(Ent)warnung vor Carson und Conrad Modellen

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Carson und Conrad Verbrennermodelle (In beiden Fällen gleicher Hersteller), sind günstige Einsteigerfahrzeuge in guter Qualität. Aufgrund des günstigen Preises eignen sie sich hervorragend um in dieses Hobby hineinzuschnuppern und zudem tut es einem auch nicht so im Geldbeutel weh, wenn man solch ein Modell gegen einen Bordstein oder aber ein anderes zerstörerisches Hindernis fährt - Die Ersatzteile sind auch günstig (HPI, Thunder Tiger uvm. haben leider zum Teil Apothekenpreise). Die Aussage dass man sich am besten ein HPI, Tunder Tiger, Team Losi oder aber ein anderes (teures) "Markenfahrzeug" holen soll, ist leider grundlegend falsch. Wenn man mit einem so genannten "Markenfahrzeug" mit ca. 40-80 Km/H gegen einen Bordstein fährt, nimmt es genau so Schaden wie ein Carson, Conrad und Tamiya Modell - Nur mit dem Unterschied das man mit Carson ca. 150,- bis 200,- Euro zum Fenster heraus geworfen hat und nicht gleich 300,- bis 500,- wie es eben mit einem HPI der Fall wäre.
Sowieso ist der Begriff "Markenfahrzeug" an sich suspekt, handelt es sich doch bei Carson und Conrad ja auch um eine "Marke".

In erster Linie soll ein Hobby bezahlbar bleiben - Und mit den Carson- und Conradmodellen ist es das auch eindeutig der Fall.

Das Preis-/Leistungsverhälltnis ist zweifelsfrei ausgewogen und als fair zu bezeichnen.
Carson- und Conradmodelle lassen sich genau so gut "tunen", wie es auch bei teureren Modellen anderer Hersteller der Fall ist - Nur mit dem Unterschied das es einen nicht direkt arm macht.
Wer behauptet, dass sich diese Modelle nicht so tunen oder verändern lassen wie die von anderen Herstellern, der hat schlichtweg einfach keine Ahnung, oder aber verbreitet bewußt falsche Informationen.
Ein Blick in den aktuellen Carson-Katalog zeigt nämlich sehr deutlich, was es an Tuning- und Zubehörteilen für diese ganzen Modelle gibt!
Sollte man an dem Hobby keinen Gefallen finden, lässt sich ein Carson oder Conradmodell auch wieder mit recht wenig Verlust verkaufen - Natürlich vorausgesetzt, es befindet sich noch in einem guten Zustand.
Wenn man aber feststellt das der RC-Car Sport einem wirklich Spaß macht und man dann auch das nötige Kleingeld besitzt, dann kann man sich auch gerne ein anderes und teureres Modell holen und sich von dessen Qualitäten überzeugen.

Es ist wie im richtigen Leben - Es gibt da einmal die Leute, die einen teuren z.B. Audi A4 mit Vollausstattung fahren und darauf schwören (weil sie auch das Geld dafür haben) - Dann gibt es die Leute, die einen viel günstigeren z.B. Skóda Octavia mit Vollausstattung fahren, weil sie eben nicht das Geld für einen Audi haben oder aber eben nicht so viel für ein Fahrzeug ausgeben wollen - Die Fahrzeugklasse ist so gesehen aber die Gleiche.
Was diese Leute aber verbindet ist, dass beide Fahrzeuge sie von "A" nach "B" und somit an das Ziel bringen! ;-)

Noch ein wichtiger Tipp zu den 2,5ccm bis 3,0ccm Motoren von Carson bzw. Conrad (in beiden Fällen von der Firma "Force" gebaut).
Zum Einfahren einen Treibstoff mit 15% Öl und 16% Nitro verwenden.
Motor starten und die Werkseinstellung des Vergaser nicht verändern.
Die ersten zwei Tankfüllungen das Modell am besten bei mittlerer Drehzahl und OHNE Karosserie auf einem Parkplatz/Hof seine Runden kreisen lassen (ich gehe immer hin und schlage die Lenkung entweder komplett rechts oder links ein, gebe so viel Gas wie benötigt wird und schalte die Fernbedienung aus = Ergo: Das Modell fährt dann die ganze Zeit so weiter bis die FB wieder eingeschaltet wird) - Bei Tankfüllung 3-4 dem Modell hin und wieder leichte Gasstöße geben - Bei Tankfüllung 5-6 hin und wieder kurz auf max. Drehzahl gehen - Und wenn zu guter Letzt ein Liter (1 Liter) Treibstoff durch den Motor gegangen ist, ist dieser auch richtig eingefahren und vollgasfest.
Aber bitte NICHT wundern wenn der Motor hin und wieder ausgeht und sich schlecht starten lässt, die Forcemotoren mögen den oben erwähnten Sprit NICHT wirklich und bedanken sich mit häufigem Ausgehen (!)
Dieser Sprit ist nur optimal zum Einfahren!

