Einkaufsratgeber für Notebook-Dockingstationen

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Einkaufsratgeber für Notebook-Dockingstationen

Der Ratgeber für den Kauf von Notebook-Dockingstationen

Der Ausdruck Dockingstation stammt aus dem Englischen „to dock” und heißt wörtlich übersetzt so viel wie koppeln oder verbinden. In der Praxis sind Dockingstationen dazu da, ein Notebook (und auch andere tragbare Geräte) zumindest vorübergehend fest mit dem Stromnetz zu verbinden. Dadurch entsteht nicht nur eine Verbindung mit der Stromversorgung, denn Notebook-Dockingstationen verfügen darüber hinaus über zusätzliche Anschlussmöglichkeiten für Peripherie-Geräte. Es ist also möglich, mithilfe einer Dockingstation aus einem Notebook einen vollständigen Arbeitsplatzrechner mit externem Monitor, externer Tastatur, unterschiedlichen Zeigegeräten, Druckeranschlüssen und vielen weiteren Komponenten werden zu lassen. Dieser Ratgeber versorgt Sie mit den wichtigsten Informationen über den Kauf der passenden Dockingstation für Ihr Notebook. Eine erste Produktübersicht finden Sie bei eBay.

Der primäre Vorteil einer Dockingstation für das Notebook ist unübersehbar

Wer sein Notebook öfter als einmal pro Woche vom gewohnten Arbeitsplatz entfernt und bisher keine Dockingstation verwendet hat, sollte über den Kauf ernsthaft nachdenken. Die Preisspanne liegt je nach Ausführung und Funktionsmöglichkeiten zwischen etwa 50 bis zu etwa 200 Euro. Viele Notebook-Hersteller bieten für den Geschäftsbereich eigene Modelle an. Bei Consumer-Notebooks stellt sich dies anders dar, denn hier muss man eventuell auf universell einsetzbare Notebook-Dockingstationen zurückgreifen.

Und was ist an diesen Geräten nun so vorteilhaft? Mithilfe einer Dockingstation können alle benötigten Peripheriegeräte, vom Monitor über die Maus und die Tastatur bis hin zu zusätzlichen Laufwerken, an einem einzigen Gerät angeschlossen werden. Es ist nicht mehr notwendig, zahlreiche unterschiedliche Kabel zu verwenden, die das Notebook in einer Anhäufung von Chaos scheinbar untergehen lassen.

Die Dockingstation wird an das Stromnetz angeschlossen, das Notebook wird hineingeschoben und schon kann die Arbeit beginnen. Häufig weisen moderne Notebook-Dockingstationen sogar mehr Schnittstellen und Zugänge auf als das eigentliche Notebook. Mit diesen kann also auch unterwegs noch sehr viel effektiver gearbeitet werden, weil sich zum Beispiel Speicherkartenlesegeräte, Kameras oder Smartphones direkt mit dem Notebook verbinden lassen. Es kann einige Modelle geben, die für Sie infrage kommen.

Die Ursprünge der Notebook-Dockingstationen

Um zu verstehen, warum Dockingstationen für Notebooks überhaupt entwickelt wurden, muss man sich vor Augen halten, dass die ersten tragbaren Computer ausgesprochen schwer und unhandlich waren. Außerdem war es zu Beginn der Notebook-Technik noch nicht möglich, verschiedene Baugruppen in einem kleinen und handlichen Format herzustellen. Aus diesem Grund war eine stationäre Verbindung schlichtweg notwendig, damit mit dem Notebook zufriedenstellend gearbeitet werden konnte.

Die ersten Dockingstationen wiesen einen erheblichen Nachteil auf. Man konnte zwar am Notebook arbeiten, während es sich in der Station befand, doch gab es bei manchen Softwareprogrammen Probleme mit der Installation. Häufig wurde nur der Rahmen der Software installiert, die einzelnen Ordner, die eigentlich mit den unterschiedlichsten Daten gefüllt sein sollten, blieben jedoch leer. Aufgefallen ist dies häufig erst dann, wenn das Notebook aus der Dockingstation entfernt wurde und mobil mit dem Programm gearbeitet werden sollte. Bei der heutigen Generation von Notebook-Dockingstationen ist das Installieren von Software kein Problem mehr. Alle notwendigen Daten gelangen auf das Notebook, auch wenn es sich in der Station befindet.

