Einkaufsratgeber für asiatische Fertiggerichte

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Online-Einkaufsratgeber asiatischen Fertiggerichte Suppen

Suppen, Instantnudeln und Currygerichte – schmackhaft und gut

Bei Fertiggerichten handelt es sich um Mahlzeiten die verzehrfertig zubereitet sind und nur noch erwärmt werden müssen. Beim Kauf von Fertiggerichten kommt es in erster Linie auf Ihren Geschmack und Ihre Vorlieben an. Ein Vorteil von Fertiggerichten besteht darin, dass diese schnell zubereitet werden und auch keinerlei Kochkenntnisse erfordern. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie dafür kaum Kochgeschirr oder Platz in der Küche benötigen. Meist genügt ein einfacher Wasserkocher, um die Fertiggerichte zubereiten zu können. Um Abwechslung in den heimischen Speiseplan zu bringen, empfehlen sich hierbei exotische Produkte wie die berühmte Wan-Tan-Suppe oder Thailändisches Curry.
In den asiatischen Ländern sind Fertiggerichte sehr beliebt. In hohem Maße halten diese auch in den heimischen Küchen Einzug. Zu den Fertiggerichten zählen nicht nur die klassischen Suppen mit den blockförmigen Nudeln in kleinen Beutelchen, sondern es gibt auch gebratene Nudeln und Frühlingsrollen fertig zubereitet. Des Weiteren können Sie auf eBay auch indisches Masala und verschiedene Currys finden. Bei Fertiggerichten werden zumeist die Fleischanteile in den Behältern vorgegart, um den Kochprozess zu beschleunigen, wobei sich Eintöpfe wie Currys und verschiedene Suppen hervorragend eignen, um in Dosen verpackt zu werden. Allerdings kann man nicht alle Gerichte als Dosengericht erhalten. Nudeln zum Beispiel können nur schlecht länger in einer Flüssigkeit gelagert werden, ohne wesentliche Veränderungen der Konsistenz zu erleiden. Deswegen werden Nudelgerichte nicht in Dosen gefüllt, sondern die Nudeln werden separat von den anderen Zutaten verpackt. Vor dem Essen werden die Nudeln mit den beiliegenden Gewürzen vermischt und mit heißem Wasser aufgegossen. Nach einer kurzen Zeit sind die Nudelgerichte fertig zum Verzehr.

Fertigsuppen - auch ein Suppenkaspar würde diese Suppen essen

Bei den Suppen gibt es im Allgemeinen verschiedene Arten. Klare Suppen werden als Consommés bezeichnet. Diese Brühen können aus den unterschiedlichsten Fleischarten und Gemüsesorten gezogen werden. Dabei wird die Suppe nach dem Hauptinhaltsstoff bezeichnet, so zum Beispiel bei der Rinderbrühe. Falls die Suppe hingegen aus Geflügel, Wild oder Fisch erzeugt wird, handelt es sich hierbei um Fonds. Wenn eine Suppe mit einem Bindemittel wie Mehl, Sahne, Gemüsepüree oder ähnlichen Zutaten verdickt wird, handelt es sich hierbei um eine sogenannte gebundene Suppe. Eine weitere Art der Suppen ist die Kaltschale. Diese wird vor allem im Sommer serviert und kann auch als Nachspeise gereicht werden. Wenn Suppen als Instantsuppen verkauft werden, sind die Zutaten zum großen Teil gefriergetrocknet oder es wird mit anderen Methoden das Wasser entzogen. Das führt zu einer längeren Haltbarkeit und natürlich verringert sich das Gewicht dabei.

Nudeln – Suppeneinlage oder eigenständiges Gericht

Über die Herkunft der Nudel kann vortrefflich diskutiert und mitunter sogar gestritten werden. Fest steht, dass es sich dabei um köstliche kleine Teigklümpchen aus den unterschiedlichsten Grundstoffen und in verschiedensten Formen handelt. Erhältlich sind Nudeln frisch, getrocknet, und tiefgefroren. Sie werden sowohl als Suppeneinlage als auch als eigenständiges Gericht zubereitet. Nudeln werden in Deutschland hauptsächlich aus Weizengrieß angefertigt, wobei auch Eier zugefügt werden können. Asiatische Nudeln hingegen werden aus anderen Getreidesorten als europäische Nudeln hergestellt. Die Glasnudel wird aus der Stärke der Mungobohne und Wasser angefertigt. Sie besteht hauptsächlich aus Kohlehydraten und enthält weder Salz noch Fett oder Eiweiß. Sie wird im Gegensatz zu den anderen Nudelsorten nicht gekocht, sondern nur in heißem Wasser eingeweicht. Auch die asiatische Reisnudel wird nicht gekocht, sondern lediglich überbrüht. Im Unterschied zu den fast durchsichtig wirkenden Glasnudeln sind die Reisnudeln länger und dicker als diese. Diese Nudelart wird in der Suppe oder gebraten gegessen.