Ist der Motor eingefahren, sollte man einen Sprit mit 12% Öl und 20% Nitro fahren.

Mit diesem Sprit laufen die 2,5er bis 3,0er Forcemotoren optimal und gehen auch nicht aus... - Nun ja... - Tun sie doch, allerdings wenn kein Sprit mehr im Tank ist! ;-)

Denn oftmals wird über die Forcemotoren gemeckert und schlechtes berichtet, sprich das sie schwer einzustellen sind und dauernd ausgehen.
Hier gibt es meinerseits die Erfahrung, dass der Fehler im falschen Sprit und dem Anwender selbst zu suchen ist.
Erstens sind 16% Nitro wohl zu wenig für diese Motoren, zudem haben die meißten Sprithersteller einen Schmierstoffanteil von 15% in ihrem Treibstoff, womit die Motoren zu fett laufen, sich somit schlecht einstellen lassen, weniger Leistung bringen und dann sogar zum Ausgehen tendieren.
Die andere Schattenseite des schlechten Rufes der Forcemotoren ist die eigene Unerfahrung und zum Teil Dummheit einiger Leute...
Der möchtegern RC-Profi "X" (oder einfacher gesagt der "blutige Anfänger") hat keine Ahnung vom Einstellen des Motors und fängt an, an Schrauben zu drehen die er mal besser in Ruhe gelassen hätte, denn somit ist das Desaster schon nahezu perfekt! - Der Motor lässt sich nun überhaupt nicht mehr richtig zum laufen bringen und selbst wenn man nun der Anleitung folgt und die Hauptdüsennadel in "Werkseinstellung" dreht, tritt keine Besserung ein.
Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten:
a.) Der total entnervte User wirft das Modell in die Ecke oder verkauft es
b.) Der total entnervte User sucht in einem Modellbauforum nach Hilfe, bekommt da von rund 50% der Leute gesagt das Force Mist ist (um es noch vorsichtig zu formulieren), wobei vielleicht 10% dieser Leute jemals mit einem Forcemotor zu tun hatten und davon sicherlich 5% selbst wie der RC-Profi "X" an den Motoren gefummelt haben.
Jedenfalls wird dann auch fast schon standardmäßig auf einen neuen "Markenmotor" hingewiesen, oft die Marke "LRP" genannt und dann hat der User wieder die Wahl zwischen Punkt a.) oder aber nun Punkt:
c.) Sich nämlich einen neuen und nicht billigen Motor zu kaufen.
Gebranntmarkt von der hohen Investition die man mit dem Motorkauf getätigt hat, wird nun penibel die Gebrauchsanweisung durchgelesen, in welcher auch ausdrücklich steht an welchen Schrauben man drehen darf und an welchen nicht. Und siehe da, der neue Motor läuft und der Force wird somit als "Scheiße" abgestempelt.
Gar keine Frage, LRP, HPI und andere "teure" Motoren sind aller erste Sahne, aber wer sich nicht sonderlich dumm anstellt wird auch mit Force Triebwerken eine Menge Spaß haben - Ich jedenfalls habe es.
Des Weiteren sei hier auch noch zu erwähnen, dass Force in den letzten Jahren seine Qualität bzw. Verarbeitung deutlich verbessert hat.
Wichtig wäre noch, dass wenn der Motor eingelaufen ist, man sich die Mühe macht diesen auszubauen und mal alle Schrauben mit Gefühl nachzuziehen. Sprich die Zylinderkopfschrauben und auch die vom Kurbelgehäusedeckel. Auch sollte der feste Sitz des Vergaser überprüft werden.
Denn oftmals ist Falschluft auch ein Grund für schlechtes Ansprech- oder Einstellverhalten.

Und wo ich schon beim Thema Luft bin, hier noch der Tipp den Luftfilter nach ein paar Fahrten auf Verunreinigungen und Luftdurchlässigkeit zu überprüfen. Denn ist dieser zu, tendieren die Modelle im Standgas mit der Drehzahl abzufallen und auch auszugehen.
Auch lohnt sich die Investition in einen Sportluftliter mit mehr Luftdurchsatz.

