Einkaufsratgeber für Bücher über Nationalspieler und Schiedsrichter

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Einkaufsratgeber für Bücher über Nationalspieler und Schiedsrichter

Fußball, die wohl schönste Nebensache der Welt

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo über Fußball diskutiert wird: am Stammtisch, während der Mittagspause im Büro und natürlich in den einschlägigen Foren im Internet. Neben den heimischen Vereinen sind es vor allem auch die Nationalmannschaften, die gerne zum Thema gemacht werden. Was kann der eine Nationalspieler, was der andere nicht kann? Welcher Schiedsrichter hatte seine Spiele im Griff, wer galt als zu weich und ließ sich auf der Nase herumtanzen oder traf folgenschwere Fehlentscheidungen? Fragen, auf die viele Bücher genau so viele Antworten geben - in jeglicher Form.

Dann gibt es natürlich die Turniere, die im Turnus alle zwei Jahre stattfinden: die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft. Für viele Verlage und Herausgeber ein schöner Anlass, die verschiedensten Produkte auf den Markt zu bringen und ebenso ein prima Anlass für Fans, diese zu sammeln - ob zu einem bestimmten Nationalspieler oder Schiedsrichter - vielleicht verbindet man ja auch eine persönliche Erfahrung mit diesen - zum Beispiel während eines Stadionbesuchs oder als WM-Tourist.

Im nachfolgenden Einkaufsratgeber finden Sie einige Tipps, Tricks sowie erinnerungswürdige Szenen und Hinweise, wie Sie sich auf die Suche nach bestimmten Büchern machen können, denn: Neben diesen gibt es noch jede Menge an Sonderausgaben in verschiedenster Form über Nationalspieler und Schiedsrichter, die für Sie interessant sein könnten. Zum Schluss dieses Abschnitts noch ein konkreter Tipp: Sollten sie keine deutschsprachigen Titel finden, einfach eBay international durchstöbern oder beim Buchhandel gezielt nach Personen aus dem Fußballgeschehen fragen.

Legendäre Fußballspiele

So gut wie jedes Turnier kann legendäre Spiele vorweisen, die an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten sind und manchmal auch mit einem völlig überraschenden Ergebnis enden. Sicher eines der berühmtesten Beispiele ist das Wunder von Bern, als Deutschland im Endspiel bei der Weltmeisterschaft 1954 die eigentlich haushoch überlegenen Ungarn besiegte. Ebenfalls unvergessen ist das berühmte und gleichermaßen berüchtigte Tor im ehemaligen Wembley-Stadion von 1966: Wüssten Sie etwa auswendig, wer den Schuss getreten hat, bevor der Ball an die Unterkante der Latte rauschte und dann ins Tor - oder auch nicht? Um es kurz zu machen: Es handelte sich um den damaligen englischen Nationalspieler Geoff Hurst. Bücher zu diesem Thema findet man reichlich, die das Ereignis von allen Seiten beleuchten. Eine Biografie von Geoff Hurst zu finden, gestaltet sich dagegen weitaus schwieriger.

Fast schon ein Treppenwitz der Fußballgeschichte: Während der Begegnung der deutschen und der englischen Nationalmannschaft im Zuge der WM 2010 in Südafrika kam es zu einem fast identischen Ereignis – mit umgekehrten Vorzeichen: Der englische Nationalspieler Frank Lampard traf wie einst sein Vorgänger Geoff Hurst die Latte per Fernschuss. Von dort sauste der Ball nachweislich hinter die Linie, sprang erneut gegen die Latte und wurde dann von dem Nationalkeeper Manuel Neuer in Empfang genommen. Das Schiedsrichter-Gespann des uruguayischen Referees Jorge Larrionda erkannte den möglichen Anschlusstreffer zum 1:2 durch England nicht an. Es gab natürlich hitzige Diskussionen - und einmal mehr wurde über den längst fälligen Video-Beweis debattiert.