Zu diesem Zeitpunkt wurden zum Beispiel zusätzliche Speicherlaufwerke und andere Erweiterungskarten nicht in das Notebook, sondern in die dazu gehörende Dockingstation eingebaut. Der Nachteil bestand darin, dass alle diese Elemente im mobilen Einsatz nicht zur Verfügung standen. Vorteilhaft war auch in den Anfängen dieser Technologie jedoch bereits die Tatsache, dass das Notebook über die Dockingstation mit dem Stromnetz verbunden war und der Akku aufgeladen werden konnte, solange sich das Notebook in der Dockingstation befand.

Praktisch in diesem Zusammenhang war und ist, dass keine zusätzlichen Kabel für Netzteile verlegt werden müssen. Das Notebook hat damit einen festen Platz zur Ladung des Akkus und ist mit einem Handgriff in der Dockingstation untergebracht. Weitere Informationen über die Hersteller von Notebook-Dockingstationen und deren Funktionsweise finden Sie bei eBay.

Der Unterschied zwischen einer Dockingstation und einem Portreplikator

Bei Notebooks spricht man heute anstelle von Dockingstationen häufig auch von Portreplikatoren. Das kann zu Verwirrung führen, weil sich die Geräte zwar ähneln, aber trotzdem einige gravierende Unterschiede aufweisen. Ein Portreplikator im eigentlichen Sinn ist eine zusätzliche Einrichtung, die separate Anschlüsse für das Notebook zur Verfügung stellt. Damit soll erreicht werden, dass mit einem Kabel mehrere unterschiedliche Peripheriegeräte betrieben werden können. Der Portreplikator erfüllt somit zwar ähnliche Aufgaben wie eine Dockingstation, verlangt aber nach bestimmten Voraussetzungen. Um mit einem Portreplikator zum Beispiel einen externen Monitor betreiben zu können, muss am Notebook selbst ein passender freier Anschluss verfügbar sein.

Sinnvoller und einer typischen Dockingstation für das Notebook wesentlich ähnlicher ist ein sogenannter generischer Portreplikator. Er wird einfach per USB an das Notebook angeschlossen. Deshalb findet man hier häufig die Bezeichnung „USB-Dockingstation”, auch wenn dies sachlich nicht ganz korrekt ist. Hier werden vom Notebook selbst keine besonderen Eigenschaften verlangt, während Notebook-Dockingstationen im eigentlichen Sinn immer passend zum jeweiligen Notebook angeschafft werden müssen. Damit die Anschlüsse übereinstimmen, kann ein generischer Portreplikator bei unterschiedlichen Notebook-Typen eingesetzt werden. Er ist damit also auch für die sogenannten Consumer-Notebooks verwendbar, die keine herstellerspezifischen Steckplätze aufweisen.

Wie arbeitet eine USB-Dockingstation für das Notebook?

Innerhalb des Portreplikators, der im Grunde eine USB-Dockingstation ist, befindet sich ein sogenannter Wandler. Über diesen Wandler werden die unterschiedlichen Schnittstellen für periphere Geräte an die USB-Schnittstelle des Notebooks angeschlossen. Diese USB-Dockingstationen sind flexibel einsetzbar und können an unterschiedlichen Notebooks, also herstellerunabhängig angeschlossen werden. Vor der Kaufentscheidung sollte man sich aber möglichst detailliert mit den einzelnen Funktionen beschäftigen. Dabei helfen u. a. die Produktbeschreibungen auf eBay. USB-Dockingstationen sind kleiner und deshalb flexibler zu handhaben, allerdings auch nicht vollkommen frei von Nachteilen. Eine Stromversorgung ist über die USB-Dockingstationen beispielsweise nicht möglich. Außerdem können durch die Verwendung der Peripherie bestimmte Anwendungen in ihrer Qualität beeinflusst werden. Dazu zählen zum Beispiel die Leistungen der Grafikkarte. Hier kann im Betrieb über die USB-Dockingstation die Bildqualität leiden. Auch die allgemeine Geschwindigkeit der Datenverarbeitung wird möglicherweise reduziert und die erhöhte Belastung der USB-Schnittstelle kann zu einer hohen CPU-Belastung im Leerlauf führen. Dadurch und durch eine möglicherweise erhöhte Betriebstemperatur kann es zu einem rascheren Verschleiß der Kühleinheiten auf dem Mainboard kommen. Es ist also wichtig, sich sehr genau zu überlegen, ob man eine herkömmliche Notebook-Dockingstation oder die Variante des Portreplikators auswählt.

Inzwischen gibt es USB-Dockingstationen, die mit unterschiedlichen Verbindungskabeln arbeiten. Dabei wird der USB-Portreplikator zum Beispiel nicht für die Versorgung eines externen Monitors verwendet. Auch für die Stromversorgung muss ein zusätzliches Kabel angeschlossen werden. Für den Express-Card-Steckplatz am Notebook stehen ebenfalls geeignete Portreplikatoren zur Verfügung, bei denen Sie dann wahlweise die USB- oder die PCIe-Schnittstelle verwenden. Diese sind jedoch vom Funktionsumfang her betrachtet absolut identisch mit reinen generischen Replikatoren. eBay bietet zahlreiche Informationen über die unterschiedlichen Anschlüsse bei USB-Dockingstationen.

Neue Technologien sind auf dem Vormarsch

Da die bisher verfügbaren USD-Dockingstationen nicht alle Features bieten, die man von einer guten Dockingstation erwartet, wird natürlich ständig an einer verbesserten Technik gearbeitet. Inzwischen gibt es auf dem Markt sogenannte „Thunderbolt-Dockingstationen”. Sie wurden entwickelt in einer Zusammenarbeit zwischen Apple und Intel und erstmals beim Apple MacBook Pro eingesetzt. Diese Dockingstationen sind in der Lage, verschiedene Protokolle gleichzeitig zu bedienen, ohne dass ein Qualitätsverlust entsteht. Damit funktionieren Thunderbolt-Dockingstationen mit Anschlüssen für externe Bildschirme, Drucker, Boxen, Festplatten und viele weitere Geräte, obwohl sie per USB an das Notebook angeschlossen werden. Inzwischen sind Thunderbolt-Dockingstationen auch für Notebooks mit dem Windows-Betriebssystem verfügbar. Es ist also davon auszugehen, dass sie in naher Zukunft die herkömmlichen USB-Dockingstationen ersetzen werden. Damit hat sich die USB-Technologie im Bereich der Notebook-Dockingstationen etabliert und bietet eine echte Alternative zu den meist noch etwas größeren herkömmlichen Dockingstationen für Notebooks.

Die althergebrachte Dockingstation und ihre Funktionsweise

Nach einem kleinen Ausflug in die Geschichte und die Zukunft beschäftigt sich der Ratgeber wieder mit dem eigentlichen Thema: dem Kauf von Notebook-Dockingstationen herkömmlicher Bauart. Die Verbindung zwischen Notebook und Dockingstation erfolgt mechanisch über einen breiten Stecker, der sich entweder an der Rückseite oder an der Unterseite des Notebooks befindet.

Dieser Stecker ist eine Schnittstelle, die von Hersteller zu Hersteller variieren kann. Aus diesem Grund muss immer im Vorfeld geklärt werden, mit welcher Dockingstation sich das eigene Notebook auch tatsächlich verbinden lässt. Im Zweifelsfall sollte also die Dockingstation gewählt werden, die der Hersteller des Notebooks anbietet. Es werden jedoch USB-Dockingstationen vertrieben, die universell für verschiedene Hersteller geeignet sind.

Üblicherweise enthält die Dockingstation alle Schnittstellen, die auch am Notebook vorhanden sind. Es gibt allerdings ebenfalls Geräte, die über zusätzliche Anschlüsse verfügen. So können an den Notebook-Dockingstationen unter anderem serielle oder PS/2-Schnittstellen, Parallelports, DVI- oder Firewire-Zugänge vorhanden sein. Moderne Dockingstationen erlauben darüber hinaus den parallelen Betrieb von zwei externen Bildschirmen.

Weitere Besonderheiten bei modernen Dockingstationen für das Notebook bestehen darin, dass sie für den Einbau weiterer Hardwarekomponenten geeignet sind. In der Dockingstation können PCIe-Steckkarten, zusätzliche Festplatten und andere Laufwerke direkt eingebaut werden. HP hat inzwischen eine Dockingstation herausgebracht, bei der man die Festplatte in der Station auch ohne Notebook verwenden kann, und zwar als NAS über ein Netzwerk. Unter NAS (Network Attached Server) versteht man einen zusätzlichen Dateispeicher.

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