Mie, Soba, Ramen und Co

Die chinesische Eiernudel, auch als Mie-Nudel bezeichnet, ist wohl die bekannteste Zutat bei den Fertiggerichten. Sie wird aus Weizenmehl und Eiern hergestellt und wegen ihrer Länge zu kleinen Blöcken zusammengelegt. Soba-Nudeln aus Japan macht man aus Buchweizenmehl. Sie werden heiß oder kalt gegessen und extra gereicht. Die Brühe und weitere Zutaten serviert man in einem Becher dazu.
Aus Japan kommen auch die Udon-Nudeln und die Hiyamugi. Beide sind aus Weizenmehl und unterscheiden sich in der Stärke, wobei die Udon die dickste Nudel in der japanischen Küche ist. Weitere japanische Nudelsorten sind die Somen- und die Ramen-Nudeln. Beide bestehen aus Weizenmehl. All diese Nudelsorten werden in sogenannten Instant-Gerichten oder in Convenience-Food verarbeitet. Dabei werden die Zutaten des Gerichtes vorgekocht, um die Verarbeitung im Haushalt zu erleichtern. Aber es gibt diese Nudeln auch als eigenständige Fertiggerichte, die nur noch auf die eine oder andere Art erwärmt werden müssen. Zum Erwärmen können Sie je nach Produkt die Mikrowelle oder einen Topf verwenden. Es gibt auch die Möglichkeit, dass Sie nur noch heißes Wasser zufügen und umrühren, bevor Sie nach kurzem Warten Ihre Mahlzeit genießen können. Stilecht können Sie dazu Essstäbchen verwenden.

Currygerichte – von mild bis scharf ist bei Fertiggerichten alles vertreten

Das Curry ist ein aus Indien stammendes Eintopfgericht. Inzwischen sind die verschiedenen Currys auch in der japanischen, thailändischen und englischen Küche verbreitet. Die Zutaten eines Currys variieren je nach Herkunftsland. So verschieden wie die Gewürzmischungen sind, welche meistens aus Cumin, Kurkuma, Chilis, Koriander und bis zu zwanzig anderen Kräutern bestehen, so unterschiedlich sind auch die anderen Zutaten. In einem Curry befinden sich Kartoffeln und Zucchini ebenso wie Spinat oder Okraschoten. Häufig werden auch diverse Käsesorten oder Joghurt in einem Curry gekocht. Allen Currygerichten gemein ist, dass sie mit einer Art Brot oder Reis gegessen werden. In Nordindien und Pakistan verwendet man dazu Chapati, während in Südindien Reis zum Curry gereicht wird.
Je nach Gewürzmischung wird Curry als gelbes, rotes oder grünes Curry angeboten. Die meisten im Supermarkt erhätlichen Würzmischungen haben nur sehr wenig mit dem indischen Original, dem Masala, zu tun. Garam Masala dürfte dabei die am weitesten verbreitete Gewürzmischung sein. Die Hauptzutaten sind Zimt, Kardamomkapseln, Gewürznelken, Kreuzkümmel, Koriandersamen und Pfefferkörner, wobei traditionellerweise fast jede indische Familie ein eigenes Rezept bei der Zubereitung hat. Beim Zubereiten eines Currygerichtes mit Garam Masala wird dieses als erste Zutat in die Pfanne gegeben und angeröstet, bevor die anderen Zutaten hinzukommen. Da die Zubereitung eines original indischen Currygerichtes schon allein wegen der umfangreichen Gewürzmischung sehr aufwendig ist, empfiehlt es sich hierbei, auf Fertiggerichte zurückzugreifen. Diese peppen Sie gegebenenfalls einfach vor dem Servieren mit etwas Chili oder einem anderen asiatischem Gewürz auf und haben so eine schnelle Mahlzeit.

