Einmal durch die Augen eines Verstorbenen blicken

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Weiterleben im Jenseits?

Aus den Gesprächen mit meinem Bruder, kurz nachdem er im September 2014 aus diesem Leben hinüber gegangen ist, haben sich interessante Einblicke in diese Welt (gesehen aus den Augen meines Bruders) für mich ergeben.

Ich will versuchen, sie so gut wie möglich darzustellen.

Nachdem er erkannte, dass er nicht mehr im Diesseits war, sein Tod war für ihn und für uns alle sehr überraschend, sah er sich wie hinter einer sehr großen Schaufensterscheibe stehend. Auf der anderen Seite dieser Schaufensterscheibe befand sich das Diesseits. Dort waren die Menschen, die er kannte. Er schaute hinüber, sprach sie an, doch weder hörten noch sahen sie ihn.
Er konnte es nicht verstehen. Er fühlte sich doch gut, was war geschehen?

An sein Sterben konnte er sich nicht erinnern. Er fühlte sich auch nicht tot. Er fühlte sich lebendig und gut. Er konnte uns sehen und uns hören.

Diesen Moment seines Daseins, eine andere Form der Existenz, war sehr traumatisch für ihn.
Da er wusste, dass ich mich schon lange mit diesem Thema beschäftigte, kam er zu mir. Er bat mich um Hilfe, wollte wieder zurück. Er wollte zurück in sein Leben.

Ich gab ihm den Rat, den Hohen Rat der weisen Männer aufzusuchen, sein Anliegen mit ihnen zu besprechen. Darauf hin verschwand er und meldete sich erst nach mehreren Tagen wieder zurück.

Ab diesem Zeitpunkt, dem Zeitpunkt seiner Rückkehr war er ruhiger, entspannter und wissender. Das war der Eindruck, den er mir vermittelte.

Ich spürte, er hatte begonnen, wieder Ziele zu finden, Pläne zu machen. Ich spürte eine Struktur. Er fand seinen Platz und fing an, Aufgaben zu erledigen.

Immer wieder gab er mir zu verstehen, er sei für mich da. Aus den Gesprächen mit seiner Tochter, die ebenfalls sehr feinfühlig ist, erkannte ich Ähnlichkeiten in den vermittelten Botschaften.

Oft erschien er in Träumen. Sowohl bei ihr als auch bei mir. Die Bilder, die er vermittelte, ähnelten sich sehr. So zeigte er uns, wo er nun wohne und was er tat.

Auch wenn wir viel mit ihm sprachen, so war er sich trotzdem nicht sicher, dass wir seine Botschaften und Zeichen ordnungsgemäß erhielten.
Auch zu Lebzeiten war er immer sehr genau.

Während eines Jenseitskontaktes mit seiner Tochter ließ er über ein Medium vermitteln, wie wichtig es ihm sei, dass sie wisse, er ist gerade bei ihr oder er ist oft bei ihr.

Was wollen uns unsere Verstorbenen oder Vorausgegangenen sagen?

Immer zu aller erst, dass es ihnen gut geht. Dann, sie sehen und hören uns. Aber auch, sie wissen, wie es für uns weiter geht.
Dinge und Menschen, die ihnen zu Lebzeiten wichtig waren, sind ihnen auch dort wichtig. Wobei ich mit Dinge nicht Gegenstände meine. Es sind Vorgänge, Abläufe, bevorzugte Handlungen, sogar Freizeitaktivitäten, Affinitäten, Wünsche, die sie sich auf Erden nicht erfüllt haben.

Oft gibt es Bedauern über verpasste Momente, über nicht Gesagtes, nicht Gelebtes. Aber auch das überwinden sie.

Neulich erst erfuhr ich, während eines Gespräches mit meiner Nichte, dass mein Bruder sehr traurig darüber ist, dass seine Mutter verstorben sei.

Ich selbst nahm bis zu diesem Tag an, dass meine Mutter und mein Bruder im Kontakt miteinander stünden, da sie sich doch am „Gleichen Ort“ aufhielten.
Nun musste ich erkennen, dass dem nicht so ist.

Bereits während eines Jenseitskontaktes über ein Medium, den ich ziemlich zeitig nach dem plötzlichen Tod meiner Mutter (sie starb auf den Tag genau 9 Monate nach Ableben meines Bruders) hatte, vermutete ich das erste Mal, dass sie sich nicht sahen. Aus den Informationen des Mediums konnte ich damals entnehmen, dass beide anwesend waren. Wobei aber beide nicht miteinander kommunizierten. Nein, sie kommunizierten nur mit den Lebenden.

Warum sie sich nicht sahen, konnte ich bis heute noch nicht in Erfahrung bringen.
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