Elektronische Wetterstation für die ganz persönliche Wettervorhersage

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Elektronische Wetterstation für die ganz persönliche Wettervorhersage

Wenn es um Ihre Freizeitplanung geht, hängt es nicht unwesentlich vom Wetter ab, ob Sie beispielsweise einen Ausflug an den Strand planen, oder lieber zu Hause bleiben und einen gemütlichen DVD-Abend vorziehen. Natürlich können Sie sich einfach auf Ihr Bauchgefühl verlassen, wenn Sie aus dem Fenster schauen, doch es kann durchaus vorkommen, dass Sie mit Ihrer intuitiven Wetterprognose daneben liegen. Eine Alternative zum Warten auf den Wetterbericht im Fernsehen oder die Suche im Internet kann eine eigene Wetterstation sein. Je nach Modell haben Sie mithilfe so eines Geräts nicht nur die aktuellen Wetterdaten Ihrer Umgebung im Blick, sondern gleich einen Wetterbericht für die kommenden Stunden oder sogar Tage, sodass Sie besser planen können, was Sie unternehmen möchten. Nebenbei haben manche Modelle zusätzliche Funktionen, wie etwa einen Kalender, eine Uhr oder einen Wecker. Doch auch für Menschen, die ein tieferes Interesse für die Vorgänge der Meteorologie haben, gibt es Wetterstationen, die wesentlich komplexer aufgebaut sind, und Interessierten somit ermöglichen, ganz eigene Wetterprognosen abzugeben.

Funktionsweise von digitalen Wetterstationen

Benutzten Menschen früher zum Beispiel Wetterthermometer oder andere analoge Methoden, um sich einen Überblick über die aktuelle Temperatur und Wetterlage zu verschaffen, sind Wetterstationen heutzutage elektronisch und digital, wodurch sie einen viel präziseren und detaillierteren Überblick über die Wetterlage ermöglichen. So können sie zum Beispiel je nach Modell und Ausstattung Auskunft über die Stärke und Richtung des Windes geben oder die momentane Luftfeuchtigkeit anzeigen. Entweder beinhaltet die Station, die bei Ihnen zu Hause steht, eigene Sensoren, die das Wetter tatsächlich messen, so dass das Gerät anhand der gemessenen Daten eine Wetterprognose abgeben kann, oder es empfängt Daten von einer Messstation, die vom Deutschen Wetterdienst angebracht wurde, so dass Wetterdaten und Prognosen von dort an Ihre Wetterstation weiter gegeben werden können. Um möglichst genaue Wetterdaten zu erhalten, betreibt der Deutsche Wetterdienst 111 Wetterstationen, wodurch relativ engmaschige Informationen über Wetterdaten aus dem deutschen Gebiet verfügbar sind, was wichtig ist, um zuverlässige Wetterprognosen geben zu können. Da mobile Wetterstationen, die keine Funkanbindung zum Deutschen Wetterdienst besitzen, nicht so viele unterschiedliche und präzise Sensoren besitzen, sind zumindest einfache Funk-Wetterstationen im Allgemeinen weniger zuverlässig in der Wettervorhersage.

Es gibt viele unterschiedliche Modelle von Wetterstationen

Das beginnt bei einer einfachen Variante, welche lediglich grundlegende Wetterinformationen anzeigt, und endet bei einem komplizierten Messgerät mit vielen verschiedenen Anzeigen über aktuelle Wetterdaten. Daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf einer Wetterstation bei eBay darüber zu informieren, welche Funktionen und Eigenschaften Ihnen besonders wichtig sind, wie viel Geld Sie in Ihre Wetterstation investieren können und für welche Einsatzgebiete Sie die Station genau verwenden möchten.

Das Funkthermometer

Wenn es Ihnen beim Kauf einer Wetterstation einfach um eine Hilfestellung bei der Frage geht, wie Sie Ihre Freizeit gestalten können, ohne dabei von schlechtem Wetter überrascht zu werden, oder wissen möchten, wie Sie sich am besten kleiden sollten, bevor Sie ins Freie gehen, sollte ein einfaches Modell für Sie ausreichend sein. Solche simplen Wetterstationen werden auch Funkthermometer genannt und zeigen meistens einfach die aktuelle Temperatur an, was teilweise sowohl die Innen- als auch Außentemperatur mit einschließt. Ein Vorteil von einfach gehaltenen Funkthermometern ist, dass sie für vergleichsweise wenig Geld erhältlich sind. Manche Modelle von Funkthermometern besitzen zusätzlich ein sogenanntes Hygrometer, mit dem die Luftfeuchtigkeit ermittelt werden kann. Auch gibt es bei Funkthermometern Modelle, die ihre Daten per Funk von einer weiter entfernten Messstation des Deutschen Wetterdienstes erhalten, aber auch solche, die mit einem zusätzlichen Temperatursensor geliefert werden, der außerhalb des Hauses angebracht werden kann, und die gemessenen Daten an das Empfangsgerät sendet.