So machen Sie aus einem Fertiggericht eine kleines Festmahl

Auch mit Fertiggerichten können Sie ganz einfach ein Festmahl zaubern. Sie benötigen dazu nur ein paar frische Zutaten. Anregungen dazu, welche Sie verwenden können, erhalten Sie, wenn Sie die Zutatenliste auf dem Fertiggericht durchlesen. Auch der Serviervorschlag auf der Verpackung kann Ihnen dabei gute Dienste leisten. Servieren Sie das Fertiggericht stilecht in asiatisch angehauchtem Porzellan und verwenden Sie die passende Tischdekoration dazu. Am Anfang des Menüs stehen dabei Frühlingsrollen oder Krabbenchips. Süßsaure Suppe können Sie natürlich ebenso als ersten Gang reichen. Als zweiten Gang könnte es ein Curry geben, garniert mit ein paar frischen Kräutern. Und als typische Nachspeise eventuell asiatische Früchte wie Drachenaugen oder Litschis oder auch Mochibällchen. Nicht vergessen sollten Sie auch den berühmten Glückskeks mit Sinnsprüchen. Bei der Dekoration ist oft weniger mehr. Hier genügen schlichte Teller und wer mag, frische Blumen. Eine oder zwei Kerzen zaubern Stimmung auf den Tisch. Unverzichtbar für die Optik sind allerdings die Sojasoße und das kleine Töpfchen mit Sambal Oelek zum Nachwürzen. Als Getränk könnten Sie dazu grünen Tee anbieten und als krönenden Abschluss Ihres Mahls einen Pflaumenwein.

Inhaltsstoffe und Kennzeichnung bei Fertiggerichten – so kaufen Sie Qualität

Wenn Sie ein paar Tipps beherzigen, steht Ihrem schmackhaften Mahl nichts mehr im Weg. Bei den Fertiggerichten sollten Sie darauf achten, ob ein Verfallsdatum angegeben ist. Auch ist es in manchen Fällen interessant, welche Inhaltsstoffe verarbeitet worden sind, zum Beispiel, wenn Sie eine Allergie haben. Des Weiteren ist es nicht unerheblich, welche Gewürze das Produkt enthält. So können Sie schon vor dem Bestellen in etwa erahnen, wie das Fertiggericht schmecken könnte. Seien Sie besonders vorsichtig, was den Schärfegrad angeht. Viele original asiatische Lebensmittel sind eindeutig schärfer gewürzt, als es der europäische Gaumen gewohnt ist. Lebensmittel für den europäischen Markt sind hingegen weit milder gewürzt, denn nachwürzen können Sie immer noch, falls es zu mild für Ihren Geschmack sein sollte.

Achten Sie auf die Zusatzstoffe

Acht geben sollten Sie auch auf diverse Zusatzstoffe. Geschmacksverstärker wie das Mononatriumglutamat (E 621) oder auch diverse Hefeextrakte und Aromen werden gerade bei den günstigeren Fertiggerichten häufig zugesetzt, um den Geschmack zu heben. Hierzu verwenden die Hersteller auch künstliche Aromen. Falls sich solche Zusatzstoffe in Lebensmitteln befinden, müssen diese auch angegeben werden. Meist verstecken sich Zusatzstoffe hinter den sogenannten E-Nummern. Mit diesen Nummern werden die Lebensmittelzusatzstoffe gekennzeichnet. Diese Wirkstoffe werden verwendet, damit die Lebensmittel die Farbe oder Struktur behalten, wenn sie weiterverarbeitet oder verpackt werden. Auch zur Steigerung der Haltbarkeit werden sie eingesetzt und wenn sie sonst irgendwie technisch notwendig sind. Bekannte Lebensmittelzusatzstoffe sind zum Beispiel Backtriebmittel, künstliche Süßstoffe oder Konservierungsmittel. Die Fertiggerichte sollten zudem über eine Kochanleitung verfügen. Viele Nudelgerichte zum Beispiel sollte man nicht kochen, sondern nur heiß überbrühen, damit die Konsistenz so gut wie möglich erhalten bleibt. Zusätzlich sollte das Herkunftsland vermerkt sein und der Grundpreis pro Kilogramm.
Wenn Sie diese Tipps beherzigen, werden Sie in Zukunft nur Freude statt Enttäuschung beim Einkauf von Fertiggerichten erleben.

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