Glühkerzen:
Als Kerze sollte man am besten eine Mittlere wählen.
Bei dem Hersteller "Rossi" wäre das in dem Fall eine R3
Bei O.S. Kerzen wäre eine Mittlere Kerze die A5

Motorstart:
Ein nagelneuer Motor lässt sich oft beim ersten Mal schlecht starten, dass ist aber kein Grund zur Sorge.
Ein kleiner Tipp wie man sich keine Blasen an den Fingern holt, wäre wie folgt:
Etwas Sprit in den Vergaser pumpen, aber auf keinen Fall zu viel weil der Motor dann absäuft, sich nicht starten lässt und was noch schlimmer ist - zurückschlägt!
Das merkt man daran das sich der Seilzugstarter nur extrem schwer und ruckartig, oder sogar garnicht ziehen lässt.
In dem Fall das Modell so drehen, dass der überflüssige Sprit durch die Auslassöffnung hinauslaufen kann, zudem sollte dann ein paar Mal der Seilzugstarter betätigt werden, bis sich der Motor wieder frei durchziehen lässt.
Wenn das der Fall ist, dass Modell wieder richtig hinstellen, den Glühkerzenstecker aufsetzen und ruhig 20-30 Sekunden glühen lassen, damit der Brennraum auf Temperatur kommt, es empfiehlt sich noch keinen Luftfilter aufzusetzen.
Dann das Modell gut festhalten bzw. auf den Boden drücken und mit einem kurzen, aber schnellen Ruck am Starter ziehen.
Vorausgesetzt der Leerlaufspalt ist richtig ein- bzw. nicht verstellt (Werkseinstellung), müßte der Motor sofort starten.
Ist das nicht der Fall, sprich der Motor macht keinen Mucks, oder aber geht an und sofort wieder aus, dann am Sender auf Vollgasstellung gehen und 1-2 Tropfen Treibstoff in den Vergaser tröpfeln, wieder auf Leerlaufstellung gehen und wieder versuchen mit nur einem kurz-schnellen Ruck den Motor zu starten.
Sollte wieder kein Erfolg zu verzeichnen sein, Prozedur wiederholen und wieder minimal Sprit eintröpfeln.
Der Glühzünder kann bzw. sollte in der Zeit immer aufgesteckt sein, damit der Brennraum auf Temperatur bleibt.
Wichtig ist nur, dass der Motor nicht absäuft, sprich zuviel Sprit bekommt.
Auch macht es keinen Sinn 1000x wild am Starter zu ziehen, dass gibt nur Blasen an den Fingern und zudem einen tierischen Muskelkater im Oberarm.

Wenn der Motor nicht starten will, überprüfen ob die Glühkerze glüht (hellorange bis gelb).
Wenn der Motor läuft und man den Luftfilter aufsetzt, kann es passieren das die Leerlaufdrehzahl abfällt.
Sollte der Motor dann kurz vor dem Ausgehen sein, oder gar ausgeht,  muss entsprechend mit Leerlaufschraube nachreguliert, sprich der Luftspalt vergrößert werden.

Zum Schluß noch ein Tipp zu den Modellen:
Beim Kauf eines Glattbahners sollte man darauf achten, dass dieser mindestens über ein 2-Gang Getriebe verfügt.
Glattbahner erreichen bedeutend höhere Geschwindigkeiten als Offroader, womit dem Spaß schnell Grenzen gesetzt sind, wenn man nur einen Gang hat und der Motor seine Drehzahlgrenze erreicht.
Davon mal abgesehen tut es auch dem Motor ganz gut, mit weniger Drehzahl gefahren zu werden und auch der Spritverbrauch des doch recht teuren Methanols wird damit gesenkt.
Auch sollte darauf geachtet werden, dass das Modell 4WD, also Allradantrieb hat, denn durch den kurzen Radstand (grade bei den kleinen 1:10er Modellen) und die kleinen Räder neigen die 2WD Modelle auszubrechen und sind somit meißt nicht vernünftig fahrbar.
Bei den Glattbahnern gibt es kein bestimmtes Modell das ich empfehlen kann, es gibt dort fast keine Unterschiede, ausser Kardan oder Zahnriehmenantrieb.
Ich würde an dieser Stelle höchstens ein Modell mit Heckauslass bzw. einem nacht hinten montierten Auspuff vorziehen, denn wenn der Auspuff seitlich montiert ist, bekommt das jeweilige Hinterrad die Ölrückstände ab, was beim Beschleunigen und Bremsen zum Verziehen bzw. Ausbrechen des Fahrzeuges führt.

