Epiphone und Co....große Marken made in China

Aufrufe 14 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Vorab einem Anfänger wird diese Sitzung hier nicht so viel bringen!!

Aber vielleicht eine Erklärung dafür bringen warum Billiggitarren teilweise sogar aus massiv Mahagoni sind ...aber nichts taugen!!!

Ebenfalls vorab: Chinagitarren nur auf Gitarrenständer stehend aufbewahren....NIE HÄNGEND

So ...nach der rund 35. E-Gitarre die ich nun selber nachgearbeitet habe, getestet für gut oder schlecht empfunden habe.....ein weiterer Ratgeber

Wie so häufig wird auch bei den Gitarren der Gewinn maxiemiert, d. h Produktiosstätte auslagern (China) .

Aria, Dean , Epiphone, Shecter, weiß man denn wo sie herkommen.?

Ja Mittlerweile fast ausschließlich aus China (im Preissegment von 200-600€)

Meist steht es mit dem kleinen aufkleber hinten auf dem Hals unter der Kopfplatte.Aber häufig reicht der Blick ins Elektronikfach.....Eine Kraterlandschaft!!!

Was mir aufgefallen ist, es gab schon lange nicht mehr soviele Halsbrüche und Auflösung vom Griffbrett oder der Leimstellen von Markenherstellern. Häufig heißt es dann Lieferschaden :-) ha ha ha, nix Lieferschaden, sondern lebendes arbeitendes Feuchtholz !!!!!!

Das ist das Resultat wenn man nicht sauber abgelagerte Hölzer (Feuchthölzer) verleimt.

(Langes Lagern bringt weiteren Ausschuß mit sich und kostet um so mehr Geld  und Geld kosten darf es ja nicht mehr!!!)

Also nimmt man schnell gewachsenes Nato Holz verarbeitet es sofort und dann heißt es Body: Mahagoni, Hals Mahagonie!!!Was ja den Tatsachen entspricht aber einem Gitarristen nicht wirklich was bringt!!!

Klang sowie Einstellbarkeit des Halses sind ein Pokerspiel. Wird diese Gitarre nun mit nicht abgelagerten Hözern geleimt und lackiert, ist es logisch,  wenn sich das Holz langsam aufgrund des Austrocknens zusammenzieht hier und da Risse entsehen, die Gitarre verzieht sich unregelmäßig und man kann sie dann weder sauber abrichten noch sauber einstellen.Diese verziehen kann man mit bloßem Auge nicht erkennen es sei denn ein Geräusch Namens "Knack" kündigt es vorher an !!!

Aufgrund unterschiedlicher Materialien, die unterschiedliche Eigenschaften haben kommen dann Unfälle wie: Lack um das Binding löst sich, am Halsansatz gibts einen Riß, Kopfplatte kriegt einen Riß.....Lack bekommt unter kleinstem Druch "Luftblasen"......

Diese Feuchthölzer haben zudem noch eine äußerst negative Wirkung beim Hals:

Denn ein Brettharter trockener Hals ist mit dem Halsstab 10`tels Millimeter genau in der Neigung einstellbar ich kann perfekt Abrichten und danach Saitenlage sehr flach einstellen.

Bei den Feuchthölzern merkt man daß der Halsstab ganz andere Wirkung zeigt: "er flattert wie ein Fähnchen im Wind" und wenn sich dann noch ausversehen die Sonne kurz am Hals zu schaffen macht war alle Arbeit umsonst (um mal ein wenig zu übertreiben). D.H diesen Hals kann man nicht sauber einstellen solange das Holz "feucht" ist.

(Das ist im übrigen mit ein Grund warum man nicht jede Gitarre gleich gut einstellen kann !!!!)

Noch dazu kann feuchtes Holz den Klang lediglich verschlucken, aber nicht schön weitergeben, denn das Holz schwingt nicht richtig mit.

So klingt eine alte Sperrholzklampfe teilweise satter als eine "massiv Mahagonie "Feuchtgitarre. 

So hatte ich letzt eine Aria MAC in der Hand VK um die 300.-€ mit Floyd Rose Tremolo. Der Gag an der Geschichte: der Klemmsattel also der einzige Punkt andem der Ton richtig übertragen wird war mit Pappe unterlegt (Saitenlage wäre ohne diese Pappe zu niedrig, wahrscheinlich zu viel Reiswein in der Produktion) das Holz naturbelassen, was die Hoffnung aus schnelle Austrocknung erhöhte.

Pappe als Tonmedium?????Erschreckend, ich habe diese Pappe rausgenommen und ein Knochenstück druntergearbeitet......schon viel besser !!

Im Vergleich eine Made in Korea, bekommen für schlappe 120.-€ mit einem echten Lieferschaden(kräftiger DONG) Ohne die Gitarren an den Verstärker zu hängen im Vergleich war die Korea Klampfe schon voller und lauter im Klang ein wahnsinniger unterschied trotz dieser Sustainkiller Floyd Rose!!!

Mittlerweile kann man sorgenfrei fast jede Gitarre kaufen wo made in Korea draufsteht die älter ist als 1-2 Jahre, denn mittlerweile haben selbst die Koreaner auf Grund des Preisdruckes Nebenfirmen in China.

Man kann natürlich auch Glück haben....deswegen gibts ja auch LOTTO !!!!!!!

Diese Erfahrung habe ich gemacht: Made in China ist nach wie vor ein Glückspiel. Meine Uralte Epiphone (made in Korea) kann sorgenfrei mit einer heutigen Gibson Standard mithalten, was Verarbeitung und Klang angeht (ohne Verstärker)!!!! Die Epiphone Pickups sind natürlich glatt für die Mülltonne im Vergleich !!!

Bei den Akkustik Gitarren gibt es schon ganz gute Schmieden ....denn auch die Chinesen Lernen schnell.

Wir erinnern uns als die ersten Japangitarren kamen.

(....Ist schon ein paar Jahrzehnte her)

Früher hieß es billiggitarren, heute ist man froh darüber ein made in Japan zu haben. Allerdings waren die Japaner stets auch an guter Qualität interessiert, was bei den sachen aus China nicht der Fall ist. Und so waren die allerersten Japangitarren auch nicht berauschend, aber diese Gitarren die die langen Jahre bis heute ohne zu verziehen überstanden haben sind schon klanglich was besonderes !!!

Und so ist es bei den Chinaklampfen auch, die man so für 300-600€ erwerben kann!!

Ich würde noch 2 bis 4 Jahre warten und dann kann man sich wahrscheinlich auch an die Chinagitarren ran trauen!!!

Bis demnächst, wenns neues gibt aus der Direkterfahrung, schreib ich es Euch!!!!

 

 

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden