Eloisa Tyly's Gartentipps: 1. Gegebenheiten Boden

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Der GRUND und BODEN in Ausmaße, Höhenunterschiede und Material sollte man auch zu den Gegebenheiten zählen und sich vor dem Start des Projektes ansehen.

Da wären die beim Amt hinterlegten Daten und Ausmessungen, doch sich alleine auf die zu verlassen ohne einen Blick auf das wirkliche Grundstück (mit den eigenen Augen) geworfen zu haben, ist nicht ratsam. Was auch jegliches logisches Denken wiedersprechen würde. Es ist schon ärgerlich feststellen zu müssen, dass die trockenheitsliebende Pflanze in einem verdichteten, nasstriefenden Boden steckt und dahinvegetiert. Oder das Gießwasser den kaum merklichen Hügel hinab in den Nachbargarten fließt.

Neulich erst noch überspitzt gehört: "Hier Herr Landschaftsdesigner, Gartenarchitekt. Machen Sie mal, In drei tagen werde ich in Ihrem geplanten Werk mein Getränk genießen. Machen Sie mir ja keine ach so komlizierten geschichten in die eete. Ich will ab und zu wohl mal Gießen." Und der Ansprechpartner bekommt die BLAUPAUSEN in die Hand gedrückt. Punkt A für einen empfindlichen Gärtner: Mal Gießen? Böden, gerade die der Witterung ausgesetzt sind ändern sich- da wird die einst leichte Aufgabe zum komplizierten Wahnsinn geworden.  Aber der wichtigste Punkt B:  Überspitzt gesagt: Blaupausen sind vergangene Bestandsaufnahmen. Die Erde bewegt sich selbst im erdbebensicheren Westfalen. Blaupausen ist wie alle sinnbildlichen Blauen Töne im Garten fehl am Platz- wenn es nicht die Pflanzen und Dünger selbst sind. Es sei denn es handelt sich um einen Biergarten zur Weltmeisterschaft und die Bielefelder/ Schalker oder anderen Kicker sind auf dem Rasen. Man steht nicht mit der Sense und vollen (blauen) Kopfim Garten beim Kappen, sonst ist auch mal das eine Bein eingekeilt. BLAUPAUSEN SIND ANHALTSPUNKTE.

Die ERDE ist in den verschiedensten BODENTYPEN doch sehr interessant. (Sandhaltig. Lehmig. Verdichtet... blablabla.) Fragen Sie einmal so ganz aus der laune heraus einen Geologen oder gärtner. Diese werden Ihnen eine Rede über tage halten können, was der Besitzer bedenken sollte, abgleichen und verändern kann beim Anlegen eines Gartens. Das ist solch ein trockenes Thema und so weit ausbaubar, dass ich als Leser und aktiver Gärtner Bücher empfehlen würde falls da Interesse entsteht. Bei meinem Acker werde ich beim Vorbereitet der Fläche erkennen wie der Boden weiter unten ist. Beim Rundgang sehe ich die Brocken an Lehm schon mit blossem Auge.

Doch das Wichtigste, was man sich beim Erkunden der Gegebenheiten bewusst machen sollte: "Nicht jede Pflanze ist auf jeden Boden geeignet." Wer einen Christrosengarten haben will, sollte sich Informationen eschaffen ob die Kalkliebenden Pflanzen auf den nassen Grund auch wachsen können, den man für die Schönen vorgesehen hat.

Helleborus niger- Christrose/ schwarzeNieswurz

GEGEBENHEITEN Seite 4

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