Einkaufsratgeber für Anglerhandschuhe

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Einkaufsratgeber für Anglerhandschuhe

Angeln bei Wind und Wetter – kein Problem mit richtiger Kleidung

Wer regelmäßig angeln geht oder fährt, darf in Bezug auf die Witterung nicht zimperlich sein. Nicht immer laden strahlender Sonnenschein und ein blauer Himmel zu einem Angelausflug ein. Der geneigte Sportangler sammelt seine Ausrüstung ein und sorgt mit passender Kleidung für Angler dafür, dass ihm an Bord oder am Ufer nicht kalt wird. Besonders wichtig ist wärmende, isolierende und wasserabweisende Kleidung dann, wenn Sie viel Zeit in Ruhe verbringen. Das betrifft vor allem die Angelmethoden, bei denen Sie den Köder auswerfen und anschließend darauf warten, dass ein Fisch beißt. Abhängig vom Gewässer kann so eine Weile vergehen, ehe ein Rütteln und Ruckeln der Schnur Ihnen signalisiert, dass Sie einen Fisch am Haken haben. Es ist dennoch ein Irrglaube, dass Sie bei ungünstigen Wetterverhältnissen nur dann frieren können, wenn Sie für eine längere Zeit unbewegt verharren. Auch als ambitionierter Sportfischer müssen Sie damit rechnen, dass das Wetter einmal nicht so mitspielt, wie Sie es sich wünschen. Dann können Regen oder an Bord schwappendes Wasser schnell dafür sorgen, dass Sie auskühlen. So wie auch andere Sportler Ausrüstung kaufen, sollten Sie neben den Geräten, die Sie zum Fischen benötigen, weiteren Anglerbedarf anschaffen, der Ihnen das Ausüben Ihres Sports oder Ihres Hobbys erleichtert. Mit der richtigen Kleidung müssen Sie auch bei niedrigen Temperaturen nicht unnötig frieren. Gleichzeitig gewährleistet professionelle und hochwertige Bekleidung für Angler ein hohes Maß an Präzision und Beweglichkeit, sodass Sie beim Sportfischen auch im Wettstreit mit anderen bestens gewappnet sind – selbst wenn es regnet und stürmt.

Bleiben Sie in Bewegung

Wenn Sie an einem kalten und ungemütlichen Tag – möglicherweise von Niederschlägen begleitet – aufs Wasser fahren, ist Bewegung ein wichtiger Faktor, damit Sie nicht unterkühlen. Still im Boot zu sitzen und darauf zu warten, dass Ihr Köder zum erhofften Erfolg führt, ist wenig hilfreich. Während Sie am Ufer die Möglichkeit haben, Ihre Rute nach dem Auswerfen des Köders zu fixieren, müssen Sie auf dem Wasser mitunter ruhig sitzen bleiben. Beim Angeln vom Ufer aus können Sie etwas abseits vom Wasser leichte Lockerungsübungen ausführen, die verhindern, dass Ihnen die Kälte erschwerend in die Glieder fährt. Bleiben Sie daher in Bewegung oder machen Sie Pausen zwischen den Landungen, die Sie dazu nutzen, sich wieder aufzuwärmen. Für aktive Angelsportler gilt das Prinzip der regelmäßigen Bewegung ohnehin. Falls Sie sich dem Spinnfischen verschrieben haben, müssen Sie sich regelmäßig bewegen. Denn der Fang von Raubfischen ist ohne entsprechendes körperliches Engagement kaum möglich. Von daher müssen Sie hier nicht von Unterkühlung ausgehen, solange die Temperaturen noch akzeptabel sind.

So halten Sie sich warm

Ob Sie nun Raubfische angeln oder Ihre Köder im Wasser trudeln lassen, bis dieser einen Fisch zum Landen anlockt – Sie können bereits mit kleinen Übungen verhindern, dass Sie an kalten Füßen oder Händen leiden. Zehengymnastik ist hilfreich. Um diese durchführen zu können, sollten Sie Angelkleidung und Zubehör wie Stiefel wählen, in denen Sie Ihre Zehen gut bewegen können. Ohnehin sollten Sie beim Kauf Ihrer Ausstattung für den Angelsport darauf achten, dass sie funktional ist und Ihre Fertigkeiten möglichst unterstützt und fördert. Ähnlich verhält es sich auch, wenn Sie Angelhandschuhe tragen. Diese sollten die Beweglichkeit Ihrer Finger nicht einschränken. Allerdings gilt diese Voraussetzung nicht nur dem Schutz vor Kälte.

