Elektrokamin,Elektroofen,elektronischer Kamin

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Wer kennt das nicht

Draussen stürmt und regnet es - In der warmen Wohnung sorgt ein Kaminfeuer für wohlige Atmosphäre. Hierbei ein Glas Wein,Tee oder Glühwein genießen und richtig abschalten.

Leider lässt sich nicht in jeder Wohnung ein Kamin mit echtem Holzfeuer realisieren. Dies kann mehrere Gründe haben:

Der Schornsteinfeger lässt aus technischen Gründen keinen Anschluß an den Schornstein zu.Der Vermieter möchte keinen Kamin oder Holzofen in der Wohnung. Im Haushalt leben Haustiere,Kinder oder behinderte Menschen, die die Gefahr durch große Hitzeentwicklung nicht einschätzen können. Die Brennholzbeschaffung ist nur schwer oder garnicht möglich. Asche verursacht Dreck.

Eine echte Alternative sind hier so genannte Elektrokamine. - Diese benötigen lediglich einen 230 V~ Stromanschluß. Der Stromverbrauch liegt je nach Gerät zwischen 60 und 3000 Watt. Das hängt davon ab, wie gut die Heizleistung ist.Die Heizung funktioniert nach dem Prinzip eines Heizlüfters und eignet sich für Räume bis etwa 20 qm. Für wohlige Wärme benötigt die Heizung je nach Isolierung des Raumes ungefähr 10 Minuten. Insbesondere in der Übergangszeit bietet sich die Heizfunktion an.  Der Minimalverbrauch von 60 Watt ergibt sich dadurch, wenn man lediglich die Flammennachbildung in Betrieb hat. Je nach Ausführung, lassen sich folgende Optionen am Gerät oder über IR Fernbedienung steuern: Das Flammenbild und die Heizleistung. Bei Luxusmodellen simuliert Wasserdampf Rauch und über einen einstellbaren Lautsprecher wird das Feuerknistern simuliert. Preislich beginnen die Kamine bei etwa 120 Euro.Nach oben sind alle Grenzen offen. Je nach Verarbeitung,verwendeter Materialien und Einstellmöglichkeiten können die Geräte auch schon mal das gleiche und mehr Kosten, wie ihre echten Vorbilder. Generell kann man sagen: Je mehr Geld man ausgibt,je realistischer das Flammenbild und je hochwertiger die Materialien. Es gibt Ausführungen, bei denen werden die gleichen Materialien (z.B.Guss,Schiefer,Marmor,Ofenkacheln usw.) verwendet, wie bei den mit Holz betriebenen Vorbildern. Die Geräte wiegen zwischen 10 kg und mehreren 100 kg, das ergibt sich aus den verwendeten Materialien. Biliggeräte wirken oft unrealistisch, da diese schlecht verarbeitet sind und zum Teil schwarzen PVC als Alugusimitat verwenden. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich vor dem Kauf das  Gerät seiner Wahl vorführen lassen.Am Besten in einem Raum, in dem die gleiche Lautstärke herrscht, wie am Aufstellungsort. Bei den Einstiegsmodellen können die Lüfter und die Technik zur Erzeugung des Flammenbildes relativ laut, das heisst störend sein. Dann bringt es nichts, sich die Geräte in einem Baumarkt neben dem Holzzuschnitt vorführen zu lassen. Die Geräte eignen sich auch für Gartenhäuser und in der Eigentumswohnung am Urlaubsort. Hier würde der eine oder andere auf Grund der hohen Anschaffungskosten auf einen echtenOfen/Kamin verzichten.

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