Worauf Sie bei der Auswahl eines Funkthermometers achten sollten

Hierbei sollten Sie beachten, dass der Sender nur eine bestimmte Reichweite besitzt, um mit dem Empfangsgerät kommunizieren zu können. Es wird hierbei empfohlen, darauf zu achten, dass die Reichweite mindestens 100 Meter beträgt. Dieser Wert stellt die optimale Reichweite dar, also die Distanz, die Empfang gewährleistet, solange sich keine Hindernisse wie in etwa Hauswände oder Bäume, zwischen Sende- und Empfangsgerät befinden. Eine Reichweite von 100 Metern oder mehr kann aber auch sicherstellen, dass die Funkverbindung durch Wände oder andere Hindernisse über kürzere Distanzen zuverlässig funktioniert. Geräte mit einer geringeren Reichweite können hingegen Empfangsprobleme bekommen, wenn solche Hindernisse zu überwinden sind.

Die einfache Wetterstation

Für nicht wesentlich mehr Geld erhalten Sie schon einfache Varianten einer vollwertigen Wetterstation. Diese verfügen zwar, anders als Profi-Wetterstationen, über keine besonderen Zusatzfunktionen und können somit nicht die Menge des Niederschlags bestimmen oder die Richtung und Stärke des Windes messen, zeigen jedoch schon mehr Informationen an, als es bei einem Funkthermometer der Fall ist. Ähnlich wie bei diesem gehört auch zu einer einfachen Wetterstation ein Außensensor, der Wetterdaten analysiert und auf dem Display des Empfangsgeräts anzeigt.
Neben der Luftfeuchtigkeit messen diese Geräte aber auch den Luftdruck. Ein weiterer Unterschied zu Funkthermometern besteht darin, dass einfache Wetterstationen aus den gesammelten Daten meistens eine Wetterprognose berechnen und diese gut sichtbar auf dem Display einblenden. So können Sie sich schon vorher darauf einstellen, wenn sich die Wetterverhältnisse noch ändern sollten – zumindest für die nächsten Stunden, denn für längerfristige Prognosen sind einfache Wetterstationen nicht ausgelegt. Wetterstationen aller Varianten sind oft mit einem einfachen Bildschirm mit schwarzer Schrift auf grauem Hintergrund ausgestattet, wodurch die Daten zwar deutlich zu erkennen sind, aber grafisch nicht besonders gestaltet sind. Wenn es Ihnen wichtig ist, die Wetterdaten optisch ansprechend präsentiert zu bekommen, sollten Sie einem Modell mit Farbdisplay den Vorzug geben.

Die Profi-Wetterstation

Profi-Wetterstationen unterscheiden sich in Ausstattung und den gebotenen Möglichkeiten teilweise stark von den einfacheren Varianten. Sie werden auch als Wettercenter bezeichnet, da sich im Lieferumfang nicht ein einzelner Sensor zur Messung der Temperatur, des Luftdrucks und der Luftfeuchtigkeit befindet, sondern außerdem separate Sensoren zur Erfassung von Regen und Wind enthalten sind. Diese lassen sich im Freien in der Nähe des Empfangsgerätes aufstellen und eignen sich besonders gut, wenn Sie einen eigenen Garten besitzen, wodurch die exakte Windgeschwindigkeit und -richtung, die Niederschlagsmenge sowie Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Temperatur in Ihrer direkten Umgebung gemessen werden können. Die so gesammelten Daten werden dann per Funk an die Wetterstation gesendet, wo sie zusammengefasst und gut verständlich aufbereitet werden.