Passende Angelhandschuhe kaufen

Sind Sie ein Neuling im Angelsport, erschließt sich Ihnen der Nutzen professionell verarbeiteter Angelhandschuhe vielleicht noch nicht. Mit zunehmender Erfahrung wird Ihnen das Angeln mit bloßen Händen aber vermutlich zu unkomfortabel, sodass Sie sich umsehen, damit Sie passende Angelhandschuhe finden. Angelhandschuhe erleichtern Ihnen das Fischen nicht nur, wenn Sie es als Sport betreiben. Auch in der Freizeit erweisen sich spezielle Handschuhe für Angler als sehr praktisch. Zum einen halten sie Ihre Hände warm und schützen sie vor eindringender Feuchtigkeit, zum anderen gestalten sie das Angeln an sich deutlich angenehmer. Sobald Sie die Schnur nicht nur mit der Rolle einholen, sondern auch durch direktes Fassen der Schnur, kann sich das dünne Seil unangenehm in Ihre Haut schneiden. Angelhandschuhe verhindern diesen unangenehmen Effekt sehr effektiv.

Kälte abhalten und Zugriff sichern

Darüber hinaus verhindern sie, dass Ihnen die Schnur durch die Hand rutscht. Vor allem beim Angeln von Raubfischen oder von großen Fischarten, bei deren Landung Sie mit erheblichem Widerstand rechnen müssen, wirken Handschuhe unterstützend. Beim Kauf sollten Sie nicht nur auf die Größe der Modelle achten, sondern auch darauf, wie sie ausfallen. Auch die Dicke der Handschuhe spielt eine große Rolle. Dünnere Materialien, die sehr robust und belastbar sind, sind besonders empfehlenswert, weil sie alle Bewegungen mitmachen und Sie nicht einschränken. Auch Form und Design haben Einfluss auf die Handhabung Ihrer Rute, wenn Sie mit Handschuhen angeln.

Klassische Anforderungen an Angelhandschuhe

Auch wenn Angelhandschuhe dank moderner Materialien und Designs perfekt auf die Bedürfnisse von Anglern abgestimmt sind, so sind Sie beim Fischen auch weiterhin darauf angewiesen, im Zweifelsfall mit perfekter Präzision arbeiten zu können. Daher haben sich bestimmte Formen bei Angelhandschuhen durchgesetzt, die das Arbeiten mit dem Angelzubehör erleichtern und Sie optimal unterstützen. Unabhängig von Material und Dicke haben sich Angelhandschuhe mit Öffnungen an Daumen und Zeigefinger bewährt. So können Sie ohne großen Aufwand die Finger vom schützenden Stoff befreien. Selbst geringe Dicken von wenigen Millimetern haben Einfluss auf Ihre Fingerfertigkeit.

Fingerfreiheit

Durch das Abstreifen der Fingerkappen können Sie Ihre Finger gezielt verwenden, beispielsweise beim Befestigen von Ködern, ohne dass Sie den kompletten Handschuh ausziehen müssen. Einige Modelle haben nur angeschnittene Finger. Oft sind Mittel-, Ring- und kleiner Finger komplett bedeckt, während Daumen und Zeigefinger nur bis zum ersten Gelenk umhüllt sind. Einige Handschuhe lassen die Fingerspitzen komplett frei und bedecken auch sonst nicht die ganze Hand. Sie sind hauptsächlich dazu gedacht, Ihre Handfläche beim Einholen der Schnur zu stärken und zu schützen. Welche Varianten für Sie am angenehmsten ist, hängt mitunter davon ab, welcher Angelmethode Sie sich verschrieben haben. Fischen Sie in unterschiedlichen Gewässern und konzentrieren Sie sich auf verschiedene Bestände, die auch die Arbeit mit vielfältigen Ködern und Angelruten bedingen, ist es mitunter hilfreich, wenn Sie einige Paare zur Auswahl haben, die Sie entsprechend für den nächsten Einsatz bereithalten.

