund dafür ist der Empfänger. Jetzt fragt der ein oder andere vllt. wieso, der hat doch auch 35Mhz. Die hat er auch, nur ist das Signal abgeändert, bzw. wurde soviel ich weiß der Takt von der Frequenz abgeändert. Ich habe aber gelesen, das wer eine MC 24 Fernsteuerung hat, diese darauf abstimmen kann. Da jetzt aber nicht jeder eine MC 24 besitzt, und trotzdem mit dem Flugverhalten unzufrieden ist, der sollte sich das Piccoboard kaufen. Das Piccoboard ist für diejenigen die es nicht wissen, auch ein Empfänger wie der im Dragonfly4, nur mit dem Unterschied, dass das Piccoboard mit jeder anderen Fernsteuerung im 35Mhz Band kommuniziert. Ich habe auch vor mir das Piccoboard zu kaufen, und werde es bald auch haben, um mit meiner FX18 fliegen zu können, und auch um den Heli sicher im Hallenflug bedienen zu können wegen der im Originalzustand geringen Reichweite. Kommen wir aber nun zum fliegen. Der Heli ist von Werk aus eingestellt, was heißt das man nur den Akku einlegen muss und fliegen kann. Als Anfänger ist es aber sinnvoll, erst mal das Trainigsgestell zu montieren und auf dem Boden zu rutschen. Dann sollte man sich in die Sache langsam steigern. Das Positive am Dragonfly ist, das er harte Landungen locker verkraftet bzw. sich die Rotorblätter bei Fremdkörperkontakt wegbiegen. Sollte dennoch etwas zu Bruch gehn, ist die Ersatzteillage recht gut. Unbedingtes muss ist aber der Kauf einer sogenannten Pitcheinstellehre die man für ca. 15 EUR kriegt. Mit diesem unerlässlichen Zubehör stellt man den Winkel der sogenannten Hillerpaddel ein. Diese sorgen bei einem drehzahlgesteuerten Heli wie dem DF4 dafür, wie er auf Bewegungen reagiert, und wie schnell er steigt. Da es mal vorkommt, das sich diese Paddel durch Bodenkontakt o.ä. mal verschieben, kann man sie nicht mal einfach so per Augenmaß einstellen. Man kann es schon, nur stellt sich hier dann die Frage nach einem guten Steuerverhalten. Ich habe zwar schon Bauanleitungen als Ersatz für die Einstellehre gesehn, jedoch waren sie mir nicht gut und genau genug. Deswegen lohnt sich der Kauf einer solchen Lehre, da man damit auch mal verschiedene Pitchwinkel ausprobieren kann, und so den für sich optimalen Winkel finden kann. Die Flugzeit vom DF4 beträgt bei mir so ca. 10min. was man aber auch durch andere Akkus/Antrieb verbessern kann. Was man aber auch unbedingt wissen sollte, ist dass jeder Heli anders ist. Ich habe schon gelesen das Leue den DF4 nach zwei bis drei Akkuladungen perfekt getrimmt haben, andere jedoch zehn und mehr gebraucht haben, und er immer noch nicht perfekt fliegt. Deswegen kann man nicht sagen das es eine allgemeine Formel dafür gibt. Wo man auch aufpassen muss, ist der Heckmotor. Dieser Motor wird recht schnell heiß, was andere damit behoben haben, das sie Kühlrippen draufgesetzt haben. Der Heckmotor von meinem DF4 wurde letztens zu heiß und ging dadurch kaputt. Da ja die schon oben genannte Ersatzteillage gut ist, kam der neue Motor nach drei Tagen. Ansonnsten ist der DF4 ein Heli der sehr viel Aufmerksamkeit braucht beim fliegen, und bewegt werden will. Man kann aber trotzdem sagen, das der DF4 für einen Anfänger schon ein geeigneter Heli ist, der auch recht einfach zu fliegen ist. Für den ambitionierten Modellbauer ist jedoch etwas Feintuning zu tun, sprich mindestens den Empfänger austauschen, wen man mit dem Flugverhalten unzufrieden ist. Alles in allem ist der DF4 einer preigünstiger Heli mit dem auch ein Anfänger klar kommt. Wer den Heki jedoch verbessern will, sollte sich an die von mir genannten Möglichkeiten halten.

 

 

 

so. nun ist etwas zeit vergangen und mittlerweile ist das piccoboard drin. ich fange dann mal bei null an. wie im text als "verbesserungsmaßnahme" beschrieben, habe ich mir bei ebay vor einigen monaten das piccoboard bei ebay ersteigert. was mich dabei anfangs abgeschreckt hat, waren die recht vielen negativen bewertungen anderer käufer, die ebenfalls das piccoboard ersteigert hatten, und damit einen absturz erlitten und von dem verkäufer ersatz wollten, weil sie dem piccoboard die schuld gaben. naja, ich weiß ja nicht, was die leute sich davon versprechen oder wie sie fliegen, fakt ist, das ich mir das piccoboard gekauft habe. als es dann ankam dachte ich mir: hey, das wirdn klacks, du steckst die kabel an, und fertig. doch weit gefehlt. bevor man auch nur dran denkt, können alle anschlüsse außer die der servos gekappt werden. das kostet erstmal überwindung. dann die rätselerei. welches kabel ist gemeint. die anleitung ist zwar in deutsch, aber so finde ich, kann man die durchmesser der verschiedenen kabel am piccoboard nicht grade mal so abschätzen. also wurde der messschieber ausgepackt um die richtige kabel für die motoren am piccoboard zu finden. den das piccoboard hat zwei gleichfarbige kabel mit etwas unterschiedlicheren durchmesser. dann wurden aderendhülsen und schrumpfschlauch gebraucht. den schrumpfschlauch habe ich weggelassen und die hülsen mit tesa umhüllt. geht einfacher. es kann passieren das die kabel vom heckmotor zu kurz sind. dann mus man sie halt dementsprechend verlängern. hat man alles verkabelt, kann die elektronik installiert werden. das heißt, das ich alle knüpple in neutralstellung habe und das piccoboard zum ersten mal einschalte, sodass es seine nullpunkte automatisch findet. is das erledigt, muss man nur noch an den potis am piccoboard die richtigen werte durch ausprobieren einstellen. is das erledigt, hat man einen hubschrauber, der erstens ruhiger fliegt und eine größere reichweite hat.

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