Für die Offroadfans kann ich den Carson "Plasma" (1:10) als Einsteigerfahrzeug empfehlen.


Der Plasma hat zwar nur einen 2WD Antrieb, aber ein extrem gutes Fahrwerk und lässt sich mühelos auch gut von Anfängern kontrollieren.
Unschlagbar dürfte auch der Preis sein!
Wer die Augen aufhält, findet den Plasma bei Ebay für nur 139,- Euro inklusive Fernsteuerung und fahrfertig aufgebaut!
Es werden lediglich Treibstoff, ein Glühzünder und 12x Mignon Akkus oder Batterien benötigt, um das Modell in Betrieb zu nehmen.
Günstiger kann der Einstieg in den RC-Car Sport nicht sein, zudem arbeitet in dem Plasma bereits der 3,0ccm Forcemotor, welcher nicht nur mehr als genug Leistung hat, sondern auch super einzustellen ist.
Bei dem Preis lohnt sich kein Kauf eines Gebrauchtmodells!
Ich selbst fahre auch den Plasma und würde ihn mir immer wieder holen.

Wer ein 4WD Fahrzeug für leichtes Gelände-, Sand uns Schotterplätze sucht, kann zu dem Carson "Twistracer" greifen.


Dieser kostet fahrfertig rund 160,- Euro und es kann zudem ein 2-Gang Getriebe verbaut werden.
Der 2,5ccm Motor lässt sich auch problemlos einstellen und läuft zuverlässig.

Den Carson "Stormracer" kann ich nur bedingt empfehlen.


Nicht das der Wagen schlecht wäre, - nein!- aber das  Fahrzeug hat aufgrund seiner kleinen Räder nur eine sehr eingeschränkte Geländetauglichkeit und eignet sich eher für Schotterpisten.
Nachteilig ist nämlich, dass er aufgrund der niedriegen Bodenfreiheit auch an kleineren Hindernissen hängen bleibt, was schnell zu Beschädigungen führen kann.
Wer auf die Buggyoptik steht, der sollte da lieber zu einem 1:8er Modell greifen (RTR ca. 200,- bis 250,- Euro), denn diese verfügen dann auch wieder über genügend Bodenfreiheit.


 

Der Carson "Specter" ist z.B. ein Buggy im Maßstab 1:8 und aufgrund seines Reifendurchmessers von 110mm gut fürs Gelände geignet.
Aufgrund seines starken 3,5cm³ Motors garantiert er puren Fahrspaß, zumal sich die Bremskraft zwischen vorne und hinten stufenlos an das jeweilige Gelände anpassen lässt.
Zudem bietet Carson für den Specter ein umfassendes Tuningsortiment an, womit man aus diesem Fahrzeug ohne Probleme ein echtes Wettbewerbsfahrzeug machen kann.

Conradmodelle:
Es gibt ein Conradmodell, welches ich selbst gefahren habe und ebenfalls nur eingeschränkt empfehlen kann.
Nämlich den Conrad "Hotlander", welcher auch bei Ebay oft angeboten wird.

An sich ist das Modell nicht schlecht, allerdings sollte man bei Anschaffung dessen noch ca. 30,- bis 40,- Euro für neue bzw. bessere Räder/Reifen einkalkulieren.
Es ist nämlich so, dass in der Artikelbeschreibung steht: "...sorgen große grobstollige Truckräder aus besonders weichem Gummi auf jedem Untergrund für unglaubliche Traktion und ungeahnten Fahrspaß."
Grobstollig sind die Räder auf jeden Fall, aber weich...(?)
Diese sind nämlich in keinster Weise aus weichem Gummi, sondern eher aus Hartplastik! Grade auf Asphalt und dem 2WD Antrieb des Hotlanders, lässt sich das Modell nicht vernünftig fahren und bricht immer wieder aus.
Im Gelände ist man mit den Rädern gut unterwegs, aber auf Asphalt hat man hoffnungslos verloren.
Da helfen nur andere Räder.
Die Originalen kann man übriegens gerne behalten, im Falle eines Notfalls kann man sie bestens zur Selbstverteidigung nutzen und Jemanden an den Kopf werfen.
Des Weiteren ist der Preis für ein 2WD Modell etwas hoch, muß man noch ca. 50,- Euro für einen Nachrüstatz auf 4WD ausgeben, wenn man mit Allrad unterwegs sein möchte.
Der Grundpreis für die RTR 2WD Variante beträgt bei Conrad 179,- Euro - Nur zur Orientierung, da hier bei Ebay oftmals überhöhte Neupreisangaben gemacht werden.
Ansonsten ist der Hotlander aber ein prima Fahrzeug und verwöhnt einen mit einer super Federung und hohen Bodenfreiheit.
Baugleich mit dem Hotlander (P240 Chassis) ist übriegens der Predator, welcher über eine andere Karosse und größere aber weichere Reifen verfügt, zudem einen 2,8cm³ Motor hat (Hotlander 2,5cm³).

