Energiesparlampen - auf diese Kriterien sollten Sie bei der Auswahl achten

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Energiesparlampen - auf diese Kriterien sollten Sie bei der Auswahl achten

Die Unterschiede bei Energiesparlampen sind größer als bei herkömmlichen Glühbirnen. Doch die Mühe der Auswahl lohnt sich: Sie halten deutlich länger und verbrauchen weniger Energie. Auf die nachfolgenden Kriterien sollten Sie bei der Wahl einer Energiesparlampe achten.

 

Lebensdauer und Schaltfestigkeit - Energiesparlampen leben länger

Moderne Energiesparlampen, die mit einem elektronischen Vorschaltgerät ausgestattet sind und so ein problemloses Warmstartverhalten besitzen, überstehen Schaltfestigkeitsprüfungen in der Regel problemlos. Mit über 5.000 Stunden ist ihre Lebensdauer deutlich länger als die einer Normalglühlampe mit rund 1.000 Stunden. Energiesparlampen mit einem Warmstart sind an der Startverzögerung von einer halben bis zwei Sekunden zu erkennen. Solche qualitativ hochwertigen Lampen können beliebt oft ein- und wieder ausgeschaltet werden. Tipp: Energiesparlampen mit einem elektrischen Vorschaltgerät erkennen Sie an der Bezeichnung EVG.

 

Leistungsaufnahme und Helligkeit - auf die Watt-Zahl kommt es an

Nicht alle Energiesparlampen besitzen bei gleicher Leistungsaufnahme auch eine gleich hohe Lichtausbeute. Hier hilft im Grunde nur ein Blick in die Kundenbewertungen oder ausprobieren. Ein weiterer Unterschied zur konventionellen Glühlampe: Energiesparlampen zeigen nicht sofort ab Einschalten auch ihre volle Helligkeit. Die Länge bis zum Erreichen der Helligkeit ist demnach ein Qualitätsparameter. Anders als bei Glühlampen wird bei Energiesparlampen die Helligkeit in Lumen angegeben. So hat beispielsweise eine 60-Watt-Glühbirne 700 Lumen. Doch eine 15-Watt-Energiesparlampe ist ungefähr so hell wie eine gewöhnliche Glühlampe mit 60 Watt. Noch sind beide Bezeichnungen auf dem Leuchtmittel angegeben, doch irgendwann einmal wird die Watt-Angabe verschwinden. Tipp: Die Watt- und Lumenangabe finden Sie auf dem Sockel der Energiesparlampe.

 

Kältefestigkeit - niedrige Temperaturen verzögern Helligkeit

Die Lichtausbeute verringert sich bei den kompakten und stabförmigen Leuchtstofflampen bei niedrigen Temperaturen. Daher müssen Sie für den Außenbereich spezielle Leuchtmittel wählen, die ein besseres Zündverhalten besitzen und kältefest sind. Achten Sie ebenfalls darauf, die Lampen mit dem Sockel nach unten, also senkrecht, einsetzen zu können. Tipp: Energiesparlampen mit Amalgam statt Quecksilber arbeiten auch noch bei Minustemperaturen und verfügen über eine deutlich geringere Temperaturabhängigkeit.

 

Lichtfarbe und Farbwiedergabe - anders als bei Glühlampen

Für unsere Augen ist die etwas verzerrte Farbwiedergabe etwas gewöhnungsbedürftig. Verantwortlich für die ungleiche Farbwiedergabe sind verschiedene Lichtanteile. So lassen beispielsweise die Grünanteile bei Standard-Sparbirnen rote Oberflächen hellbraun erscheinen. Aber auch bei Glühlampen ist die Farbwiedergabe vollkommen anders als beim Tageslicht – nur haben wir uns hieran inzwischen gewöhnt. Doch es gibt Alternativen: Die Lichtfarbe Warm-weiß sowie Extra-warm-weiß gibt an, dass das Licht nicht so „kalt“ ist. Diese Farbe kommt den klassischen Glühbirnen sehr nahe. Tageslichtvollspektrum-Lampen enthalten ebenfalls alle Lichtanteile. Doch diese Neon-Röhren sind im Handel nur schwer erhältlich.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden