Einkaufsratgeber für Mainboard-Diagnosekarten

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Einkaufsratgeber für Mainboard-Diagnosekarten

Mit Mainboard-Diagnosekarten schneller Fehler im System finden

Mainboard-Diagnosekarten eignen sich besonders gut zur Fehlererkennung bei PCs, die nicht mehr booten oder immer wieder abstürzen. Gerade wenn die Abstürze unregelmäßig und unmotiviert auftreten, kann eine solche Karte gute Aufschlüsse über die Fehlerquelle bieten. Allerdings ist für den Einsatz einer solchen Karte ein wenig Hintergrundwissen nötig. So müssen Sie als Nutzer zum Beispiel wissen, welches BIOS sich auf Ihrem Rechner befindet. Dann können Sie mit der Mainboard-Diagnosekarte das System testen und bekommen Vorschläge, an welchen Stellen vermutlich Probleme vorliegen. Solche Diagnosecodes sind für den Laien allerdings kaum verständlich. Deswegen ist es nötig, zusammen mit einer Diagnosekarte eine Liste zu erstehen, auf denen die Codes und ihre Bedeutung aufgeführt sind und erklärt werden. Wenn eine solche Karte ohne Liste geliefert wird, kann die Bedeutung der Codes auch im Internet gefunden werden. Die folgenden Informationen zeigen Ihnen, welche Besonderheiten beim Kauf von Mainboard-Diagnosekarten zu beachten sind.

Software und Hardwareprobleme mit Mainboard-Diagnosekarten trennen

Wenn ein Computer ohne ersichtlichen Grund abstürzt oder nicht in der Lage ist, das Betriebssystem zu booten, kann das an unzähligen Gründen liegen. Die Schwierigkeit besteht darin, die möglichen Ursachen einzugrenzen und die tatsächliche Fehlerquelle zu lokalisieren. Hierbei helfen Mainboard-Diagnosekarten. Diese geben einen guten Einblick, ob es sich bei dem vorliegenden Problem um ein Hardware- oder Softwareproblem handelt. Das erkennen Sie als Nutzer zum Beispiel daran, ob die Karte einen "System error" oder einen "Parity error" anzeigt. Entsprechend wissen Sie, ob der Fehler auf der CPU oder auf dem Mainboard zu suchen ist. Somit bietet die Karte selbst noch keine Lösung für ein vorliegendes Problem, sondern grenzt dessen Ursachen weitestgehend ein. Sehr nützlich sind bei einer solchen Diagnose die sogenannten Beep-Codes. Diese werden von der Karte über den Lautsprecher des Rechners abgespielt. Anhand dieser Geräusche können Sie gewisse Fehler erkennen und eine entsprechende Reparatur vornehmen.

Professionelle Nutzer von Mainboard-Diagnosekarten

Der Nutzen von Mainboard-Diagnosekarten wird unter anderem daran deutlich, dass sie nicht nur im privaten Bereich häufig zum Einsatz kommen, sondern auch von Unternehmen und Dienstleistern zur Fehlerdiagnose genutzt werden. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von EDV-Abteilungen, die mit Mainboard-Diagnosekarten die Funktionstüchtigkeit der Unternehmenssoftware kontrollieren und funktionstüchtig halten. Doch auch externe Servicetechniker und Dienstleister nutzen solche Karten, um überhaupt erst einmal eine Idee zu entwickeln, wodurch ein vorliegendes Problem ausgelöst werden könnte. Im Idealfall kann durch eine solche Mainboard-Diagnosekarte der Gang in eine Computerwerkstatt vermieden werden, weil sich das Problem direkt vor Ort erkennen und anschließend beheben lässt.

Eingebaute Sicherheit bei Mainboard-Diagnosekarten

Eine Mainboard-Diagnosekarte wird in einen PCI-Steckplatz im Computer gesteckt und untersucht das Mainboard nun nach möglichen Fehlern. Dies kann durch einen integrierten Taster selbst dann geschehen, wenn der PC in Betrieb ist, um Fehler vor oder direkt bei ihrem Auftreten erkennen zu können. Aus Sicherheitsgründen ist in einer Mainboard-Diagnosekarte üblicherweise eine Sicherung eingebaut. Diese reagiert, wenn die einzelnen Komponenten oder die Karte selbst mit zu viel Strom versorgt werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn das Netzteil des Computers defekt oder falsch angesteckt ist. In diesem Fall schaltet sich die Karte selbst ab, um eine Überhitzung oder gar ein Durchbrennen zu verhindern. Nach einiger Zeit geht die Karte dann automatisch wieder in Betrieb und setzt die Analyse des Mainboards fort. Weitere Gründe, die für ein Abstürzen des Computers oder Schwierigkeiten beim Laden verantwortlich sein können, sind ein defekter Speicher, eine falsch funktionierende Grafik- oder Soundkarte oder manchmal nur ein falsch gestecktes Kabel. All diese und viele weitere Fehler erkennt die Diagnosekarte und zeigt sie als Code auf ihrem Display an.

