Endlich Klarheit bei der Lohnsteuer: Literatur zum Thema Steuerrecht

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Endlich Klarheit beim Lohnsteuerjahresausgleich: Literatur zum Thema Steuerrecht

Jedes Jahr kommt auf die meisten Arbeitnehmer, Selbständigen und andere Einkommensbezieher die Erstellung der Einkommensteuererklärung für das vergangene Jahr zu. Die Formularerstellung ist oft mit viel Aufwand und Bürokratie verbunden. Wer keine grundlegenden Kenntnisse im Steuerrecht hat, verschenkt oft Steuerrückzahlungen. Je höher Ihre absetzbaren Ausgaben liegen, desto mehr können Sie vom Finanzamt am Jahresende zurück erhalten, allerdings natürlich nicht mehr, als Sie tatsächlich an Steuern bezahlt haben. Wenn Sie auf Steuererstattungen nicht verzichten wollen, ist eine gut vorbereitete und professionell erstellte Steuerklärung unerlässlich. Schauen Sie sich bei eBay um; Sie werden zahlreiche Angebote an Literatur und Software finden, die Ihnen nützliche und praktische Hilfe zu Fragen des Einkommensteuerrechts bieten können.

Die Höhe der Lohnsteuer ist direkt abhängig von Ihrer Steuerklasse

Wenn Sie sich über grundlegendes informieren wollen, also zum Beispiel welche Steuerklassenwahl sinnvoll ist, sollten Sie zu einem Standardwerk greifen, das Ihnen bei der Entscheidung hilft. Geeignet wären dazu zum Beispiel „Das Arbeitsbuch zur Steuererklärung" von Franz Konz, das landläufig nur „Der Konz" genannt wird, oder „Das Steuersparbuch" von Data Becker. Beide Bücher gehen explizit auf die Kombinationsmöglichkeiten der Steuerklassen ein und geben Tipps zur Wahl. Die wichtigste Erkenntnis lautet, dass die tatsächliche unterjährige Steuerlast zunächst im Wesentlichen von der Steuerklasse abhängt, in die Sie vom Finanzamt eingestuft werden. Allen einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmern wird entsprechend der zugeordneten Steuerklasse die monatliche Lohnsteuer abgezogen.

Steuerklasse 1:

In die Steuerklasse 1 werden vom Finanzamt automatisch alle Personen eingeordnet, die nicht verheiratet sind. Das betrifft Arbeitnehmer, die ledig, geschieden, getrennt oder verwitwet sind. Die Art der Tätigkeit und die Höhe des monatlichen Bruttoverdienstes sind dabei nicht maßgeblich.

Steuerklasse 2:

Auf Antrag kann dem Personenkreis der Steuerklasse 1 vom Finanzamt die Steuerklasse 2 gewährt werden. Diese bietet erhebliche steuerliche Vergünstigungen und wird für alleinerziehende Elternteile gewährt. So gibt es einen Freibetrag für Kinder und einen Entlastungsbetrag für die Alleinerziehenden. Dadurch wird die monatliche Lohnsteuer gemindert. Der alleinerziehende Elternteil muss Empfänger von Kindergeld sein und mindestens ein Kind versorgen, das auf Dauer im eigenen Haushalt lebt.

Steuerklasse 3:

Voraussetzung zur Einstufung in die vorteilhafte Steuerklasse 3 ist einerseits, dass der Arbeitnehmer verheiratet ist bzw. in einer Lebenspartnerschaft lebt. Andererseits muss der Partner bereit sein, die Steuerklasse 5 zu wählen. Selbige bedeutet höhere Lohnabzüge als in den anderen Steuerklassen üblich. Wählt ein Ehepartner jedoch die Steuerklasse 4, muss auch der andere Partner die Steuerklasse 4 wählen.