Ich selbst habe derzeit einen Fuhrpark mit folgenden Fahrzeugen:

- Carson CR-4B (1:10 Verbrenner 4WD, Monster- bzw. Stadiontruck)
- Carson Plasma (1:10 Verbrenner 2WD, Stadiontruck)
- Jamara bzw. T2M Blazer bzw. Blitz (1:8 Verbrenner 4WD, Stadiontruck bzw. Buggychassis)
- Academy RT-Sport (Elektro 2WD, Stadiontruck)

Besessen bzw. gefahren habe ich aber auch schon:

- Carson CH-4 (1:10 Verbrenner 4WD, Glattbahner)
- Carson CR-4 (1:10 Verbrenner 4WD, Glattbahner)
- Tamyia TT-01 (1:10 Elektro 4WD, Glattbahner)
- Conrad Hotlander (1:10 Verbrenner 2WD, Monstertruck)

Auf dem Bild links oben ist übrigens mein CR-4B Chassis zu sehen, in dem Fall als Monstertruck mit Ford Karosse.
Dieses Fahrzeug wird aber auch mit kleineren Rädern und anderer Karo (Bild mitte) als Minimonster- bzw. Stadiontruck bewegt.
Auf dem rechten Bild ist mein 1:8er zu sehen, welcher eine Stadiontruck Karo hat, welche sich aber auf einem Buggychassis befindet.


Familientreffen: (von links nach rechts) Acadamy Elektro (1:10), Carson CR-4B Verbrenner (1:10, zudem mit Stadionrädern), und der 1:8er von T2M bzw. Jamara - Man erkennt sofort den Größenunterschied zwischen 1:10 und 1:8

 

Der Hotlander meines Bruders! - Dieser wurde von mir mittels Carsonteilen von 2WD auf 4WD umgebaut, zudem habe ich ihm Carson Customräder in Vollchrom spendiert und die Karosse etwas runtergesetzt.
Aufgrund der nun kleineren Räder hat der Motor noch eine Kupplungsglocke mit 15 Zähnen bekommen (Standart 13 Zähne), womit die Beschleunigung und Topspeed des Fahrzeuges an die neuen Räder angepasst wurden.
Das Ergebniss ist nun ein Fahrzeug, welches auf Asphalt und leichten Gelände mit spitzen Fahreigenschaften überzeugt, zudem auch optisch nett anzusehen ist (...oder?)  ;-)

In der nächsten Zeit werde ich noch einige Kaufberatungen zu Carsonmodellen machen (unterteilt in 1:10 und 1:8), zudem auch über die Tuningmöglichkeiten der Carsonmodelle berichten.

Empfehlen kann ich aber Jedem, sich mal den aktuellen Carson Katalog zu holen und mal in Ruhe darin herumzublättern, bevor man sich ein Modell holt.
 
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Und wer auch Fragen zu dem Sprit hat (bzw. wissen will wo es günstigen und guten Sprit gibt), kann mich auch gerne anschreiben.

Viele Grüße, Zzzuper_Star

P.S.: Eine kurze Bewertung wäre sehr nett...

Vielen Dank...

Nachtrag vom 30.07.2007

Ein unlogischer Vergleich - Oder: "Warum ein Apfel nicht wie eine Birne schmeckt"

Servus und Hallo.

