Eloisa Tyly'S Gartentipps: 2 Gartenpark- Gartentagebuch

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2. Die schriftliche und skizzenhafte Planung- Die Natur läßt sich schwer planen.

So. Es regnet wieder den typisch westfälischen Landregen und das im Zentrum der Stadt. Meine Besorgungen wellen sich bereits in den Tragetaschen. Die Kellnerin hat den Kuchen mit ordentlich Sahne daneben serviert. Die heiße Schokolade sieht mir doch sehr dunkel aus und hat nur einen leichten Schaumrand. Doch wie es eben allen Ortes und SItuationen ist, man ist flexibel: so verfrachte ich die massige Sahne vom Kuchen in die Schokolade und süße mit dem Zuckertöpfchen auf dem Tisch vorsorglich nach. Die mollige Cafewärme macht mir Lust, das GARTENBUCH herauszuholen, welches ich als Dokumentation angelegt habe.

Ein Tagebuch ist es nicht wirklich, eher ein gelegentlich geführtes Büchlein, indem ich die IDEEN und andere NOTIZEN einfüge. So ein Tagebuch* für einen Garten, habe ich schon mal geführt, und ich muss sagen, dazu möchte ich meine Zeit nicht unbedingt verkürzen. Bilder und zeichnungen geben niemals den realen Anglitz wieder. Man bedenke nur mal die Burger auf den Bildband über der Theke, oder die cremig wirklenden Eissorten hinter der Glasscheibe...

*Einige romantische Garten/Pflanzenbuch Autoren weisen in ihren Büchern darauf hin, sich die Schönheiten im Buch festzuhalten und Standorte im Zeichnungen zu makieren, und wie man im Vorjahr die Sträucher bedeckt hat... Schön wer das will. Mit einem Eistee im Liegstuhl sitze ich persönlich lieber. Der Ratschlag bei den Ratgebern des Tagebuches meinen, dieses im Winter zu überarbeiten oder sich dazu Gedanken zu machen, was man im vergangenem Jahr im Garten gemacht hat. (Im Winter habe ich als langjährige Gärtnerin und Balkonbesitzin genug zu tun.)

Ein Buch über ERFAHRUNGEN ist da schon eine Abwnadlung der ich schon anhängen würde, doch lese ich die Erfahrungen anderer lieber als meine Glücks- bis Fehlgriffe. Auch beim Start des Projektes lege ich mir eine Liste von Dingen an, die ich verwirklichen möchte. Schriftliche Überlegungen sind längst nicht so anstrengend, wie  wenn man sie einfach tatkräftig in Angriff nimmt, um dann den Flop festzustellen und versucht den wieder angestrengt wieder gut zu machen. Ein durchstreichen einer guten Zeichnung ist kraftsparender, als das Aufhebeln von vierzig Platten. Das wiederholte mal Umsetzten von Pflanzen oder das Abreisen einer Mauer. Mit dem Schreiben ist das sowieso solch eine Sache. Ein Garten hat durchaus einen theorethischen Teil, doch gedeiht ein Garten nicht, indem man Ratschläge ließt und verinnerlicht: Man muss den Schlauch schon selbst in die Hand nehmen. Unkraut lernt man im Freien kennen und lieben.

Sowieso: Fein säuberlich mit eingeriebenen Erdresten steht in meinem Gartenplanungsbuch, was für Geräte ich noch brauchen werde und noch besorgen sollte. Wenn die Besorgungen erledigt sind, reiße ich die Seite aus, und so wird das Buch immer dünner. Warum soll ich diese Last oder diesen Platz weiter mit mir tragen? Platz für neues. Das Buch habe ich nur, weil es schön ist. Meine Notizzettel sind mir aber oft lieber, gerade beim Regen und mit Motschhänden.

Doch erst einmal, nehme ich einen leichten kalorienreichen Abschied von meinem Bestellkatalog aus England. Meine Sachen woltle ich über ebay kaufen, der Katalog war nur optischer Anreiz. Wie das Buch von Smith und Hawken/ William Brynt Logan "Das große Buch der Gartengeräte" einem die besten Wissenwerten Dinge und Auswahlpunkte zu den Werkzeugen gibt. Für die Schatzkammer in der Scheune würde ich mein Bankkonto hergeben. Oder meine Münzsammlung an einem Eistiga anbieten, der ebayer hat so tolle Ratgeber.

 Gartenpark Gartentagbuch

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