Trockene Hände beim Angeln

Dauerhaft nasse Hände sind nicht nur beim Angeln unangenehm. Irgendwann weicht die Hornhaut an den Handflächen auf und Ihre Haut beginnt durch die Feuchtigkeit zu schrumpeln. Unter Umständen können ständig feuchte Hände Ihr Geschick beim Angeln beeinflussen – und damit auch den Ertrag Ihres Angelausflugs. Um ihre Hände möglichst trocken zu halten, können Sie moderne Angelhandschuhe aus Neopren kaufen. Diese gibt es in verschiedenen Schnitten und Ausführungen, sodass Sie abhängig von der zu erwartenden Belastung das richtige Modell in Ihrer Tasche haben. Neopren ist hochgradig wasserabweisend. Aus diesem Grund kommt der synthetische Kautschuk besonders oft bei der Herstellung von Kleidung für den Wassersport zum Einsatz. Ein bekanntes Kleidungsstück aus Neopren ist der Taucheranzug.

Neopren gegen Feuchtigkeit

Mit Neopren-Handschuhen bleiben Ihre Hände rundum trocken, solange es sich um vollständig geschlossene Varianten handelt. Ein hoher Schaft, den Sie mit einem Klettverschluss möglichst eng verschließen können, ist optimal dazu geeignet, eindringende Feuchtigkeit abzuwehren. Grundsätzlich gilt aber auch, dass Neopren keine Wärme speichert. Zum bloßen Schutz vor Kälte sind Sie daher nicht geeignet. Für eine kühlere Witterung sollten Sie daher in Ihrer Ausrüstung für Angler Handschuhe im Gepäck haben, die sowohl Wasser abweisen als auch Ihre Hände warmhalten, wenn Sie Ihre Finger längere Zeit nicht bewegen. Angelhandschuhe sollten zudem – unabhängig vom Material – möglichst dünn sein, damit eine hohe Funktionalität gegeben ist. 

Fester Griff beim Angeln großer Fische

Landungshandschuhe für Angler sind ein wichtiges Accessoire, das mehrere Funktionen erfüllt. Abhängig vom Material und der Form bieten die Handschuhe nicht nur guten Schutz vor Wind, Kälte oder Feuchtigkeit, sondern erleichtern Ihnen auch das Landen der Fische. Möchten Sie Landungshandschuhe aus Neopren kaufen, sollten Sie darauf achten, dass die Handfläche entsprechend gepolstert und beschichtet ist, um ein Durchrutschen der Schnur zu verhindern. Vor allem das Fangen großer, schwerer oder sehr wehrhafter Fische wie beispielsweise Barsche oder Hechte, erfordert viel Kraft. Gut sitzende Handschuhe mit geeigneter Verstärkung unterstützen Ihre Anstrengungen effektiv, sodass Ihnen die Landung einfacher gelingt. Außerdem können Sie beim Angeln von Raubfischen auch einmal Bekanntschaft mit scharfen Zähnen machen, die unangenehme Folgen haben können.

Schutz vor Bissen und scharfen Haken

Daher haben einige Hersteller mit der Entwicklung von Angelhandschuhen aus Kevlar begonnen. Bei diesen Varianten, die sich hervorragend zur Landung eignen, sind die Finger und die Innenflächen mit Kevlar verstärkt. Dadurch fallen die Handschuhe zwar etwas dicker aus, sind aber für regelmäßige Raubfischfänge eine sehr gute Investition. Sie bieten zuverlässigen Schutz vor Bissen und erleichtern auch die Arbeit mit scharfen Haken, die Sie zum Fang der Fische benutzen. In aller Regel sind Landungshandschuhe mit einer Verstärkung aus Kevlar komplett verschlossen. Zugleich können Sie mit wasserabweisenden Materialien wie Neopren überzogen sein, damit Ihre Hände nicht nass werden. Eng anliegende und festsitzende Handschuhe sorgen zudem dafür, dass Ihre Hände auch an einem langen Tag auf dem Wasser nicht unnötig auskühlen und die Finger beweglich für den erfolgreichen Fang bleiben.

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