Seit dem ich den Ratgeber geschrieben habe, erhielt ich bereits viel positives Feedback von Leuten, die auch Carson fahren und die Sache so sehen wie meine Person selbst.
Nämlich das Carsons Ruf schlechter ist bzw. gemacht wird, als es in Wirklichkeit der Fall ist.
Heute habe ich eine Mitteilung erhalten, wo sich ein eBay Mitglied bei mir über den Ratgeber beschwert hat, den Text möchte ich hier kurz wiedergeben:

Ich stimme Ihrem Ratgeber absolut nicht zu! Ich bestellte einen Inferno-TR15, der leider am Postweg verloren ging. also akzeptierte ich als Ersatz einen Twistracer. Das Auto ist absoluter Mist. Extrem labiles Chassis, der Forcemotor ist eine echte Zicke. Schliesslich kaufte ich im Laden einen Inferno 7,5 US sports. ein Traum! Der Motor läuft absolut problemlos, das chassis ist 10x robuster. Sie können gerne ihre Carsons lobhudeln, ich bin geheilt. Schönen Tag noch

Im Prinzip bin ich auch über Kritik bzw. negative Erfahrungen dankbar, in dem Fall aber möchte ich doch mal ein paar Punkte klarstellen...

1.) Bei dem Inferno-TR 15 handelt es sich um einen 1:10er Buggy von KYOSHO - Preisklasse ca. 200,- Euro

2.) Beim Twistracer von CARSON handelt es sich ebenfalls um einen 1:10er - Hier in der Preisklasse von ca. 160,- Euro

Das eBay-Mitglied beschwert sich bei mir, dass der Twistracer Mist wäre, ein extrem labiles Chassis hätte und der Motor eine Zicke wäre.
Ohne vorher den Inferno-TR15 in der Hand gehabt, geschweige dessen Motor mal gestartet zu haben, wird hier losgemosert, dass der Carson Mist ist und direkt auf den Inferno 7.5 US Sports verwiesen, welcher um Klassen besser sein soll und dessen Motor auch problemlos laufen soll.
Somit wären wir jetzt beim nächsten Punkt:

3.) Beim Inferno MP7.5 US Sports handelt es sich um einen 1:8er Buggy - Preisklasse 300,- Euro (Bei Conrad für 499,- Euro!!!)

Jeder der etwas gesunden Menschenverstand besitzt und mit RC-Cars zu tun hat, wird wissen, dass ein Vergleich zwischen 1:10ern und 1:8ern auf einen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen hinauslaufen wird.
Das Chassis des Twistracers hat mit Sicherheit die gleichen Materialstärken, wie es auch beim Inferno-TR 15 der Fall wäre, hier gibt es nämlich Standarts, an die sich auch Carson hält und nicht an Material spart.
Das der Inferno MP7.5 US Sports ein robusteres Chassis (wenn ich auch 10x für deutlich übertrieben halte!) als das des Twistracers hat, dass zweifele ich nicht an und stimme dem sogar zu, denn wenn ich mir meinen T2M Blitz bzw. dessen Chassis ansehe, ist dieses auch deutlich stabiler, weil eben mein Blitz auch ein 1:8er Modell ist und in diesem Maßstab nunmal auch dickere Materialen verwendet werden.

Daher muss ich mir wirklich an der Stelle an den Kopf fassen, wie man an dieser Stelle solch einen Vergleich machen kann?

Zu dem zickigen Forcemotor kann ich leider nichts sagen, tippe da eher auf einen unpassenden Sprit oder eine Glühkerze mit falschem Wärmewert.
Ich selbst bin schon bei Temperaturen von -10° bis +30° gefahren und weiß wohl sehr genau, wie empfindlich die Motoren da auf eine falsche Glühkerze reagieren - Selbst wenn man den richtigen Sprit verwendet.
Um meine Behauptung zu belegen, nämlich das bei mir ein Forcemotor erst dann ausgeht wenn der Tank leer ist, werde ich bei unseren nächsten Fahrten mal meinen Camcorder mitnehmen und den Wagen vom Start bis zum Ausgehen filmen lassen.
Den entsprechenden Link für das Videofile wird es dann gerne per Mail geben, wenn es soweit ist gibt es wieder einen entsprechenden Nachtrag bzw. Update in diesem Ratgeber.
Dem kritischen Mitglied wünsche ich jedenfalls viel Spaß mit seinem neuen KYOSHO, hoffe zudem das er vom ersten Händler noch rund 40,- Euro als Wertausgleich zurückerstattet bekommen hat und hoffe darauf, dass es dank GEN-Technik bald mal Äpfel geben wird, die nach Birne schmecken. ;-)

Kleines Update 07.12.2007

Leider wurde wohl die Produktion des Plasma eingestellt... - Schade!
Dazu aber in den nächsten Tagen mehr, zudem an dieser Stelle ein Dankeschön an die Firma Carson, dass ich deren  Herstellerbilder für meinen Ratgeber verwenden darf.

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