Steuerklasse 4:

Verheiratete Paare oder eingetragene Lebensgemeinschaften können jeweils die Steuerklasse 4 wählen. Im Gegensatz zur Kombination der Steuerklassen 3 und 5 bietet sich diese Steuerklasse für Paare an, die in etwa den gleichen Verdienst haben und dementsprechend annähernd gleiche Abzüge für die Lohnsteuer geltend machen wollen.

Steuerklasse 5:

Die Steuerklasse 5 ist prinzipiell in Kombination mit der Steuerklasse 3 möglich. Voraussetzung dafür ist, dass der betreffende Arbeitnehmer verheiratet ist. Beide Ehe- oder Lebenspartner müssen sich bewusst für die Kombination der Steuerklassen 3 und 5 entschieden haben. Eine Kombination der Steuerklasse 5 mit weiteren Steuerklassen ist nicht möglich. Ein wesentlicher Nachteil der Steuerklasse 5 ist, dass die Lohnabzüge recht hoch sind. Aus diesem Grunde lohnt sich eine Kombination der Steuerklasse 5 mit der Steuerklasse 3 meist nur dann, wenn ein Partner einen sehr hohen Verdienst hat. Der andere Ehepartner sollte dagegen wenig Einkommen haben.

Steuerklasse 6:

In der Regel werden Arbeitnehmer nur in die Steuerklasse 6 eingestuft, wenn sie einen oder mehrere Nebenverdienste haben. Sie gilt also zusätzlich zur Steuerklasse, in die ein Arbeitnehmer für seine berufliche Haupttätigkeit eingestuft ist. Diese Steuerklasse hat den Nachteil, dass die Steuerlast im Vergleich zu allen anderen Steuerklassen am höchsten ist. Freibeträge werden nicht gewährt. Um also bereits unterjährig einen günstigeren Abzug von Lohnsteuern zu erwirken, können Sie Ihre persönlichen Verhältnisse überprüfen und als verheiratetes Paar oder als Lebensgemeinschaft ggf. eine Änderung Ihrer Steuerklasse beantragen. Ein Wechsel ist z.B. dann angezeigt, wenn sich die Partner dauerhaft trennen oder ein Partner verstirbt. Das und noch viel mehr finden Sie im „Konz" und bei Büchern von Data Becker zum Thema Steuerklassenwahl.

Es gibt Regeln, wer einen jährlichen Lohnsteuerjahresausgleich beim Finanzamt abgeben sollte

Auch empfehlenswert ist Fachliteratur von Lexware, die meist mit einer Software gekoppelt ist. Das Buch „Der Steuerratgeber" hilft nicht nur Schritt für Schritt durch den Steuerdschungel, es informiert auch darüber, ob Sie überhaupt eine Steuererklärung abgeben müssen. Denn nicht jeder, der Einkommen bezieht, ist grundsätzlich verpflichtet, eine Steuererklärung beim Finanzamt abzugeben.
In bestimmten Fällen jedoch regelt das Einkommensteuergesetz, für wen eine sogenannte Pflichtveranlagung zwingend vorgeschrieben ist. Alle Arbeitnehmer, Nichtarbeitnehmer und Rentner, die einen bestimmten Jahresverdienst überschreiten, sind verpflichtet einen Lohnsteuerjahresausgleich durchzuführen. Haben Sie auf Ihrer Lohnsteuerkarte einen Freibetrag eintragen lassen, ist die Abgabe ebenfalls verpflichtend. Wenn Sie Einkünfte von verschiedenen Arbeitgebern beziehen, sollten Sie ebenfalls eine Steuerklärung einreichen. Sind Sie verheiratet und nutzen die Kombination der Steuerklassen 3 und 5, ist die Abgabe auch verpflichtend. Auch Personen, die Lohnersatzleistungen wie Krankengeld und Arbeitslosengeld beziehen, sind zur Abgabe verpflichtet, wenn die Einkünfte einen bestimmten Jahresbetrag übersteigen.