Übrigens: Glaubt man den Berichten einer Studie von 2006, soll der Ball eindeutig nicht im Tor gewesen sein. Diesem Statement zugrunde liegt ein 35mm Film, der ausgiebig studiert wurde. Schiedsrichter war derzeit der Schweizer Gottfried Dienst, Berühmtheit erlangte durch dieses Ereignis zudem der assistierende Linienrichter Tofiq Bachramov aus Aserbaidschan. Natürlich fällt in diesem Zusammenhang immer wieder der Name des unvergessenen Nationalspielers und Torhüters Hans Tilkowski, der bis heute beschwört, dass es kein Tor war. Kein Wunder das eine seiner Biografien den Titel "Und ewig fällt das Wembley-Tor" trägt.

Internationale Turniere

Internationale Turniere sind prädestiniert dafür, strahlende Sieger und tragische Helden hervorzubringen. Ein schönes Beispiel ist das sogenannte Jahrhundertspiel bei der WM 1970 in Mexiko. Dabei ging es nicht etwa um das Finale zwischen Brasilien und Italien, sondern um das Halbfinale zwischen Italien und Deutschland. Ein unvergessliches Spiel, das zum Glück für alle italienischen und zum Leidwesen der deutschen Fans 4:3 nach Verlängerung für Italien ausging. In Verbindung mit dieser Begegnung werden Spielerpersönlichkeiten wie zum Beispiel Karl-Heinz Schnellinger gebracht. Das Tor in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit veranlasste den damaligen Moderator Ernst Huberty zu dem Spruch: Ausgerechnet Schnellinger, denn: Ausgerechnet dieser Spieler verdiente sein Geld als einer der ersten deutschen Profis zu der Zeit in Italien - beim AC Mailand.

Zur damaligen deutschen Mannschaft gehörten zudem legendäre Nationalspieler wie Sepp Maier als Torwart sowie die beiden Wunderstürmer Uwe Seeler und Gerd Müller - und nicht zu vergessen, im Mittelfeld der Kaiser: Franz Beckenbauer. Auf italienischer Seite sind neben allen anderen Nationalspielern besonders auch Roberto Boninsegna oder der entscheidende Torschütze Luigi Riva zu nennen. Zu tragischen Helden wurden die italienischen Nationalspieler aus Sicht einiger Fans dann nach der Niederlage gegen Brasilien im Endspiel. Ein Beispiel von vielen, gefeiert wurden sie bei ihrer Heimkehr dennoch.

Internationale Schiedsrichter von Weltformat und kultige Ereignisse

Ohne Schiedsrichter geht im Fußball nichts und dennoch kommt den Männern in Schwarz oft eine undankbare Rolle zu. Ruhm und Ehre sowie Spott und Häme liegen zu nahe beieinander. Die Leistung der Referees wird seit 1987 in Form einer Auszeichnung zum Welt-Schiedsrichter gewürdigt - zu recht, auch wenn sich die Geister hier so manches mal scheiden - aber das gehört dazu beim Fußball. Die ersten fünf der aktuell ewigen Rangliste (Quelle IFFHS - International Federation of Football History & Statistics):

· Dr. Pierluigi Collina (Italien)

· Dr. Markus Merk (Deutschland

· Kim Milton Nielsen (Dänemark)

· Peter Mikkelsen (Dänemark

· Óscar Julián Ruiz (Kolumbien)

Natürlich ranken sich um Schiedsrichter zahlreiche Anekdoten oder auch böse Gerüchte. Zu den amüsanten Anekdoten gehört sicherlich die Geschichte aus Bremen: Wer dort einen Ahlenfelder bestellt, bekommt ein Gedeck mit Bier und Malteser. So hat es sich einst wohl zugetragen, dass der Referee Wolf-Dieter Ahlenfelder im Vorfeld zum Spiel Werder Bremen gegen Hannover 96 gemeinsam mit seinen Linienrichtern je eine ordentliche Portion Gans mit dicken Klößen und Rotkohl verspeiste. Weil alles schwer im Magen lag, musste mit Bier und Malteser nachgespült werden. Zur Folge hatte es, dass Wolf-Dieter Ahlenfelder die erste Halbzeit bereits nach 30 Minuten abpfiff. Noch heute gibt es das passende T-Shirt dazu - und das zuvor genannte Herrengedeck in den Bremer Lokalen.

