Elektro-, Gas- oder Induktionskochfeld: Welches Kochfeld passt in welche Küche?

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Elektro-, Gas- oder Induktionskochfeld: Welches Kochfeld passt in welche Küche?

Am Herd scheiden sich die Geister: Die einen halten einen Gasherd für längst überholte Technik, die anderen schwören seit Jahren darauf und verweisen auf Profiköche. Doch die Wahl des richtigen Kochherds ist auch eine Frage der Küche: Selbst wenn Sie sich für einen Gasherd entscheiden, muss dieser zunächst in Ihre Küche passen. Welches Kochfeld in welche Küche passt und was die Vor- und Nachteile sind, erfahren Sie hier.

 

Elektro-, Gas- oder Induktionskochfeld: Was sind die wesentlichen Unterschiede dieser Techniken?

Der Handel bietet Ihnen heute drei verschiedene Techniken für Kochfelder an: den Gasherd, den Elektroherd und das Induktionsfeld. Letzteres ist von allen drei Techniken die neueste und ist mittlerweile auch für Privathaushalte zu vertretbaren Preisen erhältlich. Der Unterschied zwischen Gas und Elektro liegt auf der Hand: Wird die Hitze bei einem Gasherd durch den direkten Kontakt mit der Flamme erzeugt, ist es beim Elektroherd ein Heizelement, das die Wärme abgibt. Im Vergleich zum Gasherd erzeugt dies mitunter deutliche Energieverluste. Dieses Problem haben Sie bei einem Induktionskochfeld nicht.

  

Das Induktionskochfeld als Alternative zum punktgenauen Kochen mit dem Gasherd

Auch ein Induktionsherd wird mit Strom betrieben. Allerdings sind es keine Heizelemente, die Hitze erzeugen, sondern elektromagnetische Spulen. Die Spulen kreieren Magnetfelder, die sich auf das Kochgeschirr übertragen und es aufheizen. Nur wenn spezielles Induktionskochgeschirr auf dem Herd steht, entsteht Wärme. Das Induktionskochfeld funktioniert also ähnlich wie der Gasherd: Beide Varianten entwickeln unmittelbar nach dem ersten Kontakt mit dem Kochgeschirr eine hohe Hitze. Das spart viel Energie, was sich durchaus lohnt, wenn Sie häufig oder viel kochen.

  

In welche Küche passen Induktions- und Elektrokochfelder?

In Mietwohnungen müssen Sie sich bei der Wahl des Herds an den vorhandenen Anschlüssen orientieren. Der Anschluss eines E-Herds mit Elektrokochfeld oder Induktionskochfeld ist in nahezu jeder Wohnung möglich. Erforderlich ist hierfür ein Starkstromanschluss mit 400 V. Sowohl Standherde als auch Einbaukochfelder können hieran angeschlossen werden. Wichtig ist, dass Sie den Anschluss von einem Elektriker durchführen lassen. Denn selbst, wenn der Anschluss aufgrund der farblichen Unterscheidung der Adern simpel erscheint: Insbesondere in alten Wohnungen sind die Farben der Adern oft vertauscht. Wie Sie den Herd anschließen müssen, können Sie daher nur mit einer genauen Messung herausfinden.

 

In welchen Küchen Sie einen Gasherd anschließen können

Gasherde sind häufig Standherde. Doch auch Einbau-Gasherde gibt es von einigen Herstellern. Um das Gaskochfeld anzuschließen, benötigen Sie einen Gasanschluss in der Küche. Der Anschluss sollte unmittelbar beim Herd liegen. Doch auch, wenn Ihre Wohnung keinen Gasanschluss hat, müssen Sie auf ein Gaskochfeld nicht verzichten. So gibt es einige Gasherde, die zwei Düsensätze haben: Einen für den Anschluss an das Erdgas in der Wohnung und einen zweiten für den Anschluss einer Propangasflasche. Zwei verschiedene Anschlüsse werden benötigt, da der Druck einer Propangasflasche höher ist als der eines normalen Erdgasanschlusses in der Wohnung. Unterschiede hinsichtlich der Kochleistung gibt es aber nicht, sodass Sie auch ohne Erdgasanschluss in den Genuss des punktgenauen Kochens mit der Gasflamme kommen.

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