Die freiwillige Abgabe einer Einkommensteuererklärung kann sinnvoll und lohnenswert sein

Wer nicht verpflichtet ist, einen Lohnsteuerjahresausgleich einzureichen, kann die Steuerklärung mittels einer sogenannten Antragsveranlagung freiwillig einreichen. Das kann sich in vielen Fällen auszahlen. Wer hohe Werbungskosten oder Sonderausgaben hat, die eine automatisch berücksichtigte Pauschale überschreiten, kann in der Regel mit einer Erstattung von Einkommensteuern rechnen. Wenn sich Ihre persönlichen oder beruflichen Verhältnisse im Laufe des vorangegangenen Jahres geändert haben, ist eine Steuerrückzahlung ebenfalls möglich. Das kann beispielsweise eine Heirat sein oder der wenn Ihr Partner nun weniger verdient. Wenn Sie Kinder bekommen haben oder sich Ihre Lohnsteuerklasse geändert hat, ist eine Erstattung von unterjährig gezahlten Steuern ebenfalls wahrscheinlich.

Sie sollten alle Einkünfte und Kostenpositionen im Lohnsteuerjahresausgleich erfassen

Wer langfristig plant und sein Vermögen steuergünstig strukturieren möchte, sollte sich mit Büchern von Johann C. Köber „Steuern steuern" oder mit dem „Kursbuch Steueroasen" von Joachim Merkl befassen. Die Bücher helfen bei der strategischen Planung und informieren über Steuersparmöglichkeiten auch außerhalb der bekannten Einkommensteuerregeln, die für angestellte Arbeitnehmer gelten. Der Schwerpunkt liegt dabei also nicht auf einer Einkommensart alleine, sondern umfasst sämtliche steuerpflichtigen Tatbestände. Zum Jahreseinkommen gehören nach dem Einkommensteuergesetz sieben verschiedene Einkommensarten. Als Arbeitnehmer werden Sie hauptsächlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielen. Dazu zählen nicht nur die monatlichen Bruttolöhne, sondern auch zusätzliche Zahlungen, die Ihr Arbeitgeber innerhalb des letzten Jahres geleistet hat. Das können beispielsweise Zulagen, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld oder vermögenswirksame Leistungen sein. Diese Beträge sind in der Regel auf der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung für das Vorjahr ausgewiesen.

Zu den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft zählen beispielsweise Einnahmen, die Sie aus Obst- und Weinanbau erzielen. Betreiben Sie ein Gewerbe haupt- oder nebenberuflich, sind die Einnahmen als Einkünfte aus dem Gewerbetrieb auszuweisen. Einkünfte aus selbständiger Arbeit fallen an, wenn Sie beispielsweise selbständig einen Nebenberuf ausüben. Überschreitet Ihr Einkommen aus selbständiger Arbeit oder einem Gewerbebetrieb eine bestimmte Höhe, sollten Sie auch prüfen, ob Sie zur Zahlung von Umsatzsteuer verpflichtet sind. Verfügen Sie über Einkommen aus Kapitalvermögen, wie Zinsen und Dividenden, ist dieses ebenfalls anzugeben. Haben Sie Grundstücke oder Wohnungen vermietet, sind die Erträge in den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung auszuweisen. Auch alle sonstigen Einkünfte, wie Lohnersatzleistungen, Renten oder Unterhaltszahlungen sind als Einkommen anzugeben. Neben der Erhebung der Einkommensteuer für Arbeitnehmer erfolgt die Besteuerung der anderen Erträge nach unterschiedlichen Kriterien des Gesetzgebers. Wichtige Steuergesetze sind von zahlreichen Anbietern bei eBay ebenso zu finden, wie auch detaillierte Steuerrichtlinien, welche die Ermittlung der verschiedenen Steuerarten verständlich machen und praxisnah verdeutlichen.

