Eisenach City Hotel

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City Hotel Eisenach, zentral gelegenes Hotel zum kleinen Preis. Freundliches Personal und ein Zimmer mit einem kleinen Fehler. Dazu die Eigenarten von Eisenach, mit Museen und Verköstigung.

Das City Hotel ist etwa 400 Meter vom Bahnhof entfernt. Bis zur Innen-/Altstadt sind es etwa weitere 500 Meter.

Das Hotel und die Zimmer:
Mein Zimmer war zweckmäßig eingerichtet - bis auf eine Ausnahme. Es hatte ein Doppelbett -nicht sehr hart, aber man sank auch nicht ein- -Als Einzelzimmer gebucht-, Schreibtisch -mit Fernseher: ARD, ZDF, Sat1, Pro7 und MDR-, Stuhl und eine Anbaubank, sowie eine Garderobe. Was fehlte, war ein Schrank, in dem man seine Sachen hängen oder legen konnte, nichtmals eine Schublade, was ich für recht seltsam halte, auch wenn man nur zu einem 2 Tages Trip dort ist. Das Bad verfügte über WC und Dusche und war, wie der Rest des Raumes sehr sauber.
In den Fluren gibt es Bewegungsmelder, die dafür sorgen, dass das Licht angeht, sobald man den Flur betritt, das Licht ist ausreichend. Man hat die Wahl zwischen knarrender Treppe und Fahrstuhl. An der Ecke zum Frühstücksraum war auch die Rezeption, die allerdings nicht ständig besetzt war. Im Frühstücksraum, der ca. 8 x 6 Meter groß war, gab es 6 Tische, die ca. 25 Personen Platz boten. Das Frühstücksbuffet lud zur Selbstbedienung ein und verfügte über alle gängigen Dinge, wie 3 Sorten Brötchen, 2 Sorten Brot, etwa ein Duzend Möglichkeiten diese zu belegen, dazu Tee, Kaffee oder Saft nach Wahl. Lediglich die Müsliesser müssen sich mit einer Sorte begnügen.

Nachteiliges zum Hotel:
Da kann ich eigentlich nur den fehlenden Schrank und die schwer zu schließende, weil klemmende Zimmertür anführen.

Die Stadt Eisenach:
Neben der Wartburg und dem Burschenschaftsdenkmal, die man mit dem Auto, oder mit guter Kondition, auch zu Fuß erreichen kann, gibt es auch noch das Wagner-Reuther Haus zu sehen, in dem eine der größten Wagner Sammlungen weltweit zu sehen ist und das ein Extralob für die nette Führung verdient hat. Dazu gibt es das Bach- und das Lutherhaus. Wobei letzteres, wenig zu Luther zu bieten hat und sich eher als Heimatmuseum oder Ausstellung für Weihnachtsbaumschmuck versteht. Im Bachhaus dagegen, kann man bei live gespielten Musikstücken auf historischen Musikinstrumenten dabei sein. Zu guter letzt gibt es noch das Automobilmuseum, das in 2 Hallen, etwa 60 Autos ausstellt. Natürlich mit dem Schwerpunkt auf Wartburg Automobile. Dazu gibt es eine Brauerei und etwas außerhalb der Stadt ein Opelwerk, wo ich weder bei dem ein, noch dem anderen weiß, ob Führungen/Besichtigungen möglich sind -In 1,5 Tagen war nicht mehr drin-. Hervorheben sollte ich noch, das man in fast allen Lokalen zu sehr humanen Preisen essen kann. Die Haupt- und Tagesgerichte liegen alle zwischen 8 und 13 Euro.
Eine Eigenart in Eisenach ist es, das in Museen Schilder angebracht sind, die darauf hinweisen, dass gegen einen Obolus von 0,50 bis 2,00 Euro auch fotografiert werden darf.

Nachteiliges zu Eisenach:
Im Bachhaus ist fotografieren verboten. Mitbringsel von der Wartburg und den Museen sind zum größten Teil sehr teuer ( Beispielsweise 28,95 Euro für eine musikalische Vorführung über das Leben der heiligen Elisabeth, die 25 Min. dauert). Wenn man allerdings Samstags nach 16 Uhr versucht ein Cafe zu finden, dann wird man enttäuscht sein, denn ab 16 Uhr wird auf Abendessen umgestellt.

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