Modelle mit zusätzlichen Sensoren

Wenn es Ihnen wichtig ist, dass Sie die Wetterverhältnisse eines regional begrenzten Ortes, etwa Ihres Hauses oder Gartens, exakt kennen, so kann es sein, dass eine Funkverbindung zu den Stationen des Deutschen Wetterdienstes nicht ausreichend sind. Diese sind zwar relativ engmaschig auf deutschem Boden verteilt, können aber naturgemäß die Wetterdaten nur großflächig messen, so etwa allgemeine Daten über eine bestimmte Stadt liefern. Viele Modelle lassen sich zusätzlich durch separat erhältliche Sensoren erweitern. Wenn sie also zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Räumen Ihrer Wohnung erfahren möchten, etwa um Schimmel im Bad vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Wetterstation erweiterbar ist.
Bei vielen Modellen lassen sich die Wetterdaten in den verschiedenen gebräuchlichen Messeinheiten darstellen oder sie bieten besondere Funktionen wie eine integrierte Sturmwarnung, was sehr nützlich ist, wenn Sie in einem gefährdeten Gebiet leben. Zudem kann die Niederschlagsanzeige für auswählbare Zeiträume auf mm oder inch genau angezeigt werden. Das kann zum Beispiel praktisch sein, wenn Sie in Ihrem Garten Pflanzen züchten möchten, die besonders empfindlich gegenüber gewissen klimatischen Verhältnissen sind.

Die Auswertung am PC

Was vor allem für meteorologisch interessierte Menschen interessant sein sollte, ist, dass sich Profi-Wetterstationen per USB-Stick mit einem PC verbinden lassen, wodurch Sie die Anzeigen zum einen mit einer mitgelieferten Software in einer optisch ansprechenden Form ansehen können, und zum anderen die Daten über einen beliebig langen Zeitraum katalogisieren und auswerten können. So lassen sich komplette Wetterprofile anfertigen, wodurch Sie in der Lage sein werden, Ihre eigenen Wettervorhersagen zu treffen. Zudem ist die Bedienung mit Tastatur und Maus intuitiver, als auf der Wetterstation selbst. Wenn Sie Ihre Wetterstation nicht unbedingt mit dem heimischen Rechner verbinden möchten, Ihnen eine intuitive Navigation durch die verschiedenen Menüs und Einstellungen Ihres Geräts dennoch wichtig ist, dann ist eine Wetterstation, die über einen Touchscreen verfügt, die richtige Wahl für Sie. So können Sie Ihre Wetterstation leicht mit einem Stift oder Ihrem Finger steuern, anstelle Ihr Gerät durch Knöpfe zu bedienen.

Satellitengestütze Modelle

Es gibt ebenfalls Modelle, die neben den Außensensoren zusätzlich satellitengestützt sind, sich also nicht nur mit Messstationen auf dem Boden verbinden, sondern auch über einen Satelliten Daten empfangen und somit beispielsweise auch Wetterprognosen von ausgebildeten Meteorologen zurückgreifen können. Durch diese zusätzlichen Daten wird die Wettervorhersage noch einmal präziser, wodurch sich relativ zuverlässige Vorhersagen von bis zu sechs Tagen errechnen lassen. Ist Ihnen eine genaue Wettervorhersage für einen möglichst langen Zeitraum wichtig, so ist eine satellitengestützte Wetterstation in jedem Fall eine gute Wahl für Sie.

Vor- und Nachteile von digitalen Wetterstationen

Obwohl elektronische Wetterstationen einiges vereinfacht haben und es durch die Automatisierung der Messungen auch Privatpersonen ohne Schulung möglich geworden ist, relativ zuverlässige Wetterprognosen zu treffen, gibt es auch ein paar Nachteile, die durch die Digitalisierung von Wetterstationen aufgekommen sind. Im Gegensatz zu mechanisch funktionierenden Messgeräten benötigen elektronische Varianten ständig eine Stromzufuhr. Hier gibt es sowohl Modelle, die batteriebetrieben sind und solche, die über ein Kabel Energie beziehen. Letzteres ist vor allem deswegen umständlich, da sich die Sensoren im Freien befinden müssen, um korrekt funktionieren zu können. Batterie- oder akkugestützte Sensoren hingegen müssen hin und wieder neu aufgeladen werden. Eine Alternative dazu bieten Sensoren, die sich mithilfe von Solarzellen immer wieder selbst aufladen.
Des Weiteren können Wetterdaten durch äußere Einflüsse verfälscht werden, etwa wenn Schmutz in den Regenmesser gelangt und dadurch ein zu hoher Pegel berechnet wird. Bei der Vielzahl an Modellen, die auf dem Markt erhältlich sind, sollten Sie sich also entscheiden, ob Ihnen ein einfaches Modell ausreicht, das neben der Temperatur nicht allzu viel Auskunft über aktuelle und kommende Wetterdaten gibt oder ob Sie lieber mehr Geld für ein Profi-Gerät investieren möchten.

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