Designfragen bei Mainboard-Diagnosekarten

In der Regel sind Mainboard-Diagnosekarten mit LED-Lichtern ausgestattet. Diese erleichtern einerseits das Ablesen der Codes, während sich dieses noch in dem Steckplatz befindet. Zum anderen können sie den aktuellen Buszustand anzeigen. Für das Ablesen der Codes ist es sinnvoll, wenn die Anzeigen der Karte auf beiden Seiten angebracht sind. Ansonsten kann es passieren, dass sich die Anzeigen auf der Unterseite der Karte befinden und man sie nur auf dem Kopf ablesen kann. Wenn eine Karte von beiden Seiten abgelesen werden kann, ist sie sowohl in Towern als auch in Notebooks oder Barebones problemlos einsetzbar. Zu beachten ist, dass die Maße einer solchen Karte bei unterschiedlichen Herstellern variieren. Deswegen sollte eine Mainboard-Diagnosekarte gewählt werden, die von der Größe her zu dem vorhandenen PC passt. Ebenfalls empfehlenswert ist, eine Karte mit integriertem JTAG-Port zu kaufen. Über diesen ist es dann möglich, Firmware-Upgrades auf diese zu laden.

Marken und Kompatibilität bei Mainboard-Diagnosekarten

Es gibt eine Vielzahl an Marken und Herstellern, von denen Mainboard-Diagnosekarten erstanden werden können. Es ist wichtig, zu beachten, dass nicht alle Karten für alle PCs geeignet sind. Allerdings stehen bei den Informationen zu der Karte auch die Systeme, für welche die Mainboard-Diagnosekarte geeignet ist. In den meisten Fällen sind die Karten sehr vielseitig und mit unterschiedlichen Systemen kompatibel. Es gilt jedoch, darauf zu achten, dass die Karte, die Sie kaufen, zu Ihrem System passt. Nur dann kann sie Ihnen bei der Fehlerdiagnose helfen und eventuell vorliegende Störungen anzeigen. In jedem Fall ist es nützlich, wenn Sie die einzelnen Komponenten Ihres PCs kennen. Hierzu zählen zum Beispiel die CPU, die Festplatten und der BIOS-Typ. Abhängig von den zu kontrollierenden Hardwareteilen können Sie dann die am besten geeignete Mainboard-Diagnosekarte wählen. Achten Sie insbesondere auf die Eigenschaften der Karte, wenn Sie diese in einem Notebook einsetzen möchten. Hier sind nämlich andere Größen und Spezifikationen gefragt als zum Beispiel in einem Tower oder einem Barebone.

Ein Preisvergleich lohnt sich bei Mainboard-Diagnosekarten fast immer

Die Preise für Mainboard-Diagnosekarten schwanken teilweise sehr stark. So gibt es sehr einfache Modelle für wenige Euro, während andere Modelle hoch professionelle Diagnosen ermöglichen und mehrere Hundert Euro kosten können. Ein Preisvergleich bei mehreren Fachgeschäften und im Internet ist deswegen sehr lohnenswert. So können Sie eine Karte kaufen, die genau das kann, was Sie möchten, und müssen somit nur für Fähigkeiten und Eigenschaften bezahlen, die Ihnen etwas bringen. Gerade wenn Sie eine solche Mainboard-Diagnosekarte gebraucht kaufen, können Sie von günstigen Preisen profitieren. Wählen Sie Ihre Karte aber vorrangig anhand der Eigenschaften aus, die diese besitzt, und weniger aufgrund des Preises. Denn es kommt vor allem darauf an, dass Sie die vorliegenden Fehler erkennen und beheben können. Das gelingt aber nur mit einer zuverlässigen Karte mit geeigneten Fähigkeiten.

Fazit: effektive Fehlerbehebung mit Mainboard-Diagnosekarten

eBay bietet eine ungemein große Auswahl. Hier gibt es viele verschiedene Mainboard-Diagnosekarten für ganz vielfältige Verwendungszwecke. Sie können hier mühelos ein sehr einfaches Modell zur ersten Diagnose von Fehlern erstehen oder eine professionelle Karte kaufen, mit der Sie Ihren PC auf Herz und Nieren prüfen können. Zudem bekommen Sie hier neben den Herstellerinformationen viele nützliche Fakten über die einzelnen Mainboard-Diagnosekarten geliefert und können sich gezielt für ein passendes Modell entscheiden.

Vertrauen Sie bei der Auswahl Ihrer Mainboard-Diagnosekarte jedoch nicht allein auf die Herstellerinformationen. Diese beziehen sich auf die Eigenschaften der Karte unter optimalen Bedingungen. Gerade im alltäglichen Gebrauch kann es jedoch dazu kommen, dass sich eine Karte anders verhält als zum Beispiel bei den Herstellertests. Solche praktischen Erfahrungen können Sie in zahlreichen Blogs und Foren nachlesen. Hier schildern Nutzer bestimmter Karten ihre Erfahrungen beim Auffinden und Beheben von Fehlern. Hieran können Sie gut erkennen, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Modelle in bestimmten Situationen haben und kaufen keine Karte, auf die Sie sich nicht verlassen können.

Wie bei allen Käufen gilt auch bei Mainboard-Diagnosekarten: Lassen Sie sich für die Auswahl Zeit. Es bringt nichts, im Schnellverfahren eine solche Karte zu kaufen, die Ihnen bei der Fehleranalyse nichts bringt. Versuchen Sie auch einen Mittelweg zwischen extrem professionellen und zu einfachen Modellen zu finden. Am besten geeignet ist die Karte, die ein möglichst breites Spektrum an Hardwarekomponenten in einer möglichst kurzen Zeit prüft und eine Vielzahl an Fehlercodes kennt, um das vorliegende Problem möglichst genau beschreiben zu können. Achten Sie nicht zuletzt auf ein mitgeliefertes Handbuch oder eine Software, die Ihnen die jeweiligen Codes und ihre Bedeutung erklären können.

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