Außergewöhnliche Fußballspieler - Anekdoten und tragische Ereignisse

Einige außergewöhnliche Fußballspieler, die allesamt Nationalspieler sind oder waren, wurden bereits zuvor genannt. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang etwa den grandiosen französischen Nationalspieler Zinedine Zidane. Natürlich war sein Karriereende mit dem Kopfstoß gegen Marco Materazzi eher unrühmlicher Natur, seine Dribblings, seine Tore und Ballkünste jedoch werden jedem Fan für immer in Erinnerung bleiben. Als eine weitere Koryphäe in dieser Sportart kann durchaus auch Georg Best genannt werden: ein irischer Nationalspieler, der sich durch seine fußballerische Fähigkeiten ebenso hervortat wie durch seine dreisten Sprüche. Unvergessen natürlich seine Ankündigung vor dem Länderspiel gegen die Niederlande, einen der damals besten Spieler der Welt - Johan Cruyff - zu tunneln. Kaum waren 5 Minuten gespielt, umkurvte er drei Gegenspieler, tunnelte Johan Cruyff - und reckte zur Untermalung die Faust in den Himmel von Rotterdam. Dass er auf Grund seines Alkoholkonsums viel zu früh starb, ist dagegen eine andere und vor allem bittere Tatsache vor allem für seine Familie und die zahlreichen Anhänger.

In diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnenswert ist der ehemalige kolumbianische Nationaltorwart René Higuita, unter Fans auch bekannt als El Loco. Im September 1995 konnten die Zuschauer im Wembley-Stadion eine spektakuläre Parade der besonderen Art während des Freundschaftsspiels zwischen England und Kolumbien bestaunen: Einen Fernschuss parierte der exaltierte Torhüter mit beiden Hacken, indem er sich kopfüber nach vorne fallen ließ und die Beine im gleichen Moment hochzog. Die Liste ließe sich zwar nicht beliebig, aber doch recht umfangreich fortsetzen. Wer sich für diese und weitere Geschichten interessiert, sollte sich die Bücher von Arnd Zeigler nicht entgehen lassen:

Die Ligen in den unterschiedlichen Ländern

Man kann sich den Nationalspielern und Schiedsrichtern natürlich auch über die jeweiligen Landesligen nähern. Fragt man einen spanischen Fußballfan, wird der ganz andere Namen benennen, als etwa ein englischer, ein deutscher, ein portugiesischer oder brasilianischer Fußballfan, auch wenn manche eben die Liga und das Land gewechselt haben:

Bei den Engländern etwa werden Bobby Moore oder aus jüngerer Zeit David Beckham sehr weit oben stehen - und nicht zu vergessen der legendäre Torhüter von der Insel: Gordon Banks. Der angesprochene spanische Fan würde dagegen vielleicht eher Raúl González Blanco (kurz Raul) nennen. Fanartikel von ihm gibt es doch einige. Für Portugiesen dürfte die Wahl mit Eusebio ähnlich einfach sein wie für Brasilien mit Pelé. Beide unvergessliche Fußballhelden, die das Spiel in ihrer Zeit durch außergewöhnliche technischen Fähigkeiten und ihre Spielintelligenz wesentlich mit geprägt haben.

Vereine und ihre Nationalspieler

Jeder Fan hat seinen Lieblingsverein, dann folgt erst einmal lange nichts - und dann vielleicht ein weiterer Verein aus einer fremden Liga. Ganz oben stehen natürlich die erfolgreichen Clubs etwa aus der Primera División in Spanien mit Vereinen wie Real Madrid und dem bereits genannten FC Barcelona. Ebenso im Fokus ist die Premier League in England mit Traditions-Mannschaften wie zum Beispiel Manchester United, Arsenal London oder dem FC Liverpool. Vereine, die den einen oder anderen Nationalspieler aus ihren Reihen hervorgebracht haben und dies in Zukunft tun werden. Auch diese Liste ließe sich fast beliebig auf alle Länder ausweiten, würde jedoch den Rahmen des Ratgebers sprengen.

Als Schlusswort ein kleines Fazit:

Jeder Fußballfan - ob männlich oder weiblich - geht seinen eigenen Weg: Der eine interessiert sich zunächst für Turniere oder ganz bestimmte Vereine und findet so die jeweils dazu gehörenden Nationalspieler und Schiedsrichter. Der andere sammelt sämtliche Informationen zu fußballerischen Persönlichkeiten und damit auch über alle Vereine und Turniere, bei denen diese mitgewirkt haben. Die Hauptsache: Alle haben Spaß dabei.

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