Energiesparlampen - Nur jede Dritte ist gut

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Energiesparlampen
Nur jede Dritte ist gut


Energiesparlampen verbrauchen weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Vor dem Kauf sollte man aber überlegen, wo man sie einsetzt.

Beim Kauf von Energiesparlampen spielt laut Stiftung Warentest eine Rolle, wo sie später eingesetzt werden sollen. Für die Entscheidung sind unter anderem die Helligkeit, die Lichtfarbe und die Form der Energiesparlampe wichtig. Die Experten der Stiftung Warentest haben 28 Lampen getestet. Davon erhielten elf die Note "gut".
 
Bei den Lampen mit großem Sockel (E27) waren dies drei hochpreisige Modelle vom Hersteller Megaman (Compact Globe, Comact Classic1, Liliput Plus) sowie die Osram Duluxstar Classic A im Leistungsbereich von zehn bis zwölf Watt. Bei den noch leuchtkräftigeren 20- bis 21-Watt-Modellen lagen Osram Dulux Superstar Globe, Philips G120 Soft white und Osram Dulux EL Dimmable vorn, wobei letztere mit 30 Euro pro Stück das obere Ende der Preisskala bildet. Gut und günstig auf dem kleinen Sockel (E14) mit sieben bis acht Watt Leistung sind die Philips Genie ww und die Ikea Sparsam, die beide unter fünf Euro kosten. Ebenfalls gut aber etwas teurer ist die Osram Dulux Superstar Classic B.
 
Unterschiedliche Einsatzbereiche beachten
 
Für das Bad oder das Treppenhaus sollte die Energiesparlampe hauptsächlich robust sein: Immerhin müsse sie häufiges Ein- und Ausschalten gut vertragen. Zusätzlich sollten hier eingesetzte Lampen zügig ihre volle Helligkeit erreichen. Im Garten oder außen am Haus zeigten den Angaben zufolge 17 der untersuchten Leuchten Ausfälle. So ließ ihre Helligkeit bei Frost deutlich nach.
 
Geht es um die Beleuchtung des Wohn- und Schlafzimmers, spiele die Lichtfarbe eine wichtige Rolle. Die meisten Energiesparlampen im Test verfälschten Rottöne. Eine Alternative seien warm- weiße Lampen. Ein großer Vorteil von Energiesparlampen tritt bei der Verwendung in Lampenschirmen zu Tage: Da sie kaum Wärme abstrahlen, können auch Lampen mit hohen Wattzahlen in allen Schirmen verwendet werden.
 
Den Vergleich mit herkömmlichen Glühbirnen brauchen Energiesparlampen nicht zu scheuen. Die Lampen im Test leuchteten durchschnittlich länger und verbrauchten weniger Strom als Glühlampen. Auch gaben sie nicht mehr Strahlung ab als herkömmliche Haushaltsgeräte. Jedoch verlieren sie bei fortschreitender Brenndauer zunehmend an Helligkeit. Auch die Angabe der Wattzahl, die Hersteller auf den Lampen machen, stimmt nicht immer mit der tatsächlichen Leistung überein.
 
LEDs lösen Glüh- und Energiesparlampen ab
 
Dennoch sagen die Experten von Stiftung Warentest einen Trendwandel voraus. In den kommenden Jahren könnten sowohl Glüh- als auch Energiesparlampe von den sogenannten Leuchtdioden (LED) abgelöst werden. Sie sind noch energieeffizienter als Sparlampen. Bisher sind LEDs aber nicht hell genug, um ganze Räume ausleuchten zu können.

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