Welche Kosten Ihre jährliche Steuerlast mindern können zeigt Ihnen „Das große WISO Steuer-Sparbuch"

Im Handbuch zur Steuersoftware „WISO Steuersparbuch", finden Sie interessante Tipps und Tricks zum Thema Steuern sparen. „WISO" kennen Sie vielleicht auch aus dem Fernsehen. Es ist eine Ratgebersendung rund um den Themenkomplex Steuern, Finanzen und Wirtschaft. Ausgerichtet ist das Buch zum einen auf die praktische Anwendung und zeigt, an welcher Stelle im Formular welche Einträge zu machen sind. Zum anderen informiert das Buch über Freibeträge, erklärt pauschale Kostenansatzmöglichkeiten und zeigt Wege auf, die Ihnen Steuern sparen können. In Kombination mit der Software zur jährlichen Steuererklärung ist auch dieses Buch sehr empfehlenswert für alle, die Ihre Steuererklärung alleine erstellen möchten. Wichtige Inhalte im Buch beschäftigen sich mit der Steuerlastminderung. Neben den Einnahmen sind für eine Steuererstattung natürlich Ihre Aufwendungen relevant. Im Lohnsteuerjahresausgleich können Sie vier wesentliche Kostenarten geltend machen: die Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und haushaltsnahe Dienstleistungen bzw. Beschäftigungsverhältnisse.

Werbungskosten und Sonderausgaben

Als Werbungskosten bezeichnet man berufliche bedingte Ausgaben, die ein Arbeitnehmer zur Sicherung, zum Erwerb oder zum Erhalt seines Lohnes oder Gehaltes tätigt. Typische Werbungskosten sind die Fahrtkosten für Ihre Fahrten von der Wohnung zu Ihrer Arbeitsstätte. Weitere Werbungskosten können beispielsweise Berufskleidung, Bewerbungskosten, Kosten für eine doppelte Haushaltsführung, Arbeitsmittel und Fachliteratur sein. Werbungskosten sind jedoch erst dann abzugsfähig, wenn sie einen bestimmten Pauschalbetrag überschreiten. Zu den Sonderausgaben gehören unter anderem Vorsorgeaufwendungen für das Alter; das sind insbesondere die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, zur Rentenversicherung und zur sogenannten „Riester"-Renten. Des Weiteren können Sie Kosten für private Unfall-, Haftpflicht- oder bestimmte Lebensversicherungen geltend machen. Aufwendungen für Ausbildungen, wie Berufsausbildung oder Studium, gehören ebenfalls zu den Sonderausgaben. Erwähnt seien auch die Kirchensteuer sowie Spenden und Mitgliedsbeiträge an gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Organisationen.

Außergewöhnliche Kosten

Die sogenannten außergewöhnlichen Belastungen sind Kosten, die Ihnen zwangsläufig entstehen und eine zumutbare Eigenbelastung übersteigen. Zu den Kosten gehören unter anderem Pflegekosten, Krankheitskosten und Scheidungskosten.

Steuern sparen leicht gemacht – Mit der richtigen Literatur sollte es gelingen

Wenn Sie sich bei eBay umschauen, finden Sie neben den Steuergesetzen auch Literatur mit vielen nützlichen und legalen Steuertricks, die Ihnen auf kreative und wissenswerte Weise die Erstellung der Steuererklärung vereinfachen können. Besonders zeitsparend und hilfreich ist auch die Arbeit mit Steuerprogrammen. Diese bieten neben einer automatischen Erstellung der benötigten Formulare oft auch hilfreiche Gesetzesvorlagen, Richtlinien und Tipps für absetzbare Kosten. Daten aus Vorjahren können zumeist übernommen und die Steuerklärung online an das Finanzamt übermittelt werden. Ein besonderer Vorteil sind auch Checklisten, aus denen Sie ersehen können, welche Belege einzureichen sind und welche Formulare Sie neben dem sogenannten Mantelbogen einreichen müssen. Ob Sie nun Ihren Lohnsteuerjahresausgleich selbst in Papierform erstellen oder mit Hilfe von Software, entscheiden Sie alleine.

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